DE420736C - Anzapfvorrichtung - Google Patents
AnzapfvorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/0829—Keg connection means
Landscapes
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Description
- Anzapfvorrichtung. Die bekannten Anzapfvorrichtungen, bei denen eine das Anstechrohr aufnehmende Rohrmaffe als eine, den Spund allmählich ausschiebende Druckschraube ausgebildet und in einer an einer Spundlochbüchse anbringbaren Führungsmuffe verschraubbar geführt ist, weisen den Nachteil auf, daß die Bohrung der Spundlochbüchse zur Anbringung oder zur Abdichtung der Anzapfvorrichtung verwendet wird, was den Gebrauch regelgroßer Spunde und die Verwendung der vorhandenen mechanischen Verspundungsvorrichtungen und Faßbürsten unmöglich macht. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, derartige Anzapfvorrichtungen und die ihrer Anbringung dienende Spundlochbüchse so auszugestalten, daß die Spundlochbohrung ausschließlich der Spundaufnahme vorbehalten bleibt, so daß sie hinsichtlich ihrer Größe und örtlichen Lagerung mit dem nicht zu dem genannten Zweck ausgebüchsten Spundloch eines Fasses übereinstimmt. Gemäß der Erfindung wird deshalb die Anbringung und Abdichtung der Führungsmuffe an der Spundbüchse grundsätzlich aus der Spundbüchsenbohrung herausverlegt, und zwar vorzugsweise dadurch, daß der an sich bekannte, in einer Ausnehmung der Faßwand gelagerte Spundbüchsenkopf mit dem üblichen Außengewinde und das Befestigungsende der Führungsmuffe mit einem damit verschraubten Innengewinde versehen wird.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Anzapfvorrichtung in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. a in Seitenansicht dargestellt.
- Der rohrförmige Stechhahna, welcher das Anstechrohr b aufnimmt, besteht aus einer Muffe mit flachem, zylindrischem Außengewinde c, mittels welchem dieser in eine Führungsmuffe d eingeschraubt ist. Diese mit Handgriffen e versehene Führungsmuffe besitzt am unteren weiteren Ende ein zweites, ebenfalls flaches Innengewinde f zum Aufschrauben auf eine in den oberen Boden des Fasses vertieft eingesetzte metallene Spundbüchse g, deren Bohrung ausschließlich zur Aufnahme des Spundes h dient und deren Endflächen wesentlich bündig mit der Faßbodenfläche verlaufen.
- Der untere Teil der Spundbüchse ist in bekannter Weise mit Außengewinde zur Befestigung der Büchse im Faßboden versehen; ihr oberer in die Faßbodenausnehmung eingelagerter Teil ist vorzugsweise von größerem Durchmesser und außen zur Anbringung der Führungsmuff ed eingerichtet, z. B. gleichfalls mit Außengewinde versehen, auf welches das Innengewinde am unteren Ende der Führungsmuffe d aufgeschraubt werden kann.
- In die untere Stirnfläche der Muffe d ist ein Dichtungsring i eingelegt, der beim Verschrauben der Muffe mit der Spundbüchse fest auf die die Spundbüchsenbohrung umgebende Stirnfläche der letzteren aufgepreßt wird. Die untere Fortsetzung des Flachgewindes c am Stechhahn bildet einen Stempel k vom ungefähren Durchmesser des Spundloches. über dem Flachgewinde c ist am Stechhahn ein Griff 1 o. dgl. zum Niederschrauben der Rohrmuffe in der Führungsmuffed vorgesehen. Die Abdichtung des Anstechrohres b im Stechhahn erfolgt ebenso wie die Zuführung der Kohlensäure genau wie bei dem bekannten, allgemein gebräuchlichen Anstechhahn.
- Nachdem die Führungsmuffe d mit der Spundbüchse g verschraubt ist, wird der Stechhahn a niedergeschraubt und der Spund h durch den Stempel k aus der Spundbüchse herausgeschoben. Am Ende der Niederschraubung, wesentlich in dem Augenblick, wo der Spund aus dem Spundloch heraustritt, treffen die Dichtungsflächen m und n aufeinander (Abb. z), so daß durch sie bzw. einen zwischengelegten Dichtungsring @o ein Austritt von Bier über das Gewinde c verhindert wird. Hierauf wird das Anstechrohr b eingeschoben und durch Anziehen einer Stopfbüchsenmutter p abgedichtet und dann an den Stutzen g des Stechhahns die Kohlensäureflasche angeschlossen. Die Spundbüchse kann zur Verhütung der Beschädigung des Gewindes während des Transports mit einer Blechplatte abgedeckt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anzapfvorrichtung, bei welcher die das Anstechrohr aufnehmende Rohrmuffe als eine den Spund allmählich ausschiebende Druckschraube ausgebildet und in einer an einer Spundlochbüchse anbringbaren Führungsmuffe verschraubbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringung und Abdichtung der Führungsmuffe (d) an der Spundbüchse (g) außerhalb der Spundbüchsenbohrung erfolgt, indem der in bekannter Weise in einer Ausnehmung der Faßwand gelagerte Kopf der Spundlochbüchse (g) mit dem üblichen Außengewinde (f) versehen ist, worauf ein Innengewinde des Befestigungsendes der Führungsmuffe (d) paßt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stirnflächen der Führungsmuffe (d) als Dichtungsflächen ausgebildet sind, von denen die an das Innengewinde stoßende mit der Spundbüchsenstirnseite zusammenwirkt, um die Führungsmuffe (d) bei ihrer Anbringung gegen die Spundlochbüchse (g) zu dichten, und die andere (m) in an sich bekannter Weise am Ende der Niederschraubung mit der Rohrmuffe (u) zusammenwirkt, um das Rohrmuffengewinde (c) abzudichten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST39029D DE420736C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Anzapfvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEST39029D DE420736C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Anzapfvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420736C true DE420736C (de) | 1925-10-31 |
Family
ID=7463354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST39029D Expired DE420736C (de) | 1925-01-28 | 1925-01-28 | Anzapfvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420736C (de) |
-
1925
- 1925-01-28 DE DEST39029D patent/DE420736C/de not_active Expired
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