DE441160C - Stauvorrichtung fuer Trockentrommeln o. dgl. - Google Patents

Stauvorrichtung fuer Trockentrommeln o. dgl.

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Publication number
DE441160C
DE441160C DESCH75549D DESC075549D DE441160C DE 441160 C DE441160 C DE 441160C DE SCH75549 D DESCH75549 D DE SCH75549D DE SC075549 D DESC075549 D DE SC075549D DE 441160 C DE441160 C DE 441160C
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DE
Germany
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drum
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drying drums
storage
drying
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Expired
Application number
DESCH75549D
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English (en)
Inventor
August Roemer
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Benno Schilde Maschinenbau AG
Original Assignee
Benno Schilde Maschinenbau AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE441160C publication Critical patent/DE441160C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/026Arrangements for charging or discharging the materials to be dried, e.g. discharging by reversing drum rotation, using spiral-type inserts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Stauvorrichtung für Trockentrommeln o. dgl. Die bisher bekannten Stauvorrichtungen zur Erreichung einer bestimmten Trommelfüllung bei sich drehenden Trommeltrocknern sind entweder am Ende der Trommel ein-oder angebaut oder mit komplizierten Luftauslaßvorrichtungen verbunden. Durch die ein- oder angebauten Stauvorrichtungen wird der freie Durchgang der Heizgase erschwert und des weiteren durch die infolge des Stauvorrichtungseinbaues unvermeidliche Querschnittseinschnürung die Geschwindigkeit der Heizgase bzw. der abziehenden Wrasen so groß, daß Teile des Trockengutes mitgerissen werden, deren Rückgewinnung schwierig und kostspielig ist. Aus diesem Grunde ist man von der unmittelbar ein- bzw. angebauten Stauvorrichtung abgegangen und hat zunächst hinter der Trommel ein Luftauslaßgehäuse angebracht, das wohl ein Austreten .der Luft gestattet, aber zu leichte Teile des verarbeiteten Gutes nicht festhält. Ein derartiger Luftauslaß, bestehend aus meist acht Spiralen, hat aber auch nur etwa 2/3 von dem freien Querschnitt, den die Trockentrommel besitzt, so daß auch hierin entsprechend der hohen Gas- oder Wrasengeschwindigkeit, besonders bei dem Überrieseln des angestauten Gutes auf eine weitere Spirale durch die nun im Druck umgesetzte Strömungsgeschwindigkeit, Trockengut mitgerissen wird. Bei Änderung der Stauhöhe muß das den Luftauslaß umschließende Gehäuse geöffnet «erden, um die meist spiralartig angeordneten Staubleche in der Steigung verstellen zu können.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen und auch die Stauwirkung einfach und die Herstellung der erforderlichen Einrichtung billig zu erreichen, soll der Erfindungsgegenstand in Anwendung gebracht werden.
  • Seine Eigenart besteht den sogenannten Einrichtungen gegenüber darin, daß das Stauvorrichtungsgehäuse feststeht, daß die durch einfache Schaufeln, die am Trommelende befestigt werden können, bewirkte stetige Wendung des angestauten Materials stets den natürlichen Böschungswinkeln desselben gewährleistet, und daß durch die Stellung der Schaufeln das Gut mehr oder weniger in die Trockentrommel zurücktransportiert wird.
  • Dadurch, daß des weiteren der Boden des Staukorbes aus einer Reihe von Klappen besteht, die durch Gewichtshebel außerhalb der Trockenvorrichtung, also außerhalb des die Stauvorrichtung einkapselnden Gehäuses, bedient werden, kann durch Öffnen oder Schließen einzelner Klappen jede Stauhöhe bis zu der höchst erforderlichen leicht erreicht werden. Die Schaufeln, die mit der Trommel eine drehende Bewegung ausführen, wenden das Material dauernd und bringen stets neues an die Oberfläche, wodurch die Nachverdunstung der Restfeuchtigkeit des im Staukorb liegenden erhitzten Gutes bewirkt wird. Die ausgenutzte Abluft oder die beim Gegenstromverfahren eingeführte Heißluft kann ohne starke Umlenkung und ohne daß die Geschwindigkeit durch Querschnittseinschnürungen erhöht wird die Stauvorrichtung passieren.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgesrenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die Gesamtanordnung der Stauvorrichtung, in der Achsrichtung der Trommel gesehen; Abb. 2 zeigt die Seitenprojektion derselben im Schnitt; Abb. 3 zeigt die beispielsweise Anordnung der Klappengewichtshebel am Äußeren des Trockenapparates; Abb. 4 zeigt die Anordnung einer einstellbaren Kappe, wodurch ebenfalls jede Böschungshöhe erreicht werden kann.. Das die Trommel durchwanderte Material gelangt nach Abb. i und z in den Staukorb a, dessen Boden z. B. aus Klappen bi, b2, b3, b4 usw. besteht, die mittels Gewichtshebel cl, c2, c3, c4 usw. (die außerhalb der Trockeneinrichtung angeordnet sind, s. Abb. 2 und 3) beliebig geöffnet oder geschlossen werden können. Am Ende der Trommel sind Schaufeln d angebracht, die das in dem Staukoib a auf dem Boden liegende Gut wieder an die Oberfläche bringen, worauf das geho'-ene Material, über den stets natürlichen Böschungswinkeln des Trockengutes hergleitend, sich langsam wieder nach unten bewegt (Abb. i). Gleichzeitig fällt aus der Trommel neues Gut auf die Staumenge und beschreibt denselben Weg, ohne daß ein Überfüllen eintreten kann, da alles Produkt über dem eingestellten Füllungsrad der Böschungsebene e-e, g-g, h-h (je nach Stellung der Klappen) durch die Öffnungen abgeführt wird.
  • Statt der einzelnen Klappen kann natürlich auch, wie aus Abb.4 ersichtlich, eine Kappe i um den Punkt j drehend angeordnet werden, die sich in den feststehenden Korbteil k einschiebt und durch eine Spindel o. dgl. von außen so eingestellt werden kann, daß ebenfalls hierdurch die Stauungshöhe geregelt wird.
  • Der abziehende, ausgenutzte Heizluftstrom zieht ohne Querschnittseinschnürungen und ohne scharfe Umlenkung ab, ohne daß ein nennenswerter Teil des im schützenden Staukorb liegenden Trockengutes mitgerissen werden kann, da dieses nur dem durch den Ventilator erzeugten statischen Unterdruck ausgesetzt ist, nicht aber der Strömungsgeschwindigkeit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stauvorrichtung für Trockentrommeln o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das ausfallende Gut in einen feststehenden Staukorb gelangt und dessen Durchmesser größer als der der Trommel ist, so daß der Durchgangsquerschnitt der Abgase keine Verminderung erfährt.
  2. 2. Stauvorrichtung nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß die Stauhöhe durch von außen einstellbare Bodenklappen (b1, b2, b3, b4) öder eine um die Trommelachse drehbare Kappe (i) geregelt wird.
DESCH75549D 1925-10-02 1925-10-02 Stauvorrichtung fuer Trockentrommeln o. dgl. Expired DE441160C (de)

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