DE448062C - Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Elektronenroehren - Google Patents

Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Elektronenroehren

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DE448062C
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DR FRANZ KIEBITZ
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DR FRANZ KIEBITZ
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B7/00Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
    • H03B7/02Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
    • H03B7/04Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being vacuum tube

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

Zur Schwingungserzeugung mit Elektronenröhren wendet man in der Regel das Phänomen der Rückkopplung an. Außerdem ist bekannt, daß Leiter mit fallender Stromspannungscharaktertistik grundsätzlich die Möglichkeit bieten, Schwingungskreise zu erregen. Hiervon machen die Flammenbogensjender Gebrauch und ebenso das· Dynatron. Darüber hinaus bieten alle Elektronenröhren mit einer Elektronenquelle (Glühkathode) und zwei kalten Elektroden (Gitter und Anode) die Möglichkeit, bei Verwendung einer negativen Charakteristik der Strombahn zwischen Gitter und Anode Schwingungskreise zu erregen, ohne daß Rückkopplung angewendet wird. Diese Verwendungsweise ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Sie beruht auf dem Umstand, daß die Strombahn zwischen den kalten Elektroden bei geeigneter Wahl der Betriebsbedingungen ao eine 'fallende Charakteristik besitzt; denn wenn die Gitterspannung steigt, wird die Spannung zwischen Gitter und Anode kleiner; gleichzeitig steigt aber der Anodenstrom an, und das heißt: Die Strombahn zwischen Gitter und Anode weist eine fallende Charakteristik auf. Nun ist der Widerstand dieser Strombalin numerisch so groß, daß er keine Schwingung von bemerkenswerter Amplitude zulassen würde, wenn man ihn in den Schwingungskreis wie einen Leitungswiderstand einschalten wollte, so wie man es bei Flammenbogen tut. Dagegen eignet er sich zur Verwendung ais negativer Ableitungswideirstand,* der par-
allel zu einem Kondensator wirksam ist, entgegen den Isolationswiderständen; man könnte diese Verwendungsweise als Zuleitung bezeichnen.
In der Tat kann man schon mit den handelsüblichen Röhren, besser noch mit besonders für diesen Zweck gebauten Rohren; in einem Schwingungskreise beliebiger Frequenz Schwingungen erzeugen, wenn Gitter und Anode
ίο mit den Belegungen eines Kondensators verbunden werden, der dem Sdrwingungskreise angehört. Die Verbindungsleitungen zwischen Gitter und Kathode führen dabei keine Schwingung. Damit die Schwingungen nicht auf die Zuleitungen übergehen können und damit die Anodenspannung nicht vom Schließungskreise kurzgeschlossen wird, kann man in "bekannter Weise von Drosselspulen und von Sperrkondensatoren Gebrauch machen, und es
ao ergibt sich eine unübersehbare Zahl von möglichen Schaltungen, die sämtlich neben Gitter und Anode den Kondensator eines Kreises liegen haben, der dicht bei seiner Eigenschwingung erregt wird, während die Verbindungsleitungen zwischen Gitter und Kathode am Schwingungsvorgang unbeteiligt sind.
In der Abbildung ist das Beispiel einer Ausführungsform dargestellt. Der Schwingungskreis besteht aus dem KondensatoriC und der' SpuleL. Er soll durch eine Röhre/? mit GlühkathodeK, GitterG und Anödet erregt werden. Zu dem Zweck sind Ä und O mit den Belegungen von C verbunden. Zur Heranführung der Betriebsspannung an die Röhre ist in diesem Beispiel die Spule in der Mitte durch einen Sperrkondensator 5 unterbrochen, dessen Belegungen mit der Anodenbatterie verbunden sind; das Feld zwischen Kathode und Gitter wird auf einem günstigen Betrag gehalten durch Mittel, die zwischen S und K eingeschaltet sind, also beispielsweise durch eine Gitterbatterie B.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß nur ein Schwingungskreis vorhanden ist, dessen Eigenschaften die Frequenz der erregten Schwingung bestimmen. Der Verlauf der Charakteristik der Strombahn Gitter—Anode bestimmt Form und Amplitude der Schwingung, wogegen die Verbindung zwischen Gitter und Elektronenquelle für Nebenaufgaben frei ist, z.B. für die Aufgabe, die fallende Charakteristik an der günstigsten Stelle auszunutzen, was durch geeignete Wechselstromwiderstände und Hilfsspannungen erreicht wird, oder auch für die Aufgabe, sie für Zwecke der Modulation zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsbedingungen so gewählt sind, daß die Anode—Gitter-Charakteristik: fallend ist und Schwingungen dadurch hervorgerufen werden, daß parallel zur Strecke Anode—Gitter ein Schwingungskreis geschaltet ist und alle sonstwie erforderlichen Verbindungen an einen neutralen Punkt 'dieses Schwingungskreises geführt sind.
DEK96744D 1925-11-20 1925-11-20 Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Elektronenroehren Expired DE448062C (de)

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