DE454480C - Verfahren und Maschine zum Einstellen des Werkstuecks gegenueber den Bearbeitungswerkzeugen bei der Schuhherstellung - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Einstellen des Werkstuecks gegenueber den Bearbeitungswerkzeugen bei der Schuhherstellung

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DE454480C
DE454480C DEU8832D DEU0008832D DE454480C DE 454480 C DE454480 C DE 454480C DE U8832 D DEU8832 D DE U8832D DE U0008832 D DEU0008832 D DE U0008832D DE 454480 C DE454480 C DE 454480C
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machine
workpiece
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attached
recesses
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DEU8832D
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United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Einstellen des Werkstücks gegenüber den Bearbeitungswerkzeugen bei der Schuhherstellung. Bei der Herstellung von Schuhen bietet die Einstellung des aus einem Leisten und darauf angebrachten Schuhwerkteilen bestehenden Werkstückes gegenüber den auf das Werkstück einwirkenden Teilen der Schuhmaschinen vielfach erhebliche Schwierigkeiten, weil das Werkstück eine sehr unregelmäßige Form hat und die Größe und Form in weitem Maße wechselt. Dies trifft ganz besonders bei den Maschinen zur Bearbeitung der Schuhspitze, insbesondere den Bettaufzwickmaschinen, zu, bei denen das Werkstück gegenüber den den Schaftrand an die Sohle anarbeitenden überschiebern oder Walkscheren mit größter Genauigkeit eingestellt werden muß, um eine fehlerhafte Zwickarbeit zu vermeiden. Bei dem bisher gebräuchlichen Zwickverfahren bringt der Arbeiter den Schuh nach dem Augenmaß in die Maschine, w o er durch Spitzen- und Fersenaufleger und einen auf die Sohle wirkenden Drücker eingespannt wird. Er muß dann gleichfalls nach dem Augenmaß die Lage der Zwickscheren entsprechend regeln.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Einstellung des Werkstückes dadurch erleichtert, daß der Leisten und gegebenenfalls auch die Brandsohle mit einer oder mehreren Aussparungen versehen werden, die eine genau bestimmte Lage und Ausdehnung gegenüber dem Schuhumriß besitzen und mit Einstellmitteln zusammenwirken, die an der Maschine angebracht .sind oder werden. Diese Einstellmittel können beispielsweise aus Stiften bestehen, die an der Maschine befestigt werden und in die Aussparungen eintreten. Hierdurch kann die Lage des Werkstückes in der Maschine genau bestimmt werden, und zwar nach der Längsrichtung wie nach der Querrichtung und der Winkellage, wenn die Anordnung der Einstellmittel die geeignete ist. Die Einstellstifte können beispielsweise bei einer Bettzwickmaschine am Sohlendrücker angebracht sein oder aber an einer besonderen Hilfsvorrichtung sitzen, die einerseits mit dem Werkstück und anderseits mit dem Sohlendrücker in Verbindung steht. Die Lage der Einstellmittel gegenüber den auf den Schuh einwirkenden Werkzeugen der Maschine wird vorher genau eingestellt, so daß im späteren Verlauf der Arbeit es nur notwendig ist, das Werkstück auf die Stifte aufzustecken, um sofort die richtige Lage gegenüber den auf das Werkstück einwirkenden Maschinenteilen zu erzielen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsweisen des Verfahrens bildlich erläutert. Abb. i zeigt die Seitenansicht einer Spitzenzwickmaschine mit dem darin eingespannten ZUarlrctürir Abb. 2 zeigt das vorbereitete Werkstück 1 12 genau bestimmt. Anderseits kann eine und die damit zusammenwirkenden Einstell- Drehung des Werkstückes um die Achse des mittel an der Maschine. Stiftes 118 stattfinden, und dies ist erwünscht, Abb. 3 bis 6 zeigen verschiedene Arten der damit die Mittelebene des Werkstückes sich Vorbereitungen des Werkstückes. genau in die Mittelebene der Zwickscheren Abb. 7 biss 9 zeigen eine andere Ausfüh- einstellen kann.
  • rungsform des Verfahrens. Vor Beginn der Arbeit kann die richtige Abb. io bis 13 zeigen eine Ausführungs- Lage der Zwickscheren gegenüber dem Stift form mit drei Einstellöchern und entsprechend 118 festgestellt werden, beispielsweise mittels drei Einstellstiften. einer auf den Stift aufgesteckten Schablone, Die in Abb. i zugrunde gelegte Spitzen- und bei der weiteren Arbeit braucht der Zwikzwickmaschine besitzt ein Paar von Walk- ker dann keine besondere Aufmerksamkeit scheren 12, die in einem Kopf io in üblicher darauf zu richten, daß die Werkstücke der Weise angebracht sind, der um einen Zap- Maschine richtig dargeboten werden. Er fen 6 auf und nieder schwingen kann. Er braucht sie nur auf den Stift aufzustecken und ist durch eine Gelenkstange. 14 mit einem erhält dann stets die richtige Lage.
