AT147233B - Vorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeit aus Fässern od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeit aus Fässern od. dgl.

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AT147233B
AT147233B AT147233DA AT147233B AT 147233 B AT147233 B AT 147233B AT 147233D A AT147233D A AT 147233DA AT 147233 B AT147233 B AT 147233B
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Frederick John Trevallo Barnes
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Frederick John Trevallo Barnes
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung'zum Entnehmen von   Flüssigkeit   aus Fässern od. dgl. 



   Bekanntlich sind die   Spundlöcher   von Bierfässern od.   dgl. gewöhnlich   mittels Pfropfen verschlossen, die in das Spundloch getrieben werden. Bei manchen Fässern ist zur Aufnahme des Pfropfens eine Metallbüchse in das Spundloch eingesetzt. Das Entfernen des Pfropfens zum Entnehmen von Flüssigkeit aus dem Fass od. dgl. erfolgt hiebei durch Eintreiben des   Abziehhahnes   oder einer Vorlage in das Spundloch, wobei zumeist der Hahn oder die Vorlage wie auch das Fass oder der Behälter beschädigt werden. Auch beim Entfernen des Fasshahnes werden diese Teile leicht beschädigt. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeit, vorzugsweise von Bier oder andern gasentwickelnden   Flüssigkeiten,   aus Fässern oder andern Behältern, die einen vollkommen dichten Abschluss des Fasses ermöglicht, so dass während des Lagerns und beim Abziehen keine Gas-oder Flüssigkeitsverluste auftreten, bei der zum Anzapfen des Fasses oder Behälters weder besondere Werkzeuge noch besondere Handfertigkeit erforderlich sind und bei deren Anwendung das Einführen und das Abnehmen des Fasshahnes ohne   Beschädigung der Armatur   oder des Fasses leicht möglich ist. 



   In das Spundloch des Fasses oder Behälters wird hiebei ein metallischer Spundring oder eine   Spundbüellse   geschraubt oder ein Spundrohr eingetrieben, dessen Kopf eine an ihrem Ende mit Aussengewinde versehene Vorlage aufnimmt, an der, in ausreichendem Abstand von ihrem   Einführungsende,   ein Bund vorgesehen ist. Gemäss der Erfindung weisen nun sowohl der Kopf der   Spundbüchse   als auch der Bund der Vorlage an ihren einander zugekehrten Seiten Vertiefungen zur Aufnahme eines an sich bekannten Dichtungsringes auf, durch dessen Stauchung und die dadurch bewirkte Ausfüllung der erwähnten Vertiefungen die Abdichtung der Spundöffnung mit fortschreitender Einschraubtiefe der Vorlage verbessert wird. 



   Durch diese Dichtungseinrichtung wird eine mit den bekannten Vorrichtungen nicht erreichbare Abdichtung sowie eine bisher nicht erzielte Einfachheit der Ausbildung, der Herstellung und Handhabung der Vorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeiten aus Fässern oder ähnlichen Behältern erreicht. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform, u. zw. sind die Fig. 1 und 2 Schnitte durch den Spundring und die Vorlage, die in Fig. 3 vereinigt dargestellt sind. Die Fig. 4 zeigt die Verbindung des Fasshahnes mit der Vorlage nach den Fig. 2 und 3. 



   Der SpundringAbesteht aus einem äusseren, kopfförmigen Flansche und   einem   inneren verjüngten Teil Admit rundem oder kantigem Aussengewinde   A3,   das weite und flache Gänge aufweist. Derart wird eine vollkommen gasdichte Verbindung erzielt, sobald der Spundring A in den Boden oder in die Seitenwand des Fasses B eingeschraubt ist. 



   Das innere Ende 0 der Bohrung des Spundringes A ist glattwandig und dient zur Aufnahme eines Korkes, eines Spundzapfens oder eines andern Pfropfens   Ci,   wogegen das äussere Ende   C   des Spundringes mit Gewinde für die Aufnahme eines Auslassrohres oder einer Vorlage und oder eines Fasshahnes von der im folgenden beschriebenen Bauart versehen ist. Die Bohrung am inneren Ende C des Spundringes weist einen grösseren Durchmesser auf als der mit Gewinde versehene Teil   02   des Spundringes, so dass ein selbsttätiges Austreten des Pfropfens   01   aus dem Spundloch infolge von Druckerhöhungen des Fassoder   Behälterinhaltes ausgeschlossen   ist. 



