DE445573C - Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone - Google Patents

Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone

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DE445573C
DE445573C DES62668D DES0062668D DE445573C DE 445573 C DE445573 C DE 445573C DE S62668 D DES62668 D DE S62668D DE S0062668 D DES0062668 D DE S0062668D DE 445573 C DE445573 C DE 445573C
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membrane
conical
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shaped membrane
cone
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GEORG SEIBT FABRIK ELEK SCHER
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
    • H04R7/12Non-planar diaphragms or cones
    • H04R7/122Non-planar diaphragms or cones comprising a plurality of sections or layers

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
14. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- J& 445573-KLASSE 21 a2 GRUPPE
(S 62668 VlU\2ia?)
in Berlin-Schöneberg.
• Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1923 ab.
Es ist wiederholt, u. a. von Brown, vorgeschlagen worden, den Membranen für Telephone und andere Sprechapparate eine konische Form zu geben, um ihre Steifigkeit zu erhöhen. Die naheliegendste Form ist die eines Kegels, wobei die Erzeugende des Kegelmantels eine gerade Linie bildet. Solche Membranen bewähren sich gut, wenn die Dicke des verwendeten Aluminiumblechs
ίο 0,05 mm oder mehr beträgt und der Durchmesser der Membran den üblichen Wert von etwa 50 mm nicht überschreitet. Geht man indessen zu größeren Membranen über und verringert man obendrein noch die Blechdicke, so treten im Betriebe störende Erscheinungen auf, welche sich als klirrende, schurrende oder ratternde Nebengeräusche äußern. Dieselben sind besonders stark, wenn die Telephone mit großen Energien gespeist werden. Durch
ao das Hinzukommen solcher unregelmäßigen Schallwirkungen wird die Sprachübertragung ungünstig beeinflußt, ja bisweilen in ein vollkommen unverständliches, unerträgliches Tongewirr umgewandelt.
Die Ursache wurde darin erkannt, daß in dem Blech innere Spannungen vorhanden sind, wodurch bei Erregung der Membran einzelne Flächenteile in Sonderschwingungen geraten. Solche Spannungen sind vielfach schon bei gewöhnlichen Membranen festgestellt worden. Sie werden als sogenannte »Meister« bezeichnet. Gewissenhafte Fabrikanten merzen solche Membranen aus und verwenden nur vollkommen ebene, spannungsfreie Bleche. Es ist aber zu sagen, daß bei gewöhnlichen Telephonen und bei Betrieb mit schwachen Strömen, wie sie z. B. in Fernsprechnetzen fließen, das Übel kaum beobachtet wird. Anders liegen die Dinge bei lautsprechenden Telephonen und ganz besonders schlimm bei solchen, die eine große, konische Membran aus Metallfolie besitzen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf geeignete Maßnahmen, um in solchen Fällen die inneren Spannungen unschädlich zu machen und die Reinheit der Sprachübertragung zu gewährleisten.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in den Abb. ia und ib eine Membran gezeichnet, welche zu Sonderschwingungen besonders stark hinneigt. Die gefährdeten Stellen liegen in der Gegend bei s, also ziemlich dicht, aber nicht vollkommen am Rande. Im auffallenden Licht einer Glühlampe kann man dort bei hinreichend starker Erregung des Telephons ganz deutlich die unregelmäßigen, flatter-
artigen Bewegungen beobachten. Je größer und dünner die Membran ist und je geringer die Höhe des Konus, um so unerträglicher werden die nicht gewollten Erscheinungen. Abb. 2 stellt eine Membran mit kugelartiger Fläche dar. Bei ihr fallen die Sonderschwingungen bei s fort, dagegen ist die Mitte gefährdet. Bei Versuchen mit einem solchen Telephon ereignete es sich, daß die Mitte in
ίο Form der punktierten Linien l-l ausgebeult wurde.
Aus diesem Grunde wurde eine Membran gemäß Abb. 3 hergestellt. Hier verläuft die Erzeugende des Trichters in der Mitte über
