DE445008C - Vorrichtung zur Herstellung grosser Koetzer - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung grosser Koetzer

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DE445008C
DE445008C DEK98034D DEK0098034D DE445008C DE 445008 C DE445008 C DE 445008C DE K98034 D DEK98034 D DE K98034D DE K0098034 D DEK0098034 D DE K0098034D DE 445008 C DE445008 C DE 445008C
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HANS KLOETZER
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HANS KLOETZER
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/56Ring-and-traveller arrangements with freely-rotatable rings; with braked or dragged rings ; Lubricating arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung großer Kötzer. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um bei Feinspsnn-, Zwirn- und Wickelmaschinen insbesondere größere Kötzer zu bilden, als bei Mitnahme des Fadens durch dieselben bisher möglich. Sie ist eine Abänderung an Maschinen, bei denen gemäß Patent 330434 der Faden durch einen an einen Läuferring angelenkten, mit Schwungring versehenen Fadenführungsbügel nach dem Kötzer gelangt und besteht darin, Bügel und Schwungring so auszuwuchten, daß ersterer im geeigneten Abstande von dem Garnkörper einspielt und daß der um einen Tellerrand geführte Faden oberhalb des Tellers Arme eines lose drehbaren Flügels umschlingt und infolgedessen durch Vor-oder Nacheilung bei Schwankungen des Umlaufes auf Gleichmäßigkeit des Fadenzuges hinwirkt. Im Gegensatz zu der erwähnten älteren Anordnung wird infolgedessen die Ringläufervorrichtung rein durch den Fadenzug und besser mitgenommen, weil der Faden nun beim Aufbau des Kötzers in nahezu konstantem Abstand von der Spindelachse durch das Führungsauge des Bügels tritt, so daß dabei der Fadenzug an dem Läuferring keinen allzu hinderlichen, nach der Mitte gerichteten Zug mehr äußert, sondern nur oder nahezu nur tangentialen. Das ist für die Beschaffenheit des Fadens von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
  • Die erwähnte Gleichmäßigkeit des Fadenzuges während des Aufwickelvorganges wird dadurch erreicht, daß auf der feststehenden, zum Aufbau der Kötzerlagen abwärts verschiebbaren, also die sog. Schaltbewegung ausführenden Spindel ein Paßstück mit einem an sich bekannten geeigneten Teller vorgesehen ist, das von der Antriebsspindel mit deren Drehzahl mitgenommen wird, und daß in jenem ein Flügel lose drehbar angeordnet ist. Der Faden wird um dessen Arme je nachseiner Glätte ein oder mehrere Male herumgeschlungen und führt dann um den Tellerrand nach dem Auge des Fadenführungsbügels, das im Betriebe so weit nach außen gelangt, daß seine Projektion außerhalb des Lichtendurchmessers des Läuferringes liegt: Diese Maßnahme gestattet die größtmöglichste Ausfüllung dieses Innenraumes-durch den Kötzerdurchmesser und weiter den baulichen Vorteil, daß man je Spindel einen den Durchmesser des Kötzers nur wenig überschreitenden Raum nötig hat. Infolgedessen kann man bei Anordnung von zwei zueinander versetzten Spindelreihen den Maschinenraum auf das günstigste ausnu=tzen..
  • Die neue Anordnung hat ferner den Vorteil, daß sie beim Ingangsetzen, nachdem der Faden in einen entsprechenden Schlitz des Kötzerträgers in bekannter Weise festgeklemmt ist, keiner weiteren Hilfe bedarf, da der Fadenführungsbü.gel und mit ihm das Führungsauge von selbst in die ausgeschwungene Lage ganz allmählich Übergeleitet wird.
  • Man hat mit Hilfe der Erfindung beispielsweise schon Kötzer von 8oo g gewickelt, wo man unter sonst gleichen Umständen nur solche von 8o g wickeln konnte. Dies ist insbesondere in der Jutespinnerei von größtem Vorteil.
