DE447491C - Vorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Haltsignalen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Haltsignalen

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DE447491C
DE447491C DEM89404D DEM0089404D DE447491C DE 447491 C DE447491 C DE 447491C DE M89404 D DEM89404 D DE M89404D DE M0089404 D DEM0089404 D DE M0089404D DE 447491 C DE447491 C DE 447491C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Zugsicherungseinrichtung, bei welcher in der Haltstellung des Streckensignales ein mit dem Streckensignal abhängig verstellbarer, jedoch lösbarer Streckenanschlagkörper durch einen entsprechenden Lokomotivanschlag ausgelöst, aufgefangen und dadurch dem Lokomotivführer das verbotswidrige Überfahren des Haltsignales angezeigt wird. Es ist zwar schon
ίο eine Einrichtung bekannt, bei welcher durch das Geräusch des herabfallenden, lösbaren Streckenanschlages auf das Lokomotivdach; dem Führer das Überfahren des Haltsignales angekündigt werden soll, jedoch hat diese Vorrichtung den Nachteil, daß diese Geräusche sehr leicht überhört werden können.
Gemäß der Erfindung wird nun dieser herabfallende Strecbenanschlagkörper dazu benutzt, um ein Ventil der Bremsleitung deis Zuges zu öffnen und den Zug selbsttätig zum Stehen zu bringen.
■ Im einzelnen ist die Anlage folgendermaßen ausgebildet: Die an einer Signalbrücke angeordnete Streckenanschlageinrichtung P besteht aus dem KugelbehälterO mit Kugelnd und aus je einer um einen Zapfen drehbaren-Sperr- bzw. Auslösevorrichtung B bzw. C mit — entsprechenden Nasen L bzw. K- Auf dem unteren Teil der zweiarmigen, um Zapfen R drehbaren Klinke K ist 'ein Nocken H befestigt, auf den der auch um Zapfen /? schwenkbare, zweiarmige Streckenanschlag-
hebel D bei Betätigung durch den Lokomotivanschlag G zwecks Auslösung der Sperrvorrichtung/3 einwirkt.
Der obere Arm des Streckenanschlages, ragt über die mit dem Streckensignal verbundene, durch Antriebs'seile S verstellbare Antriebsseilrolle .<4, die mit einem Nocken/ versehen ist, hinweg. Die Haltstellung der Streckenanschlagvorrichtung ist in der Abb. ι darge-IQ Siellt. Auf dem Dach der Lokomotive F ist ein Kugelfängex E angeordnet, auf dessen Grunde das mit der Bremsleitung des. Zuges in Verbindung stehende Ventil N vorgesehen: ist. Auf dem Kugelfänger E in einer dem; rechtzeitigen Auffangen der Kugel entsprechenden Entfernung befindet sich das Lokomotivanschlagorgan G.
Wird das Streckensignal auf freie Fahrt gestellt, so wird die Seilrolle .<4 entgegenge- «o setzt dem Uhrzeigersinne mitgedreht. Dadurch nimmt der auf der Scheibe A befestigte Nocken/ das obere Ende des Streckenanschlaghebels D mit und bewegt das untere Ende des Streckenanschlages D aus der Umgrenzungslinie des Lichtraumprofils. U heraus, so daß eine Einwirkung auf den vorüberfahrenden Zug nicht stattfinden kann. Infolge des Gewichtes des unteren Teiles der Sperrklinke G verbleibt die Sperrvorrichtung P hierbei im Ruhezustand. Bei Rückstellung des Streckensignales in die Haltstellung dreht sich die Antriebsrolle A im umgekehrten Sinne und läßt hierdurch den unteren Arm des . Streckenanschlaghebels wieder in das Lichtraumprofil einschwenken.
Überfährt nun ein Zug das Haltsignal, so
stößt der Lokomotivanschlaghebel G gegen den unteren Arm des Streckenanschlages D,
dieser drückt auf den Nocken W der Sperr-
klinke C und bewegt die Nase K. nach oben.
Da nunmehr der zweiarmige Auslösehebel B frei geworden ist, fällt die untere Kugel infolge ihres Eigengewichtes aus dem Kugelbehälter in den auf der Lokomotive angeordneten, unmittelbar darunter hinweggleitenden Kugelfänger£" und löst das Ventil W der Bremsltitung des Zuges aus, so daß der Zug zum Stehen kommt.
Nach der Betätigung durch den Lokomotivanschlag G schwingen der Streckenanschlag D sowie die Sperrklinke C wieder selbsttätig in die Arbeitsstellung zurück, und dabei nimmt die Nase K. den oberen Arm L des Auslösehebels B mit. In dem Kugelbehälter O fällt nach Verlassen der unteren Kugel eine neue, bislang von Federn T gehaltene Kugel langsam herunter, bis sie die Spitze des unteren Armes des Auslösehebels B erreicht hat und dort bis zur nächsten Auslösung festgehalten wird. Die Anlage ist somit wieder selbsttätig in die Bereitschaftsstellung gelangt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Verhütung des Überfahrens von Haltsignalen, bei welcher ein mjt dem Streckensignal in Verbindung stehender Streckenanschlag auf der fahrenden Lokomotive die Auslösung der Bremse bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlaghebel (D) in der Haltstellung des Streckensignales von einem mit einem Anschlag (G,) versehenen Kugelfänger (E), der sich oben, auf der Lokomotive befindet, derart beeinflußt wird, daß die Sperrvorrichtung (C) gelöst wird und der Hebel (B) aus dem Kugelbehälter (O) eine Kugel (M) freigibt, die in den Kugelfänger (E) fällt und damit die Bremsleitung des Zuges öffnet.
    Abb. 2.
    L- JB,
    BERLIN. GEDRUCKT IK DER REICHSDRUCKEREI.
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