DE44459C - Selbsttätiger Zugabgangsmelder - Google Patents

Selbsttätiger Zugabgangsmelder

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DE44459C
DE44459C DENDAT44459D DE44459DA DE44459C DE 44459 C DE44459 C DE 44459C DE NDAT44459 D DENDAT44459 D DE NDAT44459D DE 44459D A DE44459D A DE 44459DA DE 44459 C DE44459 C DE 44459C
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Germany
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clock
wheel
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rack
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Application number
DENDAT44459D
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English (en)
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TH. NEHLMEYER in Hannover
Publication of DE44459C publication Critical patent/DE44459C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
TH. NEHLMEYER in HANNOVER. Selbsühätiger Zugabgangsmelder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. October 1887 ab.
Die Entwickelung des Eisenbahnbetriebes hat zu den verschiedenartigsten Einrichtungen geführt, die meistens den Zweck haben, nicht nur die Sicherheit der Reisenden zu erhöhen, sondern vor allem auch der Bequemlichkeit des Publikums zu dienen.
Das bisher übliche Abrufen durch den Portier des betreffenden Bahnhofes ist an verkehrsreichen Bahnhöfen oft Ursache zu Mifsverständnissen, auch ist die Zeitdauer der Abrufung so kurz und vorübergehend, dafs durch falsches oder überhaupt Nichthören bezw. falsches Verstehen des vom Portier Gesagten Irrthümer aller Art entstehen und infolge dessen die Reisenden oft nachtheilige Folgen davon tragen.
Alle diese Mangel und Uebelstände sollen beseitigt werden durch die auf beiliegenden Zeichnungen, Fig. 1 bis 11, im wesentlichen dargestellte Meldeeinrichtung.
Von einer Centralstelle des Bahnhofes aus werden auf mechanischem Wege hörbare Signale gegeben und auf die Dauer Zeichen, insbesondere Tafeln mit Aufschriften, sichtbar gemacht, welche den im Wartesaal, Vorraum, auf den Perrons weilenden Reisenden erkenntlich machen, in welcher Richtung, von welchem Perron und in welcher Zeit ein bestimmter Zug abgeht. Nicht nur die einfache Anzeige, dafs ein bestimmter Zug abgeht, wird angegeben , sondern die betreffenden Anzeigetafeln sind derartig eingerichtet, dafs sie erkennen lassen, wieviel Minuten noch bis zum Abgang des Zuges Zeit bleibt.
Die besondere Einrichtung ist folgende:
Im Stationsvorstandszimmer befindet sich eine Tastervorrichtung, welche mit den jeweiligen Zugrichtungen bezw. Ortsnamen bezeichnet ist. Diese Taster sind in Stromkreise eingeschaltet und entspricht jedem Taster ein besonderer Elektromagnet, dessen Anker beim Niederdrücken der Taste angezogen und bewegt wird.
Diese Bewegung des Ankers bezw. Magneten wird dazu verwendet, die Sperrvorrichtung für die Zugabfahrtsmeldetafeln B auszulösen, so dafs letztere herabsinken können und dem Publikum an den verschiedenen Stellen, Wartesaal, Vorhalle, Perron u. s. w., sichtbar werden, wobei gleichzeitig Glockenwerke in Thätigkeit treten.
Diese Tafeln B, welche mit Gegengewichten ausgeglichen (s. Fig. 1 und 3) aufgehängt sind, sinken nach erfolgtem Druck auf den betreffenden Taster im Hauptbüreau herab, um dann allmälig wieder emporgezogen zu werden, was auf folgende Weise geschieht:
Beide Klinken werden durch einen Elektromagneten E bewegt, und zwar durch den mit dem Tastwerk A erzielten Stromschlufs, wodurch durch das Auslegen der Klinken aus der Zahnstange von B das Herabfallen der letzteren ermöglicht wird. Bei Stromunterbrechung fallen die Klinken in die Zahnstange zurück. Mit Hülfe eines Uhrwerkes D, dessen Pendel oder Ankerachse bei jedem Schlag die Contactstifte e berührt, wird abwechselnd Stromschlufs und Stromunterbrechung in der Leitung F be-

