DE447391C - Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels

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DE447391C
DE447391C DEM88614D DEM0088614D DE447391C DE 447391 C DE447391 C DE 447391C DE M88614 D DEM88614 D DE M88614D DE M0088614 D DEM0088614 D DE M0088614D DE 447391 C DE447391 C DE 447391C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/14Anti-slip materials; Abrasives
    • C09K3/1409Abrasive particles per se
    • C09K3/1427Abrasive particles per se obtained by division of a mass agglomerated by melting, at least partially, e.g. with a binder

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels. Es ist bereits vorgeschlagen, durch Brennen von quarzfreien Lehmen ein Schleifmaterial zu erzielen, das als Ersatz für Schmirgel und Karborund gebraucht werden kann. Es scheint hierbei der regelmäßige Gehalt des Lehms an Eisenoxyd eine Rolle zu spielen, da sich aus reinem Aluminiumsilikat, wie z. B. Kaolin, ein brauchbares Schleifmaterial nicht herstellen lä.ßt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man dieses Schleifmittel noch wesentlich verbessern kann, wenn man das bis auf 15oo° gebrannte Material, das in diesem Zustande braun bis schwarzgrau ist, zerkleinert und zwar bis auf eine Korngröße von 1 bis 3 mm und nun Kieselsäure in Form von Quarzit, Sand usw. von ähnlicher Korngröße zumischt und das Gemisch zweckmäßig unter Zusatz von Kochsalz auf Schmelztemperatur bringt. Man erhält so nach nochmaligem Zerkleinern ein Schleifmaterial, das je nach Gehalt an zugemischter Kieselsäure einen höheren Härtegrad, allerdings aber auch größere Sprödigkeit gegenüber dem einmal gebrannten Produkt besitzt. Man kann nach den neuen Verfahren also ganz nach Bedarf härtere und sprödere oder zähere und weichere Schleifmittel herstellen, und zwar aus billigen Rohmaterialien in sehr einfachem Arbeitsgang. Das Verfahren soll an einem Beispiel erläutert werden Wenn man aus einem kieselsäurefreien, mittleren Lehm ein Material von der Härte des Schmirgels erzielen will, so brennt man zunächst den kieselsäurefreien Lehm bei einer Temperatur von 1500°, bis das Gut eine blauschwarze Farbe angenommen hat. Alsdann zerkleinert man das Material und gibt 13 Prozent gekörnten oder gemahlenen Quarzit und 3 Prozent Kochsalz zu, mischt das Material sorgfältig und erhitzt es nun bis zum Schmelzen, was je nach dem Zusatz des Salzes bei 15oQ bis 18oo° eintritt. In dem erhaltenen Material ist das Kochsalz nicht mehr vorhanden, da es sich verflüchtigt hat. Das Schmelzprodukt wird zerkleinert und dann auf die verlangte Feinheit des Schleifmittels gebracht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels aus hochgebranntem Lehm, dadurch gekennzeichnet, daß der zunächst bei Temperaturen von etwa 1500° verklinkerte Lehm zerkleinert, mit Kieselsäure gemischt und bis auf Schmelztemperatur erhitzt- wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem zu schmelzenden Gemisch Kochsalz als Flußmittel zugesetzt wird.
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