DE4424903C2 - Vorrichtung zur Montage, Demontage und Transport von leicht biegbaren, bogenförmigen Gegenständen mit Einhängeabkantungen - Google Patents
Vorrichtung zur Montage, Demontage und Transport von leicht biegbaren, bogenförmigen Gegenständen mit EinhängeabkantungenInfo
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- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage,
Demontage und Transport von leicht biegbaren,
bogenförmigen Gegenständen mit Einhängeabkantungen,
vorzugsweise Druckplatten, auf und von einem Zylinder
einer Rotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Die DE 28 04 970 A1 beschreibt eine Einrichtung zur
Montage und Demontage von Druckplatten in einer
Rotationsdruckmaschine.
Hierbei führt ein Saugorgan eine lineare Bewegung
zwischen einer Abgabewalze und einem Plattenzylinder aus
und transportiert damit die Druckplatte.
Dieses Saugorgan ist mittels Zylinder an einem Schlitten
befestigt, der durch eine Kette angetrieben wird.
Durch diesen Zylinder kann das Saugorgan rechtwinklig zur Schlittenbewegung eine Hubbewegung zum Anheben und Absenken der Druckplatte ausführen. Zur Montage fixiert das Saugorgan ein vorderes, abgekantetes Ende der Druckplatte durch Einschalten der Saugwirkung. Mittels des Zylinders wird das Saugorgan mit der Platte angehoben und in Richtung Plattenzylinder durch den Schlitten mit Kettenantrieb befördert. Zwischen Abgabewalze und Plattenzylinder befindet sich ein Positioniertisch auf dem die Druckplatte aufgelegt und positioniert wird. Danach übernimmt das Saugorgan wieder die Druckplatte und transportiert diese zu einer Nut des Plattenzylinders. Durch Absenken des Saugorgans wird das abgekantete Ende der Druckplatte in diese Nut des Plattenzylinders eingeführt.
Durch diesen Zylinder kann das Saugorgan rechtwinklig zur Schlittenbewegung eine Hubbewegung zum Anheben und Absenken der Druckplatte ausführen. Zur Montage fixiert das Saugorgan ein vorderes, abgekantetes Ende der Druckplatte durch Einschalten der Saugwirkung. Mittels des Zylinders wird das Saugorgan mit der Platte angehoben und in Richtung Plattenzylinder durch den Schlitten mit Kettenantrieb befördert. Zwischen Abgabewalze und Plattenzylinder befindet sich ein Positioniertisch auf dem die Druckplatte aufgelegt und positioniert wird. Danach übernimmt das Saugorgan wieder die Druckplatte und transportiert diese zu einer Nut des Plattenzylinders. Durch Absenken des Saugorgans wird das abgekantete Ende der Druckplatte in diese Nut des Plattenzylinders eingeführt.
Nach Abstellen der Saugwirkung dreht sich der
Plattenzylinder mit der Druckplatte, die sich
gleichzeitig von der Abgabewalze abwickelt. Ist die
Druckplatte fast vollständig von der Abgabewalze
abgerollt, erfaßt das Saugorgan ein hinteres Ende der
Druckplatte und führt dieses in eine weitere Nut des
Plattenzylinders.
Nachteilig an dieser Einrichtung ist, daß die
Druckplatte auf einem Positioniertisch, der sich
zwischen Abgabewalze und Plattenzylinder befindet,
abgelegt und positioniert werden muß. Während des
Transportes der Druckplatte vom Positioniertisch
zum Zylinder und während des Einhängevorganges der
Druckplatte im Zylinder können Toleranzen aufgrund
beispielsweise Spiel in der Schlittenführung auftreten,
die eine fehlerhafte axiale Position der Druckplatte auf
dem Zylinder hervorrufen.
Die US 47 27 807 beschreibt eine Vorrichtung
zur Montage und Demontage von Druckplatten
in einer Rotationsdruckmaschine. Hierbei wird eine
Handhabungsvorrichtung, die die Druckplatte aufnimmt,
von einem Roboter zwischen einer
Bereitstellungseinrichtung und einem Plattenzylinder
bewegt. An der Handhabungseinrichtung sind vier
Sauggreifer, mit denen die Druckplatte gehalten wird,
starr angebracht. Zur Montage wird die Druckplatte von
der Bereitstellungseinrichtung zum Plattenzylinder durch
mehrachsige Bewegungen des Roboters befördert und mit
einer Abkantung in einen Spannkanal des Zylinders
eingehangen. Die axiale Positionierung der Druckplatte
erfolgt über einen Antrieb, der über Kraftsensoren
geregelt wird. Anschließend werden vier Andrückrollen
durch Schwenken der Handhabungseinrichtung angestellt.
