DE480080C - Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Giessen von Stereotypplatten

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DE480080C
DE480080C DEM94884D DEM0094884D DE480080C DE 480080 C DE480080 C DE 480080C DE M94884 D DEM94884 D DE M94884D DE M0094884 D DEM0094884 D DE M0094884D DE 480080 C DE480080 C DE 480080C
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casting
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten zum Gegenstand, durch die bezweckt wird, das Lösen der Platten vom *Gießmund und aus der Gießform wesentlich zu vereinfachen und zugleich einen gleichmäßigen Guß zu gewährleisten. - -Bei der Vorrichtung wird in an sich bekannter Weise ein in den Gießkessel eintauchender, drehbar gelagerter Gießlöffel zum Eingießen des Gießmetalls in die Gießform verwendet.
  • Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß gegenüber einer am Gießkessel angebrachten, mit dem Gießmund versehenen, feststehenden Platte einerseits der drehbar gelagerte, in an sich bekannter Weise mittels eines geschlitzten Walzenkörpers mit dem Gießmund zur Deckung zu bringende Gießlffel, anderseits die Gießform schwenkbar angebracht ist, deren Kern und Mantel auf zwei unabhängig voneinander verstellbaren Hebeln sitzen und deren beim Ablösen des Mantels vom Kern ,ausschwenkbares Matrizenschloßunterteil mit einer die Matrize niederpressenden Vorrichtung verbunden ist.
  • Eine Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i den lotrechten Längsschnitt der Gießvorrichtung in. der Offenstellung, Abb. 2 die Draufsicht, Abb.3 eine schaubildliche Darstellung der Gießform, Abb. q. die Seitenansicht der Stellhebel der Gießform, Abb.5 einen lotrechten Längsschnitt der Gießvorrichtung in der Gießlage und Abb.6 und 7 die Steuerungsteile für das Matrizenschloß und die Spannringe in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Am oberen Rand des in an sich bekannter Weise ausgebildeten Schmelzkessels i ist die den Gießmund 2 tragende Platte .3 befestigt, die an ihrer dem Schmelzkessel i zugekehrten Seite eine zylindrische Ausnehmung besitzt, in der ein walzenförmiger Hohlkörper q. dicht "gleitet, so daß durch Drehen eine schlitzartige Durchbrechung 5 des Hohlkörpers q. mit dem Gießmund 2 zur Deckung gebracht werden kann. Der walzenförmige Hohlkörper q. geht in einen an seinem unteren Teil nach oben offenen, kastenartigen Schöpflöffel 6 über, dessen Bodenöffnungen 7 durch eine Rückschlagklappe 8 verschließbar sind, und in den ein Sieb 9 eingebaut ist. Dieser Löffel 6 steht über die Schubstangen io und die Kurbel i i mit einer Welle 12 in Verbindung, die entweder mittels eines Handhebels 12a oder in sonst geeigneter Weise eine halbe Drehung vor- und rückwärts ausführen kann, so daß der Gießschlitz 5 des Löffels mit dem Gießmund 2 zur Deckung gebracht oder über diesen hinwegbewegt werden kann. Beim Rückwärtsbewegen wird durch die Schlitzkanten das überschüssige Metall abgeschnitten, so daß lediglich ein kurzer Gießansatz stehenbleibt, der infolge der Erweiterung des Gießmundes 2 nach außen das Abnehmen der gegossenen Stereotypplatte nicht hindert. Beim Eintauchen des Gießlöffels 6 öffnet sich die Klappe 8 und läßt Metall in den Löffel eintreten; beim Anheben des Löffels wird das im Schmelzkessel i befindliche Metall durchgerührt, so daß es innig gemischt und ein gleichmäßiger Guß erzielt wird.
