DE449652C - Anlassvorrichtung fuer Flugmotoren und Grosskraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Flugmotoren und Grosskraftmaschinen

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DE449652C
DE449652C DEF61267D DEF0061267D DE449652C DE 449652 C DE449652 C DE 449652C DE F61267 D DEF61267 D DE F61267D DE F0061267 D DEF0061267 D DE F0061267D DE 449652 C DE449652 C DE 449652C
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Germany
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motor
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cylinder
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machine
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DEF61267D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/008Providing a combustible mixture outside the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Flugmotoren und Großkraftmaschinen. Das Anlassen größerer Brennkraftmaschinen geschieht heute meistenteils mittels Druckluft oder Elektrizität. Diese Anlaßvorrichtungen haben den Nachteil der Abhängigkeit von besonderen Kraftquellen und können daher nur bei ortsfesten Maschinen ihr Gebiet richtig behaupten.
  • Die immer größer werdenden Anforderungen an die Leistungen von ortsbeweglichen Brennkraftmaschinen für Luft-, Land- und Wasserfahrzeuge bedingen eine Anlaßvorrichtung, die unabhängig von irgendwelchen bestehenden Kraftquellen (Batterien o. dgl.) ist und es ermöglicht, den Motor rasch und sicher in Gang zu bringen. Man hat schon vorgeschlagen, die Hauptmaschine mittels einer Hilfsmaschine in Gang zu setzen, die der Hauptmaschine Gasgemisch zuführt.-Gemäß der vorliegenden Erfindung liefert die Hilfsmaschine nicht nur mittels eines Verteilers verdichtetes Gemisch demjenigen Zylinder der Hauptmaschine, der sich in der für das Anlassen günstigsten Stellung befindet, sondern auch mittels seines Zündmagneten den erforderlichen Zündstrom. Die Hauptmaschine ist zu diesem Zweck mit einem Verteiler versehen, der unabhängig von der Kurbelstellung der Hauptmaschine jeweils den Zylinder für die Einführung des Gasgemisches freigibt, dessen Kolben sich in der günstigsten Stellung befindet.
  • Die Hilfsmaschine ist gemäß der Erfindung in besonderer Weise gebaut. Sie stellt einen Kleinmotor dar, der zweckmäßig im Zweitakt arbeitet, sein Gemisch von einer Kurbelkastenpumpe bekannter Ausführung erhält und eine die Zylinder der Hauptmaschine speisende Pumpe antreibt, die sich durch einfache Steuerung auszeichnet. Auch ist eine Einrichtung getroffen, um Flammenrückschläge während des Anlassens zu vermeiden.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Schema der Anordnung. Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3 durch die Hilfsmaschine.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2. Abb. q. zeigt ein selbsttätiges Ventil zur Vermeidung von Rückschlägen in den Leitungen.
  • Der Hauptmotor i ist mit einem Verteiler 2 für das verdichtete Gemisch, welcher durch eine Hilfsmaschine oder einen Motorverdichter q., der an geeigneter Stelle angeordnet ist, durch ein Rohr 3 mit Gemisch gespeist wird, versehen.
  • Der Magnet 5 des Motorverdichters gibt doppelt so viel Funken, als zur Zündung des Anlaßmotors nötig ist. Beim Ausführungsbeispiel erzeugt der Magnet 5 anstatt eines Funkens bei jeder Umdrehung zwei. Der Magnet ist mit einem geeigneten Verteiler verbunden, um die Stromimpulse, welche über die zum Betriebe der Hilfsmaschine notwendigen in der Überzahl sind, den Vertei-`Zern 6 der Magnete 7 der Hauptmaschine i zuzuleiten, und zwar mittels einer Hilfsbürste, die sich in bekannter Weise in Nacheilstellung befindet und zweckmäßig über einen Unterbrecher B.
  • Die Arbeitsweise des Anlassers ist folgende: Bei geöffnetem Unterbrecher 8 dreht man den Hilfsmotor 9 durch einen Handhebel 22 an, so daß die von diesem angetriebene Verdichterpumpe i9 dem Verteiler 2 der Hauptmaschine i und somit einem der Zylinder Gemisch zuspeist. Darauf schließt man den Unterbrecher 8 und führt dem mit Gemisch gefüllten Zylinder der Hauptmaschine den Zündstrom zu, so daß sich das Gemisch entzündet und die Hauptmaschine in Drehung kommt. Die Anlaßvorrichtung kann jetzt durch irgendein Hilfsmittel, beispielsweise durch die Unterbrechung ihres Zündstromes, abgestellt werden.
  • Die Hilfsmaschine umfaßt einen Zweitaktmotor mit zwei eine gemeinsame Verbrennungskammer Le sitzenden Zylindern 9, in denen die Kolben io gleiten, die durch Pleuelstangen 12 an zwei Kurbeln i-. einer Welle i i angelenkt sind.
  • Diese Welle ii ist mit einer dritten gegen die beiden anderen um i8o° versetzten Kurbel 15 ausgerüstet, die mittels einer Pleuelstange 16 einen Kolben 17 antreibt. Dieser gleitet in einem Verteilerschieber 18, der in einem den Zylindern 9 entgegengesetzten Zylinder 19 verschiebbar ist. Der Schieber 18 wird durch ein Exzenterpaar 2o bewegt, das auf der Welle 14 befestigt ist, und besitzt Steueröffnungen 23, 24.
