DE1908514A1 - Klebmassen und aehnliche Zusammensetzungen - Google Patents

Klebmassen und aehnliche Zusammensetzungen

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DE1908514A1
DE1908514A1 DE19691908514 DE1908514A DE1908514A1 DE 1908514 A1 DE1908514 A1 DE 1908514A1 DE 19691908514 DE19691908514 DE 19691908514 DE 1908514 A DE1908514 A DE 1908514A DE 1908514 A1 DE1908514 A1 DE 1908514A1
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adhesive
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atactic polypropylene
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DE19691908514
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Paul Reine
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ARBRISSEAU SA
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ARBRISSEAU SA
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    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J123/00Adhesives based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Adhesives based on derivatives of such polymers
    • C09J123/02Adhesives based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Adhesives based on derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • C09J123/10Homopolymers or copolymers of propene
    • C09J123/12Polypropene
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L2666/00Composition of polymers characterized by a further compound in the blend, being organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials, non-macromolecular organic substances, inorganic substances or characterized by their function in the composition
    • C08L2666/02Organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

Patentanmeldung
. der Firma
Societe Anonyme Arbrisseau, Lille (Nord), Frankreich
betreffend
Klebmassen· und ähnliche Zusammensetzungen
Die Erfindung bezieht sich auf neue Klebmassen und ähnliche Stoffzusammensetzungen, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich in Form von Lösungen oder Emulsionen,· die einen äußerst weiten Verwendungsbe— reich'und sehr hohe Zugfestigkeitseigenschaften haben.
Insbesondere betrifft die Erfindung Klebmassen, die durch die Verwendung von Polypropylen in Form des ataktischen Polymeren gekennzeichnet sind, .
Es ist bekannt, daß Polypropylen in drei Formen polymerisieren kann; in der isotaktischen Form findet sich das nach der Kette des langen polymerisieren Moleküls verzweigte tertiäre Kohlenstoffatom gleichmäßig auf derselben Seite der linearen Kette verteilt; in der syndiotaktischen Form sind die verzweigten Kohlenstoffatome abwechselnd auf auf einem Teil und dem anderen Teil der Kette verteilt, während bei der ataktischen Form die tertiären Kahlenstoffatome nach den Gesetzen der
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der Wahrscheinlichkeit auf der einen oder der anderen Seite der linearen Polypropylenkette verteilt sind.
Es wurde nun gefunden, daß man bei Verwendung eines Propyleripolymerisats mit ataktischer Konfiguration Klebmassen ader ähnliche Stoffzusammensetzungen, wie Überzüge, Verkittungsmassen oder Anstrichmassen erhalten kann, die überraschende.Haft— und Widerstandseigenschaften haben; diese Eigenschaften sind besonders interessant für die Anwendungens für die diese Massen bestimmt sindB
Die Erfindung betrifft also Klebmassen öder ähnliche Stoffzusammensetzungen, wie Überzüge, Verkittungsmassen und Anstrichmassen, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie in Form einer Lösung oder Emulsion eine gewisse Menge eines Propylanpolymerisats mit ataktischer Konfiguration enthalten. "
Die Massen gemäß der Erfindung enthalten zwischen etwa 5 undΓ 80 G'ew,—°/o, vorzugsweise zwischen etwa 10 und 50 GewB 0Jo ataktisches Polypropylen,
Vorzugsweise enthalten die Klebmassen gemäß der Erfindung neben dem vorstehend angegebenen ataktischen Polypropylen ein natürliches oder synthetisches thermoplastisches Harz in Mengen von etwa 10 bis 3Q^, einen Weichmacher, der aus einem Mineralöl oder einem Weichharz besteht, in Mengen von etwa 10 bis 30 <jo und ein Lösungsmittel, das aus einem aromatischen und/oder aliphatischen Kohlenwasserstoff^ einem Keton oder Trichlorethylen, bzw, deren Gemischen besteht.
Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird die vorstehend angegebene Klebmasse in Form einer Lösung hergestellt und verwendet».
Nach"einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Masse, die das ataktische Polypropylen, ein natürliches oder synthetisches Harz,1-"·_ einen Weichmacher und ein Lösungsmittel enthält, bei den vorstehend'" angegebenen Bedingungen und Anteilen emulgiert, wobei man der Masse ' eine Lösung von Kasein oder von Ammoniumcaseinat in Mengen von/etwa 5 bis 20 °jo und eine wäßrige Ammoniaklösung in Mengen von S bis 20 °/o zusetzt, worauf man entweder mit Wasser verdünnt und/oder die gewünschte Konzentration einstellt»
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Ein Ansatz für eine Klebmasse auf der Grundlage von emulgiertem Polypropylen, die besonders gut geeignet, ist ist nachstehend (in Gewichtsprozent) angegeben: .