Durch Drehen des Plattenzylinders wird die Druckplatte
auf den Plattenzylinder aufgebracht und ein weiteres
Ende in den Kanal eingeführt.
Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß
die Handhabungseinheit in radialer Ebene des
Plattenzylinders in mehreren Richtungen bewegbar und
schwenkbar sein muß und hierzu komplizierte Antriebe
und Steuerungen nötig sind. Außerdem können pro Zylinder
nicht mehrere Druckplatten gleichzeitig transportiert
und montiert bzw. demontiert werden.
Die gattungsgemäße JP 1-176 558 A zeigt eine Vorrichtung
zur Montage von Druckplatten mit spitzwinklig
abgekanteten Einhängekanten auf einen Zylinder. Diese
Vorrichtung weist eine Traverse auf, die mit Saugleisten
und Andrückrollen versehen ist.
Aus der DE 41 30 359 A1 ist eine halbautomatische
Plattenzuführungsvorrichtung bekannt, bei der Saugheber
in Führungen verfahrbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zur Montage, Demontage und Transport
von leicht biegbaren, bogenförmigen Gegenständen
mit Einhängeabkantungen, vorzugsweise Druckplatten,
deren jeweilige Schenkel einen Öffnungswinkel kleiner
90° einschließen und die keine Aussparungen für
Registerstifte aufweisen, auf und von einem Zylinder zu
schaffen, die in einer Parkposition eine hindernisfreie
Bedienung und Wartung sowie eine freie Zugänglichkeit
der Druckwerke ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Vorrichtung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles
des Anspruches 1 gelöst.
In besonders vorteilhafter Weise muß eine Greif-
und Andrückeinrichtung nur einen sehr kleinen
Weg zurücklegen, um in eine Parkposition bzw.
in Arbeitsstellung zu gelangen, was für kurze
Plattenwechselzeiten sehr wichtig ist. Befindet sich
die Greif- und Andrückeinrichtung in Parkposition
ist eine gute Zugänglichkeit zum Zylinder und zu
einem dazugehörigen Farbwerk gewährleistet. Somit ist
jederzeit auch ein manueller Plattenwechsel möglich,
ohne daß die erfindungsgemäße Vorrichtung dabei
behindert.
In der Parkposition ist die Greif- und
Andrückeinrichtung von einem Schutz umschlossen und
so vor Schmutz und Farbnebel geschützt, was die
Funktionssicherheit erhöht und den Wartungsaufwand
minimiert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung in Draufsicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Greif-
und Andrückeinrichtung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 bis Fig. 11 schematische Seitenansichten der
erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zugehörigen
Zylinder und Bereitstellungseinrichtungen in
verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 12 einen schematischen Schnitt durch einen
Verschluß des Zylinders.
Fig. 1 zeigt einen Zylinder 1 einer
Rotationsdruckmaschine mit leicht biegbaren,
bogenförmigen Gegenständen 2, vorzugsweise Druckplatten
2.
An jedem leicht biegbaren, bogenförmigen Gegenstand 2
sind an dessen gegenüberliegenden Enden jeweils vordere
und hintere Einhängeabkantungen 3, 4 angeordnet, deren
jeweilige Schenkel 6, 7 einen Öffnungswinkel Alpha
kleiner als 90° einschließen. Diese Einhängeabkantungen
3, 4 sind formstabil ausgebildet, d. h. beim Spannen
der Gegenstände 2 auf dem Zylinder 1 werden diese
Einhängabkantungen 3, 4 nicht aufgebogen. Dieser derart
gestaltete Gegenstand 2 kann auch aus Druckgummitüchern,
die mit Einhängeabkantungen 3, 4 versehen sind,
bestehen.
Diese formstabilen Einhängeabkantungen 3, 4 der
Druckgummitücher können abgekanteten Enden einer
Metallplatte sein, auf der das Druckgummituch
stoffschlüssig befestigt, beispielsweise geklebt oder
vulkanisiert wurde. Auch können insbesondere die
Gewebeeinlagen des Druckgummituches aus CFK (Kohlefaser
verstärkter Kunststoff) oder GFK (Glasfaser verstärkter
Kunststoff) gefertigt und daraus die Einhängeabkantungen
3, 4 geformt sein. Vereinfachend wird im folgenden
dieser beschriebene Gegenstand Druckplatte 2 genannt.
