DE446830C - Schraubensicherung - Google Patents

Schraubensicherung

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DE446830C
DE446830C DESCH78625D DESC078625D DE446830C DE 446830 C DE446830 C DE 446830C DE SCH78625 D DESCH78625 D DE SCH78625D DE SC078625 D DESC078625 D DE SC078625D DE 446830 C DE446830 C DE 446830C
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bolt
threaded
screw locking
circumference
ring
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/04Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schraubensicherung. Der Zweck der Neuerung besteht darin, daß eine absolute Verriegelung der Schraubenmutter am Gewindebolzen durch Blockieren der Gewindegänge oberhalb der Schraubenmutter vermittels eines Gewinderinges innerhalb sehr kurzer Bewegungsstrecken ohne weiteres geboten ist, im Gegensatz z. B. zu der bekannten Kronenmutter. Letztere hat gewöhnlich sechs radial angeordnete Verriegelungs einschnitte, und es muß bei ihrem Anlegen oder Nachziehen mit wenigstens einer Sechstelumdrehung von einer Verriegelung bis zur nächsten genechnei werden. Mehr als sechs Verriegelungseinschnitte sind aber bei der Kronenmutter untunlich, denn hätte dieselbe deren zwanzig^ oder gar mehr, etwa gleich der Zahl der1 einzelnen Verriegelungsmöglichkeiten bei der neuen Schraubensicherung, so wäre die Sicherheit der Verriegelung infolge der dann überaus dünnen Anschläge für den Riegel oder Splint bei ihr in Frage gestellt. Außerdem wirkt der Lösungsdruck der Kronenmutter unmittelbar auf den Riegel oder Splint im Sinne des Abscherens, während bei der neuen Schraubensicherung dieser Lösungsdruck im Gewinde selbst seinen unmittelbaren Widerstand findet und nur die Reibung der aufeinanderliegenden Sicherungs- und Schraubenmutterflächen auf den Riegel wirkt; ferner soll die neue Schraubensicherung für einzelne Industrien, z. B. für die Motorfahrzeug-, vornehmlich aber für die Flugzeug-Industrie, vermöge ihres geringen Gewichtes und Volumens sowie ihrer einfachen Handhabung und Billigkeit bei absoluter Verriegelung der Schraubenmutter besonders geeignet sein.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß ein flacher Gewindering, der eine fein einstellbare Verriegelung trägt, mit dem Schraubenbolzen so zusammenwirkt, daß der Gewindering mit seinem Gewinde die Gewindegänge des Schraubenbolzens oberhalb der zu sichernden Schraubenmutter blockiert, indem er einen auf seinem runden, geriffelten oder auch kantigen Umfang drehbar angeordneten und am Ende als Riegel ausgebildeten Federring sowie mehrere auf seinem Umfang verteilte Durchbrüche trägt, durch die hindurch das Riegelende des Federringes in Schlitze am Gewindebolzen greift; weiter ■ darin, daß die Zahl der auf dem Umfang des Gewinderinges verteilten Durchbrüche zu der Zahl der Schlitze am Gewindebolzen in einem ungeraden Verhältnis steht, damit beim Fest- oder Nachziehen des Gewinderinges das Zusammenfallen eines der Schlitze mit einem der Durchbrüche auf je einer sehr kurzen Bewegungs- oder Drehungsstrecke erreichbar ist; ferner darin, daß der Gewindegang des Gewinderinges auch aus einzelnen, -in- der- -Abwicklungslinie des Gewindes sowie zwischen den einzelnen Durchbrüchen angeordneten, in den Umfang nach innen1 "zu ein-"gedrückten Zungen oder Körnern oder auch durch den unterhalb der Durchbrüche zu einem Gewindegang gekröpften Rand gebildet wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der neuen Schraubensicherung dargestellt; es zeigen darin:
Abb. ι die Schraubensicherung in Seitenansicht, Abb. 2 einen Längsschnitt zu Abb. 1, Abb. 3 die Schraubensicherung in Draufsicht,
Abb. 4 die Schraubensicherung mit den im Umfang als Schraubengang eingedrückten Zungen oder Körnern,
Abb. 5 die Schraubensicherung mit dem zu einem Schraubengang gekröpften Rand.