   Der Flansch AI weist an seiner Aussenseite eine nutartige   Vertiefung G   auf (Fig.   J), die for dem     Anzapfen des gefüllten Fasses   eine Verschlusskapsel   G aus Zinn oder einem andern Metall, naeh deren   

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 Entfernung aber einen an der Vorlage D (Fig. 2-4) oder am Fasshahn selbst   befindlichen Diehtungs-   schlauch Da aufnimmt. 



   Die Vorlage D ist rohrförmig und trägt an ihrem inneren Ende   D Aussengewinde,   so dass sie in 
 EMI2.1 
 und der Schlauch beim Einschrauben der Vorlage D in den Spund A gestaucht wird, werden die Vertiefungen im Spundbüchsenkopf und im Bund mit fortschreitender Einschraubtiefe der Vorlage D immer besser ausgefüllt, die Abdichtung der Spundöffnung daher fortschreitend verbessert. 



   Das äusserste Ende   D4   der Vorlage weist einen kleineren Aussendurchmesser auf und ist in bekannter 
 EMI2.2 
 am äusseren Ende der Vorlage dient zur Aufnahme des Fasshahnes. Die Vorlage D kann aber auch aus einem Stück mit dem Fasshahn bestehen. Die Länge der Vorlage ist in jedem Falle eine solche, dass sie nicht in den Behälter (in das Fass) reicht, so dass dieser vollkommen entleert werden kann. Ansonsten aber kann die Länge beliebig sein. 



   Der   Fasshahn, der vorzugsweise zusammen mit   den zuvor beschriebenen Teilen verwendet wird, 
 EMI2.3 
 daran verstellbaren Handgriff   F"versehen   sein, der an einem Joch F1 befestigt ist, der auf den Hebel F4 passt und mit ihm durch eine Schraube F8 innig verbunden ist. 



   Bei der Ingebrauchnahme wird das mit dem Spundring A versehene   Fass wie gewöhnlich   gefüllt und mittels des Pfropfens   6"ou.   dgl. verschlossen, der durch ein geeignetes Werkzeug in den Spundring eingetrieben wird. Darauf wird die   Verschlussplatte   G, die das Eindringen von Schmutz oder Fremdkörpern in das Fass hindert, angebracht. 



   Soll nun das Fass entleert werden, dann wird die   Verschlussplatte   G entfernt und die Vorlage D mit dem   Fasshahn     p2 in   den Spundring   eingeschraubt,   wobei der Kork oder Pfropfen 01 aus dem inneren Ende des Spundringes ausgestossen, die Abdichtung zwischen   Spundbüchse   und Vorlage aber durch den zwischen dem   Spundbüchsenkopf   AI und den Bund D2 gestauchten Dichtungsschlauch D3 fortschreitend verbessert wird. 



   Da die Öffnungen D5 der Vorlage beim Ausstossen des Pfropfens Cl aus der   Spundbüehse   frei sind, kann ein Druckausgleich zwischen dem Inneren der Vorlage D und dem Fassraum stattfinden, so dass der Gasdruck beiderseits des Pfropfens C1 ausgeglichen ist und dieser nach dem Ausstossen in der in Fig. 3 dargestellten Weise leicht abfällt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum   Entnehmen   von Flüssigkeit aus Fässern od. dgl., mit einer   Spundbüchse,   in die eine mit einem Bund versehene Vorlage   einschraubbar   ist, die beim Einschrauben den   Verschluss-   pfropfen in das Fassinnere treibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (A1) der Spundbüchse (A) und der Bund (D2) der Vorlage   (D)   an ihren einander zugekehrten Seiten Vertiefungen zur Aufnahme des die Vorlage   umschliessenden,   an sich bekannten Dichtungsschlauches   D   aufweisen, durch dessen Stauchung und   hiedureh b. ewirkte Ausfüllung   der Vertiefungen die   Abdichtung   der Spundöffnung mit fortschreitender Einschraubtiefe der Vorlage (D) verbessert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der Spundbüchse (A) in an sieh bekannter Weise an ihrem Aussenende (02) mit Innengewinde zur Befestigung der Vorlage (D) EMI2.4 wandig ausgebildet ist, wobei das glattwandige Ende (0) der Spundbüchsenbohrung grösseren lichten Durchmesser aufweist als deren Gewindeende (02).
AT147233D 1932-08-18 1932-08-18 Vorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeit aus Fässern od. dgl. AT147233B (de)

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