Dem Zylinder 1 der Rotationsdruckmaschine,
der in zwei Seitengestellen 8, 9 gelagert
ist, ist ein zylindernaher, gestellfester
Farbwerkschutz 11 zugeordnet, der als eine erste
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12 ausgebildet
ist.
Diese Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12
weist eine obere und eine untere, der oberen
gegenüberliegenden Wand 13, 14 auf, die zusammen
einen Schacht 16 bilden. An einem plattenzylindernahen
Ende 17 der oberen Wand 13 ist eine sich über
die Breite des Zylinders 1 erstreckende, parallel
zu einer Drehachse 18 des Zylinders 1 verlaufende
Einhängeleiste 19 mit nasenförmigen Querschnitt
angebracht. Das plattenzylindernahe Ende 17 der
oberen Wand 13 ist annähernd parallel zu einer
Tangente 21, die von einer Zylindermantelfläche
22 des Zylinders 1 und der Einhängeleiste 19
der Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12 bestimmt
wird, ausgebildet.
Neben der ersten Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung
12 kann wie im vorliegenden Beispiel eine
zweite Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 23
angeordnet sein, deren plattenzylindernahes Ende
24 ebenfalls mit einer Einhängeleiste 26 mit
nasenförmigen Querschnitt versehen ist und annähernd
parallel zu der von Zylindermantelfläche 22 des
Zylinders 1 und der Einhängeleiste 19 der ersten
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12 festgelegten
Tangente 21 ausgebildet ist.
Oberhalb und parallel zu dieser Tangente 21 ist in den
Seitengestellen 8, 9 jeweils eine rechter und linker
Linearantrieb 27, 28 befestigt, der beispielsweise
jeweils aus Gewindespindeln 29, 31 die drehbar in
gestellfesten Böcken 32, 33, 34, 36 gelagert sind,
besteht. Ebenso können andere bekannte Linearantriebe
27, 28, wie z. B. Riemen- bzw. Kettenantriebe,
Zahnstangenantriebe, hydraulische bzw. pneumatische
Servozylinder oder Linearmotoren eingesetzt werden. Über
einen Riemen 37, z. B. Zahnriemen, der die rechte und
linke Gewindespindel 29, 31 mechanisch synchronisiert,
wird durch einen Antrieb 38 eine synchrone
Drehbewegung der Gewindespindeln 29, 31 erzeugt. Diese
Synchronisation kann beispielsweise mechanisch auch
über Ketten- oder Gelenkwellen oder elektronisch über
zwei getrennte Antriebe 38 der Linearantriebe 27, 28
erfolgen. Die beiden Gewindespindeln 29, 31 bewegen
eine zur Drehachse 18 des Zylinders 1 parallele
Traverse 39 in einer Transportebene 41, die oberhalb
und annähernd parallel zur von Zylindermantelfläche
22 des Zylinders 1 und Einhängeleiste 19 der
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12 bestimmten
Tangente 21 liegt. An den beiden Enden dieser Traverse
39 sind jeweils Gewindemuttern 42 angeordnet, so daß
die Traverse 39 rechtwinklig mit den Gewindespindeln
29, 31 in Wirkverbindung steht. Entlang dieser Traverse
39 ist mindestens eine Greif- und Andrückeinrichtung
43, im dargestellten Beispiel sind vier Greif- und
Andrückeinrichtungen 43 befestigt.
Jeder einzelnen, einem axialen Zylinderabschnitt
zugehörigen Druckplatte 2 ist eine unabhängig
betätigbare Greif- und Andrückeinrichtung 43 zugeordnet.
Ebenso ist es aber auch möglich mit einem zusätzlichen
Linearantrieb, durch den eine einzige Greif- und
Andrückeinrichtung 43 eine axiale Bewegung entlang der
Traverse 39 ausführt, mehrere entlang des Zylinders 1
angeordnete Druckplatten 2 mit nur einer einzigen Greif-
und Andrückeinrichtung 43 zu wechseln.
In Fig. 2 sind die Elemente einer Greif- und
Andrückeinrichtung 43 dargestellt:
Eine Greif- und Andrückeinrichtung 43 besteht aus
mindestens einer Greifereinheit 44 und mindestens
einer Andrückrolle 46. Diese Greifereinheit 44 und die
Andrückrollen 46 sind bezüglich des Zylinders 1 in
radialer Richtung "D", die Greifereinheit 44 zusätzlich
noch in axialer Richtung "C", unabhängig voneinander
durch Positioniereinrichtungen verschiebbar.
