DE443953C - Verfahren zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten und Daermen in Verbindung mit Gewebe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten und Daermen in Verbindung mit Gewebe

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DE443953C
DE443953C DET30074D DET0030074D DE443953C DE 443953 C DE443953 C DE 443953C DE T30074 D DET30074 D DE T30074D DE T0030074 D DET0030074 D DE T0030074D DE 443953 C DE443953 C DE 443953C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlägerhaut oder anderen tierischen Häuten und Därmen in Verbindung mit Gewebe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Verfahrens zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlägerhaut oder anderen tierischen Häuten und Därmen in Verbindung mit Geweben.
  • Bisher wurden zur Verbindung von Gewebe und Tierhaut meist wasserlösliche Klebmittel, wie Gelatine, Hausenblase, Kasein usw., verwendet, denen zum Zwecke des Geschmeidigwerdens weichmachende Mittel, wie Glyzerin, Rotöl usw., beigegeben wurden. Die Beimischung solcher weichmachenden Mittel verringerte jedoch die Klebkraft der Gelatine usw. und hatte zur Folge, daß entsprechend der Beimischung von Rotöl die Menge des Klebmittels erhöht werden mußte, was eine unnütze Gewichtsvermehrung bedeutete.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, das Gewebe für solche Ballonstoffe vor der Verbindung mit der Tierhaut mit ölen zu imprägnieren, um so eine gewisse Geschmeidigkeit des fertigen Stoffes zu erlangen. Auch in diesem Falle ist jedoch eine größere Klebstoffmenge notwendig, um Gewebe und Haut fest zu verbinden, da die Fasern des Gewebes das eigentliche Klebmittel nicht mehr so gut aufnehmen können und daher das Gewebe -nicht genügend an der Haut haften bleibt.
  • Die vorliegende Erfindung schafft nun ein Verfahren, nach welchem bei ganz einwandfreier Verbindung von Haut und Stoff und geringstem Klebstoftbedarf eine gute Geschmeidigkeit des Ballonstoffes dadurch erzielt wird, daß die weichmachenden Mittel ganz oder teilweise erst nach der Vereinigung der Haut mit dem Gewebe auf letzteres aufgetragen werden. Es ergibt sich dabei der Vorteil, da.ß durch das nachträgliche Auftragen der weichmachenden Mittel dieselben in höherem Prozentsatz angewendet werden können, in ihrer Gesamtmenge jedoch immer noch geringer sein können als in dem Falle der Beimengung zu dem Klebmittel.
  • Die Folge der getrennten Anwendung de Klebmittels und der weichmachenden Mittel ist die Erreichung einer hohen Geschmeidigkeit des Ballonstoffes unter wesentlicher Ersparnis an Klebmittelgewicht.
  • Auch wird durch das nachträgliche Auftragen der zweckmäßigerweise mit Wasser verdünnten weichmachenden Mittel, wie Rotöl usw., der bei der Vereinigung von Stoff und Haut bis an .die Oberfläche des Gewebes gelangte Klebstoff wieder mehr nach der Hautseite zu verdrängt. Es wird so die Außenseite des Gewebes für die Aufnahme eines Firnis- oder Lackanstriches. mehr freigelegt, wodurch die Wirkung dieses Firnis,- oder Lacküberzuges in b ezug auf die Wasserfestigkeit des Ballonstoffes erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlägerhaut oder anderen tierischen Häuten und Därmen in Vexbindung mit Gewebe, dadurch gekermzeichnet, daß die weichmachenden Mittel ganz oder teilweise erst nach der Vereinigung der Haut mit dem Gewebe auf das letztere aufgetragen werden.
DET30074D 1925-03-18 1925-03-18 Verfahren zur Herstellung von Ballonstoffen aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten und Daermen in Verbindung mit Gewebe Expired DE443953C (de)

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