DE28258C - Neuerungen an Ringventilen - Google Patents

Neuerungen an Ringventilen

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DE28258C
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DE
Germany
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rings
ring
extension
springs
leather
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Application number
DENDAT28258D
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English (en)
Original Assignee
R. M. DAELEN in Düsseldorf, Hohenzollernstr. 29
Publication of DE28258C publication Critical patent/DE28258C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kr* · p· 0 ;
Bei der Herstellung der Ringe für Pumpenventile mit Einlagen von Leder oder Gummi müssen die einzelnen Theile derselben durch Nieten oder Schrauben zusammengehalten werden. In der vorliegenden Anordnung dagegen werden die einzelnen Theile durch in denselben erzeugte Spannungen so verbunden, dafs nie ein Lockern oder Lösen derselben unter einander erfolgen kann.
Zu dem Zweck wird die Einlage von Leder oder Gummi entweder in zwei Ringe getheilt oder an einzelnen Stellen durchbohrt, um einer Verlängerung den Durchtritt nach oben zu gestatten , welche dem Querschnitt des unteren Ringes gegeben wird und zur Befestigung der oberen Ringe unter Erzeugung der erforderlichen Spannung dient.
In der Construction Fig. 1 wird die Spannung dadurch erzielt, dafs die Verlängerung des unteren Ringes A aufsen glatt cylindrisch, innen (wie punktirt) kegelförmig hergestellt oder mit einem Vorsprung versehen wird. Es werden zunächst die Lederringe B und C eingelegt, hierauf der geschlossene Ring D und zuletzt der Ring E. Dieser besteht aus einem federnden Metall und ist an einer Stelle so durchschnitten, dafs eine Lücke entsteht, welche durch die beiden Ohren F begrenzt wird. Nach dem Zusammenziehen der Lücke mittelst der Schraube G, welche zu diesem Zweck durch die Oeffhungen der Ohren F gesteckt wird, hat der Ring E einen kleineren Durchmesser als die Verlängerung des Ringes A und kann somit in diese eingelegt werden. Nachdem die Schraube G gelöst und entfernt ist, nimmt der Ring E die gezeichnete Stellung ein und übt einen directen Druck auf C, sowie mittelst der Rippen H und des Ringes D einen solchen auch auf B aus.
Es können auch beide Seitenflächen der Verlängerung von A kegelförmig oder mit Vorsprung hergestellt werden. In diesem Falle wird auch der Ring D als Feder construirt wie E.
Zum Zweck der Auswechselung der Lederringe gelangt die Schraube G wieder zur Anwendung, um den Ring E zusammenzuziehen.
In der Construction Fig. 2 wird die Befestigung dadurch hergestellt, dafs die getheilten, in Wasser geweichten Lederringe A B und B C durch Eindrücken des Ringes D in den Ring E die Form A FG H und IKL C erhalten.
Hierbei entsteht die Spannung in dem weichen Stoff der Einlage, sowie in dem Querschnitt des Ringes E, der mittelst einer Säge mehrfach seitlich eingeschnitten ist, so dafs nur der Querschnitt m-n-o-p als voller Ring vorhanden ist und bei der Federung in Betracht kommt.
Würde bei dieser Construction die ebene Form der Auflageflächen der Lederringe beibehalten werden, Fig. 1, so müfste das Mafs FL und damit die ganze Ueberdeckung A C erheblich gröfser als in Fig. 1 werden, um bei H die erforderliche Stärke zu ergeben.
Um dies möglichst zu vermeiden, sind die Flächen des Ringes D, auf welchen die Lederringe aufliegen, kegelförmig gemacht.
Fig. 3 zeigt, wie, anstatt die oberen Ringe selbst als Federn zu benutzen, dieselben auch ganz geschlossen bleiben und durch besondere
Federn F niedergedrückt werden können. Diese sind aus Flachstahl von 20 bis 40 mm Breite hergestellt, und auf jeder Seite des Ringes A sind deren mehrere vorhanden.
Zwischen je zwei Federn F trägt der Ring E eine Rippe R zur Führung und zur Begrenzung des Hubes des Ventilringes.
Anstatt auf jeder Seite von A Federn anzubringen, kann auch je eine solche F, Fig. 4, zum Niederdrücken beider Ringe D und E dienen, indem an den betreffenden Stellen die Verlängerung von A Oeffnungen erhält, deren Form so gebildet ist, dafs nach dem Festklemmen die Feder nicht mehr ohne Anwendung äufserer Gewalt losläfst.
Anstatt dieser Federn können auch Keile K mit Verschlufsvorrichtung (Splint u. s. w.) angewendet werden, Fig. 4 punktirt, wenn das weiche Verpackungsmittel seiner Natur gemäfs zur Erzielung der Spannung durch Antreiben der Keile geeignet ist.
Für die beiden letzten Constructionen gentigt es auch, die Verlängerung von A in Form von Ohren nur an den Stellen zu bilden, wo die Federn angreifen sollen; es werden dann die Ringe D und E, sowie die Lederringe je zu einem Ganzen vereinigt und an den betreffen
den Stellen mit Ausschnitten versehen, Fig. 4 punktirt.

Claims (6)

Pate nt-An Sprüche:
1. Die Verbindung' der einzelnen Theile der Ringe von Pumpenventilen ohne Anwendung von Nieten und Schrauben durch Erzeugung von Spannungen, welche ein Lockern und Lösen verhüten.
2. Die Verlängerung des Querschnittes des unteren Ringes durch den getrennten oder' durchbohrten Verpackungsring, zum Zweck der Befestigung der oberen Ringe.
3. Die Befestigung der oberen Ringe an dieser Verlängerung durch Herstellung der ersteren als Federn, Fig. 1.
4. Die Befestigung eines oberen Ringes an dieser Verlängerung durch Einpressen der Verpackungsringe in den ersteren vermittelst des letzteren, Fig. 2.
5. Die Befestigung beider oder eines oberen Ringes durch Federn F, Fig. 3 und 4, oder Keile, Fig. 4.
6. Die Herstellung der Auflageflächen der Lederringe auf dem unteren Ring A in Kegelform.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28258D Neuerungen an Ringventilen Active DE28258C (de)

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