  • Um die Stereotypplatten in einfacher Weise aus der Form nehmen zu können, ist der Gießkern 13 fest auf einem um den Zapfen 14 drehbaren Hebel 15 angebracht, den die Feder 16 in die Offenlage zu ziehen versucht. Der Gießmantel 17 dagegen sitzt auf einem um den gleichen Zapfen 14 drehbaren Hebel 18 und ist an dessen Ende um den Zapfen i 9 drehbar gelagert. Die Unterkante der Gießschale 17 greift außerdem mittels eines Zapfens 2o in eine bogenförmige, mit dem Hebel i 5 fest verbundene Schlitzführung 2 i ein, so daß die Gießschale i7 beim Zurückschlagen des Hebels 18, sobald der Hebel i 5 mit seinem Anschlag 22 seine Endstellung erreicht hat, sich nicht nur gegenüber diesem nunmehr feststehenden Hebel 15 unabhängig weiterbewegt, sondern auch durch die Führung im Schlitz 21 eine Drehbewegung um den Zapfen i9 ausführt. Die Matrize wird in bekannter Weise durch die Ober- und Unterteile 23, 24 des Matrizenschlosses, dessen Oberteil mit schwalbenschwanzförmigen Führungen (Abb. 3) radial zur Gießschale 17 verstellbar ist, sowie durch die von Haken 25 erfaßten Spannringe 26 (Abb. 2 in der Draufsicht) gehalten. Damit nun die Matrize 38 beim Beginn des Abhebens der Gießschale 17 vom Gießkern 1 3 mit ihrem oberen Ende sicher voll der gegossenen Platte abgelöst wird, ist das Unterteil 24 des Matrizenschlosses in Zapfen 27 unter Bildung eines keilförmigen Zwischenraumes 40 gegenüber der Gießschale drehbar ,gelagert. Die Haken 25, die mit seitlich vorspringenden Stiften 41 (Abb. 6) der Spannringe zusammenwirken können, sind an Winkelhebelarmen 29 der Welle 3o aufgehängt, die in der Nähe der Oberkante der Gießschale i 7 gelagert und an beiden Enden mit Hebeln 28 versehen ist.
  • An den anderen Armen der Winkelhebel 29 greifen Schraubenfedern 3 i an, die die Arme 29 nach unten ziehen und dadurch nicht nur die Haken 25 außer Eingriff mit den Stiften 41 der Spannringe 26 halten, sondern auch das Unterteil 24 und damit auch das Oberteil 23 des Matrizenschlosses gegen die Matrize 38 anpressen. Dies geschieht dadurch, daß die Haken 25 mit dem oberen Anschlag ihres Schlitzes 43 sich gegen Querstifte 37 des Unterteils 24 des Matrizenschlosses anlegen. Den Hebelarmen 28 gegenüber sind nun Kurvenbahnen 32 derart angeordnet, daß bei Erreichung der Endstellung des Hebels 15 die Arme 28 unter Anspannen der Federn 31 angehoben werden. Infolgedessen schwingt der Winkelhebel 29 nach links (Abb.6 und 7) und wird nach oben so weit angehoben, daß die untere Anschlagfläche des Schlitzesf43 der Haken 25 gegen die Stifte 37 stößt und dadurch beim weiteren Ausschlagen des Winkelhebels 29 das Matrizenschloß 23, 24 so weit zurückbewegt, als es die Keilfuge 40 zuläßt. Gleichzeitig werden die Stifte 41 der Spannringe 26 von den Haken 25 erfaßt und dadurch die Spannringe 26 gegen die Matrize 38 herangezogen. ' Infolgedessen wird beim Abheben der Gießschale 17 von dem Kern 13 die Matrize 38 von ihrer oberen Kante aus von der gegossenen Platte .abgerissen, so daß bei der Weiterbewegung der Gießschale 17, die unabhängig von dem nunmehr feststehenden Gießkern 13 erfolgt, eine Loslösung der Matrize von der Stereotypplatte stattfindet, die alsdann ohne weiteres vom Gießkern abgenommen werden kann.
