DE448252C - Einrichtung zum elektromagnetischen Synchronhalten des Gangs von Uhrwerken durch zeitweiliges Anhalten - Google Patents

Einrichtung zum elektromagnetischen Synchronhalten des Gangs von Uhrwerken durch zeitweiliges Anhalten

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DE448252C
DE448252C DEL63887D DEL0063887D DE448252C DE 448252 C DE448252 C DE 448252C DE L63887 D DEL63887 D DE L63887D DE L0063887 D DEL0063887 D DE L0063887D DE 448252 C DE448252 C DE 448252C
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clockworks
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DEL63887D
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Einrichtung zum elektromagnetischen Synchronhalten des Gangs von Uhrwerken durch zeitweiliges Anhalten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum elektromagnetischen Synchronhalten des Gangs von Uhrwerken durch zeitweiliges Anhalten, wobei die Nebenuhrwerke j e eine von einem mit dem Kontakt der Hauptuhr verbundenen Relais gesteuerte Sperr- und Auslöseeinrichtung aufweisen, die einen dreiarmigen Hebel besitzt.
  • Gemäß der Erfindung steht von diesem Hebel, dessen einer Arm mit einer Nockenscheibe und dessen zweiter Arm mit dem den Gang des betreffenden Uhrwerkes an und für sich regulierenden Gliede (Unruhe oder Steigrad) in Wirkungsverbindung steht, der dritte Arm unter dem Einfluß des ein Gegengewicht aufweisenden Ankers des Relais, derart, daß der Hebel, der vorher durch Abfallen des ersten Armes von der Nockenscheibe die Unruhe oder das Steigrad gesperrt hatte, beim Abschalten des Relais durch Schlagen des Ankers gegen den dritten Arm des Hebels ausgelöst wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei von den Uhrwerken nur das zum Verständnis der Erfindung notwendig Scheinende dargestellt ist.
  • Abb. i veranschaulicht einen Teil des mit dem Kontakt versehenen Uhrwerkes (Hauptuhr) von vorn und Abb. 2 diesen Teil, von der Seite gesehen. Die Abb.3 stellt eines der übrigen das Relais aufweisenden Nebenuhrwerke in Seitenansicht dar.
  • Gemäß den Abb. i und 2 ist an einer Platine i des Uhrwerkes ein Tastkontakt 1', 2 angeordnet. Der Teil i' dieses Tastkontaktes steht unter dem Einfluß eines Winkelhebels 3, der mit einem Bolzen 4 auf den Teil i wirken kann. Der Winkelhebel 3 weist einen zweiten, durch eine Abflachung messerartig ausgebildeten Bolzen 5 auf, der mit einer einen Nocken 6 aufweisenden Scheibe 7 in Wirkungsverbindung steht. Eine Feder 8 sucht den Winkelhebel 3 stets gegen einen Anschlagstift 9 zu ziehen.
  • Die Scheibe 7 sitzt mit einer Hülse io lose drehbar auf einer Welle i i, die mittels eines Getriebes 12 von einer Welle 13 des Uhrwerkes angetrieben wird. Die Scheibe 7 weist einen einseitig abgeflachten Bolzen 14 auf, der gegen eine auf der Welle i i festsitzende Scheibe 15 ragt. Letztere ist mit einem Bolzen 16 versehen, der gegen die Scheibe 7 hinragt. Eine um die Hülse io gelegte Schraubenfeder 17 greift, mit ihren beiden Enden über die Bolzen 14 und 16 und sucht diese gegeneinanderzudrücken. Mittels einer durch den Bolzen 16 geschraubten und sich gegen die Abflachung des Bolzens 14 stÜtzenden Schraube 18 können die Scheiben 7, 15 zueinander verdreht werden. 19 ist das Echappement des Uhrwerkes.
  • Nach Abb. 3 ist an einer Platine 2o des zu regelnden Uhrwerkes außer der Hemmung 21 noch ein Relais 22, 23 und ein mehrarmiger Hebel 24 angeordnet. Die Spule 22 des Relais steht über den Tastkontakt 1', 2 mit einer elektrischen Kraftquelle in Verbindung. Der Anker 23 des Relais weist ein Gegengewicht 25 auf und steht mit dem oberen Ende des Hebels 24 in Wirkungsverbindung. Der Hebel 24 steht unter dem Einfluß einer Feder 26, die ihn gegen einen durch eine Schraube 27 gebildeten Anschlag zu ziehen sucht, sowie unter dem Einfluß einer Nockenscheibe 28, die auf einen am Hebel 24 sitzenden, messerartig ausgebildeten Stift 29 wirkt.
  • Eine Welle 3o des Uhrwerkes treibt wie bei Abb. i und 2 mittels eines Getriebes 31 die Scheibe 28 an, welche wie diejenige 7 nach Abb. i und 2 nicht starr auf ihrer Welle sitzt, sondern mittels einer einer Schraubenfeder 32 entgegenwirkenden Schraube 33 verstellbar ist.
  • Ein Arm 34. des Hebels 24. wirkt mit einem Stift 36 in der Unruhe 35 der Hemmung zusammen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Für gewöhnlich liegt der Bolzen 5 des Uhrwerkes nach Abb. i und 2 auf dem kreisförmig verlaufenden Umfang der Scheibe 7 auf, und demzufolge ist der Kontaktteil i' vom Teil 2 abgehoben, so daß der Kontakt unterbrochen ist. Dementsprechend ist das Relais 22, 23 stromlos. Gleichzeitig liegt bei dem Uhrwerk nach Abb. 3 der Stift 29 auf dem kreisförmig verlaufenden Teil der Nokkenscheibe 28, so daß der Hebel 24 von der Anschlagschraube 27 wegbewegt ist und der Arin 34 desselben sich außerhalb der Bahn des Stiftes 36 befindet, das Uhrwerk nach der Abb. 3 also ini Betrieb ist.
  • Die Uhrwerke «-erden in bekannter Weise so zueinander eingestellt, daß dasjenige nach Abb. 3 demjenigen nach Abb. i und 2 gegenüber etwas vorgeht, und zwar kann dieses Voreilen beispielsweise bei einer Umdrehung der Scheibe 7 in il/.@ Stunden etwa 3 bis 5 Sekunden betragen.
  • Im Verlauf der Drehung der Scheibe 7 wird der Bolzen 5 gehoben und dadurch der Winkelhebel 3 gedreht, so daß der Kontaktteil i' gegen denjenigen 2 anzuliegen kommt. Durch den dadurch gebildeten Stromschluß wird das Relais 22 erregt und dessen Anker 23 angezogen. Inzwischen ist der Stift 29 an das Ende des kreisförmig verlaufenden Teiles der Nockenscheibe 28 gelangt und fällt plötzlich von dieser ab. Dadurch wird der Arm 34. in die Bahn des Stiftes 36 bewegt und die Unruhe 35 und damit die Uhr angehalten. Schnappt dann der Bolzen 5 von dem Nokken 6 ab, so wird der Stromkreis des Relais 22 wieder unterbrochen und der Anker 23 durch das Gegengewicht 25 ausgeschwungen, wobei er gegen den Hebel2d. schlägt und diesen entgegen der Wirkung der Feder 26 bewegt, so daß der Arm 34. den Stift 36 wieder freigibt und das Uhrwerk «-feder läuft. In den durch den Kontakt i', 2 zu schließenden Stromkreis kann eine beliebige Anzahl mit der ersten Uhr synchron zu haltender Uhren mit ihren Relais geschaltet sein. Durch die Verstellbarkeit der Nockenscheiben 7 und 28 mittels der Schraube 18 bzw. 33 wird eine genaue Einstellung der Scheiben nach Art einer Mikrometerverstellung ermöglicht.
  • Die beschriebene Einrichtung kann zum Synchronisieren sowohl von die Zeit anzeigenden Uhren als auch von mit Uhrwerken versehenen Apparaten beliebiger Art Verwendung finden. Sie kann beispielsweise bei schreibenden Registrierapparaten, wie ihrer mehrere in einer Meßstation oder einem elektrischen Kraftwerk vorkommen können, zur Anwendung gelangen.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist als den Gang der Uhrwerke an und für sich regelndes Element eine Unruhe angenommen, jedoch könnten für die Ausführung der Erfindung auch Pendeluhren in Frage kommen, in welchem Falle die Sperr- und Auslöseeinrichtung auf das Steigrad des Uhrwerkes wirken würde.