Im vorliegenden Beispiel ist die Greif- und
Andrückeinrichtung 43 annähernd symmetrisch zur in
Zylinderumfangsrichtung verlaufenden Mittellinie der
Druckplatte 2 aufgebaut:
Je Greif- und Andrückeinrichtung 43 ist eine
Greifereinheit 44 in Form von z. B. zwei Saugleisten 47
ausgebildet, die senkrecht zu einer Führungsleiste 48
verdrehgesichert entgegen tangentialer Richtung "B" des
Zylinders 1 verschiebbar sind und durch Druckfedern 49
in Richtung "B" gegen einen Anschlag 51 gedrückt werden.
Diese Führungsleisten 48 sind an einer weiteren
Führungsleiste 52 befestigt und durch einen
Pneumatikzylinder 53 entgegen Richtung "C"
verschiebbar. Ein Pneumatikzylinder 54 bewirkt eine
Positionsveränderung der Führungsleiste 52 mit den
Saugleisten 47 entlang der Richtung "D". Neben den
Saugleisten 47 befindet sich jeweils eine Andrückrolle
46, die über einen Pneumatikzylinder 56 entgegen
Richtung "D" auf die Druckplatte 2 angestellt werden
kann.
Im vorliegenden Beispiel sind in dem Zylinder 1
in axialer Richtung, parallel zur Drehachse 18 des
Zylinders 1 verlaufend, vier Verschlüsse 57, 58,
59, 61 angeordnet. Die Länge der Verschlüsse 57,
58, 59, 61 beträgt jeweils ca. halbe Zylinderlänge.
Diese Verschlüsse 57, 58, 59, 61 sind nochmals auf
Plattenbreite unterteilt (d. h. pro Verschluß 57, 58,
59, 61 sind jeweils zwei Druckplatten 2 vorgesehen)
und sind sowohl innerhalb dieser Unterteilung als auch
untereinander unabhängig betätigbar. Die Verschlüsse 57,
58 sind in Umfangsrichtung des Zylinders 1 um ca. 90°
zueinander versetzt. Jedem Verschluß 57, 58 ist jeweils
ein Verschluß 59, 61 gegenüberliegend zugeordnet.
Die Funktionsweise der Verschlüsse 57, 58, 59, 61
wird nachfolgend an dem Verschluß 57 (Fig. 12) näher
erläutert:
Der Verschluß 57 ist in einer parallel zur Drehachse
18 verlaufenden Zylindergrube 62 angeordnet. Die
Zylindergrube 62 begrenzend ist unterhalb der
Zylindermantelfläche 22 jeweils eine vordere und hintere
Einhängeleiste 63, 64 mit nasenförmigen Querschnitt am
Zylinder 1 angeordnet. Der Verschluß 57 weist eine
rechte und linke Spannklappe 66, 67 auf. Jede dieser
Spannklappen 66, 67 erstreckt sich in axialer Richtung
entlang der Drehachse 18 des Zylinders 1 über annähernd
Plattenbreite. Der Querschnitt beider Spannklappen 66,
67 ist an einem unteren Ende 68 kreisbogenförmig
als Lagerstelle ausgebildet, woran sich ein Hebel 69
fortsetzt, der in einer hakenförmigen Nase 71 endet.
Im geöffneten Zustand der Spannklappen 66, 67 befinden
sich deren Nasen 71 unterhalb der Zylindermantelfläche
22 und deren den Einhängeleisten 63, 64 des Zylinders
1 zugewandte Seiten 72 sind den Einhängeleisten 63,
64 des Zylinders 1 entsprechend abgeschrägt, so daß
die Spannklappen 66, 67 im geöffneten Zustand im
wesentlichen von den Einhängeleisten 63, 64 überdeckt
werden.
Eine der Einhängeabkantung 4 der Druckplatte 2
zugewandte Seite 73 der Nase 71 der Spannklappe
66 verläuft im gespannten Zustand der Spannklappe
67 annähernd parallel zur Einhängeabkantung 3 der
Druckplatte 2. Das kreisbogenförmige Ende 68 ist
jeweils in einer kreisbogenförmigen Aussparung 74 der
parallel zur Drehachse 18 verlaufenden Zylindergrube
62 schwenkbar gelagert. Durch Einwirkung von Federn
76 führt die Spannklappe 67 eine Schwenkbewegung in
Richtung zu spannender, hinterer Einhängeabkantung 4
der Druckplatte 2 aus. Im vorliegenden Beispiel ist
das kreisbogenförmige Ende 68 der Spannklappe 67 mit
einer Bohrung 77 versehen, in der eine stabförmige
Torsionsfeder (Drehstabfeder) 76 verläuft. Diese
Drehstabfeder 76 ist an ihrem einen Ende starr und
vorgespannt mit dem Zylinder 1 verbunden, während deren
zweites Ende an einem Ende der Spannklappe 67 fixiert
ist.