  • Ein Rohr 21 erhält aus einem Vergaser 25 zündbares Gemisch und führt dieses der Steueröffnung 23 des Schiebers 18 zu. Eine Abzweigung 21' des Rohres ist mit der Saugöffnung 26 der Motorzylinder g verbunden. Die von der Steueröffnung 2:4 abführende Druckleitung 3 des Verdichters führt zu dem Verteiler 2.
  • Auf der Welle i i sind ferner ein Schwungrad 31 und ein mit einem Anlaßliebel 22 in Eingriff stehendes Zahnrad 13 befestigt. Auf der dem Schwungrad gegenüberliegenden Seite ist ein Zweifunkenmagnet 5 bekannter Art angebracht, welcher zwei Kontakte 28, 29 besitzt, an die einerseits die Zündkerze 30 der Hilfsmaschine und andererseits der Verteiler 6 der Magnet 7 der Hauptmaschine i angeschlossen sind.
  • Durch eine Schwingung des Hebels 22 kann die Welle i i in Drehung versetzt werden, die die Kolben io und 17 antreibt und den Schieber 18 bewegt.
  • Wir nehmen an, daß die Teile sich in der Stellung Abb. 3 befinden. Während die Teile in diese Stellung bewegt sind, ist in den oberhalb des Kolbens 17 befindlichen Kurbellasten der Hilfsmaschine durch den Vergaser 25, das Rohr 21' und die Öffnung 26 Gemisch angesaugt. Das unter dem Kolben 17 befindliche Gemisch ist durch das Rohr 3 der Hauptmaschine zugedrückt. Bei weiterer Drehung der Welle i i verdichten die Kolben io und 17 zwischen sich das Gemisch in dem Kurbelkasten. Wenn nun die Kolben io den unteren Todpunkt erreichen, so wird die Öffnung eines den Kurbelkasten mit den Zylindern 9 verbindenden Rohres 5o freigegeben, und die Zylinder «-erden mit Gemisch gefüllt. Gleichzeitig gelangt der licll_@n 17 zum oberen Todpunkt, und die Öffnung 23 kommt vor die Mündung des Rohres 21. Durch den Vergaser, das Rohr 21 und die Öffnung 23 gelangt dann Gemisch unter den Kolben 17. Setzt sich die Drehung fort, so verdichten die Kolben io das Geinisch in den Zylindern 9, und der Kolben 1; verdichtet das Gemisch im Pumpengehäuse, bis die Öffnung 24 vor das Rohr 3 gelangt und das verdichtete Gemisch der Hauptmaschine zufließen läßt. Auf diese Weise wird die Hauptmaschine mit Gemisch gespeist und durch Einschalten des Zündstrohes angelassen. Um Rückschläge im Explosionsaugenblick zu verhindern, ist wie (blich an der Verbindung zwischen den vom Verteiler 2 zu den Zylindern der Hauptmaschine führenden Rohren 3' je ein Rückschlagventil 32 (Abb. 4) angebracht, dessen Feder 33 so bemessen ist, daß sie sich unter der Einwirkung des verdichteten Gemisches nur dann öffnen kann, wenn in dem Zylinder der Hauptmaschine i kein Druck herrscht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜC.JiE: i. Anlaßvorrichtung für Flugmotoren und Großkraftmaschinen, bei der Gasgemisch aus einer Hilfsmaschine der Hauptmaschine zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen Motorverdichter, der mittels eines bekannten Verteilers verdichtetes Gemisch demjenigen Zylinder der anzulassenden Maschine zuspeist, der sich in der für das Anlassen günstigsten Stellung befindet, und der mittels seines eigenen Magneten an die Kerze dieses Zylinders den erforderlichen Zündstrom liefert.
  2. 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (5) des Motorverdichters eine doppelte Anzahl Funken liefert, als zum Betriebe des Motorverdichters nötig ist, und mit einem Verteiler (29) ausgerüstet ist, der die überzähligen Stromimpulse den Verteilern (6) der Magnete (7) der Hauptmaschine in an sich bekannter Weise zuführt.
  3. 3. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorverdichter aus einem Zweitaktmotor mit eine gemeinsame Verbrennungskammer besitzenden Zylindern (9) besteht, deren Kolben (io) an zwei Kurbeln (1.4) einer gekröpften Welle (i i) angeschlossen sind, die außerdem eine dritte, gegenüber den beiden ersten Kurbeln um 18o° versetzte Kurbel (15) besitzt, die den in einem den Motorzylindern (9) entgegengesetzten Zylinder (ig) sich bewegenden Kolben (17) antreibt, der in einem von Exzentern (2o) der Motorwelle bewegten Verteilerschieber (18) läuft, und daß der Motor und der Verdichter von einem einzigen Vergaser (25) beliefert werden und der Magnet (5) des Motors auch die für die ersten Zündungen der anzulassenden Maschine notwendige Strommenge erzeugt.
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