Claims (3)

  1. I'aTLNTAhsPRucii: Einrichtung zum elektromagnetischen Synchronhalten des Gangs von Uhrwerken durch zeitweiliges Anhalten, bei der die Nebenuhrwerke je eine von einem mit dem Kontakt der Hauptuhr verbundenen Relais (22, 23) gesteuerte Sperr- und Auslöseeinrichtung aufweisen, die einen dreiarmigen Hebel (24, 3.
  2. I) besitzt, von dem ein Arm (24) mit einer mit dem betreffenden Uhrwerk zwangläufig verbundenen Nockenscheibe (28), der zweite Arm (34) mit dem den Gang des Uhrwerkes an und für sich regulierenden Gliede (35) (Unruhe oder Steigrad) verl:unden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Arm mit dem ein Gegengewicht aufweisenden Anker (23) des Relais (22) in Wirkungsverbindung steht, das Ganze derart, daß bei Freigabe des Armes (24, 29) des Hebels durch die Nockenscheibe (28) (bei in diesem Moment normalerweise erregtem Relais) der Arm (3q.) des Hebels (2d.,
  3. 3.I) die Unruhe (35) oder das Steigrad des Uhrwerkes sperrt und durch das hierauf erfolgende Abschalten des Relais (22) von der Hauptuhr aus der Anker (23) desselben gegen den zweiten Arm des Hebels (2.1.) schlägt und dadurch den Hebel in seine ursprüngliche, die Unruhe bzw. das Steigrad wieder freigebende Lage zurückbewegt.
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