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Absatzhalter für Absatzaufnagelmaschinen, insbesondere zum Befestigen
von Absätzen mit Gummifleck. Die Priorität der Anmeldung in den Vereinigten Staaten
von Amerika vom z. April 1925 ist in Anspruch genommen. Wenn man Absätze mit der
Maschine befestigen will, die aus einem Absatzstumpf und einem Gummilauffleck bestehen,
trifft man auf erhebliche Schwierigkeiten. Der Gummifleck muß von einer Ringform
umgeben sein, damit er sich nicht unter dem Druck der Aufnagelmaschine verquetscht
und die zur Aufnahme der Befestigungsnägel üblichen Halteplatten verschoben werden.
In letzterem Falle kann .es vorkommen, daß die Befestigungsnägel durch die Platte
nicht hindurchtreten. Es ist unpraktisch, diese Ringform so groß zu wählen, daß
sie auch den Absatzstumpf umschließt, weil dann mit Rücksicht auf die verschiedene
Gestalt und Höhe der Absatzstümpfe eine sehr große Anzahl von verschiedenen Formen
vorrätig gehalten werden muß, die kostspielig ist und viel Platz bedarf. Auch werden
die Absatzstümpfe der Regel nach ungefräst befestigt, so daß sie nicht in die Form
hineinpassen. Man muß daher entweder den Gummifleck vor dem Aufnageln des Absatzes
am Stumpf befestigen, was eine überflüssige Arbeit bedingt, oder gemäß der vorliegenden
Erfindung einen zweiteiligen Absatzhalter benutzen, der aus einer auswechselbaren
Ringform für den Gummiabsatz und einer dagegen einstellbaren Einspannvorrichtung
für den Absatzstumpf besteht, welch letztere entsprechend den Größen und Gestalten
der Absätze eingestellt werden kann. Der Absatzstumpfhalter soll zweckmäßig sowohl
in der Längsrichtung
als auch in der Höhenrichtung gegenüber der
Ringform einstellbar sein, um für verschiedene Zusammenstellungen von Absatzstümpfen
und Gummiflecken brauchbar zu sein.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Absatzhalters gemäß
der Erfindung dargestellt.
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Abb. i ist ein Grundriß, _ Abb.2 ein senkrechter Schnitt nach Linie
2-2, Abb. 3 ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3. Der dargestellte Absatzhalter
ist für eine Maschine bestimmt, welche den Absatz von außen auf den mit der Sohle
nach unten eingespannten Schuh aufdrückt. Diese Maschine besitzt, wie aus Abb.3
ersichtlich ist, einen Träger 16, in welchen der Nagelblock 18 auswechselbar eingesetzt
ist, der mit Löchern zur Aufnahme der Nägel und zur Führung der Nageltreiber versehen
ist.
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Der Absatzhalter wird von einer wagerechten Stange 24 getragen und
wird in der Arbeitsstellung über dem Nagelblock in nicht näher zu beschreibender
Weise durch eine an dem senkrechten Zapfen 54 befestigte Klinke gesichert, die durch
einen Handhebel 64 ausgelöst werden kann. Der Absatzhalter besitzt eine geschlossene
Ringform 14 zur Aufnahme des Gummifleckes, welche in auswechselbaren Führungen 12
(Abb.3) eines Gußstückes io eingesetzt werden kann und durch einen. Stift 2 o, darin
gesichert wird. Der Stift 20 wird durch eine Feder 22 vorgeschoben, bis sein konisches
Ende 26 in ein Loch der Ringform eintritt.
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Mit dieser Form ist nun eine verstellbare Einspannvorrichtung für
den Absatzstumpf verbunden. Diese besitzt hakenförmig gestaltete Finger 28, die
um senkrechte Bolzen 3o drehbar sind und mit den vorderen Enden um die Brustkante
des Absatzstumpfes 68 herumgreifen. Die Finger sind durch Zahn- -bögen 32 zu gleichmäßiger
Bewegung in entgegengesetztem -Sinne verbunden und werden durch eine Druckfeder
40 in geschlossener Lage gehalten, die an einem seitlichen Vorsprung 34 eines der
Finger angreift und sich gegen eine Konsole 42 stützt. Die Feder ist um eine Stange
36 herumgewunden, die mit 34 verbunden ist und an dem durch die Konsole 42 hindurchragenden
Ende eine Flügelmutter 38 trägt, welche durch Antreffen an 42 die Einwärtsbewegung
der Finger 28 begrenzt.
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Die Konsole 42 ist an einem Träger 44 angebracht, in dem -auch die
Drehbolzen 30 sitzen.- Der Träger ist mit einem Schieber 50 durch eine -wagerechte
Achse 46 verbunden. Der Schieber ist im Gußstück io geführt und kann durch eine
Schraubenspindel 52 verstellt werden, die in eig Muttergewinde des Gußstückes i
o eingesetzt ist und einen nach unten ragenden gegabelten Vorsprung 6o des Schiebers
zwischen einem Stellring 58 und einem Drehknopf 56 faßt. Durch Drehung der Spindel
kann somit der Schieber So in der Längsrichtung verschoben werden. Durch ein mit
Gewinde versehenes Loch im hinteren Ende des Trägers 44 ist eine Schraube 62 hindurchgeführt,;
um- welche eine Druckfeder herumgewunden ist.: Die Schraube drückt mit dem Ende
gegen die obere Fläche des Schiebers So. Das vordere Ende des Trägers 44 ruht auf
einer Feder 66, die in Löcher des Schiebers So und des Trägers eingesetzt ist. Durch
Verstellen der Schraube 62 kann das linke Ende (Abb.2) des Trägers gehoben und gesenkt
werden, um die Höhenlage der Finger 7,8
gegenüber der Form 14 einzustellen.
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Gegen die hintere Fläche des Absatzstumpfes 68 drückt noch eine gabelförmige
Einstellehre 7o, deren Stiel 72 in einer Muffe 74 geführt ist. Eine von der Muffe
umschlossene Feder 76 sucht den Stiel und damit die Lehre 7o nach vorn zu drücken.
Durch einen Knopf an einer durch die Muffe hindurchragenden Verlängerung des Stieles
kann die Lehre zurückgezogen werden. Die Muffe 74 ist in einem Schwingstück 78 durch
Schraubeneingriff verstellbar, welches durch wagerechte Zapfen mit Knaggen 8o eines
Bügels 82 verbunden ist, der ein Ganzes mit dem Gußstück io bildet. Durch Schraube
84 und Feder 86 kann die Winkellage des Schwingstückes 78 verändert werden, um die
Höhenlage der Lehre 70 zu bestimmen.