DE448490C - Vorrichtung zum Entstauben von Bastfaserkarden - Google Patents

Vorrichtung zum Entstauben von Bastfaserkarden

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DE448490C
DE448490C DEN25904D DEN0025904D DE448490C DE 448490 C DE448490 C DE 448490C DE N25904 D DEN25904 D DE N25904D DE N0025904 D DEN0025904 D DE N0025904D DE 448490 C DE448490 C DE 448490C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/763Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area by suction or blowing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entstauben von Bastfaserkarden. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entstauben von Bastfaserkarden mit Bandablieferung.
  • Früher erhielten ,die Bastfaserkarden ein dicht aufliegendes, mit einer Saugleitung verbundenes Gehäuse, das nach den Doffern und Bürsten hin offen war und aus welchem von einer Saugleitung die Luft herausgesaugt wurde. Die Ergebnisse dieser Entstaubung waren aber insofern unzureichend, weil zwischen dem Tambur und dem Mantel Luftwirbelungen entstehen, die das Abziehen des Staubes verhindern.
  • Um diesen Übelstand zu beseitigen, wurde der Abstand zwischen dem Mantel des Gehäuses und dem Tambur der Karde vergrößert. Hierdurch wird zwar eine restlose Entstaubung der Karde durch die Staubs.augeanlage erreicht, durch das erhöhte Gehäuse nimmt aber die Ummantelung ungewollt die Form eines .Exhaustorgehäuses an, so daß nunmehr der Tam-bur als Exhaustor wirkt, indem auch die Luftmassen an den Seitenwänden des Gehäuses eingesaugt und nach oben tangential zur Mantelung hinausgeworfen werden. Dies hat zur Folge, daß- ein unverhältnismäßig hoher Kraftaufwand der Entstaubungsanlage allein dazu nötig ist, dieser Zentrifugalkraft entgegenzuwirken.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen nun die hohen Betriebskosten, die in der Notwendigkeit der Förderung großer Luftmengen ihre Ursache haben, so herabgesetzt werden, daß solche Staubsaugeanlagen ohne möglichst geringe wirtschaftliche Schädigung der Betriebe in Anwendung gebracht werden können, und das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei solchen Bastfaserkarden, bei denen die Karde in ein über dem Tambur erhöhtes und mit einer Saugleitung verbundenes Gehäuse eingeschlossen ist, das Gehäuse derart dicht, insbesondere auch bis an die Eintrittsstelle des Materials und die Austrittsöffnungen -der Bänder geschlossen ist, daß im wesentlichen nur an diesen Stellen der Luftzutritt erfolgt.
  • Bei Baumwollkarden ist es bereits bekannt, ein geschlossnes Gehäuse zu verwenden, zum Teil aus Gründen der Unfallverhütung. Bei diesem bekannten geschlossenen Gehäuse der Baumwollkarden liegt aber das Gehäuse möglichst dicht auf der Karde bzw. den Arbeitswalzen an, so daß dann ebenfalls leicht die die Staubabsaugung störenden Luftwirbel entstehen.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll bei Bastfaserkarden eine Entstaubung mit einem möglichst geringen Kraftaufwand dadurch erreicht werden, daß die Austrittsöffnungen der Bänder für den Luftzutritt in das Innere der Karde verwendet werden. Dabei wird noch die weitere günstige Wirkung erreicht, daß die eintretende, über die Bänder streichende Luft auch die Bänder entstaubt.
  • Bei einer derartig ausgerüsteten Bastfaserkarde ist es auch möglich, mit demselben Saugrohr, das die Karde entstaubt, auch den an die Karde angeschlossenen Streckkopf zu entstauben, und zwar dadurch, daß man den Raum unter dem Streckkopf mit dem Innern des Kardengehäuses in Verbindung bringt. Durch den Unterdruck, der durch die Entstaubungsanlage im Innern des Gehäuses der Karde herbeigeführt wird, wird dann auch in dem Raum unter dem Streckkopf ein Unterdruck erzielt, so @daß auch aus dem Streckkopf kein Staub in die unter höherem Druck stehende Raumluft entweichen kann.
  • Die Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar veranschaulicht Abb. i eine Karde mit der neuen Entstaubungsanlage und-mit einem an sie angeschlossenen Streckkopf in teilweiser Vorderansicht und teilweisem Schnitt nach .der Linie x-x -der Abb. 2; Abb.2 zeigt die I<:arde ohne den Streckkopf, der, um die Deutlichkeit nicht zu beeinträchtigen, weggelassen wird, in einem mittleren Längsschnitt, und Abb. 3 ist eine Draufsicht auf Abb. i.
  • i ist das Gehäuse der Karde, das in seinem oberen Teil 2 über dem Tambur 3 erhöht liegt. Dieses Gehäuse i ist durch einen mit durchsichtigen Scheiben q. versehenen Rahmen 5 nach vorn abgeschlossen, der nur die Austrittsöffnungen 6 der Bänder A frei läßt, und die Bandplatte 7 weist vorn eine Abschlußplatte 8 auf, die nur den Schlitz 9 für den Eintritt des Materials frei läßt. Dieses Material zwängt sich derart durch den Schlitz hindurch, daß es den Eintritt der Luft von außen durch den Schlitz verhindert. Die Absaugung des Staubes erfolgt durch das Stau.bsauberohr io. Soll auch der Streckkopf ii durch das Staubsaugerohr io entstaubt werden, so wird der Raum 12 unter dem Streckkopf ii durch einen Kanal 13 mit dem Innern des Gehäuses i in Verbindung gebracht, so daß durch den in dem Kardengehäuse i entstehenden Unterdruck auch innerhalb des Raumes 12 unter denn Nadelfeld des Streckkopfes ii ein Unterdruck erzeugt wird, der verhindert, daß der Staub nach außen treten kann.

Claims (1)

  1. PATL',NTANSPRUCH.- Vorrichtung zum Entstauben von Bastfas.erkarden, bei denen die Karde in ein über dem Tambur erhöhtes und mit einer Saugleitung verbundenes Gehäuse eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) derart dicht bis an die Eintrittsstelle (9) des Materials und die Austrittsöffnungen (6) der Bänder `(A) geschlossen ist, daß- im wesentlichen nur an diesen Stellen der Luftzutritt erfolgt. , -
DEN25904D 1926-05-19 1926-05-19 Vorrichtung zum Entstauben von Bastfaserkarden Expired DE448490C (de)

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