DE446608C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstaerkern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstaerkern

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Publication number
DE446608C
DE446608C DEA42651D DEA0042651D DE446608C DE 446608 C DE446608 C DE 446608C DE A42651 D DEA42651 D DE A42651D DE A0042651 D DEA0042651 D DE A0042651D DE 446608 C DE446608 C DE 446608C
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DE
Germany
Prior art keywords
relay
amplifier
circuit arrangement
line
arrangement according
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Expired
Application number
DEA42651D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walther Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA42651D priority Critical patent/DE446608C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE446608C publication Critical patent/DE446608C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern. Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der im Patent 445 401 angegebenen Schaltung zum Zünden und Löschen von Verstärkerröhren in der Richtung, daß die selbsttätige Verbindung eines Fernamtes mit einem anderen Fernamt unmittelbar und ohne die Vermittlung eines Beamten wahlweise über einen freien Verstärker ermöglicht wird.
  • Bei den bekannten Anordnungen dieser Art rief das betreffende Fernamt, welches etwa über das Verstärkeramt V (Abb. i) mit einem anderen Amt sprechen wollte, zunächst das Amt V an und wurde von hier durch einen Beamten, also mittelbar, über einen freien Verstärker- mit dem gewünschten Amt verbunden.
  • Außerdem sind auch Schaltungsanordnungen mit Sprechstromverstärkern bekannt, bei denen von einer entfernten Stelle aus die einzelnen Schaltvorgänge, z. B. Zünden, Löschen des Verstärkers usw. geregelt werden. Gemäß der Erfindung werden den Verstärkern Schalteinrichtungen, wie z. B. Wähler oder Resonanzrelais oder Grenzrelais o. dgl. zugeordnet, die derart ausgebildet sind, daß durch Senden von Stromstößen, sei es mit Wechsel- oder mit Gleichstrom oder Frequenzströmen oder Strömen bestimmter Stärke oder Spannung o. dgl. von einer entfernten Stelle aus die Schaltvorrichtungen außer zur Fernbedingung der Verstärker gleichzeitig zur Auswahl und Anschaltung der gewünschten Leitungen und ihrer Nachbildungen Verwendung finden. Auf dieselbe Weise werden durch ein besonderes Signal nach Beendigung des Gespräches die Verstärker und die Leitungen gegebenenfalls nebst ihren Ausgleichsmitteln wieder abgeschaltet.
  • In den Abb. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, bei der Wähler benutzt werden. In Abh. i bezeichnet V das Verstärkeramt, über das beispielsweise vom Amte A nach Amt B, also über die Leitungen 2 und 4, verstärkt gesprochen werden soll. Die Signale können beispielsweise mittels einer der üblichen Nummernscheiben gegeben werden.
  • In der Abb.2 ist eine beispielsweise Anordnung dargestellt, bei der etwa die Leitung F2 über einen Verstärker automatisch mit F4 verbunden wird und demgemäß die Zündung der Verstärker und die Anschaltung der Leitungen F2, F4 mit den ihnen zugeordneten Ausgleichsmitteln I12, Klo selbsttätig durch den Wähler 2 erfolgt und die Löschung sowie die Abschaltung durch ein Verzögerungsrelais (ZR). Sollen andere Leitungen miteinander verbunden werden, so sind die anderen nur angedeuteten Relais zu verwenden.
  • Einer Mehrzahl von Fernleitungen F, von denen in dem Ausführungsbeispiel nur die beiden F2 und F4 gezeichnet sind, kann auch eine Gruppe-von Sprechstromverstärkern gemeinsam zugeordnet sein. Für die Auswahl eines freien Verstärkers ist dann in an sich, bekannter Weise eine Vorwahl vorzusehen, welche zunächst einen freien Verstärker auswählt, Das Amt wird von einer gemeinsamen Batterie B gespeist, jeder Fernleitung sind zwei Relais R' und R" zugeordnet, und zwar spricht das Relais R' an, wenn die betreffende Leitung die anrufende, und R", wenn sie die angerufene ist. Demgemäß werden, wenn F2 die Leitung F4 anruft, die Relais R2 und R4" über die Bankkontakte r'2 und r4' ansprechen. r', r", r"' seien etwa drei Wählerarme des Wählers 2. Solange kein Anruf über die Leitung F2 kommt, ist der Kontakt a2 des Relais G12 in Ruhestellung, sq daß keiner der drei Wählerarme irgendeine Einschaltung vornehmen kann und die Wahlschalter nicht unnötig in Gang gesetzt werden. Jeder Wähler ist mit einem Auslöserelais R versehen, das nach Beendigung der Wahl in an sich bekannter Weise den Wähler wieder in seine Ruhelage zurückbringt. Den Relais R2' und R4' beispielsweise sind die Kontakte g2, i2, f2, h2, 121 fit und na4, 14, h4, i4 zugeordnet, über die die Einschaltung der Fernleitungen F2 und F4 und der ihnen zugeordneten Ausgleichsmittel K12 und K14 vor sich geht.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung ist nun folgende Um beispielsweise über die Fernleitung F2 und F4 ein verstärktes Gespräch selbsttätig herzustellen, sendet die Beamtin am Ende der Fernleitung F2 etwa vier Stromstöße. Dadurch erhält das Relais Gl, gleichfalls vier Stromstöße, und sein Ruhekontakt a2 wird viermal geschlossen. Dadurch wird der Stromkreis des Wählerrelais WR" von dem positiven Pol der Batterie B über den Kontakt a2, die Wicklung des Relais WR2 und den negativen Pol der Batterie geschlossen. Das Wählerrelais rückt nun die Wählerarme aus der Ruhestellung o in die Stellung 4. Parallel zu WR, liegt das Relais V2 mit verzögertem Abfall, das gleichzeitig mit der Stromstoßgabe erregt wird, und dessen Anker. erst kurze Zeit nach erfolgter Stromstoßgabe abfällt. Der Anker des Relais V2 trennt die beiden Wählerarmer' und r" von der Batterie, damit beim überschreiten der Kontakte i bis 3 kein falscher Stromschluß erfolgt. Nach dem Abfall des Relais V2 fließt vom negativen Pol der Batterie B Strom über die Heizfäden der Röhren L des Verstärkers, das Relais U über das Relais R q' nach x4, y4 über den Wählerkontakt r4', C2 nach dem positiven Pol der Batterie. Dadurch wird der Anker des Relais R4" angezogen und derselbe Stromkreis auch über das Relais R'2, r'2, C2 geschlossen. Dadurch ist der Röhrenstromkreis über den negativen Pol der Batterie B, die Heizfäden der Röhre, das Relais U, Relais R4', das Relais R2 , den Kontakt b2 von R2 , den Kontakt q von ZR über den positiven Pol geschlossen. Das Relais R2 legt gleichzeitig seine Kontakte i2, h2 in die Arbeitsstellung nach 921 f 2 und die Ruhekontakte 12, in, in die Arbeitsstellung um. Dadurch werden die Fernleitung F2 und die ihr zugeordneten Ausgleichsmittel Kl. über die Seite Iv und Kltv an den Verstärker V angeschlossen. Das gleiche gilt für das Relais R4', welches die Kontakte i,1, k,, l" irr, aus der Ruhelage in die Arbeitslage umlegt und damit die Fernleitung F4 und die ihr zugeordnete Kunstleitung K14 über IIv und KlrIv an den Verstärker anschließt. Auf diese Weise sind gleichzeitig die Röhren gezündet, die Verbindung hergestellt, und es ist möglich, das Ges pr. *ich selbsttätig Über den Verstärker verstärkt zu leiten. Nachdem R2' angesprochen hat, bekommt das Auslöserelais R Strom vom positiven Pol der Batterie über c2, 7'2, Kontakt e2 des Relais R2 , d2 über das Auslöserelais und den negativen Pol der Batterie. Der Wähler kehrt in die Ausgangsstellung zurück, während sich die Relais R2' und R," über die Kontakte b2 und s4 gebunden halten.
  • Ist das Gespräch beendet, so wird über die Fernleitung F2 der Schlußruf gesendet, um die Verstärker und die Fernleitung wieder abzuschalten. Dieser fließt über die Kontakte g2, f2, nach IV über den Verstärker TI und das Relais ZR. Dadurch wird das Relais ZR erregt und der Kontakt q aus seiner Arbeitsstellung gelöst, die Heizbatterie abgeschaltet und die Röhren gelöscht. Dadurch werden gleichzeitig die Relais R2' und R4' stromlos, so daß ihre Kontakte in die Ruhestellung zurückkehren. Das Relaissystem ist damit zur Herstellung einer neuen selbsttätigen Verbindung wieder betriebsbereit.
  • Ist die Verbindung der Leitungen F2 und F, hergestellt, so wird eine Verbindung einer anderen Leitung über den besetzten Verstärker dadurch vermieden, daß für jede Fernleitung ein Kontakt, z. B. y1, y2 usw., an dem Relais L7 vorgesehen ist. Dieser -Kontakt trennt in der Arbeitsstellung sämtliche Relais R2' von 'den mittleren Wählerarmen ab. Er verbindet diesen Wählerarm vielmehr mit dem dritten Wählerarm r', so daß in diesem Falle das Relais ZR Strom bekommt über den positiven Pol der Batterie B, Kontakt des Relais h2, c2, Wählerarm r", y der anrufenden Leitung zum Wählerarm r', ZR2 Minuspol der Batterie. ZR, wird erregt und sendet in an sich bekannter Weise ein Signal in die rufende Leitung und führt auch den Wählerarm r` in die Nullage zurück.