Claims (1)

  1. wirkt, wodurch Anker d angezogen und abgestofsen wird. Die Bewegung des Ankers d wird auf die Klinke α übertragen, welche dadurch, entsprechend dem Gang der Uhr, die die Zugabfahrt anzeigende Tafel B langsam emporhebt.
    Derselbe Vorgang wird durch die in Fig. 9 bis 11 dargestellten Stromunterbrecher erreicht.
    Es ist m und η Anker und Ankerrad bei der gewöhnlichen Pendeluhrconstruction.
    Auf der Welle r des Rades η sitzt ein Rad Z mit so viel Zähnen, als bei einer Umdrehung des Rades η Stromschlüsse erforderlich sind. ο und ρ sind Platinfedern, welche in der Lage Fig. 11 nicht in Contact stehen. Drückt ein Zahn des Rades / gegen die Feder p, so wird diese zurückgedrängt und gegen die Feder 0 (s. Fig. 9 und 10) angeprefst, wodurch der Stromschlufs bewirkt wird. Sobald der Zahn die Feder verläfst, wird der Strom wieder unterbrochen (Fig. 11).
    In Fig. 9 ist die Gesammtanordnung der Einrichtung an der Uhr kenntlich gemacht.
    Auf die Tafel B ist ein Pfeil k gezeichnet, welcher an einer Gradeintheilung f "(s. Fig. 2 und 8) vorbeiführt und anzeigt, wieviel Minuten noch bis zur Abfahrt des betreffenden, durch die Tafel angemeldeten Zuges Zeit übrig ist.
    Nach Ablauf der Zeit verschwindet die Tafel in dem Behälter. Hierbei mufs jedoch gleichzeitig die Wirkung des Uhrwerkes auf die Schaltvorrichtung aufhören, und zwar wird dies dadurch erreicht, dafs die Zahnstange g in ihrer höchsten Stellung den Stromkreis F unterbricht, was z. B. durch die Mitnahme des Contacthebels h mittelst des an der Zahnstange g angebrachten Daumens i geschehen kann. Die in dem Uhrwerk noch weiter erfolgenden Contacte bewirken alsdann keinen Stromschlufs.
    Es wird eine entsprechende Anzahl Tafeln so angeordnet, dafs jede einzelne in Wirkung treten kann, ohne dafs eine andere dadurch beeinflufst wird, bezw. können verschiedene Tafeln gleichzeitig oder hinter einander sichtbar werden (s. Fig. 7 und 8) und gleichzeitig oder hinter einander langsam aufwärts steigen bezw. verschwinden.
    Damit an der Centralstelle verglichen werden kann, ob die richtigen Züge angezeigt bezw. die hierzu gehörigen Taster gedrückt worden sind, so ist jeder der letzteren mit einer Vergleich- oder Comrolvorrichtung G versehen, welche dem Signalgebenden dann sichtbar wird und bleibt, sobald der betreffende Taster gedrückt worden ist.
    Der Zeiger k an der Tafel B kann beim Vorübergehen an den Minutengraden an verschiedenen Stellen, z. B. wenn es noch 10 oder 5 oder 3 Minuten Zeit zur Abfahrt ist, Contact mit einer Läutewerkleitung geben, mittelst welcher an verschiedenen Stellen des Bahnhofes Glocken in Thätigkeit gesetzt werden.
    Pat ε nt-An sprdch:
    Eine Einrichtung zum Anzeigen des Abgangs von Eisenbahnzügen, bei welcher Tafeln B beim Auslösen einer Sperrvorrichtung a b und g durch Schliefsen eines elektrischen Stromkreises selbstthätig herabfallend sichtbar werden und durch eine von der Stationsuhr aus in Unterbrechungen elektrisch in Thätigkeit gesetzte Schaltvorrichtung F1 d α und g dem Gange der Uhr entsprechend gehoben werden, wobei Nase i der Zahnstange g am Hubende der Tafel den Arbeitsstromkreis F selbstthätig dauernd unterbricht.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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