DE556896C - Puderdose - Google Patents

Puderdose

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DE556896C
DE556896C DEA60807D DEA0060807D DE556896C DE 556896 C DE556896 C DE 556896C DE A60807 D DEA60807 D DE A60807D DE A0060807 D DEA0060807 D DE A0060807D DE 556896 C DE556896 C DE 556896C
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DE
Germany
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powder
sieve
plate
powder compact
fine
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Expired
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DEA60807D
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Athanor S A
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D33/00Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances
    • A45D33/006Vanity boxes or cases, compacts, i.e. containing a powder receptacle and a puff or applicator

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Puderdose, bei welcher das ungewollte Herausfallen des Puders durch ein feines Sieb aus Gaze verhindert werden soll. Die bekannten derarti-S gen Dosen haben den Nachteil, daß ein in solchem Maße durchlässiges Sieb verwendet werden muß, daß infolge der beim Tragen der Puderdose auftretenden Erschütterungen Puder zwischen Sieb und Deckel gelangt, der dann beim öffnen leicht verschüttet wird.
Dieser Nachteil läßt sich durch die erfindungsgemäße Puderdose vermeiden, bei welcher das Neue darin besteht, daß das feine Sieb über eine nach oben gewölbte, durchknackbare Metallplatte mit Öffnungen gespannt ist, so daß bei leichtem Druck auf die Platte mit einer Puderquaste Puder durch das Sieb ausgestoßen wird. Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß ein derart feinmaschiges Sieb zur Anwendung gelangen kann, welches beim Tragen der Dose den Puder vollkommen zurückhält; denn die durch das Durchknacken der Metallplatte erzeugte Wirkung treibt den Puder in ungleich
iS stärkerem Maße durch die Poren des Siebes als die Erschütterungen, welche beim Mittragen der Dose auftreten.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an zwei Ausführungs-
beispielen.
Fig. ι zeigt eine geöffnete Puderdose der ersten Ausführungsform in Draufsicht,
Fig. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 inu noch größerer Darstellung eine Einzelheit im Schnitt und
Fig. 4 einen Schnitt der zweiten Ausführungsform.
Die Puderdose gemäß der Ausführungsform nach den Fig 1 bis 3 besteht, aus einem Behälter, ah dessen Bodenteil 1 ein Deckel 2 angelenkt ist» In dem Bodenteil ist eine zylindrische Sitzfläche 3 vorgesehen, in der eine elastische und durchgebeulte Platte 4 festsitzt, welche längliche, rechteckige öffnungen 5 aufweist, zwischen denen Stege 6 stehenbleiben. Diese Platte ist mit einem Rand 7 versehen, gegen den sich von innen ein Ring 8 stützt, der dabei auf dem Rande 7 den äußeren Rand eines sehr feinmaschigen Siebes 9 festhält. Das Sieb bedeckt die elastische Platte^. Der Puder befindet sich bei 10, also zwischen der Platte 4 und dem Behälterboden. Über dem Sieb befindet sich eine Puderquaste 11.
Für gewöhnlich verhindert das Sieb zufolge seiner Feinheit ein Entweichen von Puder. Drückt man aber mit dem Finger auf die Puderquaste, so übt man auf die durchgebogene Platte 4 einen zur Behälterachse parallelen Druck aus. Die Stege 6 der Platte knacken durch und nehmen beim Aufhören des Druckes ihre Ursprungslage ein. Durch dieses Spiel wird eine kleine Menge
von Puder durch das Sieb geworfen; denn infolge der Raumverkleinerung beim Drücken entweicht die Luft durch die Maschen des Siebes und reißt den infolge der Erschütterung aufgewirbelten Puder mit; beim Zurückfedern der Stege 6 stoßen diese außerdem noch etwa zwischen Sieb und Platte befindlichen Puder aus.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 ist die elastische, durchgebogene und geschlitzte Platte zwischen zwei Halteringen 13 und 14 eingeklemmt, die zwischen sich den Rand eines feinmaschigen Siebes 15 festhalten.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, insbesondere könnte die elastische Platte radiale anstatt parallele Stege 6, 12 aufweisen oder auch durch kreisrunde Löcher durchbrochen sein.
Sie könnte auch, anstatt in der Ausnehmung 3 festzusitzen, frei in ihr drehbar sein. Endlich müssen auch nicht Platte und Sieb ein Ganzes bilden, sondern könnten vollständig getrennt sein; auch könnte die Platte durch ein elastisches Mittel wesentlich anderer Gestalt ersetzt sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Puderdose, bei welcher das ungewollte Herausfallen des Puders durch ein feines Sieb aus Gaze verhindert werden soll; dadurch gekennzeichnet, daß dieses Sieb (9, 15) über eine nach oben gewölbte, durchknackbare Metallplatte (4, 12) mit öffnungen (5) gespannt ist, so daß. bei leichtem Druck auf die Platte mit einer Puderquaste Puder durch das Sieb ausgestoßen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA60807D 1930-02-24 1931-02-21 Puderdose Expired DE556896C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH556896X 1930-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE556896C true DE556896C (de) 1932-08-16

Family

ID=4520048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA60807D Expired DE556896C (de) 1930-02-24 1931-02-21 Puderdose

Country Status (1)

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DE (1) DE556896C (de)

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