DE443640C - Windwerk - Google Patents

Windwerk

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DE443640C
DE443640C DEE31435D DEE0031435D DE443640C DE 443640 C DE443640 C DE 443640C DE E31435 D DEE31435 D DE E31435D DE E0031435 D DEE0031435 D DE E0031435D DE 443640 C DE443640 C DE 443640C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/12Driving gear incorporating electric motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0141Electrically actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 30. JULI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 c GRUPPE
E31435XII35C
Richard Eck in Dresden Windwerk
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1924 ab
Die meisten Antriebe von. Hebezeugen, Kranen u. dgl., mit Drehstrom-Asynchron-Motoren leiden daran, daß das in Gießereien, Montagewerkstätten u. dgl. erforderliehe langsame Anheben empfindlicher Lasten nicht ausführbar ist.
Zum Verändern der Hubgeschwindigkeiten in kleinen Grenzen ist eine weitgehende Veränderung der Motordrehzahl erforderlich, die bei den bisher bekannten Ausführungen mit Drehstromantrieb dadurch erreicht wird, daß zwei Motoren in Verbindung mit einem Ausgleichgetriebe auf die Lastwelle wirken, wobei zunächst der eine Motor eingeschaltet und der Last eine bestimmte Geschwindigkeit erteilt wird, worauf durch Zuschalten des zweiten Motors eine weitere Beschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit erreicht wird.
Bei diesen Bauarten müssen jedoch die Motoren aus ihrer Ruhelage heraus die Last sofort anheben, wenn sie sich in Bewegung setzen. Dies bedingt das Auftreten hoher Anzugsmomente und entsprechend hoher Anlaufströme und Spannungsschwankungen, die
&5 das erforderliche Anzugsmoment gefährden, denn außer der Beschleunigung der Massen ist die ruhende Reibung des Getriebes zu überwinden. Nach Überwindung der ruhenden Reibung werden die hierfür benötigten Kräfte frei, und diese äußern sich in einer stoßartigen Beschleunigung der Last.
Diese Mängel werden durch die Erfindung behoben.
In der Zeichnung bedeutet:
α die Seiltrommel mit dem Lasthaken, die von einem Rädervorgelege, bestehend aus den beiden Rädern b und c, angetrieben wird.
Die Welle d steht unter dem Einfluß der Bremsee mit dem Bremsmagneten/.
g und h bilden zusammen ein Ausgleichgetriebe. Der Teil h des Ausgleichgetriebes trägt eine Außen- und eine Innenverzahnung.
In die Außenverzahnung greift dasRitzeli,das! auf der Welle des Motors k sitzt, während die Innenverzahnung durch den Motor I angetrieben wird. Die Innenverzahnung steht durch Zahnräder mit dem Teilg" des Ausgleichgetriebes in Verbindung, m stellt ein Steuergerät in der bekannten Ausführung dar, durch welches die beiden Motoren & und I sowie der Bremsmagnet/ gesteuert werden, und zwar sind η und ο die Leitungen, die zu den Ständern, und ρ und q die Leitungen, die zu den Läufern der Motoren führen; r sind die Widerstände zur Regelung der Motordrehzahlen.
Bei Beginn des Arbeitsspieles werden beide . Motoren, die gleiche Größe und Drehzahl haben können, zuerst leer angelassen.
Das Getriebe h und i setzt sich in Bewegung, jedoch bleibt der Teilg· infolge der Eigenart des Ausgleichgetriebes noch stehen, da sich die Bewegungen der Motoren auf diesem Teil vorläufig aufheben. Um das Sinken der Last zu verhindern, bleibt die

Claims (1)

  1. Bremse e geschlossen. Nunmehr wird die Drehzahl eines der beiden Motoren durch Vorschalten von Widerständen verringert und gleichzeitig die Bremse e gelüftet, wodurch der Teil g und mit ihm das Vorgelege c und b sowie die Trommel« bewegt werden.
    Der eine der Motoren arbeitet im Hubsinne und der andere im Senksinne; soll die Last gehoben werden, so muß dieDrehzahl des letzteren, soll dagegen die Last gesenkt werden, so muß. die Drehzahl des ersteren vermindert werden. Sobald einer der Motoren stillsteht, bewegt sich, die Last mit ihrer halben Höchstgeschwindigkeit. Wird er hierauf in entgegengesetzter Drehrichtung wieder beschleunigt, so erreicht bei voller Drehzahl des Motors die Last ihre Höchstgeschwindigkeit. Beim Senken der Last werden erst der eine Motor und dann beide von
    so der.Last durchgezogen, so daß sie als asynchrone Generatoren wirken und Strom in das Netz zurückliefern. Bei Einleitung der Senkbewegung werden sofort einer der beiden Motoren und später beide zu Asynchrongeneratoren, also Strom zurückliefernd, wodurch sofort eine Bremswirkung des einen Motors eintritt, wodurch ferner beim Senken die Motoren nur mit geringem Drehzahlunterschied laufen, einer über- und der andere untersynchron und dadurch eine geringe relative Senkgeschwindigkeit der Last ermöglichen.
    PAIMiNTANSPKUCH :
    Windwerk für mit Asynchron-Drehstroim-Motoren angetriebene Krane und Hebezeuge, bei dem zwei Motoren miteinander und mit der Seiltrommel durch ein Ausgleichgetriebe verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Motoren leer auf volle Drehzahl anlaufen und die Bewegung der Last durch Verzögerung und Umkehren der Drehrichtung des einen Motors herbeigeführt und beschleunigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE31435D 1924-10-21 1924-10-21 Windwerk Expired DE443640C (de)

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