  • Um auch -ein sidheres Bremsen des unter Einfluß eines so großen Gewichtes stehenden Kötzers auf der äußeren Hohlwelle zu erreichen, kann man .diese, wie dargestellt, finit einer schraubenförmigen Nut geeigneter Steigung versehen, in der sich die federnde Traghülse für den Kötzer mit einer geeigneten Einbuchtung führt. Der Drall dieser Gewindenut inuß so verlaufen, daß der Kötzer beim Verschieben (Schaltbewegung) auf der sich- drehenden Welle eine °Voreilung dieser gegenüber erfährt.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb: i die Wickelvorrichtung'teilweise geschnitten, Abb. 2 den Schwungring allein um 9o° gedreht in Ansicht.
  • Die äußere Hohlwelle i ist drehbar auf der inneren, im Maschinenrahmen fest angeordneten Hohlwelle :2 und erhält ihren Antrieb durch einen geeigneten Wirtel, der in der Zeichnung nicht erkennbar ist. Die innere, die Schaltbewegung ausführende, auf und ab bewegliche Spindel 3 trägt, . mit einer Schraube gesichert, ein Kopfstück q. mit einer Nut 5, in die ein U-förmiger Federkeil 6 der angetriebenen Hohlwelle i eingreift und so das Kopfstück 4 mitnimmt, dem die innere Welle 3 mit ihrem oberen Ende als Laufzapfen dient. Das Kopfstück läuft in einer konischen Buchse 7 aus, auf die eine weitere Kappe 8 aufgesetzt ist. Sie ist an ihrem oberen Ende als Spurlager g ausgebildet und mit einer Lagerbuchse To versehen. In diesem Lager-läuft' der Drehbolzen 1i eines Flügels 12, dessen Arme ein- und aufwärts umgebogen sind. Ein Teller 13 drängt den Faden 14 nach außen. Der Kötzer 15 ist mit einer durch entsprechende Schlitzung nach innen federnd gestalteten Spannhülse 16 ausgestattet, die' sich mit einem eingeprägten Vorsprung 17 in der auf der Welle i schraubenförmig verlaufenden Nut 18 führt.
  • Der Faden 14, der zunächst ein oder mehrmals um einen der Arme des Flügels 12 gelegt wird, gelangt durch das Führungsauge 21 des Führungsbügels 2o, der in den Lappen 22 des Läuferringes 23 drehbar ist, an den Kötzerträger 15. In geeigneter Höhe über diesem Lager befindet sich beiderseits je eine Öse 24, in die der die Gleichgewichtslage herstellende Schwungring 25 eingebracht ist. Damit der Schwungring unter keinen Umständen aufwärts klappen kann, sind Sicherungsanschläge 19 vorgesehen. Der Läuferring 23 führt sich mit seinem Bördelrand 26 -in einem Führungsring 27 und wird durch einen abnehmbaren Deckelring 28 gesichert. Der Führungsring 27 wird jeweils zum Aufbau des Kötzerkegels durch Heben und Senken der in der Zeichnung nicht dargestellten Ringbank entsprechend zwangläufig auf- .und abgeführt (Schwingbewegung).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Vorrichtung zur Herstellung großer Kötzer für Feinspinn-, Zwirn- und Aufwickelmaschinen, bei der der Läuferring durch einen mittels Schwungringes ausgewuchteten Fadenführungsbügel vom Garnkörper aus mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführungsbügel und der Schwungring so ausgewuchtet sind, daß ersterer in geeignetem Abstand von dem Garnkörper einspielt Lind daß der um einen Tellerrand geführte Faden oberhalb des Tellers Arme eines lose drehbaren Flügels umschlingt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wandung des Läuferringes geeignete, die Aufwärtsbewegung des Schwungringes begrenzende.Anschläge vorgesehen sind.
DEK98034D 1926-02-25 1926-02-25 Vorrichtung zur Herstellung grosser Koetzer Expired DE445008C (de)

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DE445008C true DE445008C (de) 1927-06-03

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