Dieser Spannklappe 67 kann, wie im beschriebenen
Beispiel, achsensymmetrisch bezüglich einer Mittellinie
78 gegenüberliegend eine weitere Spannklappe 66
angeordnet sein (womit auch in entgegengesetzter
Drehrichtung des Zylinders 1 produziert werden kann)
oder es kann nur ein Füllstück eingesetzt sein.
Zwischen diesen beiden Spannklappen 66, 67 bzw. einem
Füllstück ist eine Einrichtung angebracht, die eine auf
die Hebel 69 der beiden Spannklappen 66, 67 wirkende
Kraft erzeugt. Im vorliegenden Beispiel ist zwischen
den beiden Spannklappen ein nichtdehnbarer, aufblasbarer
Schlauch 79 angeordnet.
Bei geschlossenen Spannklappen 66, 67, d. h. bei
gespannter Druckplatte 2, liegt dieser Schlauch 79
flach zusammengedrückt zwischen den Spannklappen 66, 67.
Wird dieser Schlauch 79 beispielsweise mit Druckluft
beaufschlagt, erzeugt diese mittels der Formänderung
des Schlauches 79 eine entgegen der Drehstabfeder
76 wirkende Kraft auf die Hebel 69 der Spannklappen
66, 67 und diese schwenken dadurch in Richtung der
Einhängeleisten 63, 64 des Zylinders 1, wodurch der
Verschluß 57 öffnet und die Einhängeabkantung 4 der
Druckplatte 2 frei wird.
Anhand von Fig. 2 bis Fig. 11 wird der Wechselvorgang
einer Druckplatte 2 näher erläutert:
Die Traverse 39 mit der Greif- und Andrückeinrichtung
43 wird von den beiden Linearantrieben 27, 28 von einer
Parkposition in ihre Ausspannposition bewegt, während
der Zylinder 1 in seine Ausspannposition dreht. Die
Ausspannposition der Traverse 39 wird dadurch bestimmt,
daß die Traverse 39 annähernd auf oder kurz neben einem
von Drehachse 18 des Zylinders 1 auf die Gewindespindeln
29, 31 der Lineareinheiten 27, 28 gefällten Lot 81
steht. Somit bestimmen in dieser Ausspannposition die
später auf die Druckplatte 2 angestellten Andrückrollen
46 einen Ablösepunkt 82 der Druckplatte vom Zylinder
1 derart, daß eine im Ablösepunkt 82 angelegte
Tangente 83, d. h. die Druckplatte 2, im Schacht
16 der Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12
mündet. Die Ausspannposition des Zylinders 1 wird
festgelegt, indem das beschriebene Lot 81 mit einer
von einer Mittellinie 78 des Verschlusses 57 und
der Drehachse 18 gebildeten Verbindungslinie einen
Winkel von ca. 10° entgegen der Produktionsrichtung
einschließt. Die Parkposition der Traverse 39 mit
der Greif- und Andrückeinrichtung 43 befindet sich
in der Transportebene 41 in Plattenzuführrichtung A
gesehen mindestens soweit hinter dem von der Drehachse
18 des Zylinders 1 auf die Gewindespindeln 29, 31
gefällten Lot 81, so daß beispielsweise manuelle
Druckplattenwechsel durchgeführt werden können, z. B.
ca. 100 mm-200 mm. Die Parkposition liegt hiermit
außerhalb des Plattentransportweges. Die beiden
Andrückrollen 46 werden durch die Pneumatikzylinder 56
auf den Ablösepunkt 82 der Druckplatte 2 angedrückt,
um ein Verrutschen der Druckplatte 2 auf dem Zylinder
1 zu vermeiden. Daraufhin öffnet ein Verschluß 57
des Zylinders 1 und der Zylinder 1 beginnt entgegen
Produktionsrichtung "P" zu drehen (Fig. 3). Durch die
Eigensteifigkeit der Druckplatte 2 federt diese aus dem
Verschluß 57 heraus, welcher nach einer Drehbewegung des
Zylinders 1 von ca. 10° wieder schließt.
