DE445573C - Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone - Google Patents
Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende TelephoneInfo
- Publication number
- DE445573C DE445573C DES62668D DES0062668D DE445573C DE 445573 C DE445573 C DE 445573C DE S62668 D DES62668 D DE S62668D DE S0062668 D DES0062668 D DE S0062668D DE 445573 C DE445573 C DE 445573C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- membrane
- conical
- funnel
- shaped membrane
- cone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 title claims description 22
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 230000001914 calming effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/12—Non-planar diaphragms or cones
- H04R7/122—Non-planar diaphragms or cones comprising a plurality of sections or layers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
14. JUNI 1927
14. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- J& 445573-KLASSE
21 a2 GRUPPE
(S 62668 VlU\2ia?)
in Berlin-Schöneberg.
• Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1923 ab.
Es ist wiederholt, u. a. von Brown, vorgeschlagen
worden, den Membranen für Telephone und andere Sprechapparate eine konische Form zu geben, um ihre Steifigkeit zu
erhöhen. Die naheliegendste Form ist die eines Kegels, wobei die Erzeugende des Kegelmantels eine gerade Linie bildet. Solche
Membranen bewähren sich gut, wenn die Dicke des verwendeten Aluminiumblechs
ίο 0,05 mm oder mehr beträgt und der Durchmesser
der Membran den üblichen Wert von etwa 50 mm nicht überschreitet. Geht man indessen zu größeren Membranen über und
verringert man obendrein noch die Blechdicke, so treten im Betriebe störende Erscheinungen
auf, welche sich als klirrende, schurrende oder ratternde Nebengeräusche äußern. Dieselben
sind besonders stark, wenn die Telephone mit großen Energien gespeist werden. Durch
ao das Hinzukommen solcher unregelmäßigen Schallwirkungen wird die Sprachübertragung
ungünstig beeinflußt, ja bisweilen in ein vollkommen unverständliches, unerträgliches Tongewirr
umgewandelt.
Die Ursache wurde darin erkannt, daß in dem Blech innere Spannungen vorhanden
sind, wodurch bei Erregung der Membran einzelne Flächenteile in Sonderschwingungen
geraten. Solche Spannungen sind vielfach schon bei gewöhnlichen Membranen festgestellt
worden. Sie werden als sogenannte »Meister« bezeichnet. Gewissenhafte Fabrikanten
merzen solche Membranen aus und verwenden nur vollkommen ebene, spannungsfreie Bleche. Es ist aber zu sagen, daß bei
gewöhnlichen Telephonen und bei Betrieb mit schwachen Strömen, wie sie z. B. in Fernsprechnetzen
fließen, das Übel kaum beobachtet wird. Anders liegen die Dinge bei lautsprechenden Telephonen und ganz besonders
schlimm bei solchen, die eine große, konische Membran aus Metallfolie besitzen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf geeignete Maßnahmen, um in solchen Fällen
die inneren Spannungen unschädlich zu machen und die Reinheit der Sprachübertragung zu
gewährleisten.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in den Abb. ia und ib eine Membran gezeichnet,
welche zu Sonderschwingungen besonders stark hinneigt. Die gefährdeten Stellen liegen
in der Gegend bei s, also ziemlich dicht, aber nicht vollkommen am Rande. Im auffallenden
Licht einer Glühlampe kann man dort bei hinreichend starker Erregung des Telephons
ganz deutlich die unregelmäßigen, flatter-
artigen Bewegungen beobachten. Je größer und dünner die Membran ist und je geringer
die Höhe des Konus, um so unerträglicher werden die nicht gewollten Erscheinungen.
Abb. 2 stellt eine Membran mit kugelartiger Fläche dar. Bei ihr fallen die Sonderschwingungen
bei s fort, dagegen ist die Mitte gefährdet. Bei Versuchen mit einem solchen Telephon ereignete es sich, daß die Mitte in
ίο Form der punktierten Linien l-l ausgebeult
wurde.
Aus diesem Grunde wurde eine Membran gemäß Abb. 3 hergestellt. Hier verläuft die
Erzeugende des Trichters in der Mitte über
.15 die Strecke t als gerade Linie, nach dem Raride zu als Teil eines Kreisbogens. Diese
Form hat sich ausgezeichnet bewährt. Sowohl die störenden Sonderschwingungen wie die
Durchbeulung in der Nähe der Mitte blieben aus. Der Grund für die erhöhte Widerstandskraft
gegen die Durchbeulung liegt darin, daß ganz unmittelbar an der Befestigungsstelle
von Membran und Anker die Membran sofort mit hinreichender Steigung nach oben hin
beginnt konisch zu verlaufen. Hierin liegt der ausschlaggebende Unterschied gegenüber der
Membranform nach Abb. 2, Bei dieser Form ist der Konus an der Stelle bei α zu flach, so
daß für Kräfte senkrecht zum Anker dort eine sehr große Nachgiebigkeit vorhanden ist.
Man kann das Ziel der Erfindung auch erreichen, indem man als Erzeugende des gesamten
Mantels einen Kreisbogen wählt, dessen Kreismittelpunkt außerhalb der Mittellinie
der Abbildung liegt, oder um es anders und klarer auszudrücken, es ist nicht nötig,
daß die Strecket durchaus geradlinig verläuft. Wichtig ist vielmehr nur, daß sofort
bei α eine hinreichende Steigung einsetzt, um
4.0 das Durchbeulen in der Mitte zu verhindern, und daß im großen und ganzen die Erzeugende
des Mantels als gekrümmte Linie verläuft, damit Flatterbewegungen unmöglich werden.
