DE440780C - Wagenaufschiebevorrichtung mit Druckluftmotor - Google Patents

Wagenaufschiebevorrichtung mit Druckluftmotor

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DE440780C
DE440780C DEW70410D DEW0070410D DE440780C DE 440780 C DE440780 C DE 440780C DE W70410 D DEW70410 D DE W70410D DE W0070410 D DEW0070410 D DE W0070410D DE 440780 C DE440780 C DE 440780C
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compressed air
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air motor
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trolley sliding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Wagenaufschiebevorrichtung mit Druckluftmotor. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Auf- und Abschieben von Förderwagen auf und von dem Förderkorbe in Bergwerksbetrieben, die derart gesteuert wird, daß nur die für das Aufschieben erforderliche Druckluftmenge, ohne weiteren Zusatz von Druckluft, auch den Rückgang bei Expansion bewirkt.
  • Die Steuerung des Druckmittels der bis jetzt bekannten Wagenaufschiebevorrichtungen erfolgt derart, daß sowohl beim Aufschieben der Förderwagen auf den Förderkorb als auch beim Rückgang des Schuborgans der Motor bzw. Zylinder jedesmal mit frischer Druckluft aus der Druckluftleitung beaufschlagt wird. Während eines Arbeitsspieles, d. i. während eines Aufschiebens und eines Rückganges, erhält - der Motorzylinder zwei Füllungen mit frischer Druckluft. Diese derartig gesteuerten VÖrrichtÜngen haben den Nachteil, daß, ihr Druckluftverbrauch sehr groß ist, daß sie also unwirtschaftlich arbeiten.
  • Es ist ferner bekannt, daß bei Schüttelrutschen- und Förderrinnen-Druckluftmotoren der Arbeitszylinder sowohl beim Hingang als auch beim Rückgang des Kolbens mit frischer Druckluft beaufschlagt wird, wobei die Auspuffluft in einem vom Arbeitszylinder mit geringerer Hubzahl betriebenen Zusatzzylinder weitere Arbeit leistet, und es ist auch bekannt, daß bei Schüttelrutschenmotoren die für den Kolbenhingang erforderliche Druckluft durch Überströmen den Rückgang unter Zusatz frischer Druckluft bewirkt.
  • Die Erfindung zielt nun darauf ab, den Druckluftverbrauch der Wagenaufschiebevorrichtungen auf eine Mindestmenge herabzudrücken, was dadurch erreicht wird, daß die zum Aufschieben, d. i. zum Kolbenhingang, benötigte Druckluftmenge auch zum Rückgang verwendet wird, wobei während des Überströmens und während des Rückganges eine Expansion dieser Druckluftmenge stattfindet.
  • Es ist für die Ausführung des Erfindungsgedankens dabei gleich, ob der Antrieb der Vorrichtung durch einen oder durch zwei sich ergänzende Zylinder erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i einen Schnitt in schematischer Darstellung bei Verwendung eines Zylinders, Abb. 2 einen Schnitt in schematischer Darstellung bei Verwendung zweier Zylinder.
  • Die Arbeitsweise ist bei Anordnung eines Zylinders nach Abb.-i folgende: -In dem Druckluftzylinder cc bewegt-sich, ein Differentialkolben, der von dem Schieber d derart gesteuert wird, -daß- beim Aufschieben die Druckluft bei b eintritt und auf die Differenzfläche von I weniger II des Kolbens .wirkend, diesen nach c bewegt, in dieser Endstellung auf die volle Kolbenfläche I überströmt, dadurch den Kolben in seine Anfangsstellung b zurückbewegt und bei Beginn des nächsten Hinganges ins Freie entweicht. Dabei expandiert die Druckluft sowohl beim Überströmen im Verhältnis der Raumvergrößerung -als'äuch beim Rückgang des Kolbens- annähernd `im 'Verhältnis der Kolbenflächen I weniger If zu I.
  • Laie Arbeitsweise bei Anordnung zweier Zylinder nach Abb. z ist folgende: In `dEn--Druckluftzylindern e und f bewegt sich je ein Kolben g und h, die durch eine gemeinschaftliche Kolbenstange i. verbunden sind. Die Kolbenfläche III des größeren Kolbens g wird zum Aufschieben, die Kolbenfläche IV des kleineren Kolbens h zum Rückgange der Vorrichtung verwendet. Die Druckluft wird beim Hingang, d. i. beim Aufschieben der Wagen, vom Schieber k derart gesteuert, daß sie den Kolben g von 3 nach .¢ bewegt, wobei der Zylinderraum rechts vom Kolben g unter atmosphärischer Spannung steht. Gleichzeitig wird von Kolben g der Kolben h aus Stellung i nach 2 geschoben. Beide Kolbenseiten des Kolbens h stehen dabei unter atmosphärischer Spannung. Ist Kolben g in seine Endstellung q. und mit ihm Kolben h in seine Endstellung 2 gelangt, so strömt die Druckluft von der linken Kolbenseite des Kolbens g durch Rohr 1, Schieber k und Rohr na auf die rechte Kolbenseite des Kolbens g, diesen entlastend, und gleichzeitig auch durch Rohr n auf die rechte Kolbenseite des Kolbens h über und bewegt die Vorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurück. Dabei expandiert die Druckluft beim Überströmen und beim Rückgang im Verhältnis der RaumvergrÖßerung, ähnlich wie bei der Arbeitsweise nach Abb. i.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPUUCfi Wagenaufschiebevorrichtungen mit Druckluftmotor, . dadurch gekennzeichnet, dä.ß die für das-Aüfschieben, d. i. für den Hingang, - .erforderliche Druckluftmenge allein unter Expansion auch den Rückgang bewirkt. "- -
DEW70410D 1925-09-09 1925-09-09 Wagenaufschiebevorrichtung mit Druckluftmotor Expired DE440780C (de)

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