- ataktisches Polypropylen . . 20,00 %
- dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage 2Q %
- hitzehärtbares, ungesättigtes
Kohlenwasserstoff-Polymerisat 8,85 %
- Olein 2,50 %
- Trichloräthylen 8,88 %
- Caseinlösung (15 % trockenes Gasein) 8,88%
- wäßrige Ammoniaklösung (20 %) 11,11% _
- Wasser zum Verdünnen 19,80 % ■ ™
Für andere Varianten werden die Klebmassen gemäß der Erfindung, die in Lösung oder in Emulsion vorliegen, mit wechselnden Anteilen verschiedener Harze, zum Beispiel mit Polymeren oder Mischpolymerisaten von Vinyl- und/oder Acrylverbindungen, mit natürlicher Latex oder der Latex von synthetischen Kautschukarten vermischt; der Zusatz dieser Bestandteile wird so bemessen, daß das Endprodukt die für den jeweiligen Verwendungszweck gewünschten Eigenschaften hat.
Den Klebmassen gemäß der Erfindung können auch als Zusätze oder als Füllmittel in allen Anteilen andere an sich bekannte natürliche Klebmassen zugesetzt werden, zum Beispiel StärkeJnehl, Dextrin, Gelatine ä und/oder Kasein.
Andererseits können die Klebmassen gemäß der Erfindung in allen Anteilen, auch in geringen Anteilen, anderen natürlichen oder synthetischen Klebmassen zugesetzt werden, denen sie die Eigenschaft einer guten Haftung und einer großen Festigkeit verleihen, wodurch die mechanischen Eigenschaften dieser Klebmassen beträchtlich verbessert werden.
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung erstreckt aich auch auf andere Arten van Emulsionen, nämlich anionische, kationische und nichtianische Emulsionen. .-...'-...':;."-.'..
Die Substanzen vom anionischen Typ setzen in-Lösung negativ geladene Ionen frei: ' ' ' ^
Beispiels ' '-
C _ G - C - C - C - C - G - C - C - C -C-C 00" + Na+- (Laurinsäureseife, ionisiert)
Anwendungsbeispiele für anionische Emulsionen
D .ataktisches Polypropylen 20 0A
dienhaltiges Harz auf
Erdölgrundlage
20
hitzehärtbare, ungesättigte
Kohlenwasserstoffpolymere
8,85
Toluol 9,00
Olein 5,30
Isopropanolamin 1,70
Wasser 35,15
2) ataktisches Polypropylen 20%
dienhaltiges Harz auf
Erdölgrundlage
20
hitzehärtbare, ungesättigte
Kohlenwasserstoffpolymerisate
8,85
Benzin (Essence Minerale) 9,00
Olein . 5,00
Morpholin 1,00
Wasser 36,15
3) ataktisches Polypropylen 20 0Ja
dienhaltiges Harz auf
Erdölbasis , 20
Mineralöl . 8,00
Trichroräthylen . 8,00
Colophonium ......,-..-, 5^7*0
Kaliumcarbonat , 0,90
Wasser 9 © 9 «U/Iß 7 7 37,40
Kationische Emulsionen:
Es handelt sich um Emulgatoren, die in Lösung aktive, positiv geladene Ionen freisetzen. -.,--■""
Dieser Emulgatortyp begünstigt die Affinität der dispersen Phase zu bestimmten Unterlagen. .
Beispiel:
C-C-C-C-C-C-C-C-C-C- CN H„+ + Cl~: (Laurylammoniumchlorid, ionisiert)
Anwendungsbeispiel für kationische Emulsionen:
1) ataktisches Polypropylen 17,00
dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage 17,00
Mineralöl 6,00
aliphatisches Diamin · .
mit langer Kette 6,00
Olein 4,04
Wasser 42,92
Chlorwasserstoffsäure $ 6 %ig) 7,04
Nichtionische Emulsionen;
Die Emulgatoren bilden in Lösung keine Emulsionen,
Beispiels - ,
c - c - c - c - c - c - c - c - c - c - c oo Cc2 H4 ο) χ η
(Polyglykolester von Laurinsäure, nichtianisch) ■
Anwendungsbeispiel für nichtionische Emulsionen;
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Ί908Β14
i) ataktisches Polypropylen ^ 20'
dienhaltiges Harz auf ;
Erdölgrundlage 15.
