DE440706C - Anlegevorrichtung fuer Druckmaschinen - Google Patents

Anlegevorrichtung fuer Druckmaschinen

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DE440706C
DE440706C DESCH72418D DESC072418D DE440706C DE 440706 C DE440706 C DE 440706C DE SCH72418 D DESCH72418 D DE SCH72418D DE SC072418 D DESC072418 D DE SC072418D DE 440706 C DE440706 C DE 440706C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/54Pressing or holding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Anlegevorrichtung für Druckmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Anlegevorrichtung für Druckmaschinen, die dazu dient, Bogen oder Hefte zum Bedrucken in die Anlegemarken zu bringen. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung werden die Bogen oder Hefte in an sich bekannter Weise vom Stapeltisch durch eine hin und her gehende Saugstange abgenommen und auf einen Bandförderer gebracht, der sie bis zü einer unmittelbar vor dem Druckzylinder angeordneten Anlegemarke vorschiebt. Diese Marke wird im gleichen Augenblick zurückgezogen, indem die Greifer des Druckzylinders den Bogen erfassen.
  • Während bei bekannten Vorrichtungen dieser Art die Bogen von dem Stapeltisch bis zum Förderband einen Weg von mehreren Zentimetern zurücklegten, ist nach der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Kante des Bogenstapels unmittelbar an der oberen Bandwalze anliegt, so daß diese bei ihrer Drehung die Kanten der obersten Bogen nach oben drückt und dadurch die Bogen zu trennen sucht.
  • Während bei bekannten Vorrichtungen die Saugstange beim Erfassen des Bogens gekippt und damit eine Trennung des Bogens vom Stapel hervorrufen wird, liegt das Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, daß über dem Bogenstapel mehrere kleineHäkchen angeordnet sind, gegen die die oberen Bogen von der Bandwalze sanft angedrückt werden. Beim Erfassen des Bogens durch die Saugerstange macht diese eine kleine Rückzugbewegung, wodurch der Bogen einerseits vom Stapel getrennt und andererseits unter den Häkchen vorgezogen wird. Darauf wird der erfaßte Bogen auf das Förderband gebracht und von den Förderwalzen übernommen. Diese Trennung ist bedeutend einfacher als die Kipptrennung, denn zu dieser gehören besondere Gestänge, die nur dazu dienen, die Saugstange zu drehen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Anlegevorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
  • Vor dem Druckzylinder i und dem Plattenzylinder 2 ist ein an sich bekannter schräger Tisch 3 angeordnet, über den durch Walzen 4 und 5 die Förderbänder 6 gezogen werden. Unmittelbar an der oberen Bandwalze 4 liegt der Bogenstapel 7 an. Der Stapeltisch 8, auf dem der Stapel ruht, wird in der üblichen Weise der Abnahme des Bogenstapels ent= sprechend nachgeschoben. Die obere Bandwalze 4 ist mit Ausdrehungen versehen, in denen die Schienen g, die den Bogenstapel be- grenzen, Platz finden, so daß also die Bandwalze 4 mit ihren nicht ausgedrehten Teilen unmittelbar an dem Bogenstapel 7 anliegt und dessen obere Blätter nach oben zu drücken sucht. Die Schienen g tragen am oberen Ende kleine Häkchen io, gegen die die Kante des Bogenstapels auf diese Weise angedrückt wird.
  • An der Walze 4 liegen mehrere Rollen i i an, deren Arme auf einer Welle 12 sitzen. Ein Arm dieser Welle wird durch eine Feder 13 Heruntergedrückt, wodurch die Rollen ii von der Walze 4 abgehoben werden. In dem Augenblick, in dem ein Bogen zwischen die Walze-4-und die Rollen i i gebracht wird, werden diese durch eine nicht mitgezeichnete, an sich bekannte Vorrichtung auf die Walze 4 gesenkt, so daß sie den inzwischen:mit seiner-Vorderkante auf die Förderbänder 6 gelangten Bogen gegen diese andrückeix.' -- '- _ Bei der dargestellten Anordnung werden die Bogen mittels einer Sauggtange=i8; an der eine Anzahl Saugdüsen ig sitzen, auf die Förderbänder 6 gebracht. Die Saugstange 18 wird an beiden Seiten von Stangen 2o getragen,- die federnd ausziehbar an Schwinghebeln 21 angeordnet sind. Ani einem auf der Welle 22 dieser Hebel 21 sitzenden Arm 23 greift eine Kurbelstange 24 an, die von einer auf der Hauptwelle der Maschine angeordneten Kurbelscheibe-25 bei jedem Arbeitsgang -hin und her bewegt wird. Die Saugstange 18 läuft mit ihren beiden Enden über Kurvenführungen 27, die bei 28 an einem festen Maschinenteil schwingbar angeordnet sind. - Die- Zeichnung zeigt die Teile in der Stellung, die sie einnehmen, wenn sich die Düsen ig gerade auf den Bogenstapel 7 aufgesetzt haben. In diesem Augenblick beginnt die Saugwirkung. Wie aus der Stellung der Kurbelscheibe 25 ersichtlich ist,. machen die Arme 21 noch eine kurze Bewegung nach der rechten Seite der Zeichnung, wodurch der angesaugte Bogen unter den Häkchen io vorgezogen und gleichzeitig etwas aufgewölbt wird, so daß er sich leicht von dem Bogenstapel trennt. In diesem Augenblick werden die Kurvenführungen 27 angehoben und dadurch der Bogen vom Stape17 abgehoben. Das Anheben der Führungen 27 kann mittels einer Kurvenscheibe 30 auf der Haupt"velle bewirkt werden, die mittels einer federnd gegen sie angedrückten Schubstange 31 einen Winkelhebel 32 schwenkt, der mit einer der Kurvenführungen 27 durch: eine Stange 33 verbunden ist.
  • .Die Arme 21 machen darauf eine kurze Schwingbewegung nach der linken Seite der Zeichnung; die Düsen i g bringen infolgedessen die Kante des erfaßten Bogens zwischen die Bandwalze 4 und die Rollen i i, worauf diese sich auf die Bandwalze 4. senken. Gleichzeitig hört die Saugwirkung auf. Der Rückgang der Saugstange 18 erfolgt auf den inzwischen wieder gesenkten Schubkurven 27, so daß sich die Düsen ig in schräger Richtung an den Bogen heranschieben, während gleichzeitig die Saugwirkung wieder einsetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlegevorrichtung für Druckmaschinen, bei der die vom Stapeltisch abgehobenen Bogen durch- Saugdüsen o. dgl. einemr_-Bandförderer übergeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenstäpel- (7)' äii "der oberen Walze (4) des Bandförderers (6) anliegt.
  2. 2. Anlegevorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenstapel (7) von der oberen Bandwalze (4) gegen über den -Rand des Stapels greifende Häkchen (io) angedrückt und durch eine Rückbewegung der Saugdüsen (ig) o. dgl. über die Häkchen (io) gehoben wird. -3. Anlegevorrichtung. nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Saugdüsen (ig) tragende Saugstange (i8) ausziehbar an Schwingarmen (2i) angebracht ist und sich auf gegen -die Bandförderung (4, 6) ansteigenden Kurvenführungen (27) bewegt. - - - _-4. Anlegevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenführungen (27) nach dem- Ansaugen und Zurückschieben des Bogens gehoben werden.
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