Während der Drehbewegung des Zylinders 1 wird die
Druckplatte 2 reibschlüssig durch die Krafteinwirkung
der Andrückrollen 46 auf dem Zylinder 1 geführt und
das Druckplattenende gelangt so in den Schacht 16 des
Farbwerkschutzes 11. Ca. 10°-30° bevor die vordere
Einhängeleiste 63 des Zylinders 1 die Andrückrollen
46 erreicht, stoppt der Zylinder 1 (Fig. 4), und die
Druckplatte 2 wird im Schacht 16 durch eine nicht
näher dargestellte Einrichtung fixiert. Danach dreht der
Zylinder 1 mindestens soweit gegen Produktionsrichtung
"P", wodurch die Druckplatte 2 auf dem Zylinder 1
verschoben wird, bis durch Eigenspannung die Druckplatte
2 aus der Einhängeleiste 63 herausfedert (Fig. 5). Die
Andrückrollen 46 werden mittels der Pneumatikzylinder 56
vom Zylinder 1 abgestellt.
Anschließend wird durch eine nicht dargestellte
Einrichtung im Schacht 16 die Druckplatte 2 vom Zylinder
1 entfernt und vollständig in den Schacht 16 befördert.
Zum Aufspannen einer neuen Druckplatte 84 dreht
der Zylinder 1 in eine Aufspannposition, die
dadurch bestimmt wird, daß die Mittellinie 78
des Verschlusses 57 annähernd deckungsgleich mit
dem von der Drehachse 18 auf die senkrecht zur
Bewegungsrichtung der Linearantriebe 27, 28 gefällten
Lot 81 ist. Die Traverse 39 wird mittels der beiden
Linearantriebe 27, 28 in Position zur Aufnahme der
neuen Druckplatte 84 gebracht, d. h. die Saugleisten
47 stehen in Bereich des plattenzylindernahen Endes
17 der Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12.
Durch Belüften des Pneumatikzylinders 53 wird die
Greifereinheit 44 entgegen Richtung "C" verschoben.
Die neu aufzubringende Druckplatte 84 wurde auf
der oberen Wand 13 und an der Einhängeleiste
19 der Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12
vorpositioniert aufgelegt.
Die Saugleisten 47 werden durch Entlüften des
Pneumatikzylinders 54 auf das Niveau der Druckplatte
84 abgesenkt und mit Saugluft beaufschlagt (Fig. 6).
Dadurch wird die Druckplatte 84 mit ihrer druckenden
Seite an der Greif- und Andrückeinrichtung 43 fixiert.
Die Traverse 39 wird nun in Richtung Zylinder 1 bewegt
und nach ca. 10 mm zurückgelegten Weg werden durch
den Pneumatikzylinder 54 die Saugleisten 47 mit der
angesaugten Druckplatte 84 angehoben.
Die Traverse 39 mit Greif- und Andrückeinrichtung
43 fördert die Druckplatte 84 in Richtung vordere
Einhängeleiste 63 des Zylinders 1 bis die vordere
Einhängeabkantung 3 der Druckplatte 84 mit der
Einhängeleiste 63 des Zylinders 1 einen Spalt "s"
bildet, damit die Greifereinheit 44 mit den Saugleisten
47 die Druckplatte 84 durch den Pneumatikzylinder 54
auf die Zylindermantelfläche 22 absenken kann (Fig. 7).
Dieser Spalt s beträgt ca. 2 mm bis 5 mm.
Nach Absenken der Druckplatte 84 bewegen die
Linearantriebe 27, 28 die Greif- und Andrückeinrichtung
43 entgegen Richtung "A" bis die vordere
Einhängeabkantung 3 der Druckplatte 84 an der
Einhängeleiste 63 des Zylinders 1 exakt anliegt und die
Saugleisten 47 entgegen der Richtung "B" mittels der
Druckfedern 49 die Druckplatte 84 mit definierter Kraft
vorspannen (Fig. 8).
Anschließend wird die Druckplatte 84 gehalten durch die
Saugleisten 47, durch Betätigen des Pneumatikzylinders
53 mit festgelegter Kraft, beispielsweise gefedert,
an einen jeweiligen Seitenregisteranschlag 86
axial, parallel einer Drehachse 18 des Zylinders 1
positioniert, so daß die Druckplatte 84 sicher am
Seitenregisteranschlag 86 anliegt, aber nicht verformt
wird. Die Federkraft zum Positionieren der Druckplatte
84 kann beispielsweise durch die Feder eines einfach
wirkenden Pneumatikzylinders 53 oder durch den Luftdruck
(z. B. einstellbar über Druckregler) eines doppelt
wirkenden Pneumatikzylinders erzeugt werden. Die
Seitenregisteranschläge 86 sind an der Einhängeleiste
63 des Zylinders 1 unterhalb der Zylindermantelfläche
22 zylinderfest angeordnet. Im dargestellten Beispiel
befindet sich ein gemeinsamer Seitenregisteranschlag
86 an einer linken bzw. rechten Seitenkante der dem
jeweiligen Zylinderabschnitt zugehörigen Druckplatte 84.
