DE2845960C2 - Anlage für die Behandlung von Waren in Behandlungsbädern, insbes. für Metallreinigungsanlagen, galvanotechnische Anlagen o.dgl. - Google Patents

Anlage für die Behandlung von Waren in Behandlungsbädern, insbes. für Metallreinigungsanlagen, galvanotechnische Anlagen o.dgl.

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DE2845960C2
DE2845960C2 DE2845960A DE2845960A DE2845960C2 DE 2845960 C2 DE2845960 C2 DE 2845960C2 DE 2845960 A DE2845960 A DE 2845960A DE 2845960 A DE2845960 A DE 2845960A DE 2845960 C2 DE2845960 C2 DE 2845960C2
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Heinz 7022 Leinfelden-Echterdingen Kehrle
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Duerr GmbH
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LANGBEIN-PFANHAUSER WERKE AG 4040 NEUSS DE
LANGBEIN-PFANHAUSER WERKE AG 4040 NEUSS
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
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Description

Manipuliereinrichtung 4 für das Einsetzen von Warenkörben 1 in die Behandlungsbehälter 3, für das Ausheben der Warenkörbe 1 aus den Behandlungsbehältern 3 sowie für das sogenannte Überheben zwischen benachbarten Behandlungsbehältern 3. Zugeordnet ist eine nicht gezeichnete Steuereinrichtung. Die Manipuliereinrichtung 4 besitzt ein drehbares Führungsgestell 5. An dem drehbaren Führungsgestell 5 befinden sich auf- und niederbewegbare Ausleger 6. An diese ist jeweils ein Waicnkorb 1 anschließbar. Die Ausleger 6 sind mit Hilfe des Führungsgestells 5 von Behandlungsbehälter 3 zu Behandlungsbehälter 3 umsetzbar. Im Ausführungsbeispiel ist neben den drei Behandlungsstationen I, II, III mit Behandlungsbehältern 3 eine weitere Station IV vorgesehen, die dazu dient, die Ausleger 6 mit einem Warenkorb 1 zu beschicken bzw. einen Warenkorb 1, dessen Ware bereits behandelt ist, aus der Anlage herauszunehmen.
Für die Erfindung ist wesentlich, daß unternalb des Führungsgestells 5 eine Hubbühne 7 angeordnet ist. Diese ist mit einer entsprechenden zentralen Hubeinrichtung 8 auf- und niederbewegbar und mit dem Führungsgestell 5 drehbar. Das deuten die in die F i g. 1 und 2 eingezeichneten Pfeile an. Die Hubbühne 7 ist aber auch unabhängig vom Führungsgestell 5 in ihre Ausgangsposition zurückdrehbar, wenn dieses aus betriebstechnischen Gründen erforderlich ist, sei es mit gleicher Drehrichtung, sei es mit entgegengesetzter Drehrichtung. Hierzu kommt die Hubbühne 7 in ihrer untersten Stellung von dem Auslegern 6 frei und kann diese unterfahren.
Die Hubbühne 7 besitzt den Auslegern 6 zugeordnete Absetzböcke 9 unterschiedlicher Höhe, denen Absetzarme 10 an den Auslegern 6 zugeordnet sind. Es können also die Ausleger 6 mit Hilfe der Absetzböcke 9 auf ein vorgegebenes Niveau eingestellt oder bei gleichzeitiger Betätigung der Hubbühne 7 auch angehoben werden, wobei dann die Absetzarme 10 auf den Absetzböcken 9 aufliegen. Um unterschiedliches Niveau zu verwirklichen, sind die Absetzböcke 9 auswechselbar, d. h. die Hubbühne 7 kann mit Absetzböcken 9 unterscheidlicher Höhe versehen werden. Die Absetzböcke 9 treten nur zum Überheben der Warenkörbe von einem Behandlungsbehälter 3 in den anderen in Funktion.
