DE199183C - - Google Patents

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DE199183C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/24Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 199183-KLASSE 47a. GRUPPE
in WINNIPEG, Canada.
Schraubensicherung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 31. Mai 1905 anerkannt.
Es sind Schraubensicherungen bekannt geworden, bei welchen die sichernde Scheibe gegen Mutter, Bolzen und. Unterlage^ festgelegt wird, indem nach dem Kreisausschnitt der sichernden Scheibe hin gerichtete Finger beim Anziehen der Mutter in die Schraubenwindungen eindringen sollen, während am Umfange der sichernden Scheibe angebrachte, tangential verlaufende Finger dazu dienen, sich gegen die Umflächen der Mutter aufzurichten, und Zacken oder Vorsprünge an der . Unterfläche der Sicherungsscheibe die Drehung der letzteren auf ihrer Unterlage bei scharfem Anziehen der Mutter verhüten. Diese Schraubensicherungen gehen in erster Linie von der Erkenntnis aus, daß. die Reibung in den Ge windegängeri nicht außer Wirksamkeit treten darf und daß zu diesem Zwecke die Mutter so elastisch gebettet werden muß, daß sie, abgesehen von dem Trägheitsvermögen der eigenen Masse, jeder Erzitterung, welche die Schraube vollführt, folgen kann.
Der Erfindungsgegenstand schließt sich in seinem Wesen an Schraubensicherungen der erwähnten Art an. Er unterscheidet sich von diesen besonders dadurch, daß das feste Anziehen der Mutter gegen die Unterlagscheibe in jedem Falle erzielt werden kann, ohne daß, außer dem Mutternschlüssel, besondere Werkzeuge für die Einwirkung auf die radialen oder tangentialen Finger erforderlich sind. Zu diesem Zwecke sind sowohl die nach dem Kreisausschnitt radial gerichteten, wie auch die am Umfange der Unterlagscheibe vorgesehenen, tangential verlaufenden Finger in ihrem Mittelteil hochgebogen, derart, daß die Spitzen dieser Finger in der Ebene der Unterlagscheibe Hegern-■ Die radial gerichteteten Finger sind ferner im Winkel zur Ebene der Unterlagscheibe gebogen. Es wird dadurch vermieden, daß die Mutter beim Anziehen mit ihren Umflächen gegen die Kanten der Finger stoßen und hierdurch an der Drehung aufgehalten werden kann.
Auf der 'Zeichnung ist die Sicherungs-Scheibe in
Fig. ι und 2 in Aufsicht dargestellt, wobei in Fig. 2 die Sicherung einer Vierkantmutter in punktierten Linien angedeutet ist.
Fig. 3 stellt einen senkrechten Schnitt durch die Schraubensicherung und zugehörige Schraubenverbindung dar.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie Z-Z der Fig. 2, und
Fig. S zeigt in Außenansicht die Schraubensicherung im Gebrauch.
Die Sicherungsscheibe A, die zweckmäßig aus Federstahl hergestellt wird, weist eine Anzahl von nach dem Ausschnitt B zu gerichteten Fingern C auf. Diese Finger C
sind in der Mitte C hochgebogen und in ihrer Länge derart bemessen, daß sie mit der Spitze in dem Begrenzungskreis der Scheibenöffnung B liegen.
Am Rande der Sicherungsscheibe sind tangential verlaufende, ebenfalls in der Mitte bei D1 hochgebogene Finger D vorgesehen, deren Anzahl zweckmäßig mit der Anzahl der Finger C übereinstimmt. Die· Spitzen E
ίο der Finger C und die Spitzen D'2 der Finger D liegen in der Ebene der Scheibe A.
Die Anordnung der Tangentenfinger D und ihr Abstand vom Mittelpunkt der mittleren Scheibenöffnung B ist derart gewählt,, daß, die auf die Schraube K aufgezogene Mutter JV mit einer oder mehreren ihrer ebenen Umfangsflächen gegen einen oder mehrere dieser Finger zu liegen kommt, wie in den Fig. 2 und 3 angedeutet, um durch den aufgebogeneh Teil D1 eine Rückdrehung der Mutter auszuschließen.
Die in den einzelnen Figuren dargestellte Sicherungsscheibe ist für eine rechtsgängige Schraube bestimmt.
Um zu verhindern, daß die Sicherungsscheibe A bei Berührung mit der Mutter JV an der Drehurg der letzteren teilnimmt, sind die Radialfinger C von links nach rechts schräg aufwärts gebogen, so daß' die Unterfläche der Mutter bei ihrer Drehung nicht gegen die seitlichen Kanten der Finger stoßen kann. Außerdem sind die scharfen Kanten F der Scheibenöffnung B in bekannter Weise nach unten gerichtet und werden unter dem Druck der angezogenen Mutter JV in die Unterlage O eingepreßt.
Beim Anziehen der Mutter werden die Aufbiegungen C1 der Finger C flachgepreßt, so daß die Fingerspitzen E in die Gewindegänge des Bolzens K eindringen, in welchen sie, wie in Fig. 2 angedeutet, sich festschleifen.
Die beschriebene Ausbildung der Sicherungsscheibe A mit ihren Fingern C und D und den nach unten gebogenen scharfen Kanten F legt nicht nur die Mutter gegen ihre Unterlage fest, sondern vervollständigt die Schraubensicherung auch dadurch, daß die Schraube selbst gegen die gleiche Unterlage befestigt wird.
Das Lösen der Mutter wird dadurch bewerkstelligt, daß die die Rückdrehung hemmenden Tangentenfinger D mit Hilfe geeigneter Werkzeuge flachgepreßt werden. Bei Aufwand genügender Kraft kann die Mutter JV auch dadurch gelöst werden, daß der Widerstand der Tangentenfinger überwunden wird und die Aufbiegungen D1 flachgepreßt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Schraubensicherung, bei welcher die sichernde Scheibe einerseits durch radial nach innen gerichtete, zum Eindringen in die Schraubenwindungen des Bolzens bestimmte Finger gegen den Bolzen, andererseits durch sich gegen die Umflächen der angezogenen Mutter aufrichtende, ■ tangential verlaufende Finger gegen . die Mutter und durch an der Unterseite der sichernden Scheibe vorgesehene Ecken oder Zacken gegen die Unterlage festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die radialen (C) als auch die tangentialen Finger (D) im Mittelteil (C bzw.^-Dy hochgebogen sind und mit ihren Spitzen (E und D'2) in der Ebene der Unterlagscheibe (A) liegen.
2. Ausführungsform der Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen gerichteten Finger (C). der Unterlagscheibe (A) im Winkel zur Ebene der letzteren gebogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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