  • Fußhebel 16 verbunden, der zwischen zwei Alle mit dieser Maschine zu bearbeiten-Anschlägen 18 und 2o hin und her gedreht den Leisten a und Brandsohlen b müssen nawerden, kann, um die Zwickscheren gegen- turgemäß mit einem Loch versehen sein. Die über dem Werkstück zu: heben und zu senken. Art und Weise, in welcher die Lage dieses Durch einen Handhebel, der bei 54 angedeu- Loches am Werkstück bestimmt wird,. ist aus tet ist, werden die Zwickscheren in bekannter Abb. 3 und 4 ersichtlich.
  • Weise vorgeschoben und geschlossen, wo- Auf der Sohlenfläche des Leistens werden bei sie den Schaftrand über die Sohlenfläche zwei Querlinien C, D gezogen, und deren Mitdes bei a angedeuteten Leistens drücken. Der telpunkte werden durch eine Linie B ver-Leisten liegt mit dem Rist auf einem Kissen bunden. Die LinieD befindet sich ungefähr 102, welches von zwei Hebeln 104, io6 ge- an der Stelle, wo im fertigen Schuh die tragen wird. Der Hebel io6 ist durch eine Spitzenkappennaht hinkommt. An dem $chnitt-Gelenkstange i o 8 mit einem Trethebel i i o punkt zwischen den Linien B und D wird in verbunden. Wenn dieser Trethebel nieder- den Leisten ein Loch gebohrt, in welches eine bewegt wird, wird das Kissen 102 angehoben Buchse 122 eingesetzt wird, die mit einem und preßt das Werkstück mit der Sohlen- Flansch 124 in die Sohlenfläche eingreift und fiäche gegen einen Sohlendrücker 98, der an deren Bohrung 120 genau dem Durchmesser einem festen Arm 94 angebracht ist. Der des Stiftes i 18 entspricht.
  • Trethebeliio wird gegen den Widerstand Selbstverständlich könnte die Lage des einer Feder i 12 nach unten bewegt und durch Loches im Leisten auch anders gewählt wereine Sperrklinke i 12' in der ihm erteilten Stel- den, wenn entsprechend die Lage des Stiftes lung erhalten, welche durch Druck auf einen j 118 in der Maschine bestimmt wird. Die Hebel i 16 ausgelöst werden kann. Brandsohle b wird in einer geeigneten Stanz-Insofern entspricht die Maschine den be- vorrichtung gleichfalls mit einem Loch an der kannten Ausführungsformen. richtigen Stelle versehen, welches nachher Gemäß der Erfindung ist nun an dem Soh- durch ein aufgeklebtes Gewebestückc (Abb.4) lendrücker 98 (Abb. 2) ein Stift i 18 enge- verschlossen wird. Bei der Ausführungsform bracht, der in ein. Loch der Brandsohle und nach Abb. 5 ist aus der Sohle b ein konisches des Leistens eingreift. Der Stift ist oben Stückchen d herausgestanzt, welches nach Vollmit einem Flansch i io versehen, der auf die endeng des Zwickens wieder eingeklebt wird. obere Fläche der Sohle auftrifft. Wenn das Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 ist von Werkstück mit den in Brandsohle und Lei- der Sohle b ein Lappen abgespalten, der einen sten angebrachten Löchern auf den Stift auf- Vorsprung e besitzt, der einem durchgehengesteckt ist, wird das Kissen io2 angehoben den Loch der Sohle entspricht. Dieser Lap-und das Werkstück nach oben gepreßt, bis pen wird nach Vollendung der Arbeit wieder es gegen den Flansch i io trifft. zurückgeklappt, so daß kein Loch in der Auf diese Weise wird die Stellung des Sohle mehr sichtbar ist.
