DE440608C - Selbstentlader - Google Patents
SelbstentladerInfo
- Publication number
- DE440608C DE440608C DED48353D DED0048353D DE440608C DE 440608 C DE440608 C DE 440608C DE D48353 D DED48353 D DE D48353D DE D0048353 D DED0048353 D DE D0048353D DE 440608 C DE440608 C DE 440608C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flaps
- self
- thumbs
- flap
- lever
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- Expired
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 17
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 2
- 101001017827 Mus musculus Leucine-rich repeat flightless-interacting protein 1 Proteins 0.000 description 3
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D7/00—Hopper cars
- B61D7/08—Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. FEBRUAR 1927
14. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 440 608 KLASSE 20 c GRUPPE
(D 4S353 IIjuoc)
Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-Akt-Ges. in Dortmund.
Selbstentlader. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1925 ab.
Es wird beim Entladen von Selbstentladern in kleinere Behälter oder auf Transportbänder
vielfach die Beobachtung gemacht, daß das in größerer Menge zur Entladung kommende
Ladegut nicht schnell genug abgeführt werden kann. Es ist deswegen erforderlich, die
Bunkeranlagen zu vergrößern, eine größere Anzahl von Transportbändern nebeneinanderzuschalten
oder aber den Selbstentlader nicht so zu entladen, daß sein Behälter in kurzer
44Ο6Θ&
Zeit völlig geleert ist. Die beiden ersten.
Wege sind infolge der damit verbundenen Unkosten durch. Vergrößerung der Anlage
häufig, z. B. bei Platzmangel, nicht gangbar
und auch teuer. Besser wäre es daher, Selbstentlader so zu bauen oder bestehende
so umzubauen, daß das Ladegut in der Zeiteinheit in geringerer Menge als bisher anfällt.
Diesem Auswege steht jedoch der Nächteil
entgegen, daß das Ladegut bei langsamer Entladung leicht hängenbleibt, wodurch die
Vorteile der Selbstentladung aufgehoben werden.
Die Erfindung beschreitet den letztgenannten Weg, wobei das Ladegut in* geringerer
Menge stufenweise zur Entladung kommt. Dabei ist die Geschwindigkeit so groß, daß ein
Hängenbleiben mit Sicherheit ausgeschlossen ist. Voraussetzung für die Anwendung der
Erfindung sind Selbstentlader, bei denen die Entladeklappe in mehrere Klappen unterteilt
ist.
Das Ziel der Erfindung wird dadurch erreicht, daß die die Klappen verschließenden
Daumen, die in an sich bekannter Weise auf einer gemeinsamen Welle angebracht und
nacheinander bewegt werden, verschiedene Länge aufweisen. Je nach Wahl ihrer Länge
können sie die Klappen in beliebiger Reihenfolge oder auch beliebige Klappengruppen
zum Öffnen freigeben.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Es zeigt Abb. 1 die Längsansicht
eines Selbstentladers mit der neuen Vorrichtung, Abb. 2 seine Stirnansicht; Abb. 3 und 4
stellen Einzelheiten der Daumen und der Klappenstellung dar.
Auf der einen Auslösehebel tragenden Welle w sitzen die Daumen a, b und c, die die
Entladeklappen 1,2 und 3 in der Schließlage halten. Die Größenverhältnisse der einzelnen
Daumen sind aus der Abb. 3 zu er- i sehen, in der die Daumen der Deutlichkeit j wegen einzeln gezeichnet sind. Aus Abb. 4 |
ist die Arbeitsweise der Vorrichtung beim Be- ] tätigen der Welle w ersichtlich, und zwar sind '
bei Hebelstellung I (Abb. 2) sämtliche Klap- ; pen geschlossen. Durch Drehen des Aus- ■
lösehebels von Hebelstellung I in Hebel- ; stellung ΙΓ wird die Klappe 1 durch die
Daumen c freigegeben, und ein Teil des Wa- ; geninhaltes wird entleert. Die übrigen Klappen
2 und 3 werden durch die Daumen b j und α in der Stellung II geschlossen gehalten. ■
Durch weiteres Drehen des Hebels von Hebelstellung II in die Hebelstellung III wird
die Klappe 2 freigegeben und ein weiterer Teil des Wageninhaltes entleert. Die Klappe 3
wird durch die Daumen α in der Stellung III festgehalten. Durch ein Drehen des Auslösehebels
in Hebelstellung IV wird die letzte Klappe gelöst und der Rest des Wageninhaltes
entleert.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Zahl der zu entleerenden Klappen beliebig
ist, desgleichen die Reihenfolge der Entleerung. Z. B. statt zu entladen I. Klappe 1,
II. Klappe 2, III. Klappe 3, kann man entladen I. Klappe 1, II. Klappe 3, III. Klappe 2,
je nach Anordnung der Daumen.
Zur Entleerung ganzer Klapp enigrupp en würde man je eine oder mehrere der Hebelstellungen
überschlagen. Um sämtliche Klappen gemeinsam zu öffnen, genügt es, den Auslösehebel sofort über die Zwischenstellungen
in die Endstellung zu drehen.
Anstatt die Länge der Daumen zu ändern, kann man auch in der Weise vorgehen, daß
man an den Klappen Ansätze verschiedener Länge anbringt. Beim Betätigen der Welle
wird dann der kürzeste Ansatz zuerst seinen Halt auf dem Daumen verlieren, dann der
nächstkürzere usf.
Außerdem ist noch folgende Anordnung möglich, wobei sämtliche Daumen ebenfalls1
gleich lang sein können. Es werden der Klappenzahl entsprechende Hohlwellen, die je
einen Betätigungshebel und Daumen tragen, ineinandergesteckt. Ihre Länge reicht, von
den Betätigungshebeln an gerechnet, bis zu der dazugehörigen Klappe. Durch Bewegen des.
Betätigungshebels jeder Welle nacheinander oder in beliebiger Reihenfolge wird jedesmal
eine Klappe freigegeben. Kuppelt man die Betätigungshebel einer Wagenseite miteinander,
so ist es möglich, sämtliche Klappen dieser Seite auf einmal zu öffnen.
Claims (2)
1. Selbstentlader mit einer Mehrzahl von Entladeklappen und mit stufenweiser
Entleerung des Ladeguts mittels auf einer gemeinsamen Welle angebrachter Daumen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Daumen, um das stufenweise Öffnen der Entladeklappen
zu ermöglichen^ verschiedene Länge erhalten.
2. Selbstentlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von
Daumen verschiedener Länge Ansätze unterschiedlicher Länge an den Klappen vorgesehen sind, die sich gegen die Daumen
abstützen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
BERLDi, GEDRUCKT IN DER REiq.HSDRPCgERBI.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED48353D DE440608C (de) | 1925-07-14 | 1925-07-14 | Selbstentlader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED48353D DE440608C (de) | 1925-07-14 | 1925-07-14 | Selbstentlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440608C true DE440608C (de) | 1927-02-14 |
Family
ID=7051101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED48353D Expired DE440608C (de) | 1925-07-14 | 1925-07-14 | Selbstentlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440608C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948519C (de) * | 1954-05-18 | 1956-09-06 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verschlussgetriebe fuer Seitenentleerer |
-
1925
- 1925-07-14 DE DED48353D patent/DE440608C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948519C (de) * | 1954-05-18 | 1956-09-06 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verschlussgetriebe fuer Seitenentleerer |
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