DE217817C - - Google Patents

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DE217817C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/26Details or accessories

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^ 217817 -KLASSE ArIk. GRUPPE
Zylinderdeckelbefestigung für Indikatoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1909 ab.
Die vorliegende Zylinderdeckelbefestigung für Indikatoren ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile mit einem unterbrochenen, mehrere Gänge zeigenden Gewinde versehen sind, so daß die Feststellung . durch eine Teildrehung nach Art eines Bajonettverschlusses stets fest und sicher bewirkt wird.
Bisher wurden die Zylinderdeckel mit ununterbrochenem Gewinde in den Zylinder eingeschraubt oder mittels einer Überwurfmutter auf ihm befestigt.
In beiden Fällen ist es notwendig, den Deckel oder die Mutter mehrmals zu drehen, was nicht nur zeitraubend und umständlich, sondern auch, wenn der Indikator heiß ist, schwierig auszuführen ist.
Bei der vorliegenden Befestigung ist nur eine kurze Drehung, die stets weniger wie eine volle Umdrehung beträgt, zur sicheren Fest-
ao stellung erforderlich.
Ein gewöhnlicher Bajonettverschluß mit zwecks Anzuges etwas geneigten Dornen, Nocken oder Haken und entsprechenden Schlitzen ist zur Befestigung eines Indikatorzylinderdeckels nicht geeignet. Es muß bei Indikatoren, deren Deckel das Schreibzeug trägt, Bedacht darauf genommen werden, daß nach wiederholtem An- und Abschrauben stets von selbst die ursprüngliche Lage wiedergefunden wird, so daß der Schreibstift beim Andrücken richtig und ohne große Reibung schreibt. Bei Bajonettverschlüssen eben beschriebener Art liegt aber die Gefahr vor, daß man nach und nach die Drehung des Deckels übertreiben kann, weil die beiden Haken und Knaggen keine Begrenzung für den Anzug bieten. Ein mehr oder minder starkes Nachziehen verändert aber die Lage des Indikatordeckels ; wenngleich dieses nur Bruchteile vom Millimeter betragen mag, so ist das schon genug, um ein fehlerhaftes Arbeiten hervorzurufen, wenn nicht der Schreibstift stets neu eingestellt wird.
Durch Entfernung und korrespondierendes Stehenlassen der Gewinde ist es nun möglich, mit kurzer Drehung, z. B. 1Z3 Umdrehung, den Anzug oder das Lösen zu bewirken. Ein übermäßiges Anziehen hat dabei keinen Einfluß auf die Lage des Schreibzeuges. Gewinde ziehen aber, fester und sicherer an als einzelne Nocken, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen des Indikatordeckels dadurch vermieden wird. Bei Bajonetthaken liegt aber die Gefahr des Lösens unmittelbar vor.
Auf der Zeichnung ist eine Befestigung gemaß vorliegender Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Bei dem in Fig. 1 bis 4 in Schnitten und Grundrissen dargestellten Beispiel wird der Zylinderdeckel α mittels einer mit Griff b versehenen Überwurfmutter c auf den Zylinder d befestigt (Fig. 1).
Das Gewinde der Mutter ist an drei Stellen bei C1JC2JC3 fortgeschnitten (Fig. 3 und 4), ebenso das Gewinde des Deckels bei a1, a2, as (Fig. ι und 2).
Bei der Zusammenstellung der Teile wird der Deckel mit seinen Gewindeteilen in die Lücken zwischen den Gewindeteilen der entsprechend eingestellten Mutter eingeführt und
dann durch eine kurze Drehung der Mutter, hier etwa V3 des Umfanges des Deckels, festgestellt.
Damit beim Aufsetzen, des Deckels das Festziehen der Mutter nicht versäumt wird, was beim Gebrauch des Indikators ein Herausschleudern des Deckels und Kolbens zur Folge haben würde, ist an einem festen Punkt des Indikators bei e eine Feder f, befestigt, deren
ίο anderes Ende mit der Mutter c verbunden ist.' Diese Feder wird bei der Zurückdre-hung der Mutter bei der Einführung des Deckels gespannt und bringt nach Loslassen des Griffes die Mutter selbsttätig in die Schlußstellung, wodurch der Deckel festgezogen wird.
In den Fig. 5 bis 7 ist ein'Ausführüngsbeispiel dargestellt, bei dem der Zylinderdeckel mit unterbrochenem Gewinde versehen ist und ■ in ein entsprechendes' unterbrochenes' Gewinde des Zylinders ä" eingeführt und durch
eine Teildrehung festgestellt wird. ■. ■
Die Zahl der Gewindestellen und die Anzahl
der Gänge des Gewindes kann.eine .beliebige sein.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Zylinderdeckelbefestigung für Indikatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile mit einem unterbrochenen, mehrere Gänge zeigenden Gewinde versehen sind, so daß die Feststellung durch eine Teildrehung nach Art eines Bajonettverschlusses .stets fest und sicher bewirkt wird.
  2. 2. Zylinderdeckelbefestigung nach Ans-pruch i, bei der der Deckel mittels einer Überwurfmutter befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Mutter und das Deckelgewinde an mehreren Stellen-.'fortgenommen sind, so daß die Gewindeteile des Deckels in die Lücken des Muttergewindes eingeführt und durch eine Teildrehung der Mutter der Gewindeeingriff und damit die Feststellung bewirkt Werden kann. .·
  3. 3. Zylinderdeckelbefestigung nach Anspruch I, bei welcher der Deckel in Gewinde des Zylinders eingeschraubt wird, dadurch gekennzeichnet, daß· im Deckel- und im Zylindergewinde Teile fortgenommen sind, um die Teile des einen Gewindes ih die Lücken des ..anderen Gewindes einführen und die zu verbindenden Teile durch eine Teildrehung feststellen zu können.
  4. 4. Zylinderdeckelbefestigung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile durch eine Feder in die Schlußstellung gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5389136A (en) * 1992-03-04 1995-02-14 Sandoz Ltd. Wax dispersions, their production and use

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5389136A (en) * 1992-03-04 1995-02-14 Sandoz Ltd. Wax dispersions, their production and use

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