DE165251C - - Google Patents

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DE165251C
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thread supports
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den gewöhnlichen Handstickmaschinen machen die die Nadelzangen tragenden Wagen einen der Fadenlänge entsprechenden Weg. Um denselben zu verkürzen, hat man Maschinen gebaut, bei welchen das Fadendurchziehen durch Fadenauszughebel erfolgt. Um nun jedoch ein schädliches Schrägziehen des Stückes des Fadens zu verhindern, welches von der Nadel aus unmittelbar durch den ίο Stoff geht, werden Fadenstützen angewendet, welche in dem Augenblick, wo der Faden-. auszughebel den Faden durch den Stoff zieht, den Faden auf derselben Seite des Stoffes dicht an demselben zur Nadel horizontal führen. Diese Fadenstützen erhalten ihre Bewegung von den die Nadelkluppen tragenden Wagen aus.
Bisher waren besondere schwingende Glieder als Fadenleiter ausgebildet. Bei vorliegender Erfindung sind die oberen Längskanten der sich auf die ganze Länge der Maschine zu beiden Seiten des Stickstoffes parallel erstreckenden sogenannten »Schutzbretter« so ausgebildet, daß sie bei unverrückbarer Lage der Schutzbretter als Fadenstützen sich vertikal verstellen können.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsformen, welche als Beispiele gewählt sind, dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Ansicht der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Grundriß der Fig. 1,
Fig. 3 bis 6 Einzelheiten,
Fig. 7 und 8 Ansichten der zweiten Ausführungsform. ■■■■.;'■
I sind die sogenannten »Schutzbretter«, welche sich auf die ganze. Länge der Maschine zu beiden Seiten des Stickgrundes 2 erstrecken, und 3 sind die als durchgehende Latten ausgebildeten oberen Teile derselben, welche an ihren unteren Kanten mit Ansätzen 4 (s. Fig. 3 bis 6) versehen und in an den Schutzbrettern 1 befestigten Gabelstücken 5 geführt sind. An diesen als Fadenstützen dienenden Teilen 3 jedes Wagens 6 greifen mittels Zwischenglieder Hebelarme 7 an (Fig. 2), welche auf zu beiden Seiten des Stickgrundes 2 senkrecht gelagerten, drehbaren Stangen 8 sitzen; auf jeder Stange 8 ist ferner ein Kurvenarm 9 befestigt, welcher unter Wirkung der Feder 10 gegen einen mit Rollen versehenen Anschlag 12 des Wagens anliegt, Je zwei in zwei Stockwerken übereinanderliegende Fadenstützen 3 eines jeden Wagens 6 sind durch senkrechte Stangen 13 miteinander zu einem steifen Rahmen verbunden, an welchem vermittels Gelenkstücken 14 die Arme 15 von zu beiden Seiten der Maschine drehbar gelagerten dreiarmigen Hebeln angreifen; die nach oben gerichteten Arme 16 dieser Hebel liegen bei eingefahrenen Wagen 6 unter Wirkung von Gewichten 17, welche an den dritten Armen 18 der Hebel befestigt sind, gegen die am Wagen 6 befestigten Wellen 19 an (s. Fig. 1 und 2 rechts). Diese Wellen 19 sind parallel zu den Nadelwagen 6 angeordnet und erstrecken sich auf die ganze Länge der Maschine.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist nun folgende:
Sobald der Wagen 6 sich vom Stickgrund 2
wegbewegt, werden, um ein schädliches Schrägziehen der Fäden beim Nachuntenausziehen derselben zu verhindern, die von den Wellen 19 freigegebenen Hebel 16, 18, 15 unter Wirkung der Gewichte 17 sich drehen und dadurch die als Fadenstützen ausgebildeten oberen Teile 3 der Schutzbretter 1 durch die Stangen 13 heben, so daß die Oberkanten der Teile 3 in die Höhe der Nadeln unter die durchgezogenen Fäden 20 zu stehen kommen und so dieselben auf eine kurze Strecke senkrecht zum Stickgrund 2 leiten. Um ein Zurückgehen bezw. Senken der Fadenstützen 3 beim sogenannten Anzug der Fäden 20 zu verhindern, werden die Fadenstützen 3 in ihrer gehobenen Stellung seitlich verschoben, derart, daß die Ansätze 4 in die Gabelstücke 5 zu liegen kommen (s. Fig. 5 und 6); dies erfolgt durch Drehung des Kurvenarmes 9, welcher bei der Ausfahrt des Wagens 6 unter Wirkung der an denselben angreifenden Feder 10 stets gegen den Anschlag 11, 12 anliegt.
Nachdem der Wagen seine äußerste Stellung erreicht und die Fäden' durch die Auszughebel gänzlich nach unten ausgezogen worden sind, wobei die Teile die in Fig. 1 (linke Hälfte) dargestellte Lage einnehmen, erfolgt die Einfahrt des Wagens; hierbei werden die als Fadenstützen ausgebildeten oberen Teile 3 der Schutzbretter 1 von den Kurvenarmen 9 aus wieder mit ihren Ansätzen 4 aus den Gabeln 5 zurückgeschoben, sowie die Fadenstützen 3 dadurch, daß die unteren Wellen 19 gegen die nach oben gerichteten Arme 16 der Hebel 16, 18, 15 stoßen und diese Hebel drehen, wieder nach unten gezogen. Die Teile nehmen also die in Fig. 1 (rechte Hälfte) dargestellte Lage ein.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 sind wieder die oberen Teile (Längskanten) der Schutzbretter als Fadenstützen und vertikal bewegbar angeordnet, wobei die Bewegung dieser Fadenstützen ebenfalls von der Bewegung der die Nadelzangen tragenden AVagen hervorgerufen wird. 2 ist hier wieder der Stoffgrund, 15 sind die Schutzbretter, 6 die Wagen und 3 die als Fadenleiter ausgearbeiteten oberen Teile (Längskanten) der Schutzbretter 15.
