DE4414C - Kaffeebrenner - Google Patents
KaffeebrennerInfo
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- pot
- coffee
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N12/00—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
- A23N12/08—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
- A23N12/083—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting with stirring, vibrating or grinding devices
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Polymers & Plastics (AREA)
- Tea And Coffee (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
Der Kaffeebrenner, Fig. 1 und 2, besteht
aus einem äufseren, etwas konischen Topf a, in welchem ein innerer Topf b mit durchlöchertem
Boden eingesetzt ist. Der obere Rand des inneren Topfes b pafst auf den Rand
des äufseren Topfes α festschliefsend. Der Boden des inneren Topfes liegt nicht unmittelbar
auf, sondern wird durch einen ringförmigen Vorsprung in geringem Abstand gehalten. Dieser
Vorsprung schliefst am Boden genau an die Wandungen des Aufsentopfes an, damit die
Hitze dort unverändert durch den durchlöcherten Boden eintreten kann. Auf dem innern Topf b
ruht mittelst eines Aufsenringes ein dritter Topf c, ebenfalls mit durchlöchertem Boden.
Der Deckel des Topfes c hat eine Klappe zum Herausnehmen und Einfüllen des Kaffees. Durch
den Deckel und Boden des Topfes c hindurch geht eine durch die Kurbel d drehbare Axe /
von der Länge, dafs, wenn die Töpfe c, b und a in einander gesetzt sind, das Ende dieser Axe
in ein Zapfenlager e trifft. . Dieses Zapfenlager steht in der Mitte des Bodens des Topfes a
und geht durch ein Loch des Bodens des Topfes b hindurch. An der Axe / sind zwei
getrennte Rührwerke g und h befestigt. Das Rührwerk g bewegt sich im oberen Topfe und
besteht aus nur einem Flügel, während das Rührwerk h des unteren Topfes zwei Flügel
besitzt; dadurch wird der Kaffee im unteren Topf doppelt so stark gerührt, wie im oberen.
Das Brennen des Kaffees geschieht auf folgende Weise:
Zunächst füllt man die Töpfe b und c beide mit rohen Bohnen und stellt den ganzen Brenner
auf das Feuer. Da letzteres nicht unmittelbar auf den inneren Topf b, sondern durch den
luftgefüllten kleinen Zwischenraum einwirkt, so wird ein Verbrennen der Bohnen kaum stattfinden
können, während doch die Hitze gut ausgenutzt wird. Das Aroma fällt bekanntlich nicht angenehm aus, wenn die Hitze noch
gröfser ist, als gerade hinreicht, den Bohnen eine hellbraune Farbe zu verleihen. Wird das
Rösten zu lange fortgesetzt oder zu stark vorgenommen, so mischt sich mit dem geschätzten
Aroma ein unangenehmer Geruch und verdirbt den Werth des Productes. Zunächst werden
nun also unter beständigem Rühren die Bohnen im Topf b gebrannt. Das Aroma, welches aus
diesen gebrannten Bohnen entweicht, steigt durch den durchlöcherten Boden des Topfes c,
und wird von den in letzterem enthaltenen rohen Bohnen aufgesaugt, entweicht also nicht
nutzlos in die Luft.
Nachdem die Bohnen im Topf b den genügenden Grad des Röstens erreicht haben, wovon man
sich leicht durch Aufheben des Topfes c überzeugen kann, schüttet man beide Töpfe aus
und füllt die gerösteten. Bohnen in den oberen Topf c, während die aus diesem entnommenen
rohen Bohnen in den Topf b gefüllt werden. Hierauf beginnt das Rösten aufs neue. Das
Aroma wird nunmehr von den bereits gerösteten Bohnen im Topf c absorbirt und diese sind
nun sehr reichhaltig an werthvollem Aroma zur Bereitung eines vorzüglich wohlschmeckenden
Kaffees. Der Inhalt des Topfes b bleibt jedesmal bis zur Röstung des nächsten Quantums im
Topf aufbewahrt und wird dann zum Auffangen des Aromas des neu zu röstenden Kaffees in
den Topf c gefüllt.
Um nach vollendeter Röstung der im Topf b befindlichen Bohnen während des Erkaltens
derselben eine Verflüchtigung des Aromas zu verhüten, werden die nach auswärts gebogenen
Griffe des inneren Topfes α aufgelegt. Die kalte Luft kann alsdann, wie durch Pfeile angedeutet, in
den Zwischenraum der Töpfe α und b und durch den durchlöcherten Boden in letztere
eindringen. Während des Erkaltens wird das Rührwerk langsam in Bewegung gesetzt, so dafs
die kalte Luft die Füllung des Topfes b und das aufsteigende Aroma die Füllung des Topfes c
wohl durchdringen kann.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellten cylinderförmigen Kaffeebrenner unterscheiden sich nur
in der Form von der beschriebenen Construction. Das Rührwerk i des unteren Brenners wird
hier durch die Kurbel k in Thätigkeit gesetzt und letztere durch Seilscheiben /1 von verschiedener
Gröfse auf das Rührwerk des oberen Brenners übertragen. Die Erhöhung oder Etagenbildung
während des Erkaltens wird hier be-■wirkt durch Verlegung der Axe des Rührwerks
in einen erhöhten Einschnitt der Ständer m.
PatenT-A νSpruch:
PatenT-A νSpruch:
Ein Kaffeebrenner, zusammengesetzt aus einem äufseren konischen Topf α, einem innern Topf b
mit durchlöchertem Boden und, auf diesem ruhend, einem dritten Topf C1 ebenfalls mit
durchlöchertem Boden, in Verbindung mit einem Rührwerk, im wesentlichen wie dargestellt und
beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
- M UU -
Klasse 34.
CARL BECKER in UNNA. Kaifeebrenner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1878 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4414C true DE4414C (de) |
Family
ID=283149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4414D Active DE4414C (de) | Kaffeebrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4414C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2756145A1 (fr) * | 1996-11-25 | 1998-05-29 | Baude Roger Clet Yves | Cuiseur a manioc en vue de l'obtention de farine alimentaire |
-
0
- DE DENDAT4414D patent/DE4414C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2756145A1 (fr) * | 1996-11-25 | 1998-05-29 | Baude Roger Clet Yves | Cuiseur a manioc en vue de l'obtention de farine alimentaire |
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