DE448409C - Anstichvorrichtung fuer ein Metallbierfass - Google Patents

Anstichvorrichtung fuer ein Metallbierfass

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DE448409C
DE448409C DESCH79594D DESC079594D DE448409C DE 448409 C DE448409 C DE 448409C DE SCH79594 D DESCH79594 D DE SCH79594D DE SC079594 D DESC079594 D DE SC079594D DE 448409 C DE448409 C DE 448409C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08—Details
    • B67D1/0829—Keg connection means

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Anstichvorrichtung für ein 1Ketallbierfaß. Die Erfindung betrifft einen auf kürzestem Wege herzustellenden Anschluß einer Schankvorrichtung an ein Bierfaß aus Metall, bei welchem die Zapföffnung im Gegensatz zu der exzentrischen Zapflochanordnung im Boden beim bisherigen Holzfaß genau in der Mitte des Faßbodens vorgesehen ist, und zwar erfolgt der Anschluß in einer hierfür besonders am Faßboden aufgesetzten Büchse. Er kann aber auch in der Verschraubüng der Handreinigungs- und zugleich Füllöffnung des Fasses, welche auch an selber Stelle des Faßbodens vorgesehen ist, erfolgen. Die Zapfvorrichtung ist in die Korkfüllung zwischen zwei in gewissem Abstand voneinander angeordneten, den Faßuntersatz bildenden Platten so eingebaut, daß unten und oben nur ein kurzer Stutzen aus diesen Platten hervorragt. An Stelle der üblichen Schraubverbindung ist zwischen Untersatz und Faß nach der Erfindung ein Bajonettanschluß vorge-" sehen, dessen auf dem Untersatz befestigte, nach oben und außen gewinkelte beide Klauen nach Ansetzen und Rechtsdrehen über die innerhalb des Faßreifens vorgesehenen Tragschenkel greifen und sich selbsttätig festziehen. Damit ist gleichzeitig der obere Stutzen in die Zapföffnung gebracht. Seine Abdichtung wird unter Vermeidung eines schädlichen Hohlraumes zwischen Metallfaß und Untersatz von außen dadurch erreicht, daß auf das innere Ende des durch den Abfluß der Flüssigkeit geführten Kohlensäurezuführungsrohres ein Sechskantkopf gesetzt ist. Die Entleerung erfolgt nach unten unter Druck von Kohlensäure, und durchVermeiden des bisherigen starken Hochdrückens des Bieres durch die Kohlensäure wird das Aufpeitschen des Bieres und ein Entweichen der im Bier enthaltenen Kohlensäure vermieden und so sein prickelnder Geschmack erhalten. Der Durchmesser des Untersatzes ist so groß gewählt, daß er gleichzeitig auch Träger einer über das Faß zu steckenden Wärmeschutzhaube ist. Durch Vermeidung von Stechrohr, Leitung, Kühlschlange und Schanksäule ist diese Vorrichtung eine wesentliche Vereinfachung des bisherigen Systems und schließt Undichtigkeiten, Breitdrücken von Kühlschlangen, Leitungsverstopfungen durch Pech, Zinntrübung usw. aus. Mithin kommen auch in derselben die nächtliche, durch stubenwarmes Schmelzwasser verursachte Gärung und Trübung mit der durch Hefenschlammabsatz zu Bierstein verbundenen Bildung von Pilzen und Bakterien und der dem Bier dann ständig anhaftende Leitungsgeschmack: in Wegfall. Während ein Reinhalten der bisherigen langen Bierleitung fast ummöglich war, gestattet diese hygienisch einwandfreie Schankvorrichtung eine überallhin gelangende Handbürstenreinigung, denn sie hat keine Stöße, keine Kontrollstutzen und keine Krümmungen.
  • In Abb. i der Zeichnung ist die Abdichtung des Anschlusses der Anstich- und Schankvorrichtung an die Zapföffnung gezeigt, während in Abb. 2 auch der hierfür erforderliche Untersatz mit dem Bajonettanschluß dargestellt ist. Durch die Höhe der Reifen i ist bei Auflage des Fasses 2 auf den Faßuntersatz 3 ein Eindringen des mit diesem verbundenen Einsatzstutzens q. in das Zapf-und Korkverschlußloch 5 der Faßverschraubung begrenzt. Die glatte Außenwand des Stutzens ,4 paßt sich der Bohrung des Korkloches 5 an. Die Innenwand des Stutzens q. dagegen ist teilweise ausgearbeitet und mit Linksgewinde versehen. Der Gewindering 6 dient zur Befestigung des Teiles 7 mit dem Untersatz 3. Der Teil 7 besitzt die Durchgangsöffnung 8 für das Bier, durch dessen Mitte das Kohlensäurezuleitungsrohr 9 hindurchgeht. In das Innengewinde des Stutzens 4. wird eine Büchse io