Am Maschinengestell ist ein Doppelhebel 21,22 drehbar gelagert, dessen Arm 21 eine Kulissenführung 24 besitzt, die zur Wagenbahn 23 geneigt verläuft. In diese Führung greift eine am Träger 25 des Wagens 6 gelagerte Rolle 26 ein, während der andere Arm 22 des Doppelhebels mit einer vertikalen Stange 27 gelenkig verbunden ist, welche mit ihren Enden am Hebelarme 28 angelenkt ist.
Die Hebelarme 28 sitzen auf durchgehenden Achsen 29. Die Achsen 29 sind an den Schutzbrettern 15, welche sich auf die Länge der Maschine zu beiden Seiten des Stickgrundes 2 erstrecken, drehbar gelagert und parallel zum Stickgrund 2 angeordnet. Auf den Achsen 29 sitzen in Abständen voneinander entfernt Hebelchen 30, welche durch Schlitze der Schutzbretter 15 ragen und an den schieberartigen, als Fadenstützen ausgebildeten oberen Teilen 3 der Schutzbretter 15 angreifen, die in an den Schutzbrettern 15 angebrachten Führungen 31 auf- und abbeweglich sind und an ihren oberen Enden durch je einen gemeinsamen Längsstab verbunden sind.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist folgende:
In der in Fig. 7 gezeichneten Stellung ist der Wagen 6 eingefahren, die als Fadenstütze ausgebildeten oberen Teile 3 der Schutzbretter 15 und der mit Führung 24 versehene Arm 21 des Doppelhebels 21,22 befinden sich in gesenkter Lage, die Zungen haben die durch den Stickgrund ragenden Nadeln erfaßt. Bei der darauf erfolgenden Wagenausfahrt durchläuft die Rolle 26 des Trägers 25 den schrägen vorderen Längsteil der Führung 24, der Arm 21 des Doppelhebels 21,22 dreht sich nach oben, wodurch unter Vermittlung der Stange 27 und der Hebelarme 28 die Achsen 29 ebenfalls gedreht und durch deren Hebelchen 30 die Fadenführer 3 in den Führungen 31 nach oben verschoben werden, derart, daß dieselben mit ihrer Oberkante in die Höhe der Nadeln unter die durchgezogenen Fäden zu stehen kommen und so dieselben auf eine kurze Strecke senkrecht zum Stickgrunde leiten.

Claims (7)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Fadenstütze an Handstickmaschinen, bei welchen das Ausziehen des Fadens durch von den Nadelzangenwagen aus bewegte Fadenhebel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Teile der zu beiden Seiten des Stickgrundes (2) liegenden Schutzbretter (1) als Fadenstützen ausgebildet sind und bei fester Lage der Schutzbretter in senkrechter Richtung verstellt werden können (Fig. 1 bis 6).
  2. 2. Fädenstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenstützeh mehrerer Stockwerke durch an ihnen angreifende Rahmen (13) untereinander verbunden sind, welche durch Hebelwerk (16, 15, 14) von den die Nadelzangen tragenden Wagen (6) bewegt werden (Fig. 1 bis 6).
  3. 3. Fadenstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fadenstützen ausgebildeten oberen Teile (3) der Schutzbretter (1) durch die Wagenausfahrt
    auf Nadelhöhe unter die Fäden gehoben (17, 18, 15, 14) und seitlich zwecks Feststellung verschoben (10, 9, 7) werden, durch die Wageneinfahrt in entgegengesetzter Richtung verschoben und wieder gesenkt werden (Fig. 1 bis 6).
  4. 4. Vorrichtung zur Bewegung der Fadenstützen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wagenausfahrt an den Wagen (6) befestigte durchgehende Wellen (19) einen Hebel (16, 18, 15) . freigeben, der selbsttätig (17) den an den Fadenstützen angreifenden Rahmen (13) hebt, und daß gleichzeitig ein zweiter Hebel (9, 7) von einem Anschlage (11) des Wagens (6) freigegeben wird, der mittels Zwischenglieder die seitliche Verschiebung der Fadenstützen hervorruft, während durch die Wageneinfahrt die Bewegungen in entgegengesetztem Sinne und entgegengesetzter Reihenfolge erfolgen (Fig. 1 bis 6).
  5. 5. Vorrichtung zur Bewegung der Fadenstützen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelwerk (21,22) zur Auf- und Abbewegung der Rahmen (27) der Fadenstützen (3) durch bei Bewegung der Wagen zur Wirkung kommende Kurvenbahnen (24) erfolgt (Fig. 7 und 8).
  6. 6. Vorrichtung zur Bewegung der Fadenstützen nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (27) der Fadenstüzen (3) der eine Arm (22) eines Doppelhebels (22, 21) angreift, dessen anderer Arm eine Kurvenführung (24) besitzt, in welche eine Rolle (26) am freien Ende einer am Wagen (6) befestigten Stütze 25 läuft (Fig. 7 und 8).
  7. 7. Vorrichtung zur Bewegung der Fadenstützen nach den Ansprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen der Fadenstützen mit jedem der Enden seiner senkrechten Stange an den einen Enden von an den Schutzbrettern (15) gelagerten doppelarmigen Hebeln (28, 30) angreift, deren andere Enden in Löcher der geführten Fadenstützen (3) eingreifen, so daß bei Bewegung des Kurvendoppelhebels vom Wagen aus die Fadenstützen gehoben und gesenkt werden (Fig. 7 und 8).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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