Mineralöl 15.
Polyglykoläther eines
Fettalkohols - 6«
Wasser 44.
Die Produkte gemäß der Erfindung haben gegenüber bekannten Produkten wesentliche Vorteile und Eigenschaften.
Das ataktische Polypropylen, dessen Anwesenheit in Form einer Emulsion oder Lösung das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung darstellt, ist mit zahlreichen Produkten verträglich und mischbar; es kann für sehr unterschiedliche Kombinationen verwendet werden und ist über einen sehr breiten Anwendungsbereich wirksam; es kann, wie bereits erwähnt, mit allen natürlichen Klebmassen (Stärkemehl, Dextrin, Gelatine, Kasein, Latex) oder mit synthetischen Klebmassen (Harzen, Vinyl— kunststoffen, Acrylkunstoffen, Dienkunststoffen, AcrylnitrilkUnststoffen) oder mit allen anderen Überzugsmassen (Teeren öder Bitumina) vermischt werden. \ :
Die"Massen gemäß der Erfindung haften auf allen Stoffen und ermöglichen eine Verbindung gleichartiger ader ungleichartiger Stoffe, wie Papier, Pappeä Gewebe, Kunststoff-Filme, Metall, Holz, Zement, Keramik, Holz usw. · - --."/'_
Die Massen gemäß der Erfindung haben auch eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wasser, ; .
Weiterhin haben Verklebungen unter Verwendung der Klebmassen gemäß der Erfindung zwischen unterschiedlichen Kunststoffen oder Textilien Zugfestigkeiten, die besser sind als die Festigkeit des Materials selbst; bei Versuchen wurde festgestellt, daß die Bruchstelle im Material
liegte „ " : -'.''■-'-'■'
Die Eigenschaften, insbesondere das Haftvermögens' die Plastizitätvun"cl· die Widerstandsfähigkeit der Klebmasssn gemäB der Erfindung auf der
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19Ö85H
Grundlage von ataktischem Polypropylen in Form von Emulsionen öder Lösungen machen diese Massen besonders geeignet für Anstrichmassen oder Überzugsmassen für Gebäude oder industrielle Zwecke, weiterhin für. Überzugsmassen zum Verkleben von allen natürlichen oder synthetischen Stoffen, insbesondere zürn Verkleben oder Ankleben von Kunststoffen, oder Textilien miteinander oder auf Unterlagen, zum Beispiel ■ zum Aufkleben von Möbelbezugsstoffen oder zum Aufbringen einer das Rutschen verhindernden Schicht auf Teppiche*
Die Versuche der Anmelderin haben ergeben, daß mit den Klebmassen gemäß der Erfindung eine Zugfestigkeit in der Größenordnung von TG bis 12 kg/cm erzielt werden kann«
Die Erfindung ist durch die nachstehenden Beispiele einer Ausführungsform, die aber die Erfindung nicht beschränken soll, näher erläutert.
Beispiel 1
Um eine Klebmasse gemäß der Erfindung herzustellen, die ataktisches Polypropylen in Form einer Lösung enthälts erhitzt man das ataktische Polypropylen in einer Menge von etwa 15 bis 25 Gew«-% (bezogen auf das Endprodukt), worauf man ein dienhaltiges Harz auf der Basis von Erdöl oder sin Kumaron-Indenharz in Mengen von etwa 15 bis 25 Gew.-^ (bezogen auf-das Endprodukt) zusetzt; dann fügt man den Weichmacher, der aus einem Mineralöloder einem hitzehärtbaren, ungesättigten Kohlenwasserstoff polymerisat besteht, in Mengen von etwa 8 bis 15 1JJOj Λ bezogen auf das Endprodukt, sowie das Olein in Mengen von etwa 2,5 $ hinzu*
Das Gemisch wird in einem Lösungsmittel, das aus einem aromatischen oder aliphatischen Kohlenwasserstoff, einem Ketanoder Trichloräthylen besteht,.und etwa 8 bis 12 % des Endproduktes ausmachtj gelöst.
