DE440500C - Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, Jackenusw - Google Patents
Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, JackenuswInfo
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- DE440500C DE440500C DESCH78373D DESC078373D DE440500C DE 440500 C DE440500 C DE 440500C DE SCH78373 D DESCH78373 D DE SCH78373D DE SC078373 D DESC078373 D DE SC078373D DE 440500 C DE440500 C DE 440500C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H3/00—Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
- A41H3/01—Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils
- A41H3/015—Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils of adjustable type
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Description
- Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, Jacken usw. Der Erfindungsgegenstand ist eine Schablone, welche beim Herstellen von Hemden. Jacken usw. dazu dienen soll, auf dem Werkstoff die im wesentlichen parabelförmig begrenzte Linie vorzuzeichnen, längs der der Stoff dann auszuschneiden und längs der weiterhin dann der Halskragenbund, der Rockkragen usw. anzunähen ist.
- Bisher hat man zu diesem Zwecke Papp-oder Blechschablonen benutzt, die je nach der Größenordnung des herzustellenden Bekleidungsstücks verschieden groß sind. Bei solchen Schablonen entsteht eine ungenau begrenzte Randlinie; auch nutzen sich die Pappschablonen sehr rasch ab oder erfahren Verbiegungen ihres Randes, so daß der genaue Zuschnitt .des MTerkstücks darunter leidet. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des etwa aus Messingblech hergestellten Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i und 2 zeigen eine Vorderansicht in verschiedenen Arbeitsstellungen, die verschiedenen Halsweiten entsprechen. In Abb. 2 ist dabei der größeren Deutlichkeit halber der zu oberst liegende Teil der Schablone weggelassen.
- Abb 3 zeigt einen mittleren Längsschnitt zu Abb. i.
- Die Schablone besteht zunächst aus einem bei ihrem Gebrauch unmittelbar auf dem-Werkstück aufliegenden, parabolischen Rückenblatt a, dessen mittlerer Rundungsteil den Scheitelpunkt der Gesamtumrißlinie der Schablone darstellt. Längs in .der Mittelachse dieses Rückenstück; befestigter, nach vorn vorstehender Führungsstifte a' kann mit einem Schlitz b'- ein Schieber b gleiten, welcher unten Queransätze b2 trägt. An letzteren sind mittels umgebogener Lappen e und quer zur Mittel- oder Längsachse des ganzen Geräts verschiebbar zwei Seitenbleche c angeordnet, die zwischen dem Schieber b und Rückenteil a geführt sind und mit ihrer äußeren Randbegrenzung den unteren Flankenteil des Schablonengesamtumrisses bilden. Die Teile c sind auf dem Rückenteil a mit Hilfe von schräg zur Schablonenlängsachse liegenden Schlitzen c2 und vom Rückenteil nach vorn vorstehenden Stiften a2 geführt. Ferner sind am Rückenteil mittels Schrauben a3 zwei Blechzungen d angelenkt, die mit in ihnen angeordneten, wiederum schräg zur Schablonenlängsachse liegenden Schlitzend'- über Führungsstifte c3 greifen, welche von den Blechen c nach vorn vorstehen, so daß sich also die Zungen d, deren äußere Ränder die oberen Flankenteile des Schablonenumrisses bilden, auf die Teile c auflegen. Die bisher beschriebenen Teile sind vorn durch eine mit der Hinterplatte a gleich große Platte e abgedeckt, die mit einem Schlitzes versehen ist, durch welchen ein vom Schieber b vorstehender und außerhalb der Vorderplatte e eine Mutter e2 tragender Stift e3 hindurchragt. Die Vorderplatte e hat ferner einen Ausschnitt e4, durch den hindurch eine auf dem Schieber b angeordnete- Teilung e' sichtbar ist. Letztere entspricht den verschiedenen Größen des Werkstücks, auf welche die Schablone einzustellen ist. - Die Vorderplatte e ist an der Hinterplatte a mittels der bereits erwähnten Schrauben a3 und anderer Schrauben 0 befestigt, welche durch die Schlitze c2 und b1 hindurchragen, wobei durch die Schrauben a3, a4 einschließende Stützhülsen dafür gesorgt ist, daß durch das Anziehen der Schrauben keine die Bewegung der Teile hindernde Klemmung entstehen kann.
- . Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Hält man (Abb. 2) die Vorderplatte e und (lie Hinterplatte a oben mit der einen Hand fest und zieht den Schieber b dadurch, daß man unten an seinem freiliegenden Ende mit der anderen Hand anfaßt, nach unten, so nimmt der Schieber mittels seiner Queransätze b2 und der Führungslappen cl die unteren Flankenstücke c mit nach unten, was aber wegen der Schrägführungen C2, a2 nur so geschehen kann, daß die Stücke c .gleichzeitig nach außen bewegt werden. Zugleich nehmen diese Teile dabei über die Führungsstifte c' und die Schlitze 0 die Zungen d mit nach außen, so daß sich nun beispielsweise die äußere Formgebung der Schablone nach Abb. z ergibt. Dabei ist der Schablonenumriß wieder wie vorher, nun aber bei veränderter Höhen- und Breitenabmessung, durch den Scheitel des Rückenteils a und die Außenränder der Zungen d und Bleche c gegeben. Das erforderliche Maß der Verstellung liest man durch den Schlitz e4 der Vorderplatte auf der durch Ausproben ermittelten Schieberteilung e' ab. Die Schraubenmutter e2 dient dazu, nach erfolgter Einstellung die gegenseitige Lage der Teile zu sichern, gegebenenfalls auch zum Verstellen des Schiebers und damit zum Einstellen der verschiedenen Lagen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, Jacken usw., dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise im wesentlichen parabolische Umfang der Schablone zwecks Anpassung an verschiedene Halsweiten in Höhe und Breite verstellbar ist.
- 2. Schablone nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Schablonenumfang gebildet wird a) durch einen den Scheitelpunkt der Umrißlinie bestimmenden Rückenteil (a), b) -durch zwei den unteren Teil der Umrißflanken bestimmende, längs und quer zur Schablonehlängsachse auf demRückenteil (a) seitlich verschiebbare Unterflankenstücke (c), c) durch zwei den oberen Teil der Umrißflanken bestimmende Oberflankenstücke (d), die mit ihrem oberen Ende nahe dem Schablonenscheitel am Rückenteil (a) angelenkt und mit ihrem unteren Ende nach außenschwenkbar sind. Schablone nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen auf dem Rückenteil (ä) in dessen Längsachse verschiebbaren Stellteil (b), der bei seinem Verstellen die quer verschiebbar auf ihm gelagerten Unterflankenstücke (c) mitnimmt und sie zugleich - zufolge Schrägschlitzführung (c2) dieser Teile auf dem Rückenteil - ausschwenkt, :dasselbe auch mit den mittels Schrägschlitzführung (dl) auf den Unterflankenstücken (c) gelagerten Oberflankenstücken (d) tut.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH78373D DE440500C (de) | 1926-03-23 | 1926-03-23 | Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, Jackenusw |
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Publications (1)
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| DE440500C true DE440500C (de) | 1927-02-09 |
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ID=7441611
Family Applications (1)
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| DESCH78373D Expired DE440500C (de) | 1926-03-23 | 1926-03-23 | Schablone zum Anzeichnen des Halsausschnittes bei der Herstellung von Hemden, Jackenusw |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440500C (de) |
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1926
- 1926-03-23 DE DESCH78373D patent/DE440500C/de not_active Expired
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