Abb. 4 veranschaulicht eine Ausführungsform, wobei der Mittelpunkt m± zum Kreisbogen
der rechten Hälfte und m2 zum Kreisbogen der ünken Hälfte gehört. Würde man
beide Kreisbogen über a-a bis zur Mitte fortsetzen,
so würden sie sich dort unter einem gewissen Winkel schneiden und nicht ineinanderlaufen.
Es ist nicht zulässig, daß die Membran
auf der Drehbank nach dem von Brown
vorgeschlagenen Drückverfahren hergestellt wird, da in diesem Falle innere Spannungen
entstehen. Es kommt hinzu, daß dieses Verfahren außerordentlich zeitraubend und teuer
ist und nach den Erfahrungen des Erfinders nur bis zu Blechdicken von 0,05 mm Dicke anwendbar ist. Es ist vielmehr notwendig,
die Formgebung im Wege des Ziehverfahrens vorzunehmen, und zwar am besten in der Weise, daß ein fester Unterstempel
und ein bildsamer Oberstempel angewendet wird. Abb. 5 stellt ein Werkzeug zur Ausübung
dieses Verfahrens dar. Es bedeuten S den festen Unterstempel, M die Membran
vor der Formgebung, D\ einen Deckel und O
eine Öffnung, durch die Preßluft eingeführt wird. Mit zunehmendem Druck schmiegt sich
das Blech den Umrissen des Unterstempels mehr und mehr an.
Die Überlegenheit der beschriebenen Membran dürfte darauf zurückzuführen sein, daß,
abgesehen von der kurzen Strecke t in der Nähe! des Zentrums, die Membran eine
Fläche doppelter Krümmung bildet und daher eine wesentlich größere Steifigkeit besitzt als
ein Kegelmantel mit einer geraden Linie als Erzeugenden. Von dieser höheren Steifigkeit
kann man sich leicht überzeugen, wenn man Membranen der beiden verschiedenen Formen
mit einem leichten Stäbchen betupft und sie durchzubeulen versucht. Während die doppelt gekrümmte oder kugelartige Membran
erst bei ziemlich starkem Druck etwas nachgibt und die durchgebogenen Flächenteile
eng begrenzt bleiben, genügt bei einem geradlinigen Kegel schon eine leichte Beruh- go
rung, um große Flächenteile über weite Strecken zur Durchbiegung zu bringen.
Claims (2)
1. Konisch oder trichterartig gestaltete, aus sehr dünnem, leichtem Stoff, vorzugsweise
Aluminium, hergestellte Membran für Sprechapparate, z. B. laut'
sprechende Telephone, bei welcher die Erzeugende des Kegelmantels im wesentlichen
als gekrümmte Linie verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß diese Erzeugende an der in der Mitte liegenden
Befestigungsstelle des Ankers o. dgl. mit einer Steigung einsetzt, die ausreicht, Ausbeulungen
der Membran zu verhindern.
2. Konisch oder trichterartig gestaltete Membran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erzeugende des Kegelmantels in der Nähe des festen
Randes der Membran als gekrümmte Linie und in der Mitte als Gerade verläuft.
Hierzu \ Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62668D DE445573C (de) | 1923-04-17 | 1923-04-17 | Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62668D DE445573C (de) | 1923-04-17 | 1923-04-17 | Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445573C true DE445573C (de) | 1927-06-14 |
Family
ID=7495792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES62668D Expired DE445573C (de) | 1923-04-17 | 1923-04-17 | Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445573C (de) |
-
1923
- 1923-04-17 DE DES62668D patent/DE445573C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2503863C2 (de) | Kalottenlautsprecher | |
| DE445573C (de) | Konisch oder trichterartig gestaltete Membran fuer Sprechapparate, z.B. lautsprechende Telephone | |
| DE102013225491A1 (de) | Mikrofon für ein Fahrzeug | |
| DE521989C (de) | Verfahren zum Einregulieren von Telephonmembranen nach dem Zusammenbau mit dem Magneten | |
| DE723220C (de) | Faltenhaltung fuer Bleche beim Ziehen | |
| DE438079C (de) | Einrichtung zum Spannen von Schalldosen-Membranen, insbesondere fuer Telephone, Lautsprecher, akustische Apparate o. dgl. | |
| DE957232C (de) | Geteilter Handapparat fuer Fernsprecher | |
| DE834306C (de) | Vorrichtung zum Einspannen einer Gummimembran zwischen zwei Flansche | |
| DE202723C (de) | ||
| DE926901C (de) | Gassieb | |
| DE969535C (de) | Schwingsystem mit aus Polyvinylchloridfolie bestehender Membran | |
| DE976947C (de) | Federnde Einspannung der Membran einer Sprech- oder Hoerkapsel | |
| DE439217C (de) | Lautsprechendes Telephon | |
| DE166708C (de) | ||
| AT163574B (de) | Korb für Konuslautsprecher und Verfahren zu siener Herstellung | |
| AT146670B (de) | Dämpfungsanordnung für akustische Apparate. | |
| AT118957B (de) | Lautsprecher. | |
| DE1257853B (de) | Aus einer Anzahl elektromagnetischer Schallwandler bestehendes Klangwiedergabegeraet fuer die UEbertragung eines weiten Frequenzspektrums | |
| DE28258C (de) | Neuerungen an Ringventilen | |
| DE2260912A1 (de) | Lautsprecheranlage | |
| DE405031C (de) | Befestigung der Membran an der Schalldose | |
| DE500899C (de) | Membran fuer Tonwiedergabevorrichtungen, Schalldosen fuer Sprechmaschinen, Telephoneu. dgl. | |
| DE267123C (de) | ||
| AT101597B (de) | Lautsprecher. | |
| DE371405C (de) | Verfahren zur Herstellung von Membranen aus gepresstem Metallblech fuer Sprechapparate |