Dann fügt man je nach Bedarf und entsprechend den für den Film gewünschten Eigenschaften (Plastizität oder elastische Plastizität, Widerstandsfähigkeit usw„), natürlichen oder synthetischen Kautschuk oder auch Polymere oder Mischpolymerisate von Vinyl- und/oder Acrylverbindungen hinzu^
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Beispiel 2
Eine Klebmasse gemäß der Erfindung, die ataktisches Polypropylen in Form einer Emulsion enthält, kann auch auf folgende Weise hergestellt werden:
Das ataktische Polypropylen wird in einer Menge von etwa 15 bis 25 Gew.-$>, bezogen auf das Endprodukt, erhitzt, worauf man ein dienhaltiges Harz auf Erdölbasis ader ein Kumaron-Indenharz in Mengen von etwa 15 bis 25 %, bezogen auf das Endprodukt, zusetzt; dann setzt man einen Weichmacher, bestehend aus einem Mineralöl oder einem hitzehärtbaren, ungesättigten Kohlenwasserstoffpolymer in Mengen von etwa 8 bis 15 ^1 bezogen auf das Endprodukt, sowie Olein in einer Menge von etwa 2,5 $ zu. -
Dieses Gemisch wird in einem Lösungsmittel·,.- bestehend aus einem aromatischen oder aliphatischen Kohlenwasserstoff, einem Keton oderTrichl.bräthylen in Mengen von etwa 8 bis 12 0Jo, bezogen auf das Endprodukt, gelöst. ■..'."..' .
Dann wird eine Kasein-Lösung (Kasein aus Neuseeland) in Mengen von etwa 5 bis 15 % zugesetzt. Anschließend wird eine etwa 20 ^igs wäßrige Ammoniaklösung in Mengen von etwa 10 bis 15 %, bezogen auf das Gewicht des Endproduktes zugesetzt, und schließlich wird mit Wasser verdünnt, worauf konzentriert oder der gewünschte trockene Extrakt gewonnen wird. " ■
Man kann das Verdünnungswasser gegebenenfalls zum Teil oder ganz durch Polymere oder Mischpolymere von Vinyl- und Acrylverbindungen, eine Latex aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk, eine Emulsion aus Kautschuk oder anderen Stoffen ersetzen, um der Palyprppylenemulsiori die gewünschten Eigenschaften zu geben.
9098Λ A/1677
19085H
- 9 Beispiel 3 .
Eine Klebmasse auf der Grundlage von ataktischem Polypropylen in Lösung kann auch dadurch hergestellt werden, daß man 100 Teile ataktisches Polypropylen, 100 Teile eines dienhaltigen Harzes auf Erdölgrundlage miteinander vermischt und das Gemisch in 200 Teilen eines Lösungsmittels löst, das aus Benzin (essence minerale) vom.Typ C oder F oder aus Toluol besteht, , wobei die Auflösung leicht in der Kälte erfolgen kann« - - -. .-.--.-
Beispiel 4
Eine Klebmasse gemäß der Erfindung, die ataktisches Polypropylen-.in ^ Emulsion enthält, kann wie folgt erhalten werden:
ataktisches Polypropylen - 90 Teile
dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage 90
Mineralöl 51,Sa
Olein 11,80
Benzin (essence minerale) oder Toluol 80,00
Lösung aus Kasein und Trinatriumphosphat
als Dispergiermittel 34,50
20 ^dige Ammoniaklösung und Natriumtriphosphat . 50
Zusatzwasser für Tripolyphosphat . 50
Latex . . - 40 |
Die Beschreibung dient nur zur Erläuterung der Erfindung; man kann, ohne den Gedanken der Erfindung zu verlassen, zahlreiche Abwandlungen und Ausführungsformen der-Klebmassen gemäß der Erfindung aus den beschriebenen Elementen vornehmeng ■
- Patentansprüche -
90 9 8/. 4/1677

Claims (24)

190B5H Pa ten tans ρ rü cn e
1. Klebmasse, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 5 bis 80 Gew.-°/> ataktisches Polypropylen enthält.
2. Klebmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 10 bis 50 Gew.-^i dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage enthält.
3. Klebmasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dien-s haltige Harz ein Kumaron-Indenharz ist. .
4. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein thermoplastisches Harz enthält.
5. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 5 bis 25 Gew.-% Weichmacher enthält.
6. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 2. bis 5 Gew.-%, vorzugsweise etwa 2,5 Gew,-^ Olein enthält,
7. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem geeigneten Lösungsmittel auf der Grundlage.von aromati-. schen Kohlenwasserstoffen gelöst ist. -■."■-.:- .: t\. . ' -_■■ v
8. Klebmasse nach Ansprruch 1 bis-6,- dadurch; gekennzeichnei;,=.daß: sie-in einem Lösungsmittel auf der Grundlage-,von: /aliphatischen. Kohlenwasserstoffen gelöst ist.
9. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, .daß siie! in einem Lösungsmittel auf der Grundlage eines Ketons gelöst ist,
10. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekeririzeichnet,: daß· sie" • in Trichlorethylen gelöst ist. V^^wk.:;·*'- : ; : ^^
90984 4-/T677-
' ' ■ 19085U
11. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem Lösungsmittel auf der Grundlage van. Benzin geläst ist.
12. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Toluol gelöst ist,
13. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Zusatz aus synthetischem Kautschuk enthalte
14. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Zusatz aus natürlichem Kautschuk enthält.
15. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Zusatz aus Vinyl- und/oder Acrylpolymeren enthält.
16. Klebmasse nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch im Endzustand nach Zugabe eines Dispergiermittels in Wasser emulgiert ist, wobei das Dispergiermittel eine Lösung von Kasein oder eines Aramoniumkaseinats in Mengen von etwa 10 bis 15 ^t, bezogen auf das Endprodukt, und/oder eine 20 %ige wäßrige Ammoniaklösung in Mengen van etwa 10 bis 15 1Jd, bezogen auf das Endprodukt, darstellt,
17. Klebmasse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion eine anionische Emulsion ist.
18. Klebmasse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion eine kationische Emulsion ist,
19. Klebmasse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion eine nichtionische Emulsion ist,
20. Klebmasse, gekennzeichnet, durch die Anwesenheit von ataktischem Polypropylen in einer Lösung mit folgender Zusammensetzung; ataktisches Polypropylen 100 Teilev.-rv'-iiioL;1 ."--..·.. dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage 100 Teile
Benzin ader Toluol 200 Teile,
9 09 8 ίL/1677
19085H
. - 12 - -■'■■■
21. Klebmasse, gekennzeichnet durch die Anwesenheit von ataktischem Polypropylen in einer Emulsion mit folgender Zusammensetzung:
(Die Prozentangaben beziehen sich auf das Endproduktund das Gewicht)
or
ataktisches Polypropylen 20,00 ^
dienhaltiges Harz auf Erdölgrundlage 20^ hitzhärtbare, ungesättigte Kohlenwasserstoff polymere B ,83 %
Olein 2,50 %
Trichloräfchylen 8,88 ^
Lösung mit 15 % Kasein als
Trockensubstanz 8,88 %
20 %ige wäßrige Ammoniaklösung Λ 1,11 */ο Wasser zur Verdünnung 19,80 1^
22. Verfahren zur Herstellung einer Klebmasse, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Wärme 15 bis 25 Gew,—% (bezogen auf das Endprodukt] ataktisches Polypropylen, 15 bis 25 Gew.—% eines dienhaltigen Harzes auf der Basis van Erdöl, insbesondere ein Kumaran-Indenharz, 8 bis 15 % eines Mineralöls und 2,5 *}6 Olein miteinander vermischt," das Ge-_ misch mit etwa 8 bis 10 *ja Benzin (essence minerale] in Lösung bringt^ dann ein Harz aus einem Vinyl—-und/oder Acryl-Polymerisat oder -mischpolymerisat oder natürlichen oder synthetischen Kautschuk zusetzt.
23. Verfahren zur Herstellung einer Klebmasse, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Wärme etwa 15 bis 25 Gew.—% (bezogen auf das Endprodukt] ataktisches Polypropylen, etwa 15 bis. 25 Gew.—feines dienhaltigen Harzes auf Erdölgrundlage, insbesondere eines Kumaron-Indenharzes, 8 bis 15 % eines Mineralöls und 2,5 % Olein miteinander vermischt, das Gemisch in etwa 8 bis 12 % Benzin löst^ anschließend eine Lösung von Kasein und eine wäßrige Ammoniaklösung hinzusetzt
. und das Gemisch entweder verdünnt oder auf die gewünschte Konzentration bringt, um eine emulgierte Masse zu erhalten.
24. Lacke, Anstriche oder Überzüge, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Klebmasse nach Anspruch 1 bis 21 in allen Anteilen enthalten.
9-09RA W 16 7 7
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