DE62787C - Verstellbare Lettern-Giefszange - Google Patents
Verstellbare Lettern-GiefszangeInfo
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- DE62787C DE62787C DENDAT62787D DE62787DA DE62787C DE 62787 C DE62787 C DE 62787C DE NDAT62787 D DENDAT62787 D DE NDAT62787D DE 62787D A DE62787D A DE 62787DA DE 62787 C DE62787 C DE 62787C
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- letter
- pliers
- legs
- plate
- adjustable
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/04—Casting devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
W. GROTHE in BERLIN. Verstellbare Lettern-Gierszange.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1891 ab.
Mit vorliegender Lettern - Giefszange lassen sich Lettern von jeder Kegelstärke und Schriftgröfse
herstellen und ist dieselbe hauptsächlich dazu bestimmt, Defecte an Lettern schnell ersetzen zu können. Zu diesem Zwecke ist das
Maul der Zange (die Giefsform), in welchem die Letter gegossen wird, aus mehreren Theilen
hergestellt, welche derart gegen einander verschoben werden können, dafs man den Kegelquerschnitt
für die gröfsten wie kleinsten Lettern erhält, während zur Bildung des Letternkopfes
eine an der Rückseite der Zange einzusetzende Matrize dient.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Lettern-Giefszange von der Seite gesehen dar,
und zwar nach 1-2, Fig. 2, geschnitten,
Fig. 2 von vorn gesehen im Schnitt,
Fig. 3 in Vorderansicht,
Fig. 4 nach 3-4, Fig. 2, geschnitten,
Fig. 5 von der Rückseite gesehen.
Fig. 6 zeigt die geöffnete Zange in Vorderansicht und
Fig. 7 veranschaulicht die Zange für den Gufs einer kleineren Letter.zusammengeschoben.
Die Lettern-Giefszange hat folgende Einrichtung:
Die beiden Schenkel α und b, welche durch
den Bolzen c drehbar vereinigt sind, tragen in ihren Gabeln a1 b1 zwei Backen d und e,
welche durch die Schrauben d1 und e1 drehbar
in den Gabeln gehalten werden. An der einen Backe ist unten, an der anderen oben
je eine kurze Schiene/ und g mittelst Schrauben h und i und Schlitzlöchern f1 und gl
verschiebbar befestigt, so dafs durch Vor- oder Zurückschieben dieser Schienen ein gröfserer
oder geringerer Zwischenraum zwischen den Backen entsteht. Ebenso kann man die Schienen
f g einander mehr oder weniger nähern, indem man die Schenkel α und b mittelst des
Schlitzloches c' verschiebt oder auch die Backen in eine schräge Stellung zu ihren
Gabeln al bl bringt. Durch diese doppelte
Verschiebung kann man den Kegelquerschnitt für jede Letter erhalten (s. Fig. 2 und 7).
An der Vorderseite des Backens α ist um k1
drehbar die Platte k angeordnet, welche die Giefsform nach vorn abschliefst und mit einem
Giefsloch k% und einem Griff k3 versehen ist.
Auf der Rückseite des Backens b befindet sich, um das Gelenk Z1 drehbar, die Platte /;
dieselbe dient zum Festhalten der die Giefsform hinten abschliefsenden Matrize m. Durch
einen Wirbel Z2 wird, die Platte Z fest angedrückt.
Der Gebrauch der Lettern-Giefszange ist folgender:
Nachdem man durch Verschieben der Backen ab und Schienen fg die genaue Gröfse des
Kegelquerschnittes der gewünschten Letter hergestellt und durch Anziehen sämmtlicher Schrauben
gesichert hat, wird die in bekannter Weise aus Papiermasse angefertigte Matrize auf der
Rückseite der Giefsform unter der Platte Z befestigt, und die Platte k um ihren Bolzen k1
so weit gedreht, dafs sie die Giefsform vorn deckt und das Giefsloch /c2 der Form gegenübersteht
(s. Fig.3, —■■—■■·— punktirt).
Man giefst nun die so erhaltene genaue Form mit Letternmetall aus. Durch Zurückdrehen
der Platte k wird der Gufskopf von
Claims (1)
- der Letter abgeschnitten, und nach dem Oeffnen der Giefszange erhält man die fertige Letter, welche ohne jede weitere Bearbeitung direct zum Satz verwendbar ist. In dieser Weise kann man eine beliebige Anzahl Lettern hinter einander giefsen. Wird eine andere Schriftgröfse gewünscht, so wird die Giefszange, wie oben beschrieben, wieder neu eingestellt.Da beim Zurückdrehen der Platte k der Gufskopf von der Letter abgeschnitten wird, so bedient man sich dabei zweckmäfsig einer kleinen Eisenstange, die man in das Loch des Griffes k3 steckt.Pateντ-Anspruch:Eine verstellbare Lettern-Giefszange, bei welcher durch Verschieben der an den Schenkeln α b angelenkten Theile d e bezw. der Platten f g jede Schriftgröfse und Kegelstärke hergestellt werden kann, wobei die Schenkel a b mittelst Schlitzloches gegen einander verstellbar sind. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62787C true DE62787C (de) |
Family
ID=336756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62787D Expired - Lifetime DE62787C (de) | Verstellbare Lettern-Giefszange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62787C (de) |
-
0
- DE DENDAT62787D patent/DE62787C/de not_active Expired - Lifetime
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