  • An dem von dem Hebel 18 erfaßten Gelenkzapfen i9 der Gießschale 17 greift beiderseits je eine Zugstange 33 an, deren anderes Ende an die auf der Welle 34 sitzende Kurbel 35 derart allgelenkt ist, daß durch eine halbe Drehung der Welle 34 mittels des Hebels 36 (Abb.2 und 4) zunächst die Gießschale 17 gegen den Gießkern 13 bewegt und die dadurch geschlossene Gießform so weit vorwärts bewegt wird, bis diese mit der der Stereotypplatte entsprechenden Höhlung am Gießmund 2 dicht .anliegt. Durch eine halbe Rückdrehung der Welle 34 wird in gleicher Weise die Gießform so weit zurückbewegt, bis der Hebel i5 mit seinem Anschlag 22 gegen die Grundplatte stößt, worauf der inzwischen .auf der Kurvenführung 32 aufgelaufene Hebel 28 unter Vermittlung des. Winkelhebels 29 die Spannringe 26 gegen die Matrize 38 preßt und zugleich das gelenkige Unterteil24 des Matrizenschlosses aus der zylindrischen Fläche derart nach rückwärts dreht, daß die Matrize 38 an ihrer Oberkante von der Stereotypplatte abgezogen wird und demzufolge bei dem nunmehr unabhängig vom Gießkern 13 erfolgenden Weiterbewegen der Gießschale 17 von der gegossenen Platte abgelöst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gießen von Stereotypplatten, bei der ein in den Gießkessel eintauchender, drehbar gelagerter Gießlöffel zum Eingießen des Metalls in die Gießform verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber einer am Gießkessel (i) ,angebrachten, mit dem Gießmund (a) versehenen, feststehenden Platte (3) einerseits der drehbar gelagerte, in an sich bekannter Weise mittels eines geschlitzten Walzenkörpers (4) mit dem Gießmund (?) zur Deckung zu bringznde Gießlöffel (6), anderseits die Gießform (13, 17) schwenkbar angebracht ist, deren Kern (13) und Mantel (17) auf zwei unabhängig voneinander verstellbaren Hebeln (15, 18) sitzen und deren beim Ablösen des Mantels (17) vom Kern (13) ausschwenkbares Matrizenschloßunterteil (a4) mit einer die Matrize (38) niederpressenden Vorrichtung (z5, 26, 28, 29,31) verbunden ist. ' z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Schwinghebel (18) sitzende und mittels einer Schlitzführung (21) des Gießkernhebels (15) kippbare Gießformmantel (17) am oberen Ende des nach rückwärts ausklappbaren Unterteiles (z4) des Matrizenschlosses (z3, 24) verschiebbar geführte, zum Erfassen der Spannringe (z6) dienende Haken (z5) trägt, die ein Winkelhebel (a9) unter Vermittlung einer Kurvenbahn (3a) vor Beginn des Ablösens des Gießmantels (17) vom Gießkern (13) derart bewegt, daß einerseits durch die Spannringe (a6) die Matrize (38) fest gegen den Gießmantel (17) gepreßt und gleichzeitig deren Matrizenschloßunterteil (24y nach rückwärts ausgedreht wird. BERLIN. GEDRUCKT IN DER ReCCHSDRUCKERM
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010051341A1 (de) * 2010-11-13 2012-05-16 Volkswagen Ag Gießschmelzbehälter zur Aufnahme einer Metallschmelze und Verfahren zur Behandlung von Metallschmelzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010051341A1 (de) * 2010-11-13 2012-05-16 Volkswagen Ag Gießschmelzbehälter zur Aufnahme einer Metallschmelze und Verfahren zur Behandlung von Metallschmelzen
DE102010051341B4 (de) 2010-11-13 2022-09-08 Volkswagen Ag Gießschmelzebehälter zur Aufnahme einer Metallschmelze und Verfahren zur Behandlung von Metallschmelzen

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