DE550482C - Elektrische Zeit- und Datumdruckvorrichtung - Google Patents

Elektrische Zeit- und Datumdruckvorrichtung

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DE550482C DEK105764D DEK0105764D DE550482C DE 550482 C DE550482 C DE 550482C DE K105764 D DEK105764 D DE K105764D DE K0105764 D DEK0105764 D DE K0105764D DE 550482 C DE550482 C DE 550482C
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CHARLOTTE LENKE GEB KEMMANN
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CHARLOTTE LENKE GEB KEMMANN
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Description

  • Elektrische Zeit- und Datumdruckvorrichtung Die Erfindung betrifft eine elektrische Zeit-und Datuindruckvorrichtung, insbesondere für Fahrkartengeber, bei der eine Uhr oder eine sonstige Zeitanzeigevorrichtung nach bestimmten Zeitabschnitten ein selbständig an-#retriebenes mechanisches Laufwerk auslöst, (las mit einer elektrischen Kontakteinrichtung zur Steuerung der elektrischen Schaltorgane der Typenräder der Zeit- und Datumdruckvorrichtung versehen ist.
  • Die Erfindung besteht in der Anordnung einer vom Laufwerk angetriebenen Steuervorrichtung zur selbsttätigen Hervorbringung z itzlicher Schaltvorging für das Stei us-, e npelwerk. Die auswechselbare Anordnung dieser Steuervorrichtung gestattet, zusätzlicheSchaltvorgänge in beliebiger Folge durch das Laufwerk zu bewirken, ohne daß hierzu eine Änderung der von dem Uhrwerk gesteuerten Auslösevorrichtung für das Laufwerk erforderlich ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform in schematischer Darstellung.
  • Fin Gangwerk i, das an eine eigene Uhr oller etwa auch an eine Zentraltiltrenanlage angeschlossen sein kann, trägt im Beispiel zwei Daumen 2 zur Schließung eines elektrischen Kontaktes 3, der von einer Batterie Oder einem Netzanschluß 4 her ein Solenoid Oder einen Magneten 5 mit Strom versorgt. Eine Signallampe 6 ist in diesen Stromkreis noch eingeschaltet, um einen etwa vorhandenen Überwachungsbeamten auf das Arbeiten des Werkes und insbesondere auf jede einzelne Zeitschaltung kurz vor ihrem Eintreten aufmerksam zu machen.
  • Dem Solenoid 5 ist ein Anker 7 gegenübergestellt, der um ein Drehgelenk 8 schwenkbar ist und von ihm gegen den Zug einer Feder 9 mit einem Sperrhaken to in die Bahn eines auf einer Tragscheibe r r sitzenden Sperrstiftes 12 hineingezogen werden kann. Ein Wind= flügel 13 auf der Achse der Scheibe i i dient dazu, ihre Umlaufgeschwindigkeit durch Bremsung auf ein Normalmaß zu bringen. Ein Ansatz 14. des Ankers -7 steht ferner einem Arm 15 eines doppelarmigen Hebels 15, 1(.), der in einem Gelenk 17 ruht, so gegenüber, daß er beim Anziehen des Ankers 7 den Hebel 15, 16 gegen den Zug einer Feder 18 ausschwenkt. Ein Ansatz. 19 des Hebels 15 ruht ferner gegen den Umfang einer Daumenscheibe2o, die am Umfang einen oder mehrere in ihrer Länge für die besonderen Erfördernisse bemessene Daumen 21 trägt und finit der erstgenannten L aufwerkscheibe i r, 12 durch ein Untersetzungsgetriebe gekuppelt ist.
  • Der zweite Arm t 6 des doppelarmigen Hebels 15, 16 steht mit einem Sperrhaken 22 mehreren auf einer Arbeitsscheibe 23 des Laufwerks befestigten Stiften 24. so gegenüber, (laß er bei Anziehung des Solenoidankers 7 diese Arbeitsscheibe zum Umlauf freigibt. Auch die Arbeitsscheibe 23 steht mit der erstgenannten Laufiverkscheibe i t durch ein Untersetzungsgetriebe (im Beispiel entsprechend der Anzahl der Stifte 12 und 24. im Verhältnis i : 6) in Antriebsverbindung. Dieses ganze Laufwerk mit seinen sämtlichen drei Scheiben 11, 20, 23 wird durch ein vorzugsweise mit elektrischem Selbstaufzug ausgerüstetes Gewichts- oder Federtriebwerk im Sinne der eingezeichneten Pfeile angetrieben, oder es kann auch ein unmittelbar elektrischer Antrieb vorgesehen sein.
