DE44836C - Schienenbefestigung auf eisernen Schwellen - Google Patents

Schienenbefestigung auf eisernen Schwellen

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DE44836C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeper
rail fastening
rail
hook
base plate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44836D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. GlESECKE in Berlin. Vom iö- November 1887 ab
Publication of DE44836C publication Critical patent/DE44836C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In der Zeichnung veranschaulichen:
Fig. ι einen Längsschnitt einer eisernen Schwelle fnit der in Rede stehenden Schienenbefestigung in der Richtung A-B der Fig. 2,
Fig. 2 einen Grundrifs derselben Anordnung, wobei eine der Hakenschrauben im Schnitt gezeichnet ist,
Fig. 3 die Seitenansicht einer Klemmverbindung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine solche,
Fig. 5, 5 a und 7 verschiedene Ansichten einer Klemmverbindung,
Fig. 6 und 6 a die obere und die untere Ansicht eines Klemmklobens.
Die Schiene wird an jeder Querschwelle durch zwei Klemmkloben befestigt. Diese bestehen aus einer horizontalen Deckplatte bl bezw. b2 — welche den Schienenfufs mit profilirter Fläche überdeckt und gegen denselben angezogen wird vermittelst einer Ankerschraube g, deren Kopf sich unten gegen die Deckfläche d der Schwelle anlegt — und aus einem stufenweise abgesetzten verticalen Steg h s, dessen oberer und breiterer Theil h in einen Ausschnitt der Unterlagsplatte α so eingepafst ist, dafs er sich nicht seitlich in ihr verschieben kann, während der schmalere Theil s durch ein Loch der Schwellendecke d hindurchgreift und unterhalb derselben eine hakenähnliche Umbiegung e hat, die sich von unten gegen die Schwellendecke anlegt. Hierbei legt sich zugleich die Ansatzfläche der Deckplatte bl bezw. V1 oberhalb der Abstufung h fest auf die Unterlagsplatte α auf und bildet die Drehstütze des hebeiförmigen Klemmklobens. Die verticalen Entfernungen dieser Drehstützfläche von der Oberkante der Umbiegung e und von der den Schienenfufs überdeckenden Profilfläche der Deckplatte b1 bezw. b2 ist derart bemessen, dafs beim Anziehen der Ankerschraube g zuerst ein kräftiges Anpressen der Unterlagsplatte an die Schwelle erfolgen soll und erst dann, unter mäfsiger federnder Durchbiegung des Klemmklobens, die Deckplatte bl bezw. V1 desselben fest gegen den Schienenfufs angezogen wird.
Diese Anordnung bietet den Vortheil, dafs man die Schiene noch verschieben kann, nachdem man durch schwaches Anziehen der Ankerschrauben die Unterlagsplatte bereits fest mit der Schwelle verbunden hat.
Um jede Seitenverschiebung aufzuheben, ist die obere Fläche der Unterlagsplatten nicht horizontal, sondern schwach geneigt, und zwar so, dafs die Aufsenkante des Schienenfufses etwa um Y20 seiner Breite höher liegt als die Innenkante desselben, und auf dieser Seite der verticale Schenkel des Klemmklobens hart gegen die diesseitige Begrenzungskante der Schwellendecke angestofsen.
Bei solcher Anordnung bewirkt einerseits der Horizontalschub nur einen erhöhten keilförmigen Anzug des Schienenfufses zwischen dem dickeren Theile der Unterlagsplatte und der hier befindlichen Klemmklobenplatte i>2, welche deshalb den Horizontalschub direct sicher aufnimmt und auf die Schwelle überträgt.
Die Ausschnitte der Schwellen und diejenigen der Unterlagsplatten können für Bahncurven dieselben Dimensionen haben wie für gerade Bahnstrecken, obgleich bei ersteren die
Schienen etwas weiter aus einander gelegt werden müssen; nur mufs man, um diese Ungleichheit für die Schienenbefestigung unschädlich zu machen, die an der Innenseite der Schiene angeordneten Klemmkloben mit entsprechend gröfseren Deckplatten versehen (s. £>', Fig. ι und 2).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Zweck der Befestigung von Eisenbahnschienen auf metallenen Querschwellen die Anordnung von S-förmig gebogenen Klemmkloben (bl s h bezw. i»2 s h), welche mit dem hakenförmigen Ende e durch eine Oeffnung der Schwellendecke hindurchgreifen und diese erfassen, während sie sich mit seitlichen Ansätzen £>' b2 gegen eine auf der Schwelle liegende geneigte Unterlagsplatte (α) stützen und mit ihrer federnden, um die Stützpunkte b1 £>2 sich biegenden Deckplatte vermittelst der Hakenschraube (g) gegen den Schienenfufs angezogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44836D Schienenbefestigung auf eisernen Schwellen Expired - Lifetime DE44836C (de)

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