eingeschraubt, deren oberes Ende zwecks besserer Einführung in das Korkloch 5 mit einem konischen Bund 1i versehen ist. Der größte Durchmesser dieses Bundes i i entspricht fast der. Größe des Korkloches 5. Zwischen den Stutzen 4. und den Bund i i der Büchse 1o sind ein Gummiring 12 sowie eine Metallscheibe 13 gelegt. Eingeschraubt wird die Büchse io vermittels eines Sechskantkopfes 14.. Dieser ist zwecks besserer Einführung in das sechskantige Loch der Büchse io konisch ausgebildet. Durch die Schraube 15 ist der Schlüssel 14. auf irgendeine Weise mit Zuleitungsrohr 9 der Kohlensäure fest verbunden. Der Schlüssel 14. besitzt ferner eihe glockenförmige Ausbohrung, so daß der ül:er eine Verstärkung 15 des Kohlensäurerohres 9 gezogene Gummischlauch 16 festgehalten wird. Die durch den Schlauch 16 abgedeckten Löcher 17 im Rohr 9 gestatten den Eintritt der Kohlensäure in das Faß, nachdem diese auch die Öffnungen 18 des Schlüssels 14 durchströmt hat. Der untere Rand der glockenförmigen Ausbohrung des Schlüssels 14 entspricht der Stärke des Kohlensäurezuführungsrohres, so daß hier eine feste Auflage und ein Abschluß vorhanden ist. Die von außen erfolgende Drehung des Kopfes 1,4 geschieht durch' einen Handgriff 1g, welcher auf das Kohlensäurerohr 9 aufgesetzt ist und gleichzeitig den Anschlußstutzen 20 für die Kohlensäure besitzt. Der für die Aufnahme' des einen Teiles 7 der Schankvorrichtung vorhandene Untersatz 3 besteht aus einem Doppelrahmen 21 und 22, welche mit einem gewissen Abstand voneinander zusammengesetzt und durch Querbalken 23 versteift sind. Auf diesem - Doppelrahmen sind Querbalken 24 und 25 vorgesehen, an welchen die Klauen 26 für einen bajonettartigen Verschluß zwischen Faß 2 bzw. Reifen i und Untersatz 3 vermittels der Schrauben 27 gehalten werden. Etwaige Differenzen zwischen Faß 2 und Untersatz 3 beim Zusammensetzen beider Teile können durch die Flügelmuttern der Schrauben 27 ausgeglichen werden. Als Füllmaterial für die Zwischenräume des Untersatzes 3 kann als Wärmeschutz Korkschrot 29 verwendet werden. Der Untersatz 3 selbst ist mit Zink':lech 28 beschlagen, der Hohllcörper kann aber auch ganz aus Metall hergestellt sein. Innerhalb der Reifen i -sind Lappen 3o abgebogen, welche unter die Klauen 26 greifen. Beim Anschließen eines Fasses an die Schankvorrichtung ist es also nur erforderlich, nachdem das Faß 2 durch den bajonettartigen Verschluß 26, 30 mit dem Untersatz 3 verbunden ist, durch Rechtsdrehung des Griffes 1g die Büchse io vermittels des Sechskantschlüssels 14 in das Gewinde des Stutzens 7 einzuschrauben. Hierdurch wird durch Gummiring 12 eine Abdichtung zwischen Korkverschlußloch 5 und Schankvorrichtung geschaffen. Hiernach wird ohne jegliches -Bierausspritzen der Korken durch Druck auf Griff 1g eingestoßen. Hiermit wird gleichzeitig das Kohlensäurerohr 9 -inr das Faß 2 hineingeführt, so daß die Kohlensäure- unb hindert durch die Öffnungen 17, Schlauch 16 und Öffnungen 18 - des Schlüssels 14 in -das Faß- eindringen kann, dem Bier aber der Eintritt in die Kohlensäureleitung in jeder Lage und Stellung des Fasses verwehrt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anstichvorrichtung 'für ein Metallbierfaß- mit Zapföffnung in _ der Mitte des Faßbodens; welches unter Kohlensäuredruck entleert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das in üblicher Weise in dem von unten eingeführten Zapfrohr (7) liegende, Kohlensäurezuführungsrohr am Oberende mit einem Sechskantkopf (14) fest verschraubt ist, welcher in der Sechskantöffnung einer Schraubbüchse (io) liegt, die durch Drehen des Sechskantkopfes (14) unter Zusammenpressen einer Dichtung (12, 13) durch ihren Bund (i i) in das Zapfrohr (7) eingeschraubt wird, wozu das Faß mit Hilfe eines aus Lappen (3o) am Faßkopfreifen (i) und durch Zugschrauben (27) verstellbaren Klauen (26) bestehenden Bajonettverschlusses über das- am Untersatz (3) befestigte Zapfrohr (7) gezogen und festgepreßt wird.
DESCH79594D 1926-07-24 1926-07-24 Anstichvorrichtung fuer ein Metallbierfass Expired DE448409C (de)

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