  • Werkstückes in der Maschine sowohl in der li Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 bis 9 Längsrichtung der Sohle als auch in der Quer- ( isst ein besonderes Hilfsmittel in Gestalt eines richteng genau bestimmt. Wenn der Stift ii8 federnden Drückers 126 angewandt, um das eng in das Loch des Werkstückes einfaßt, Werkstück in der Maschine einzustellen. Diese wird auch eine Kippbewegung des Werk- Feder ist mit einem Stift 128, der in das Stückes verhindert und durch die Gestalt des Loch der Brandsohle und des Leistens .ein- i Flansches io8 die Winkellage der Werkstück- greift, und einem Stift 13o versehen, der in sohle gegenüber der Ebene der Zwickscheren , ein Loch 132 des Sohlendrückerannes 94 faßt. Diese Feder hat in normalem Zustand die in Abb. 9 punktiert gezeichnete Form und drückt sich beim Einspannen des Werkstükkes durch, so daß sie die Brandsohle fest auf den Leisten aufpreßt und ein Anheften der Brandsohle am Leisten entbehrlich wird. Auch an der Ferse ist hier ein Klemmstück 194 vorgesehen, welches mit einem Stift i36 in ein Leistenloch und einen Schlitz der Sohle hineinfaßt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i i bis 13 werden drei Löcher und drei Einstellstifte benutzt, so daß die Winkellage des Werkstückes in der Maschine vollständig bestimmt wird. Abb. 13 läßt erkennen, wie mit Hilfe von Einstellehren 146 der Leisten in einer 3reispindligen Bohrvorrichtung, die nicht dargestellt ist, eingestellt werden kann, so daß die Lage der Leistenspitze gegenüber den Bohrspindeln bei allen Leisten gleicher Form die gleiche wird (auch der Höhe nach). Der hölzerne Leisten ist mit Bohrungen 142 versehen, in welchen Metalleinsätze 140 fest angebracht werden. Mittels der Bohrmaschine werden in diese Metalleinsätze Löcher 138 in ganz bestimmter Tiefe eingebohrt. Die Löcher haben eine bestimmte Lage gegenüber der durch die geraden LinienE und F bestimmten Ebene, die durch die Kanten des Leistens an drei bestimmten Stellen hindurchgeht. An dem Drückerfuß 156 ist durch Schraube i 5o und einen Paßstift15q. eine Platte15o befestigt, die drei Stifte 1¢8 genau bestimmter Länge trägt. Die Enden der Stifte treffen mit dem Boden der Löcher 138 zusammen, wenn das Werkstück durch das Kissen 102 angehoben wird, so daß die Höhen- und Winkellage der Bodenfläche des Werkstückes gegenüber den Zwickscherenbacken 12 genau bestimmt wird. Die Brandsohle (Abb. 13) ist mit drei durchgehenden Löchern 15¢ versehen; deren Lage gegenüber dem Umriß der Sohle in ähnlicher Weise mittels Lehren bestimmt wird wie die Lage der Löcher im Leisten. Durch Wahl von Stiften 148 verschiedener Länge kann die Lage des «Werkstückes nach Bedarf geändert werden. Die Stifte können auch untereinander verschiedene Länge haben, und in diesem Falle muß die Tiefe der Löcher 138 entsprechend gewählt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einstellen des Werkstücks in Schuhwerkbearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistenboden mit einer bzw. mehreren Aussparungen (120, 138) versehen wird, die mit entsprechend gestalteten Einstellmitteln (118, 128, 130, 148) zusammenwirken, welche an der Bearbeitungsmaschine angebracht sind oder damit gepaart werden und die Längs-, Quer- bzw. Winkelstellung des Werkstückes in der Maschine bestimmen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i zum Einstellen des Werkstückes in einer Schuhmaschine, die mit sich dem Umriß der Schuhspitze anpassenden überschiebern oder Scherenbacken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderteil des Leistens und gegebenenfalls in der Brandsohle in bestimmter Lage zum Leistenumriß befindliche Löcher angebracht werden, die mit entsprechenden, an der Schuhmaschine angebrachten Stiften zusammenwirken, deren Lage gegenüber den übersclüebern gegebenenfalls mittels einer .entsprechend dem Leistenumriß geformten Schablone so gewählt wird, daß die überschieber keiner besonderen Einstellung bedürfen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistenboden mit mindestens drei nicht in einer geraden Linie liegenden Aussparungen versehen wird, die durch Zusammenwirkung mit entsprechenden Stiften an der Schuhmaschine auch die Winkellage des Werkstückes in der Maschine eindeutig bestimmen. q..
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (138) im Leistenboden eine bestimmte Tiefe und die Stifte (1q.8) an der Schuhmaschine eine bestimmte Länge erhalten, derart, daß die Höhenlage des Werkstückes in der Maschine durch Zusammentreffen der Stiftenden mit dem Boden der Aussparungen des Leistens bestimmt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage, Tiefe und Richtung der im Leistenboden angebrachten Aussparungen (138) durch besondere Einstellvorrichtungen (1q.6) in der Bohrmaschine gegenüber einer Ebene bestimmt werden, die durch drei bestimmte, am Ende des Leistens bzw. den Seiten der Bodenfläche gewählte Punkte hindurchgeht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen des Leistenbodens und der Stift rund gemacht werden und solche Lage haben, daß das Werkstück sich um die Achse des Stiftes und Loches drehen und der Arbeitskante der Überschieber anpassen kann.
  7. 7. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Maschine in bestimmter Lage gegenüber den Bearbeitungswerkzeugen Stifte (118, 48) angebracht sind, auf welche das Werkstück mit einem Loch (i2o) oder mehreren Löchern (i38) im Boden des Leistens aufgesteckt werden kann. B. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl ortsfester Stifte (1q.
  8. 8) an der Maschine -gegebenenfalls auswechselbar angebracht ist, die in entsprechende Löcher (i38) der einzuspannenden Werkstücke eintreten können.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stifte (i48) entsprechend der Tiefe der Aussparengen (z38) im Leistenboden so gewählt ist, daß das Spitzenauflager (i o2) den Leisten gegen die Enden der Stifte festklemmt. io. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (148) von einem besonderen Halter (i 5o) getragen werden, der auswechselbar an der Maschine (bei 152, 156) befestigt ist, so daß bei einem Wechsel der Werkstückbeschaffenheit eine Stiftgruppe anderer Anordnung an der Maschine angebracht werden kann.
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