Die beschriebene Wirkweise des Pneumatikzylinders 53
trifft für die Anordnung des Seitenregisteranschlages 86
an der linken Seitenkante, d. h. in Richtung C, zu, bei
Anordnung des Seitenregisteranschlages 86 an der rechten
Seitenkante muß der Pneumatikzylinder 53 entgegengesetzt
wirken.
Danach werden die beiden Andrückrollen 46 mittels
der entsprechenden Pneumatikzylinder 56 auf die
Druckplatte 84 abgesenkt. Die Saugluft der Saugleisten
47 wird abgestellt und durch Beaufschlagen des
Pneumatikzylinders 54 mit Druckluft werden die
Saugleisten 47 in Richtung "D" angehoben (Fig. 9).
Hierauf dreht der Zylinder 1 in Produktionsrichtung "P"
bis die Andrückrollen 46 ca. 10°-20° vor der hinteren
Einhängeabkantung 4 der Druckplatte 84 stehen, worauf
der Verschluß 57 öffnet (Fig. 10). Anschließend dreht
der Zylinder 1 ca. 5°-10° in Produktionsrichtung
"P", und durch Schließen des Verschlusses 57 wird
die Druckplatte 84 auf dem Zylinder 1 gespannt. Die
Andrückrollen 46 werden angehoben und die Traverse
39 mit der Greif- und Andrückeinrichtung 43 fährt
in die Parkposition. Dort wird der Pneumatikzylinder
54 entlüftet und die Greifereinheit 44 abgesenkt
(Fig. 11). In dieser Parkposition wird die Greif- und
Andrückeinrichtung 43 von einem mindestens 3-seitig
geschlossenen Schutz 87 umgeben und ist dort vor Schmutz
und Farbe geschützt.
Alternativ kann ein weiterer Plattenwechsel in der
beschriebenen Weise vorgenommen werden. Hierzu ist die
zweite Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 23 neben
der ersten Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 12
angeordnet, so daß auch das zylindernahe Ende 24 der
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung 23 zur Auflage
einer zweiten, neuen Druckplatte 88 annähernd parallel
zur Tangente 21 der Zylindermantelfläche 22 ausgebildet
ist.
Der Schacht 16 der ersten Bereitstellungseinrichtung
12 nimmt entsprechend dem beschriebenen, ersten
Demontagevorgang eine zweite, benutzte Druckplatte 2
auf.
Zur Montage der zweiten, neuen Druckplatte 88
liegt diese vorpositioniert auf der zweiten
Bereitstellungseinrichtung 23 und der Montagevorgang
erfolgt adäquat dem ersten.
1
Zylinder
2
Druckplatte (biegbarer, bogenförmiger Gegenstand)
3
Einhängeabkantung, vordere (
2
)
4
Einhängeabkantung, hintere (
2
)
5
-
6
Schenkel
7
Schenkel
8
Seitengestell, rechtes
9
Seitengestell, linkes
10
-
11
Farbwerkschutz
12
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung, erste
13
Wand, obere (
12
)
14
Wand, untere (
12
)
15
-
16
Schacht (
12
)
17
Ende, plattenzylindernah (
13
)
18
Drehachse (
1
)
19
Einhängeleiste (
12
)
20
-
21
Tangente (
1
,
12
)
22
Zylindermantelfläche (
1
)
23
Druckplatten-Bereitstellungseinrichtung, zweite
24
Ende, plattenzylindernah (
23
)
25
-
26
Einhängeleiste (
23
)
27
Linearantrieb, rechter
28
Linearantrieb, linker
29
Gewindespindel, rechte (
27
)
30
-
31
Gewindespindel, linke (
28
)
32
Bock
33
Bock
34
Bock
35
-
36
Bock
37
Riemen
38
Antrieb
39
Traverse
40
-
41
Transportebene
42
Gewindemutter (
39
)
43
Greif- und Andrückeinrichtung
44
Greifereinheit (
43
)
45
-
46
Andrückrolle (
43
)
47
Saugleisten (
44
)
48
Führungsleiste (
44
)
49
Druckfeder (
44
)
50
-
51
Anschlag (
44
)
52
Führungsleiste (
44
)
53
Pneumatikzylinder (
48
,
52
)
54
Pneumatikzylinder (
47
)
55
-
56
Pneumatikzylinder (
46
)
57
Verschluß (
1
)
58
Verschluß (
1
)
59
Verschluß (
1
)
60
-
61
Verschluß (
1
)
62
Zylindergrube (
1
)
63
Einhängeleiste, vordere (
1
)
64
