DE44062C - Spulenbank (Flyer) - Google Patents

Spulenbank (Flyer)

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Publication number
DE44062C
DE44062C DENDAT44062D DE44062DA DE44062C DE 44062 C DE44062 C DE 44062C DE NDAT44062 D DENDAT44062 D DE NDAT44062D DE 44062D A DE44062D A DE 44062DA DE 44062 C DE44062 C DE 44062C
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DE
Germany
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shaft
sleeve
machine
belt guide
worm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44062D
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English (en)
Original Assignee
Fr. OTLING-HAUS in Viersen, Rheinpreufsen
Publication of DE44062C publication Critical patent/DE44062C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/01Preparatory spinning machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Vorspinnmaschinen, welche unter dem Namen Spindelbänke (banc ä braches, flyer) bekannt sind, und betrifft die Regulireng der Spulengeschwindigkeit, um die richtige Fadenspannung zu erzielen. Bei den jetzt im Gebrauch befindlichen Spindelbänken haben bekanntlich die Spindeln, welche von der Hauptwelle durch ein Rädersystem angetrieben werden , eine constante Umdrehungszahl. Desgleichen führt das Streckwerk (für Vorgarn ein und derselben Nummer) in der gleichen Zeit stets gleich viel Faden zu. Spindel und Streckwerk haben also constante Bewegungen. Die Spule dagegen hat nicht eine constante Umdrehungszahl und wird das Zusammenarbeiten derselben mit der Spindel durch einen complicirten Mechanismus geregelt.
Die Spule macht bei jeder folgenden Schicht Garn, welche auf dieselbe aufgewickelt wird, weniger Umdrehungen in einer Minute, vorausgesetzt, dafs die Spindel sich mit gleicher Geschwindigkeit weiter dreht. Bei dem Arbeiten der Spindelbank erhält somit die Spule eine stets langsamere Bewegung, welche selbstthätig durch die Maschine bewirkt wird. Der hierzu verwendete Apparat besteht im wesentlichen aus zwei konischen Riementrommeln, dessen Riemenführer durch Zahnstange und Zahnrad bewegt wird. Das letztere sitzt mit einem Sperrrad auf derselben Welle oder auf einer zweiten Welle, welche mit der ersteren durch konische Räder verbunden ist, so dafs bei Freigabe des Sperrrades das Zahnrad und somit der Riemenführer unter dem Einflufs eines Gewichtes bewegt wird. Das Sperrrad kann ausgewechselt werden, so dafs eine Aenderung in der Bewegung der Riemenführer erzielt werden kann. Die Spulenbankbewegung hat eine doppelte Regulirung bezüglich der Geschwindigkeit und der Hubhöhe, und wird diese Regulirung gleichfalls durch die vorhin erwähnten konischen Riementrommeln bewirkt mit Hülfe eines Zahnradsystems. Die Veränderung in der Bewegung von Spule und Spulenbank wird somit durch Verschiebung des Riemens auf den konischen Riementrommeln bewirkt und erfolgte diese Verschiebung selbstthätig durch die Maschine selbst. In den bis jetzt bekannten Maschinen war es nicht gut möglich, die richtige Fadenspannung, namentlich bei gröberen Vorgarnnummern, mit Sicherheit zu erzielen, wenn das Sperrrad dem Gespinnst nicht genau entsprach.
Die im Nachstehenden beschriebene Einrichtung soll ohne Auswechseln des Sperrrades eine Regulirung ermöglichen, welche von dem die Maschinen bedienenden Arbeiter mit Leichtigkeit, Sicherheit und ohne Störung in der Beaufsichtigung der Maschine bewirkt werden kann.
Fig. ι zeigt die Ansicht einer Spindelbank.
Fig. 2 bis 5 sind Details der Vorspinnmaschine.
Auf der Welle m in Fig. 1 und 4 ist das auswechselbare Sperrrad / befestigt, welches in der bekannten Weise von der Spulenbank am Ende ihres Hubes bewegt wird, zum Zweck, die Riemenverschiebung auf den Konusscheiben kl und k2 zu bewirken. Die Bewegung wird von Sperrrad / bezw. Welle m mittelst der konischen Räder η und nl, Fig. 2 und 4,

Claims (2)

