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lWembran für Tonwiedergabevorrichtungen, Schalldosen für Sprechmaschinen,
Telephone u. dgl. Die Erfindung betrifft Membranen für Tonwiedergab evorrichtungen,
Schallclosen für Sprechmaschinen, Telephone u. dgl., die aus einem einheitlichen
leichten Stoff, Aluminium o. dgl.., bestehen und deren Mittelteil kegelförmig
herausgearbeitet und voll einer Ringwelle urngeben ist.
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Das -Wesen der Erfindung besteht darin, daß der kegelförmig herausgearbL-itete
Mittelteil und zweckmäßig auch '7' die diesen zunächst unigebiende Ringwelle doppelt
so stark ist bzw. sind wie der aus demselben einheitlichen Stoff besteh#2nde Randteil,
der zweck#-niäf,',ig eine Dicke von 0,05 mm hat.
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Der Vorteil dieser Ausbildung der Meinbran bestellt darin, daß sie
infolgo des ge-
ringen Eigengeivichtes und der geringen Stärke des Randteiles
sehr empfindlich ist und daher schon bei den geringsten, Einwirkungen anspricht.
Dabei ist die Membran gegen mechanische Formänderungen infolge des verstärkten und
lierau#;gedrückten Mittelteiles ausreichend gesichert.
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Es ist auch schon vorgeschlagen worden, insbesondere bei in der Mitte
ebenen M(mbranen, den Mittelteil gegenüber dem Randteilt der Membran zu verstärken.
Dies geschali aber bisher dadurch, daß an diesen Stellen die Membran aus mehreren
Schichten zusammengesetzt wurde. Demgegenüber besteht gemäß der Erfindung auch der
verstärkte Mittelteil aus einheitlichem Material, so daß ein Lockerwerden der Verstärkung
verhindert wird.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung, beispielsweise
dargestellt.
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Abb. i ist ein mittlerer Schnitt durch eine mit der neuen Membran
versehene Schalldose.
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Abb. 2 und , sind mittlere Schnitte durch die Membran, welche
sie in verschiedenen Stufen der HersWIlung zeigen.
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Abb. j ist ein mittlerer Schnitt durch eine vollendete -,Membran mit
verstärkter Ringwelle.
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Abb. 5 ist eine Seitenansicht der vollendeten Membran.
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Abb. 6 ist ein mittlerer Schnitt durch die -zweite Ausführungsform
der Membran.
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Die 'Membran besteht aus einem einheitlichen leichten Stoff, wie Aluminium,
und besitzt einen kegelförmig herausgearbeiteten Mittelteil 4 mit einer Ringwell,e:
7 und außerdem einen biegsamen Teil i von verminderter Stärke. Dieser Teil-
voll verminderter Stärke kann in einer Schalldose 2 mittels eines Fassungsringes
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gehalten werden. An, der Spitze des etwas abgestumpften kegelförmigen Mittelteiles
4 ist die Nadelhalterstange 5 be-
festigt.
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]Radiäle Rippen 6 können an dem Kegel 4 ausgebildet sein, um
ihn weiterhin zu' versteifen. Die den Kegel 4 umgebende Ringwelle 7, welche
den Querschnitt eines stumpfwinkligen Dreiecks hat, ist vorgesehen, um den mittleren
Teil der Membran zu versteifen.
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Um die Biegsamkeit des dünnen Teiles i zu erhöhen, kann dieser Teil
mit Eindrückun-2,en versehen sein. Diese können- die Gestalt von konzentrischen
Rillen 8 haben.
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Der Mittelteil der Membran erhält zweckmäßig eine Stärke von o -,
i mm. und der äußere Teil zweckmäßig eine Stärke von o>O5 mm.
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Bei der in Abb. i bis 5 dargestellten Ausführungsform erfolgt
die Verminderung der Stärke der Membran längs einer Linie io am AC#enrand der Ringwelle
7.
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Bei der abgeänderten Ausführungsform gemäß Abb. 6 erfolgt die
Verminderung der Stärke der Membran an der Basis des Kegels i.
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Die geringe Masse der Membran und die äußerst leichte Biegsamkeit
des äußeren Randteiles ermöglicht eine naturgetreue Wiedergabe von Tönen innerhalb
eines großen Schwingungsbereiches. Da die Membran aus einem Stück besteht, also
keine Verbindungsstellen hat ', ist sie sehr haltbar. Meinbranen, die gemäß der
Erfindung ausgebildet sind, neigen selbst nach längerem Gebrauch nicht zum Zerbrechen.
Ebenso kann. der Kegt14 sich von dem biegsamen Teil nicht ablösen.
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Zur Herstellung der Membran benutzt man eine runde Scheibe des gewünschten
Materials -, beispielsweise aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung, welche
die entsprechende Stärke, beispielsweise also o. i mm in der l\Iitte, und
0,05 mm an dem Außenrand besitzt (Abb. 2).
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DieVerminderung derStärke desRandteiles kann durch Schleifen der einen
oder beider Seiten oder durch Pressen des äußeren Randtelles hervorgebracht werden.
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Der mittlere Teil der Membran wird alsdann kegelförmig gestaltet,
und eine Ring-Z> bl welle wird gemäß Abb.3 mittels geeigneter Preßwerkzeuge vorgesehen.
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Die radial gerichteten Rippen 6 und die Rillen 8 können
ebenfalls mit Hilfe geeigneter Werkz.euge erzeugt werden. Die. Membran hat alsdann
die in Abb. 4 gezeigte Form.