DE44748C - Apparat zur Anwendung der Elektrizität in der Zahnheilkunde - Google Patents

Apparat zur Anwendung der Elektrizität in der Zahnheilkunde

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DE44748C
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DENDAT44748D
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Dr. med. H. WEBER in St. Johann - Saarbrücken
Publication of DE44748C publication Critical patent/DE44748C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/06Implements for therapeutic treatment

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. Februar 1888 ab.
Um die Elektricität mit Erfolg auf das Zahnfleisch des Ober- und Unterkiefers anwenden zu können, ist es nothwendig, dafs nicht nur die verschiedenen Dimensionen, sondern auch die jeweilige Gestaltung dieser Körpergegend berücksichtigt wird.
Um genannten Zweck zu erreichen, mufs in erster Linie die Gestaltung des Oberkiefers von der des Unterkiefers, in zweiter Linie der vordere, hintere und mittlere (winklig gekrümmte) Theil der beiden Kiefer aus einander gehalten werden.
Es giebt demnach sechs verschiedene Stellen an den Kiefern, die wohl von einander unterschieden werden müssen; infolge dessen wurden nach vorliegender Erfindung sechs Plattenpaare construirt, die vermöge der ihnen gegebenen Krümmung sich der besonderen Gestalt des Zahnfleisches anschmiegen.
I. Für das Zahnfleisch der Schneidezähne des Oberkiefers ist ein Plattenpaar construirt, von dem die äufsere Platte in der Richtung von rechts nach links bezw. umgekehrt mäfsig bogenförmig gekrümmt ist (Fig. a 3, 4). Auch in der Richtung von oben nach unten (Fig. α γ, 8) ist diese Platte etwas ausgehöhlt. Ist demnach die dem Zahnfleisch anliegende Fläche dieser äufseren Platte von rechts nach links concav gekrümmt, so ist die entsprechende Seite der inneren Platte von rechts nach links convex gekrümmt. Doch in der Richtung von oben nach unten ist auch diese Platte etwas ausgehöhlt (Fig. α 5, 6).
II. Für den Winkel des Oberkiefers, der zwischen Schneide- und Backenzähnen vorhanden ist, mufs die äufsere Platte von hinten nach vorn (Fig. b 3, 4), in der Mitte einen Winkel bildend, gekrümmt werden. Die innere Platte (Fig. b 1, 2) ist in entgegengesetztem Sinne gekrümmt. In der Richtung von oben nach unten ist jede Seite dieses Plattenpaares an der dem Zahnfleisch anliegenden Seite mäfsig ausgehöhlt, wie Fig. β zeigt.
III. Für das Zahnfleisch der Backzähne des Oberkiefers ist die äufsere Platte in der Richtung von vorn nach hinten flach gehalten (Fig. g 3, 4). In der Richtung von oben nach unten (Fig. γ y, 8) ist sie etwas ausgehöhlt. Die innere Platte dagegen ist an der entsprechenden Seite sowohl in der Richtung von vorn nach hinten (Fig. g 1, 2), als auch in der Richtung von oben nach unten (Fig. 7 5, 6) mäfsig convex gehalten.
IV. Für das Zahnfleisch der Schneidezähne des Unterkiefers ist die äufsere Platte (Fig. d 3, 4) an der dem Zahnfleisch anliegendem Seite von rechts nach links concav gekrümmt, während die innere Platte (Fig. d 1, 2) an der entsprechenden Seite in derselben Richtung convex gekrümmt ist. Von oben nach unten (Fig. 6) sind beide Platten 5, 6 und 7, 8 mäfsig ausgehöhlt.
V. Für das Zahnfleisch der Krümmung der Unterkiefer ist die äufsere Platte an der dem Zahnfleisch anliegenden Seile stark in der Richtung von hinten nach vorn gekrümmt (Fig. 1 3, 4) und mäfsig in der Richtung von oben nach unten gewölbt (Fig. γ J1 8). Die innere Platte ist dementsprechend in der Richtung von hinten nach vorn (Fig. 1 1, 2) convex gestaltet. Doch auch sie ist in der Richtung

Claims (1)

  1. nach unten etwas ausgehöhlt I während durch die anderen Enden der positive
    von oben
    (Fig. y 5,6). j
    VI. Für das Zahnfleisch der unteren Back- i zähne verlaufen beide Platten in ihrer Rich- j tung von vorn nach hinten (Fig. m ι. 2 und 3, 4) flach. In der Richtung von oben nach unten sind beide an den dem Zahnfleisch anliegenden Seiten etwas ausgehöhlt, die ä'ufsere (Fig. μ 7, 8) jedoch um ein Geringes mehr als die innere.
    Jede Platte ist mit dem sie tragenden Arm durch ein Scharnier verbunden, und zwar so, dafs die eine von dem zusammengehörenden Plattenpaare in horizontaler Richtung um die Achse ο beweglich ist, während die andere sich um eine verücale Achse ρ drehen kann, i
    Diese Arme sitzen an ihrem anderen Ende auf einer Hülse /;. Sowohl Hülse als Arm sind aus Metall angefertigt und mit einem nichtleitenden Stoffe überzogen. Die Hülsen eines Plattenpaares werden auf die einen Enden eines ■ zangenförmig construirten, nichtleitend mit ein- j ander verbundenen Instrumentes K aufgesteckt, und negative Strom zugeleitet wird.
    Die Hülsen h sind in ihrer ganzen Länge hohl, so dafs jede einzelne eines Paares sowohl auf den rechten wie auf den linken Arm des zangenförmig construirten Instrumentes in der Weise aufgeschoben werden kann, dafs die dem Zahnfleisch anliegenden Flächen immer nach innen kommen. Jedes Plattenpaar kann daher ohne Weiteres so auf das zangenförmig construirte Instrument aufgeschoben werden, dafs es sowohl für die rechte als auch für die linke Kieferhälfte gebraucht werden kann.
    Patt· nt-Anspruch:
    Apparat zur Anwendung der Elektricität in der Zahnheilkunde, bestehend aus dem zangenförmigen, mit den elektrischen Zuleitungsdrahten in Verbindung zu bringenden Instrumente K, auf dessen Arme genau der Form des Zahnfleisches angepafste, theils horizontal, theils vertical bewegliche und für beide Kieferhälften zu verwendende Elektrodenpaare mittelst der Hülsen h befestigt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44748D Apparat zur Anwendung der Elektrizität in der Zahnheilkunde Expired - Lifetime DE44748C (de)

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