Der flache Gewindering α wird auf dem Gewindebolzen b gegen die Schraiibenmutter c festgezogen. Beim Festziehen des Gewinderinges α fällt je ein Durchbruch d, deren mehrere auf dem Umfang des Gewinderinges α gleichmäßig verteilt angeordnet sind, mit j'e einem Schlitz e am Gewindebolzen b zusammen. Zum jeweiligen Zusammenfallen je eines Durchbruches d mit je einem Schlitz e innerhalb sehr kurzer Bewegungs- oder Drehungsstrecken werden die Grenzen dieser kurz bemessenen Strecken von der an sich bekannten Anordnung eines ungeraden Zahlenverhältnisses der beiden miteinander korrespondierenden Teilungen zueinander bestimmt. Hat z. B. der Gewindebolzen b vier auf seinem Umfange symmetrisch angeordnete
Schlitze e und der auf ihn aufgeschraubte Gewindering α auf seinem Umfang symmetrisch verteilt fünf Durchbrüche d, so wird bei jeder Zwanzigsteldrehung des Gewinderinges α immer je ein Durchbruch d mit je einem Schlitz e zusammenfallen. Durch Wählen eines höheren ungeraden Zahlenverhältnisses, können statt der Zwanzigstieldrehung auch wesentlich kleinere Grenzen erreicht werden; doch dürfte für eine gewöhnliche Verschraubung eine Zwanzigsteldrehung von einer Verriegelung bis zur nächsten in den meisten Fällen bereits genügen, während eine Sechsteldrehung, wie etwa bei der bekannten Kronenmutter, in den meisten Fällen ungenügend ist.
Der Gewindering α trägt einen auf seinem Umfang drehbar angeordneten Federring /, dessen als Riegel g ausgebildetes Ende durch denjenigen Durchbruch d hindurch in einen Schlitz e des Gewindebolzens b gesteckt wird, der mit dem betreffenden Schlitz gerade zusammenfällt, wodurch jede weitere Drehung des Gewinderinges α verhindert ist und die Gewindegänge oberhalb der festgezogenen Schraubenmutter c blockiert sind.
Auf der oberen Fläche des Gewinderinges α ist über jedem Durchbruch d eine Kennmarke h (Abb. 3) angeordnet, durch welche das jeweilige Zusammenfallen eines Durchbruchs d mit einem Schlitz e übersichtlich angezeigt wird.
Der Gewindering α kann sowohl ein aus dem Vollen geschnittenes Fagonstück mit rundem, geriffeltem oder auch kantigem Umfang sein als auch aus einem gestanzten Stück bestehen. Desgleichen braucht der erforderliche Gewindegang nicht durchaus eingeschnitten zu sein, sondern kann auch durch Körner oder Zungen i gebildet werden, die aus dem Umfang des Gewinderinges α zwischen den einzelnen Durchbrüchen d in der Abwicklungslinie des Gewindeganges nach innen herausgedrückt sind. Schließlich kann auch der Rand k des Gewinderinges α durch Kröpfung zu einem Gewindegang ausgebildet sein.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Schraubensicherung, dadurch gekennzeichnet, daß ein flacher Gewindering (<z), der eine fein einstellbare Verriegelung trägt, im Zusammenwirken mit dem Gewindebolzen (b) die Gewindegänge des Gewindebolzens (b) oberhalb der zu sichernden Schraubenmutter (c) blockiert.
  2. 2. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Gewindering (a) eine Vorrichtung zu einer fein einstellbaren Verriegelung trägt und daß diese Verriegelung aus einem auf seinem runden, geriffelten oder auch kantigen Umfang drehbar angeordneten und am Ende als Riegel (g) ausgebildeten Federring (/) und aus mehreren auf seinem Umfang verteilten Durchbrüchen (d) besteht, durch die (d) hindurch das Riegelende (g) des Federringes (/) in Schütze (e) am Gewindebolzen (b) greift.
  3. 3. Schraubensicherung nach den An-Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (Z?) für den seitlichen Eingriff des Riegels (g) auf seiner oberen Fläche zwei oder mehrere im Mittelpunkt einander schneidende oder vom Mittelpunkt bis zum Umfang radial durchgreifende Schlitze (e) trägt.
  4. 4. Schraubensicherung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (b) für den seitliehen Eingriff des Riegels (g) eine Anzahl mit seiner Längsachse gleichgerichtete, am oberen Gewindeumfang verteilte Schlitze (e) trägt.
  5. 5. Schraubensicherung nach den An-Sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der auf dem Umfange des Gewinderinges («) verteilten Durchbrüche (d) zu der Zahl der Schlitze (e) am Gewindebolzen (b) in einem ungeraden Verhältnis steht.
  6. 6. Schraubensicherung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindegang des Gewinderinges (a, Abb. 4) durch einzelne in der Abwicklungslinie des Gewindes und zwischen den einzelnen Durchbrüchen (d) angeordnete, in den Umfang des Gewinderinges («) eingedrückte Zungen oder Körner (i) gebildet wird.
  7. 7. Schraubensicherung nach den Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (k, Abb. 5) des Gewinderinges (a) durch Kröpfung als Gewindegang ausgebildet ist.
  8. 8. Schraubensicherung nach den Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen sichtbaren Fläche der. Gewinderinges (a) über jedem Durchbruch (d) eine Kennmarke (Ji, Abb. 3) sichtbar angeordnet ist, welche das jeweilige, für die Verriegelung erforderliche Zusammenfallen eines Durchbruches (d) mit einem Schlitz (e) übersichtlich anzeigt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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