Claims (6)

  1. hATL:NTANSPRÜCHE : i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen- mit Sprechstromverstärkern, die von einer entfernten Stelle mit Hilfe von Schaltvorrichtungen bedient und geregelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltvorrichtungen (Wähler 2) außer zur Fernbedienung der Verstärker gleichzeitig zur Auswahl und Anschaltung der gewünschten Leitung Verwendung finden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtungen zur Verbindung der rufenden Leitung über den Verstärker mit der gewünschten Leitung aus Wählern (-,\?ummernstromempfängern) bestehen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler nach vollzogener Wahl durch ein Auslöserelais in die Ruhestellung zurückgebracht werden. d..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leitung (F2, F4) zwei Relaispaare (R2', R,", R2", R4) zugeordnet sind, von denen das eine Relaispaar (R2', R4") in der einen Richtung (F2 bis F4) und das andere Relaispaar (R,, R2") in der entgegengesetzten Richtung (F4 bis F2) die Fernleitungen einschließlich ihrer Ausgleichsmittel an die Verstärker schaltet.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, claß für jeden Verstärker ein Relais (U) vorgesehen ist, welches seine Kontakte derart umlegt, daß für den Anruf einer dritten Leitung das Besetztzeichen mittels eines weiteren Relais (ZR,) in die rufende Leitung gesendet wird und die Anschaltung an den Verstärker nicht erfolgen kann.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung des Verstärkers und der Leitungen einschließlich ihrer Ausgleichsmittel durch ein dein Verstärker zugeordnetes Relais erfolgt.
DEA42651D 1924-07-13 1924-07-13 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstaerkern Expired DE446608C (de)

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DEA39343D DE445401C (de) Schaltung zum Zuenden und Loeschen von Verstaerkerroehren
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