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Schuhsohlen-Rändelgerät mit Rändelrädchen und Gegendruckrolle.
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Diesen gegenüber hat aber das nachbeschriebene Rändelgerät folgende Vorteile, aus welchen noch die weiteren, am schlusse angeführten vorzüge entspringen. Da das Gerät aus zwei leicht von einander trennbaren Teilen besteht, nämlich den Trägern des Rändelrädchens und der Gegendruckrolle, so kann das Gerät nach Belieben als Ganzes oder es kann auch der Rändelrädchenträger je nach besonderer Arbeitsweise für sich allein benutzt werden.
Hierdurch erhält das Gerät eine grosse Leichtigkeit in der Handhabung und Bequemlichkeit der Verwendung gegenüber Geräten mit schwerer Gebrauchsfähigkeit, und ausserdem kann durch Teilung des Gerätes das Rillenrad mit Griff für sich allein zur Schlussrändelung benutzt werden, während man sonst neben den Geräten noch einen besonderen Rillenradträger vorrätig haben musste.
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Spannung und Druck nicht durch Zusammendrücken der Geräteteile mit5 der Hand, sondern durch eine starke Feder bewirkt wird, so dass einerseits eine Ermüdung fortfällt und anderseits das Gerät sich ständig allen Ungleichheiten des Werkstückes gut anpasst, was bei Geräten Ull moglich ist, bei denen durch eine Schraube eine feste Einstellung von Rillenrad und Druckrolle erfolgt. Die Zeichnung zeigt das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Rändelgerät
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Fig. 3 von oben, wiihrend Fig. 4 eine Sonderansicht ebenfalls von oben darstellt.
Das Rändelgerät besteht aus einem mit einem Griff a. verschenen Rändelrädchenträger f
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wobei durch eine auf ihn wirkende Feder e das Zusammendrücken von Rillenrad und Druckrolle erfolgt, sodass das Werkstück auf beiden Seiten fest eingeklemmt wird. Es ist vorteilhaft. den Umfang der Druckrolle etwas einzukerben, damit das Rändelgerät bei seinem Lauf an der
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ihre Achsen durch je eine besondere auf die betreffende Achse wirkende Pressschraube il, kl im Rändelrädchenträger festgestellt sind. Die Achsen werden dadurch sicher festgehalten. Auch ist die Lösung und Befestigung einer Pressschraube leicht und schnell auszuführen, wodurch das Rillenrädchen rasch entfernt und eingesetzt werden kann.
Ein grosser Vorzug des Gerätes im Ganzen ist schliesslich noch der, dass man das Gerät mit einem GriSe (durch Zusammendrücken von Griff a und Hebel b) öffnen kann, um die Sohle zwischen Riidchen und Rolle zu bringen, worauf man nur den Hebel b loszulassen braucht, um zu erzielen, dass die Rolle durch die Federkraft ständig fest in das Leder eingepresst wird, wodurch heim Überfahren des ohnedies weicheren Rahmenleders, namentlich wenn es etwas angefeuchtet wird, gehörig tiefe Vertiefungen eingedrückt werden.
Dadurch, dass der Hebel am Griff a beliebig verstellt werden kann, ist es auch bei dem vorliegenden Geräte möglich, den Raum zwischen Rolle und Rädern für dicke Sohlen etwas zu vergrössern.
Die Trennung von Griff und Hebel, um gemäss der Fig. 4 mit ersterem einzeln arbeiten zu können ist durch kurze Wendung der Schraube g zu bewirken.
Man kann den Grifiträger auch nur mit einem Radlager versehen, sodass das Zahnrädchen i zu III \'orpre8sen später abgenommen und das Rillenrädchen & an seine Stelle gesetzt werden kann. Praktischer ist natürlich die gezeichnete Doppelanordnung, weil nach Gebrauch das Zahn- rädchcn und nach Scheidung von Griff und Hebel dei erstere sofort ohne Radauswechslung gf- gebraucht werden kann.
Das Zahnrädchen ist auf der Zeichnung für schmale Rahmen angenommen und kann durch breitere Rädchen für breitere Sohlen ersetzt werden, ebenso wie das Rillenrädchen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schuhsohlen-Rändelgerät mit Rändelrädchen und Gegendruckrolle, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Gerät aus zwei leicht von einander trennbaren Teilen dem Rändelrädchen- träger (f) und dem Gegendruckrollenträger (b) besteht, sodass nach Belieben das Gerät als Ganzes oder auch der Rändelrädchenträger allein zum Rändeln von Schuhwerk benutzt werden kann.