DE441854C - Verfahren zur Herstellung von poroesen Bauteilen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von poroesen Bauteilen

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B38/00Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/06Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients
    • C04B40/0683Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients inhibiting by freezing or cooling

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von porösen Bauteilen. Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von porösen Bauteilen durch Einbettung von Schnee- oder Eisstückchen in hydraulische Bindemittel, wie Zement, Mörtel, Beton oder andere auf hydraulischem Wege bindende Materialien.
  • Die bekannten Baustoffe Zement, Beton und ähnliche haben den Nachteil, daß sie infolge ihrer Materialdichte schlechte Isolatoren für Wärme unci Schall sind. Man trachtete daher danach, die Masse porös zu gestalten. So entstand neben dem Gasbeton ein Verfahren, wonach man Eisstückchen mit den trokkenen Bestandteilen des Betons in beliebiger Reihenfolge mischte, tun nachher diese Masse in Formkästen einzustampfen. Unter Einwirkung der Wärme schmolzen die Eisstückchen, und das sich bildende Wasser bewirkte teilweise die hydraulische Erhärtung, teil-«-eise verdunstete es. Hierbei sank aber die Masse nach, die Poren wurden meist aufgefüllt und dadurch wurde die Porenbildung unregelmäßig. Die hydraulische Erhärtung wurde durch das allmähliche Sinken gefährdet oder blieb völlig aus, so daß ein mehr oder weniger lockeres, formloses und ganz minderwertiges Baumaterial entstand.
  • Durch Anwendung des Verfahrens nach vorliegender Erfindung werden diese -Cbelstände alle beseitigt.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß die Schnee- oder Eisteilchen vor dem Mischen mit dem rohen Beton o. dgl. mit einem schnell erhärtenden hydraulischen Bindemittel isoliert werden. Nach dem Einsetzen des Schmelzens und der Erhärtung der Betonmasse kann diese nicht mehr zusammensinken, da ja die Hohlräume schon vorher, bevor die Hauptmasse selbst hart genug geworden ist, durch die besondere Ummantelung die nötige Festigkeit besaßen.
  • Es entstehen als Folge poröse Bauteile, die ihre ursprüngliche Form beibehalten haben, und die praktisch für die verschiedensten Zwecke, insbesondere zum Hausbau, verwendbar sind.
  • Das neue Verfahren gestaltet sich wie folgt: Die Eis- oder Schneestückchen werden in schnell erhärtendem hydraulischen Bindemittel, z. B. Gips, umgerührt, so daß sie mit einer mehr oder weniger dünnen Gipslage o. dgl. umhüllt werden. Nun mengt man diese so umhüllten Teilchen dem Hauptbaumaterial bei, und zwar in solcher Menge, daß ein gewünschter Grad von Festigkeit in den beabsichtigten Formen ö. dgl. erzielt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Größe und Menge der Poren bei dem zu formenden Körper vorher zu bestimmen, j e nach dein Verhältnis dieser überzogenen Eisteilchen zu den anderen Hauptbestandteilen. Nach dem Stampfen, Pressen oder Formen der betreffenden Gegenstände können diese erwärmt werden, z. B. durch Einbringen in einen warmen Raum, damit die Erhärtung sofort beginnt und sich rasch vollzieht. Die Schnee- oder Eisteilchen fangen an zu schmelzen, und das Schmelzwasser gibt dem Zement o. dgl. die zum Binden nötige Feuchtigkeit. Die noch frische Hauptmasse kann in die gebildeten Hohlräume nicht nachsinken, da die kleinen Gipswände o. dgl. diesen Hohlräumen schon von Anfang an die nötige Stärke und Festigkeit verleihen. Die Form schrumpft infolgedessen nicht zusammen, und der gewünschte Grad der Porösität bleibt erhalten. Derjenige Teil des Schmelzwassers, der von der Masse nicht absorbiert wird, verdampft in der Luft.

Claims (1)

  1. 'PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von porösen Bauteilen durch Einbettung von Schnee-oder Eisstückchen in hydraulische Bindemittel, wie Zement Mörtel, Beton oder andere auf hydraulischem Wege bindende Materialien, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnee- oder Eisteilchen vor dem Mischen mit der rohen Betonmasse mit einem schnell erhärtenden hydraulischen Bindemittel, wie feinem Gips o. dgl., isoliert -werden, so daß die durch den Schmelzprozeß entstehenden Hohlräume durch ihre bereits erhärtete Ummantelung die nötige Festigkeit erhalten und die Hauptmasse bei der nachträglichen Erhärtung nicht zusammensinken kann.
DEW68224D 1924-01-21 1925-01-22 Verfahren zur Herstellung von poroesen Bauteilen Expired DE441854C (de)

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