DE101409C - - Google Patents

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DE101409C
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    • C08K5/00Use of organic ingredients
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anstrich- und Imprägnirungsmasse für Papier, Gewebe, Filz, Cellulose, Holzschliff und überhaupt für animalische und vegetabilische Faserstoffe, welche durch diese Masse andauernd gegen die Einwirkung der Feuchtigkeit geschützt und dabei geschmeidig und elastisch bleiben, überdies aber gegenüber den bekannten kautschukirten Papieren und Stoffen den Vortheil gröfserer Haltbarkeit besitzen.
Diese Anstrich- und Imprägnirmasse enthält als Hauptbestandtheile Eiweifsstoffe (Albumin oder Kleber) und Kautschuk oder Guttapercha und erhält gewünschtenfalls, zwecks Erzielung eines möglichst hohen Grades von Geschmeidigkeit, noch einen Zusatz von Glycerin, Syrup, Melasse oder von Fetten oder Oelen und dergl.
Bei Ausführung des Verfahrens zur Herstellung dieser Masse wird Albumin oder Kleber in der Kälte in ungefähr der gleichen Menge Wasser oder eines sonstigen Lösungsmittels gelöst; desgleichen wird eine Lösung gleicher Consistenz von Kautschuk oder Guttapercha in Benzin oder einem sonstigen Lösungsmittel hergestellt. Die beiden Lösungen werden nun von Hand oder mittels Mischvorrichtungen beliebiger bekannter Art in Verhältnissen, welche je nach den herzustellenden Artikeln wechseln, innig mit einander gemischt, wobei der Mischung, falls es sich um Erzielung eines möglichst hohen Grades von Geschmeidigkeit handelt, geschmeidig machende Stoffe, wie Glycerin, Syrup, Melasse, Fette oder OeIe, Oelkautschuk, d. i. mit Schwefel gekochtes OeI oder in verdünnter Salpetersäure gekochter Leinölfirnifs, vulcanisirtes OeI, zugesetzt werden können. Die Menge dieses etwaigen Zusatzes richtet sich nach dem Grade der zu erzielenden Geschmeidigkeit der Masse. Sie erhält zwecks Erhaltung des in der Mischung vorhandenen Albumins oder Klebers in unverändertem Zustande einen geringen Zusatz (etwa ι pCt. der Albuminmenge) von Salicylsäure, Carbolsäure oder einem sonstigen antiseptisch wirkenden Mittel.
Als Beispiele geeigneter Mischungsverhältnisse mögen die folgenden dienen, von welchen das erste eine Anstrich- oder Imprägnirungsmasse ohne Zusatz von die Geschmeidigkeit erhöhenden Stoffen, und das zweite eine solche Masse mit Zusatz derartiger Stoffe darstellt:
25 Gewth. Albumin oder Kleber,
25 - Wasser,
0,25 - Salicylsäure oder Carbolsäure,
3 bis ι ο Gewth. Kautschuk oderGuttapercha.
25 Gewth. Albumin oder Kleber,
25 - Wasser,
0,25 - Salicylsäure oder Carbolsäure,
5 bis ι 3 Gewth. Glycerin, Syrup, Fett oder
OeIe, Oelkautschuk,
3 bis 10 - Kautschuk,
Derartige Massen können selbstverständlich ohne dafs dadurch das Wesen der Erfindung geändert würde, durch Zusatz entsprechender Farbstoffe nach Belieben gefärbt werden.
Das in diesen Massen enthaltene Eiweifs wird nach vollendeter Mischung auf bekannte Weise coagulirt, indem die damit imprägnirten oder bestrichenen Stoffe beispielsweise zwischen heifsen Walzen durchgezogen werden.
Das Coaguliren kann aber auch vor dem Mischen vorgenommen werden, in welchem
Falle das in Wasser gelöste Albumin oder der Kleber durch Erhitzen coagulirt, die coagulirte Masse aus dem Wasser genommen und mit den übrigen genannten Stoffen gemischt wird.
Der in der Anstrich- oder Imprägnirungsmasse enthaltene Kautschuk oder die Guttapercha wird auf bekannte Art vulcanisirt. Das Vulcanisiren kann jedoch gewünschtenfalls auch vor der Coagulirung der in der Mischung enthaltenen Eiweifsstoffe vorgenommen werden; ebenso können diese zwei Processe auch gleichzeitig stattfinden, indem die zur Vulcanisirung erforderliche Substanz—vorteilhaft Schwefel —·■ dem Kautschuk oder der Guttapercha vor ihrer Mischung mit der Albumin- oder Kleberlösung zugesetzt und sodann die als Anstrich oder zur Imprä'gnirung verwendete Masse auf heifsem Wege in bekannter Weise vulcanisirt wird.
Die derart hergestellten Massen werden nötigenfalls vor ihrer Verwendung durch Verdünnung mit Benzin, Terpentinöl oder anderen bekannten Lösungsmitteln streichfähig gemacht und auf die wasserdicht zu machenden Materialien von Hand oder mit Hülfe von Vorrichtungen bekannter Art aufgetragen. Das Auftragen kann je nach der gewünschten Stärke der zu bildenden Schichten bezw. dem Grade der Imprägnirung nach jedesmaligem Trocknen entsprechend oft wiederholt werden. Das Imprägniren kann entweder in der bei anderen bekannten Imprägnirungsmitteln gebräuchlichen Weise geschehen oder, wenn es sich um lose, durch Verfilzung zu einer formbaren Masse zu gestaltende Fasermaterialien handelt, können diese mit der Imprägnirungsmasse in Knetmaschinen zu nachträglich zu formenden Massen verarbeitet werden.
Man erhält auf diese Weise einen sehr geschmeidigen und dabei wasserunlöslichen, kautschukähnlichen Ueberzug auf dem in Behandlung genommenen Material bezw. ein diese Eigenschaften zeigendes imprägnirtes Material.
Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von in beschriebener Weise wasserdicht gemachtem Papier können, unmittelbar nach dem Auftragen der Masse auf das Papier, Gewebe darauf geprefst oder zwischen zwei derart behandelten Papierbahnen eingeprefst werden, wobei entweder diese Gewebe vorher oder die aus Papier und Geweben hergestellten Stoffe nachträglich mit der Masse bestrichen oder imprägnirt werden.
Um den mit der beschriebenen Anstrichoder Imprägnirungsmasse wasserdicht gemachten Stoffen ein schönes Aussehen zu verleihen, können sie in bekannter Weise durch glatte oder gravirte Walzen geführt werden und dadurch entweder Hochglänz oder eine Zeichnung oder Musterung jeweilig gewünschter Art erhalten. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:,
    Verfahren zur Herstellung einer die Festigkeit erhöhenden, wasserdicht machenden Anstrich- und Imprägnirmasse, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Lösung von Albumin oder Kleber mit einer Lösung von Kautschuk oder Guttapercha unter Zusatz einer geringen Menge einer fäulnifswidrigen Substanz gemischt und gegebenenfalls mit die Geschmeidigkeit der Masse erhöhenden Stoffen versetzt wird, wobei das Albumin entweder vor oder nach der Mischung coagulirt wird.
DENDAT101409D Expired DE101409C (de)

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DE101409C true DE101409C (de) 1900-01-01

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