  1. auf Welle α übertragen, von letzterer aus wird alsdann der Riemenführer d der Konusscheiben /f1 und λ·'2 mittelst Zahnstange e und Zahnrades f bewegt. Diese Uebertragung von Welle α auf Riemenführer d ist eine eigenthümliche und derart eingerichtet, dais der Riemenführer bewegt werden kann, ohne die Welle α zu drehen. Zu diesem Zweck ist auf Welle α eine Hülse c. Fig. 2 und 4, lose angeordnet, welche zwischen dem auf der Welle befestigten Handrad λ1 und einem Stellring .? in ihrer Lage gesichert ist und sich so unabhängig von der Welle drehen kann. Auf dieser Hülse c ist das Zahnrad f zum Beweeen der Zahnstange e des Riemenführers d und eine Kettenrolle r für die Kette des Spanngewichtes f1 (s. Fig. 1 und 4 ^ befestigt.
    Auf dem oberen Ende der Hülse c ist ein Schneckenrad c! befestigt, welches mit einer Schnecke &' in Eingriff steht, die in Lagern b b gelagert ist, welche letztere an dem Hund rad ax angegossen oder sonst irgendwie befestigt sind. Die Schnecke ύ1 kann durch Handräder b-b-, Fig. 2 und 3, gedreht werden. Bei dieser Anordnung wird durch Drehen der Schnecke bl mittelst Handräder b'- b~ die Hülse c gedreht. während Welle α stehen bleibt. Es kann somit der Riemenführer d durch Drehen der erwähnten Schnecke beliebig nach der einen oder anderen Richtung verschoben werden. Wird das vorhin genannte Sperrrad / freigegeben, so kommt das Gewicht fl zur Wirkung, und es findet eine Drehung der Welle a mit der Hülse c gleichzeitig statt. In diesem Falle bildet Schnecke Z?1 und Schneckenrad c1 die Kupplung zwischen Hülse c und Welle a. Es wird daher die durch Sperrrad / eingeleitete und durch Gewicht fi bewirkte Function der Welle α durch die Hülse c in keiner Weise beeinträchtigt. Die Hülse mufs somit im Allgemeinen sämmtliehe Bewegungen der Welle a mitmachen und kommt nur durch Drehung der Handrädchen b" in gesonderte Thätigkeit.
    Fig. 5 zeigt eine Abänderung der in Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Einrichtung, indem die Schnecke g in einem Schlitz des Handrades a1 gelagert ist und mit dem auf Hülse c befestigten Planrad /; in Eingriff steht. Die Wirkungsweise ist hier ganz dieselbe wie bei der beschriebenen Einrichtung.
    Diese Einrichtung, gleichviel welche der beiden Anordnungen gewählt wird, kann von dem die Maschine bedienenden Arbeiter mit gröfster Bequemlichkeit und Präcision gehandhabt werden, ohne denselben in der Beaufsichtigung der Maschine zu behindern. Das bisher übliche Versetzen des Sperrrades Z, welches ein Verschieben der Radiusstange k und dadurch ungleiche Bildung der Konen auf den Bobinen im Gefolge hat, fällt bei dieser Einrichtung ganz weg, ebenso die bekannte Einrichtung zum »Verschieben des unteren Konus«, welche sich nicht bewährt, weil dabei der untere Konus sich auf einem Federkeil axial verschieben mufs, dadurch bald ausgeleiert wird und in diesem Zustande Störung bei An- und Abstellen der Maschine verursacht.
    Vm die bedeutende Differenz, welche beim ersten bis vierten Wagenniedergang dann entsteht, wenn Fäden beim letzten Viertel auf den oberen leeren Theil der Spulen gelangen, zu vermeiden, mufste bisher der Arbeiter das Handrad λ' stets in Händen halten und wurde dadurch in der allgemeinen Beaufsichtigung und Bedienung der Maschine sehr behindert. Auch dieser Üebelstand fällt durch die neue Einrichtung weg, da in solchen Fällen eine Vorwärts- bezw. Rückwärtsdrehung der Handrädchen Z>2 bezw. g zur richtigen Zeit genügt, Differenzen in der Gleichmäfsigkeit des Bobinenkonus vorzubeugen.
    Der Arbeiter gewinnt dadurch den Voriheil, sich ungehindert den sonstigen Functionen der Maschine widmen zu können. Es kommt nicht ! in Betracht, ob die Riemenführung oben oder mitten nut dem Konus liegt und ob die Verschiebung durch Zahnstange oder Schraube ce- ! schicht. Die Einrichtung kann jedem der be- ! kannten Maschinensysteme leicht angepafst werden.
    Pa Ti-. KT- Anspruch:
    Eine Spulenbank (Flyer), bei welcher — ■ unbeschadet der automatisch erfolgenden Abänderung der Spulengeschwindigkeit von Schicht zu Schicht — die Regulirung der Vorgarnspannung von Hand dadurch bewirkt werden : kann, dafs die Verschiebung des Kegelriemens (d) j nicht mehr direct von der Steuerwelle (a) aus, ! vielmehr von einer dieselbe umschliefsenden Hohlwelle (c) erfolgt, welche durch ein den • Eingriff der Hand zulassendes Schraubenrad- ! getriebe mit der Steuerwelle selbst gekuppelt ist.
  2. 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44062D Spulenbank (Flyer) Expired - Lifetime DE44062C (de)

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