DE206540C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C3/00—Dental tools or instruments
- A61C3/06—Tooth grinding or polishing discs; Holders therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ö^Vatentschrift
- JVI 206540 KLASSE 30 b. GRUPPE
in RICHMOND, V. St. A.
Schleifkloben für zahnärztliche Zwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1908 ab.
Es sind Schleifkloben bekannt geworden, bei denen die ■ Klemmbacken mittels Spannschraube
und Gegenfeder derart zusammengehalten werden, daß sich die in den Backen angebrachten Ausschnitte paarweise decken.
Bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung
nun sind die Klemmbacken mit strahlenförmigen Armen ausgerüstet, die sich paarweise decken, und welche den Vorteil
ίο haben, daß sie federnd ausgebildet sind, und
zwar ohne Zwischenglieder, zum Zwecke, beim Anziehen der Spannschraube einen federnden
Druck auf die Werkstücke auszuüben, und beim Lösen derselben sich selbsttätig von
diesen ,abzuheben. Diese Einrichtung vereinigt
in sich die Vorzüge der bekannten Klemmfutter bzw. Schleifkloben. Ihre Konstruktion
ist bei wesentlich höherer Wirkung äußerst einfach. .
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι die Handhabung des Schleifklobens beim Schleifen,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt des Schleifklobens,
-
Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt des Schleifklobens mit zum Schleifen eingespannten
Zähnen,
Fig. 4 den Grundriß der unteren Klemmbacke,
Fig. 5 den Grundriß der oberen Klemmbacke,
Fig. 6, 7 und 8 besondere Ausführungsformen der Klemmbacken,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer besonderen Ausführungsform des Schleifklobens und
Fig. 10 und 11 Grundrisse noch weiterer
Ausführungsformen des Schleifklobens. :
Der Schleifkloben besteht aus der oberen und der unteren Klemmbacke 1, von welchen
jede mit einem oder mehreren Sitzen zur Aufnähme künstlicher Zähne versehen ist. Beide
Klemmbacken werden mittels einer Schraube.2 zusammengehalten, während die um den Schaft
der Schraube 2 gelegte Schraubenfeder 3 dazu dient, beide Klemmbacken 1 beim Lösen der
Schraube auseinander zu schieben. Beide Klemmbacken können entweder dieselbe Gestalt
haben oder sich voneinander unterscheiden, je nachdem die zu schleifenden Zähne nach
Größe, Form oder Gestalt beschaffen sind. Wie aus Fig. 1 und 8 ersichtlich, bestehen die
Klemmbacken ι aus scheibenförmigen Körpern, deren Umfange mit einem oder mehreren gekrümmten
Armen versehen sind, welche gegenüberliegende Sitze 4 zur Aufnahme einer oder mehrerer Zähne 5 besitzen, wie besonders aus _
Fig. 3 ersichtlich. Damit jeder Zahn sicher zwischen den Backen 1 gehalten werden kann,
sind Anschläge 6 von geeigneter Größe vorgesehen, die in verschiedenen großen Entfer-
nungen von den äußeren Kanten der Sitze 4 endigen. Diese Anschläge 6 springen auf
der Innenseite der Arme der Klemmbacken 1 vor und verhindern, daß die Zähne beim
Schleifen nicht zu tief in den Schleifkloben gedrückt werden. Das untere Ende
der Schraube 2 ist mit Gewinde 7 versehen, das in das Gewinde 8 der unteren
Klemmbacke 1 eingeschraubt werden kann. Das obere Ende der Schraube 2 ist glatt,
tritt durch die Öffnung 9 der oberen Klemmbacke Ί und endigt in einen Knopf 10. Beide
Klemmbacken 1 können durch Einschrauben der Schraube 2 einander genähert werden,
wobei gleichzeitig die Feder 3 gespannt wird. In dieser Weise wird der künstliche Zahn 5
nicht nur starr und steif zwischen den Klemmbacken ι gehalten, sondern durch die Anschläge
6 auch verhindert, zu weit in den
ίο Schleifkloben einzutreten.
Nachdem die Schraube 2 mit Hilfe des Knopfes 10 etwas zurückgeschraubt ist, hebt
die Feder 3 die obere Klemmbacke 1 an, und der Zahn 5 wird freigegeben. In den Ausführungsformen
der Erfindung der Fig. 9, 10 und 11 liegen die federnden Arme 11 hinter
der Schraube 12 und bilden einen Griff, während die vor der Schraube 12 liegenden Teile
die Haltearme 13 bilden, zwischen welchen die Anschläge 14 angeordnet sind. In der Fig. 11
sind die Griffteile der Klemmbacken bei 15 scharnierartig miteinander verbunden.
Mit Hilfe dieses Schleifklobens können die künstlichen Zähne 5 gegen einen Schleifstein
gedrückt werden, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Da nur immer ein Zahn geschliffen werden
kann, so spannt man in der Praxis auch nur einen Zahn ein, ausgenommen wenn Blockzähne
geschliffen werden sollen, in welchem Falle die Blockzähne in ein und demselben Sitz angeordnet werden. Der Zweck, den
Schleifkloben mit einer Anzahl von Sitzen von verschiedenen Größen und Formen zu
versehen, ist der, irgendeinen beliebigen künstlichen Zahn während des Schleifens in
jeder beliebigen Stellung halten zu können. Die Sitze werden am besten gefräst oder gerauht,·
wodurch die eingespannten Zähne um so sicherer gehalten werden.
Claims (2)
1. Schleif kloben für zahnärztliche Zwecke, dessen Klemmbacken federnd durch Spannschraube
mit Gegenfeder zusammengehalten werden und mehrere sich paarweise deckende
Ausschnitte haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken mit strahlenförmig
angeordneten Federarmen (4) versehen sind,, die beim Anziehen der Spannschraube
federnd auf die Werkstücke drücken und sich beim Lösen der Spannschraube selbsttätig
von diesen abheben.
2. Schleifkloben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Armen
(4) in ungleichgroßen Abständen Anschläge (6) angeordnet sind, die ein Zurückweichen
der Werkstücke verhindern.
Hierzu ι !.51att Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206540C true DE206540C (de) |
Family
ID=468701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206540D Active DE206540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206540C (de) |
-
0
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