DE452040C - Drehwaage - Google Patents
DrehwaageInfo
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- DE452040C DE452040C DEA48113D DEA0048113D DE452040C DE 452040 C DE452040 C DE 452040C DE A48113 D DEA48113 D DE A48113D DE A0048113 D DEA0048113 D DE A0048113D DE 452040 C DE452040 C DE 452040C
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- DE
- Germany
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- theodolite
- balance
- rotary balance
- rotary
- housing
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- Expired
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V7/00—Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting
- G01V7/08—Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting using balances
- G01V7/10—Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting using balances using torsion balances, e.g. Eötvös balance
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Geophysics (AREA)
- Testing Of Balance (AREA)
Description
- Drehwaage. Gegenstand der Erfindung ist eine Drehwaage, die bekanntlich zur Messung der Schwerkraft dient und im wesentlichen aus einem an einem Torsionsdraht aufgehängten Waagebalken besteht, an dessen Enden in verschiedener Höhenlage Gewichte angeordnet sind. Zweckmäßig sind zwei derartige Waagebalken in je einem Gehäuse nebeneinander angeordnet. Es ist nun erforderlich, vor der Messung mit der Drehwaage Geländemessungen mit einem Theodoliten o. dgl. vorzunehmen, so daß besonders bei Messungen im Freien durch die Aufstellung der Instrumente viel Zeit verlorenging. Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die Drehwaage mit einem Theodoliten vereinigt und auf einem gemeinsamen Gestell o. dgl. angeordnet ist, so daß nur eine einmalige Einstellung erforderlich ist: Die Einrichtung kann beispielsweise so getroffen werden, daß die beiden Gehäuse der Drehwaage zu beiden Seiten des Theodoliten angeordnet werden, oder es kann auch der Theodolit oberhalb eines beide Waagebalken umschließenden Gehäuses angebracht werden. Die Drehwaage ist an der Vorrichtung vorzugsweise leicht lösbar befestigt, so daß nach Entfernen der Drehwaage die Vorrichtung auch als gewöhnlicher Theodolit benutzt werden kann.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsformen der Erfindung, . und zwar ist Abb. i eine Vorderansicht und Abb. a eine Seitenansicht einer Bauart, bei der die Waagebalkengehäuse zu beiden Seiten des Theodoliten angeordnet sind, während Abb. 3 eine Vorderansicht und Abb. ¢ eine Seitenansicht einer Ausführungsform darstellen, bei der sich der Theodolit über der Drehwaage befindet.
- In den Abb. i und s der Zeichnung sind a und b die beiden Waagebalkengehäuse der Drehwaage, die in bekannter Weise schrägliegende, an Torsionsdrähten c aufgehängte Waagebalken d und e umschließen. Die Gehäuse a und b sind an den Schenkeln eines gabelförmigen Teils f befestigt, der gleichzeitig als Lagerung für die wagerechte Achse eines Theodoliten-Fernrohrs g dient. Der Drehwinkel des Fernrohrs g in der senkrechten und wagerechten Ebene wird in bekannter Weise durch zwei neben oder unter dem Fernrohr g befindliche, mit Gradeinteilung versehene Scheiben h und i ermittelt. Der gabelförmige Teil f ruht auf einem Fuß k, der durch Stellschrauben m auf einem Ständer za ausgerichtet werden kann.
- Die in Abb. 3 und q. dargestellte Ausführungsform weicht von der vorstehend beschriebenen Bauart insofern ab, als die Waagebalkengehäuse a und b von einem zylindrischen Gehäuse q umschlossen werden, das auf einer Säule p befestigt ist. Die Säule p erstreckt sich durch das Gehäuse o und ist an ihrem oberen Ende mit dem den Theodoliten g1 tragenden ' gabelförmigen Teil f 1 und an ihrem unteren Ende mit der Scheibe i' und dem Fuß k1 verschraubt oder auf andere Weise lösbar verbunden. In Fällen, in denen man keine Schwerkraft-, sondern lediglich Geländemessungen ausführen will, kann man nach Lösen der Verschraubungen das Gehäuse o entfernen und den gabelförmigen Teil f unmittelbar auf der Scheibe i und dem Fuß k befestigen, so daß die Vorrichtung als gewöhnlicher Theodolit benutzt werden kann.
- Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, die Vorrichtung kann vielmehr baulich auch anders gestaltet werden, ohne daß dadurch der Schutzumfang überschritten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehwaage für Schwerkraftmessungen, gekennzeichnet durch die Vereinigung derselben mit einem Theodoliten o. dgl. zu einer gemeinsamen, zur Schwerkraft- und Geländemessung dienenden Vorrichtung. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernrohr des Theodoliten zwischen den beiden Waagebalkengehäusen der Drehwaage auf einer gemeinsamen Stützvorrichtung o. dgl. befestigt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Theodolit über oder neben einem die beiden Waagebalkengehäuse umschließenden Gehäuse angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Drehwaage mit dem Theodoliten leicht lösbar verbunden sind, so daß nach ihrer Entfernung die Vorrichtung als gewöhnlicher Theodolit benutzbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA48113D DE452040C (de) | 1926-06-26 | 1926-06-26 | Drehwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA48113D DE452040C (de) | 1926-06-26 | 1926-06-26 | Drehwaage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452040C true DE452040C (de) | 1927-11-03 |
Family
ID=6936167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA48113D Expired DE452040C (de) | 1926-06-26 | 1926-06-26 | Drehwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452040C (de) |
-
1926
- 1926-06-26 DE DEA48113D patent/DE452040C/de not_active Expired
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