Die Fig.3 bis 6 erläutern die kinematischen Zusammenhänge. Sie schließen an an die gezeichnete Ausführungsform der Hubbühne 7 mit Drehkranz 11 und zeigen zunächst den abgewickelten Drehkranz 11. Man erkennt auf dem Drehkranz 11 auch zwei ίο Absetzböcke 9 und oberhalb des Drehkranzes 11 die Ausleger 6 des Führungsgestelles 5, an die sich die nicht gezeichneten Warenkörbe 1 anschließen. In Fig.3 befinden sich zwischen den Behäjtern 12 Wände 13 von Behandlungsbehältern 3. die ein Überheben erforderlich machen. Die Hubbühne 7 befindet sich in ihrer Position unten. In F i g. 4 befindet sich die Hubbühne 7 in ihrer Position oben. Man erkennt, daß dabei die Ausleger 6 von den Absetzböcken 9 mitgenommen -wurden, so daß sie sich auf einem Niveau befinden, welches es ermöglicht, bei einer Drehbewegung der Hubbühne 7 das Überheben durchzuführen. In F i g. 5 hat diese Drehbewegung und hat das Überheben stattgefunden, in F i g. 6 ist die Hubbühne 7 wieder abgesenkt worden, — und so weiter fort, wobei gegebenenfalls nach Entleerung und erneuter Beschickung an die Funktionsstellung der F i g. 3 wieder anzuschließen ist. Dabei wird die Hubbühne 7 jeweils so tief abgesenkt, daß die Absetzböcke 9 von den Auslegern 6 freikommen. In dieser Stellung erfolgt die Rückführung in die Ausgangsstellung. Die Halterung der Ausleger 6 in ihrer untersten Stellung erfolgt durch andere Bauelemente, z. B. durch besondere Anschläge.
Die Stelltriebe und die Stellmotore, die bei der erfindungsgemäßen Anlage erforderlich sind, ebenso
J5 wie die dazu gehörenden steuerungstechnischen Maßnahmen lassen sich mit den Hilfsmitteln der modernen Antriebs- und Steuerungstechnik ohne weiteres verwirklichen und den oben erläuterten kinematischen Zusammenhängen anpassen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. 2δ 45 960
    Patentanspruch:
    Anlage für die Behandlung von in Warenkörben befindlichen Waren in Behandlungsbädern, die sich in Behandlungsbehältern befinden, insbes. für Metallreinigungsanlagen, galvanotechnische Anlagen und dergleichen, —
    mit einer Mehrzahl von längs eines kreisförmigen Behandlungsweges äquidistant angeordneten Behandlungsbehältern,
    mit einer Manipuliereinrichtung für das Einsetzen von Warenkörben in die Behandlungsbehälter, für das Ausheben von Warenkörben aus den Behandlungsbädern sowie für das sogenannte Überheben zwischen benachbarten Behandlungsbehältern,
    mit einer zentralen Hubeinrichtung und
    mit einer Steuereinrichtung,
    wobei die Manipuliereinrichtung an einem drehbaren Führungsgestell auf- und niederbewegbare Ausleger aufweist, an die jeweils ein Warenkorb anschließbar ist, wobei ferner die Ausleger mit Hilfe des Führungsgestells von Behandlungsbehälter zu Behandlungsbehälter umsetzbar und an eine mit dem Führungsgestell drehbare Anschlußeinrichtung der zentralen Hubeinrichtung anschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Hubeinrichtung als Anschlußeinrichtung eine Hubbühne (7) aufweist, die unterhalb des Führungsgestells (5) angeordnet ist, und daß die Hubbühne (7) den Ausleger (6) zugeordnete, auswechselbare Absetzböcke (9) unterschiedlicher Höhe aufweist, denen Absetzarme (10) an den Auslegern (6) zugeordnet sind.
    Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf eine Anlage für die Behandlung von in Warenkörben befindlichen Waren in Behandlungsbädern, die sich in Behandlungsbehältern befinden, insbes. für Metallreinigungsanlagen, galvanutechnische Anlagen und dergleichen, —
    mit einer Mehrzahl von längs eines kreisförmigen Behandlungsweges äquidistant angeordneten Behandlungsbehältern,
    mit einer Manipuliereinrichtung für das Einsetzen von Warenkörben in die Behandlungsbehälter, für das Ausheben von Warenkörben aus den Behandlungsbehältern sowie für das sogenannte Überheben zwischen benachbarten Behandlungsbehältern, mit einer zentralen Hubeinrichtung und
    mit einer Steuereinrichtung,
    wobei die Manipuliereinrichtung an einem drehbaren Führungsgestell auf- und niederbewegbare Ausleger aufweist, an die jeweils ein Warenkorb anschließbar ist, wobei ferner die Ausleger mit Hilfe des Führungsgestells von Behandlungsbehälter zu Behandlungsbehälter umsetzbar und an eine mit dem Führungsgestell drehbare Anschlußeinrichtung der zentralen Hubeinrichtung anschließbar sind.
