DE44126C - Pferdeschoner - Google Patents
PferdeschonerInfo
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- DE44126C DE44126C DENDAT44126D DE44126DA DE44126C DE 44126 C DE44126 C DE 44126C DE NDAT44126 D DENDAT44126 D DE NDAT44126D DE 44126D A DE44126D A DE 44126DA DE 44126 C DE44126 C DE 44126C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- horse
- elastic ring
- arms
- schooner
- rotatable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C11/00—Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
. LEOPOLD ECKMANN in BERLIN. Pferdeschoner.
Bei den bisher bekannten Pferdeschonern kommen Spiral- oder sonstige Federn und
Buffer in Anwendung, welche sehr bald ihre Spannkraft verlieren, da der Zug der Thiere
direct auf sie wirkt. Es werden auch auf schiefen Ebenen laufende Rollen in Anwendung
gebracht, deren Friction sich bei der Verschiebung allmälig vermindert, und zwar im
Verhältnifs zur Vergröfserung des Neigungswinkels. ,
Diese Mifsstände sollen durch die nachstehend beschriebene Erfindung gehoben werden.
Das Neuartige an derselben besteht darin, dafs ohne Federn, ohne Buffer und ohne
Uebertragung des Zuges ,durch Rollen auf Querstücke, die Abschwächung bezw. Vernichtung
der Stöfse im Apparat durch ein einfaches Hebelsystem in Verbindung mit einem entsprechend starken elastischen Ringe bewirkt
wird.
Der nachstehend beschriebene Pferdeschoner wirkt in der Weise, dafs die Stofskraft durch
einen federnden Ring in eine nur allmälig wirkende zerlegt wird, und dafs der Zug und
Stofs nicht direct, sondern indirect auf den elastischen Widerstand wirkt, wodurch eine zu
schnelle Abnutzung vermieden wird.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι den Längsschnitt,
Fig. 2 den Querschnitt,
Fig. 3 den Grundrifs des Pferdeschoners.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, können sich zwei stumpfwinklig angeordnete
Arme DD1 um die Punkte C C1 drehen und sind
mit zwei beweglichen Verbindungsarmen G G1 versehen, welche sich im oberen Theile bei FF1
scharnierartig bewegen und in ihrem gemeinschaftlichen Drehpunkt J mit der Zugstange K
verbunden sind. Wird durch irgend eine Kraft, ζ. B. durch das Zugthier, der Punkt-./ in der
Richtung des Pfeiles (Fig. 1) bewegt, so werden die Arme D D1, um CC1 sich drehend, mit'
ihren oberen Theilen, den Punkten Fund F1, zusammengehen, während sich gleichzeitig deren
untere Theile öffnen müssen.
Dieses Oeffnen wird durch den um den untersten Theil der Arme D D1 gelegten starken
elastischen Ring E derart gehemmt, dafs dadurch eine mit dem weiteren Zusammengehen
der oberen Theile der Arme D D1 sich steigernde Federung erzeugt wird.
Diese allmälig sich steigernde Federung ist es, welche einestheils die Stöfse des Wagens
gewissermafsen in sich .aufnimmt und so verhindert, dafs dieselben auf die Stränge und
das Pferd übertragen werden, anderenteils aber auch ermöglicht, dafs das Pferd allmälig
die Last in Bewegung bringt und gleichmäfsig fortbewegt.
Bei zunehmenden Bewegungswiderständen, z. B. bei im Geleise vorhandenen Löchern oder
daselbst befindlichen Steinen oder dergleichen, wird sich der elastische Ring mehr ausdehnen,
bei abnehmenden Hindernissen bezw. auf ebenen Wegen sich dagegen zusammenziehen und beim Stehenbleiben des Gespannes wieder
selbstthätig die Anfangsstellung einnehmen.
Je nach den verschiedenartigen Fuhrwerken, als Luxuswagen, leichte und schwere Arbeitswagen, erhalten die Pferdeschoner eine Hubweite von 26 bis 78 mnrL
Das vorstehend beschriebene Hebelsystem wird in einem Gehäuse A mit Deckel B derart
untergebracht, dafs die oberen Theile der Arme DD1 mit den Verbindungsarmen G G1
und der Zugstange K heraustreten, dafs aber die unteren Theile verdeckt bleiben und somit
der elastische Ring dem zerstörenden Einflufs von Luft und Licht entzogen wird.
Die Oese an K wird mittelst Hakens an dem Strange, die Oese L am Ortscheit befestigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pferdeschoner, durch welchen eine aus den um CC1 drehbaren Winkelhebeln D D1 und den bei FF1 scharnierartig beweglichen, um / drehbaren Verbindungsarmen G G1 bestehende Hebelanordnung derartig mit einem elastischen Ringe E verbunden ist, dafs bei der Vorwärtsbewegung des Punktes J durch Anzug von K ein Zusammengehen der Punkte FF1 und ein Oeffnen der unteren Arme DD1 bewirkt und hierbei durch den elastischen Ring E ein gleichmäfsiges Anziehen und Fortbewegen der Last ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44126C true DE44126C (de) |
Family
ID=319383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44126D Expired - Lifetime DE44126C (de) | Pferdeschoner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44126C (de) |
-
0
- DE DENDAT44126D patent/DE44126C/de not_active Expired - Lifetime
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