.15 die Strecke t als gerade Linie, nach dem Raride zu als Teil eines Kreisbogens. Diese Form hat sich ausgezeichnet bewährt. Sowohl die störenden Sonderschwingungen wie die Durchbeulung in der Nähe der Mitte blieben aus. Der Grund für die erhöhte Widerstandskraft gegen die Durchbeulung liegt darin, daß ganz unmittelbar an der Befestigungsstelle von Membran und Anker die Membran sofort mit hinreichender Steigung nach oben hin beginnt konisch zu verlaufen. Hierin liegt der ausschlaggebende Unterschied gegenüber der Membranform nach Abb. 2, Bei dieser Form ist der Konus an der Stelle bei α zu flach, so daß für Kräfte senkrecht zum Anker dort eine sehr große Nachgiebigkeit vorhanden ist.
Man kann das Ziel der Erfindung auch erreichen, indem man als Erzeugende des gesamten Mantels einen Kreisbogen wählt, dessen Kreismittelpunkt außerhalb der Mittellinie der Abbildung liegt, oder um es anders und klarer auszudrücken, es ist nicht nötig, daß die Strecket durchaus geradlinig verläuft. Wichtig ist vielmehr nur, daß sofort bei α eine hinreichende Steigung einsetzt, um
4.0 das Durchbeulen in der Mitte zu verhindern, und daß im großen und ganzen die Erzeugende des Mantels als gekrümmte Linie verläuft, damit Flatterbewegungen unmöglich werden.
Abb. 4 veranschaulicht eine Ausführungsform, wobei der Mittelpunkt m± zum Kreisbogen der rechten Hälfte und m2 zum Kreisbogen der ünken Hälfte gehört. Würde man beide Kreisbogen über a-a bis zur Mitte fortsetzen, so würden sie sich dort unter einem gewissen Winkel schneiden und nicht ineinanderlaufen.
Es ist nicht zulässig, daß die Membran
auf der Drehbank nach dem von Brown vorgeschlagenen Drückverfahren hergestellt wird, da in diesem Falle innere Spannungen entstehen. Es kommt hinzu, daß dieses Verfahren außerordentlich zeitraubend und teuer ist und nach den Erfahrungen des Erfinders nur bis zu Blechdicken von 0,05 mm Dicke anwendbar ist. Es ist vielmehr notwendig, die Formgebung im Wege des Ziehverfahrens vorzunehmen, und zwar am besten in der Weise, daß ein fester Unterstempel und ein bildsamer Oberstempel angewendet wird. Abb. 5 stellt ein Werkzeug zur Ausübung dieses Verfahrens dar. Es bedeuten S den festen Unterstempel, M die Membran vor der Formgebung, D\ einen Deckel und O eine Öffnung, durch die Preßluft eingeführt wird. Mit zunehmendem Druck schmiegt sich das Blech den Umrissen des Unterstempels mehr und mehr an.
Die Überlegenheit der beschriebenen Membran dürfte darauf zurückzuführen sein, daß, abgesehen von der kurzen Strecke t in der Nähe! des Zentrums, die Membran eine Fläche doppelter Krümmung bildet und daher eine wesentlich größere Steifigkeit besitzt als ein Kegelmantel mit einer geraden Linie als Erzeugenden. Von dieser höheren Steifigkeit kann man sich leicht überzeugen, wenn man Membranen der beiden verschiedenen Formen mit einem leichten Stäbchen betupft und sie durchzubeulen versucht. Während die doppelt gekrümmte oder kugelartige Membran erst bei ziemlich starkem Druck etwas nachgibt und die durchgebogenen Flächenteile eng begrenzt bleiben, genügt bei einem geradlinigen Kegel schon eine leichte Beruh- go rung, um große Flächenteile über weite Strecken zur Durchbiegung zu bringen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Konisch oder trichterartig gestaltete, aus sehr dünnem, leichtem Stoff, vorzugsweise Aluminium, hergestellte Membran für Sprechapparate, z. B. laut' sprechende Telephone, bei welcher die Erzeugende des Kegelmantels im wesentlichen als gekrümmte Linie verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß diese Erzeugende an der in der Mitte liegenden Befestigungsstelle des Ankers o. dgl. mit einer Steigung einsetzt, die ausreicht, Ausbeulungen der Membran zu verhindern.
2. Konisch oder trichterartig gestaltete Membran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugende des Kegelmantels in der Nähe des festen Randes der Membran als gekrümmte Linie und in der Mitte als Gerade verläuft.
Hierzu \ Blatt Zeichnungen.
DES62668D 1923-04-17 1923-04-17 Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone Expired DE445573C (de)

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