  • In den Bereich der Stifte 2.4 der Arbeitsscheibe 23 ragt weiter ein Arm 25 eines Kontakthebels 25, 26, der um einen Zapfen 27 schwenkbar und durch eine Feder 28 belastet ist. Beim Ausschwenken durch die Stifte berührt er mit seinem Kontaktarm 26 einen Kontakt 2g, der über eine Stromquelle 30 (die mit der erstgenannten Stromquelle identisch sein kann) ein Schaltsolenoid 31 des Druckwerks erregt. Dieses Schaltsolenoid zieht einen Anker 32 an, der an einem Arrn 33. des Hebels 33, 3.4 hängt. Dieser Hebel ist um eine Achse 35 gegen den Zug einer Feder 36 so schwenkbar, daß er mit einer Schaltklinke 37 das Datumdruckwerk 38 fortschaltet. Dieses kann die Bauart beispielsweise von bei Rechenmaschinen bekannten Zählwerken aufweisen, und seine Zehnerschalteinrichtung kann auf Fortschaltung in Minuten, Viertelstunden, Stunden, Tagen, Monaten und Jahren abgestimmt sein.
  • Die Wirkung ist folgende. In der dargestellten Ruhelage hält der Sperrhaken a2 das Laufwerk fest, während am Sperrhaken io der Sperrzahn i2 etwas vorbeigelaufen ist. Ein Stromstoß im Solenoid 5 rückt den ersten Sperrhaken 22 aus und den zweiten Sperrhaken io ein, so daß dieser- bei noch fließendem Strom den Sperrstift 12 abfängt, also das Laufwerk stillsetzt, und beim Aufhören des Stromes fällt zwar dieser zweite Sperrhaken ro aus, aber der erste Sperrhaken 2a fällt gleichzeitig ein und hält das Laufwerk nach ganz kurzem Nachlauf wiederum fest. So ist durch den Kontakthebel 25,:26 das Schaltsolenoid 31 mit einem Stromstoß versorgt worden und hat eine einmalige Fortschaltung im Druckwerk 38 bewirkt. Hat der Stromstoß im ersten Solenoid 5 weniger lange als der Umlauf der ersten Laufwerkscheibe i i gedauert, so erfolgt trotzdem die richtige Stillsetzung des Laufwerks unmittelbar durch Einfallen des zweiten Sperrhaltens 22.
  • Die Daumenscheibe 2o bleibt bei dieseln Vorgang so lange außer Wirkung, als sie nicht einen ihrer Daumen a r in den Weg des Ansatzes ig bringt. Tritt dies (etwa am 28. Februar) ein, so kann der vom Solenoid 5 ausgehobene Hebel 15, 16 nicht eher wieder sperrend einfallen, als bis der -Daumen z i unter ihm weggelaufen ist; es werden also mehrere Stifte 24. mehrere Stromstöße und Fortschaltungen des Druckwerkes herbeiführen (etwa drei Fortschaltungen, die dann das Datum des i. März einstellen). Durch bestimmte Auswahl der Umlaufzahl, Anzahl sowie Länge der Daumen :2i läßt sich jede beliebige, in regelmäßigen oder unregelmäßigen Zeiträumen erfolgende und über regelmäßige und unregelmäßige Längen sich erstreckende Sonderfortschaltung des Druckwerkes erreichen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Zeit- und Datuindruckvorrichtung,insbesondere für Fahrkartengeber, bei der eine Uhr oder eine sonstige Zeitanzeigevorrichtung nach bestimmten Zeitabschnitten ein selbständig angetriebenes mechanisches Laufwerk auslöst, das mit einer elektrischen Kontakteinrichtung zur Steuerung der elektrischen Schaltorgane der Typenräder der Zeit- und Datumdruckvorrichtung versehen ist, gekennzeichnet durch eine vom Laufwerk angetriebene Steuervorrichtung (2o, 2i) zur selbsttätigen Hervorbringung zusätzlicher Schaltvorgänge für das Stempelwerk.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Laufwert: (7 bis 24) das durch das Uhrwerk gesteuerte Solenoid (5) beim Ausrücken einer Sperre (22) gleichzeitig eine andere Sperre (To) in Sperrstellung bringt, die eine durch sie begrenzte Laufiverksfortbewegung zuläßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Sperre (io) an einer besonderen, schneller als die Sperrscheibe (2o) der ersten Sperre umlaufenden Sperrscheibe (i i, i2) angreift.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Sperre (22) nur kraftschlüssig (durch Feder 18) mit der anderen Sperre (i o) verbunden ist, wobei von einem oder mehreren Daumen (2i) der Sperrscheibe (2o) ihr kraftschlüssiges Zurückkehren in die Sperrstellung zwecks unmittelbar aufeinanderfolgender wiederholter Einwirkung auf die Kontakte (26, 29) verzögert wird.
DEK105764D 1927-09-08 1927-09-08 Elektrische Zeit- und Datumdruckvorrichtung Expired DE550482C (de)

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