    Im allgemeinen ist bei Anlagen dieser Gattung jedem Behandlungsbehälter ein Ausleger zugeordnet, die dann jedoch in der beschriebenen Weise von Behandlungsbehälter zu Behandlungsbehälter umsetzbar sind. Zumeist sind auf dem kreisförmigen Behandlungsweg nicht nur die Behandlungsbehälter, sondern zusätzlich auch eine Beschickstation und/oder eine Entleerstation vorgesehen, d.h. Einrichtungen, die es erlauben, einen Warenkorb in die Anlage einzuführen, damit die darin befindlichen Waren in den Behandlungsbädern ihre Behandlung erfahren, — bzw. eine Behandlungskorb nach Behandlung der Waren aus der Anlage herauszugeben. Dabei muß aus betriebstechnischen Gründen das Einsenken der Warenkörbe in die Behandlungsbehälter und das Überheben zwischen benachbarten Behandlungsbehältern sowie das Aufnehmen und Absetzen in der Beschick- und Entleerstation häufig auf unterschiedlichem Niveau erfolgen.
    Bei einer bekannten gattungsgemäßen Anlage (DE-GM 71 31 990) sind an einem im Führungsgestell zentralen Hubkopf als Hubeinrichtung über unterschiedliche Längen aufweisende Verlängerungsstücke Mitnehmer für die Ausleger angeordnet. Eine Einrichtung der Hubeinrichtung auf unterschiedliche Hubhöhen der einzelnen Ausleger und damit der Warenkörbe läßt sich bei einem derartigen Aufbau zumindest nicht auf einfache Weise verwirklichen.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgeir.äße Anlage so weiter auszubilden, daß die Hubeinrichtung ohne Schwierigkeiten für unterschiedliche Hubhöhen der einzelnen Ausleger und damit der Warenkörbe eingerichtet werden kann.
    Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die zentrale Hubeinrichtung als Anschlußeinrichtung eine Hubbühne aufweist, die unterhalb des Führungsgestells angeordnet ist, und daß die Hubbühne den Auslegern zugeordnete, auswechselbare Absetzböcke unterschiedlicher Höhe aufweist, denen Absetzarme an den Auslegern zugeordnet sind.
    Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Anlage das Niveau, welches die Ausleger und damit die Warenkörbe beim Einsetzen in die Behandlungsbehälter bzw. beim Überheben und insbes. beim Aufnehmen und Absetzen in der Beschick- und Entleerstation aufweisen müssen, nicht mehr durch besondere, feste Verlängerungsstücke festgelegt ist, sondern vielmehr über die auswechselbaren Absetzbökke. Durch Auswechseln der Absetzböcke und deren Anordnung kann die Anlage unterschiedlichsten Betriebsbedingungen ohne Schwierigkeiten auf einfache Weise angepaßt werden.
    Das alles wird im folgenden anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
    Fig. 1 teilweise im Vertikalschnitt die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anlage,
    F i g. 2 ausschnittsweise einen Horizontalschnitt durch den Gegenstand nach F i g. 1 in Richtung des Pfeiles A-A und
    F i g. 3 bis 6 weiter schematisiert eine Abwicklung des Umfanges der Hubbühne aus der erfindungsgemäßen Anlage mit Absetzböcken in unterschiedlicher Funktionsstellung.
    Die in den Figuren dargestellte Anlage ist für die Behandlung von in Warenkörben 1 befindlichen Waren in Behandlungsbädern 2 bestimmt. Dabei sind im Ausführungsbeispiel drei längs eines kreisförmigen Behandlungsweges äquidistant angeordnete Behandlungsbehälter 3 vorgesehen. Zugeordnet isl eine
DE2845960A 1978-10-21 1978-10-21 Anlage für die Behandlung von Waren in Behandlungsbädern, insbes. für Metallreinigungsanlagen, galvanotechnische Anlagen o.dgl. Expired DE2845960C2 (de)

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