Einhängeleiste, hintere (
1
)
65
-
66
Spannklappe, rechte
67
Spannklappe, linke
68
Ende, kreisbogenförmig (
66
,
67
)
69
Hebel (
66
,
67
)
70
-
71
Nase (
66
,
67
)
72
Seite (
71
)
73
Seite (
71
)
74
Aussparung, kreisbogenförmig
75
-
76
Drehstabfeder
77
Bohrung
78
Mittellinie
79
Schlauch
80
-
81
Lot (
18
,
29
;
31
)
82
Ablösepunkt
83
Tangente (
82
,
16
)
84
Druckplatte, neu, erste
85
-
86
Seitenregisteranschlag
87
Schutz
88
Druckplatte, neu, zweite
ARichtung
BRichtung
CRichtung
DRichtung
PProduktionsrichtung
sSpalt
AlphaÖffnungswinkel der Einhängeabkantung der Druckplatte
ARichtung
BRichtung
CRichtung
DRichtung
PProduktionsrichtung
sSpalt
AlphaÖffnungswinkel der Einhängeabkantung der Druckplatte
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Montage, Demontage und Transport
eines leicht biegbaren, bogenförmigen Gegenstandes (2;
84; 88) vorzugsweise einer Druckplatte (2; 84; 88) mit
einer vorderen und hinteren formstabilen,
aufbiegesteifen Einhängeabkantung (3; 4), deren
jeweilige Schenkel (6; 7) einen Öffnungswinkel (Alpha)
kleiner 90° einschließen, auf und von einem Zylinder (1)
einer Rotationsdruckmaschine, welcher mindestens eine
Einhängeleiste (63; 64) mit nasenförmigen Querschnitt
und einen in die hintere Einhängeabkantung (4) der
Druckplatte (2; 84; 88) eingreifenden Verschluß (57; 58;
59; 61) aufweist, der schwenkbare, gefederte
Spannklappen (66; 67) besitzt, wobei eine Greif- und
Andrückeinrichtung für eine ab- bzw. aufzubringende
Druckplatte (2; 84; 88) positionierbar bzw. verfahrbar
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Greif-
und Andrückeinrichtung (43) in eine zylindernahe,
festgelegte Parkposition mittels Linearantriebe (28; 28)
positionierbar bzw. verfahrbar angeordnet ist, und daß
sich diese Parkposition in einer Verlängerung der
Linearantriebe (27; 28) in Produktionsrichtung (P) über
eine durch ein von einer Drehachse (18) des Zylinders
(1) auf die Gewindespindeln (29; 31) der Linearantriebe
(27; 28) gefällten Lotes (81) bestimmte Ausspannposition
hinaus befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greif- und Andrückeinrichtung (43) in der
zylindernahen Parkposition von einem mindestens 3-seitig
geschlossenen Schutz (87) umgeben wird.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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| PCT/DE1995/000049 WO1995019263A1 (de) | 1994-01-17 | 1995-01-17 | Vorrichtung zur montage, demontage und transport von leicht biegbaren, bogenförmigen gegenständen mit einhängeabkantungen |
| US08/669,390 US5709151A (en) | 1994-01-17 | 1995-01-17 | Device for mounting, dismounting and transporting curved objects that are easy to bend and have hanging up edges |
| JP7518773A JP2929508B2 (ja) | 1994-01-17 | 1995-01-17 | フック縁部を備えた容易にたわみ可能なシート状の対象物の取り付け、取り外し及び搬送のための装置 |
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| DE59501782T DE59501782D1 (de) | 1994-01-17 | 1995-01-17 | Vorrichtung zur montage, demontage und transport von leicht biegbaren, bogenförmigen gegenständen mit einhängeabkantungen |
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1994
- 1994-07-14 DE DE4424903A patent/DE4424903C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1994-07-14 DE DE4424931A patent/DE4424931C2/de not_active Expired - Fee Related
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1995
- 1995-01-17 DE DE59501781T patent/DE59501781D1/de not_active Expired - Fee Related
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