DE439734C - Presse, insbesondere fuer Ruebenschnitzel - Google Patents

Presse, insbesondere fuer Ruebenschnitzel

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DE439734C
DE439734C DEF60214D DEF0060214D DE439734C DE 439734 C DE439734 C DE 439734C DE F60214 D DEF60214 D DE F60214D DE F0060214 D DEF0060214 D DE F0060214D DE 439734 C DE439734 C DE 439734C
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DE
Germany
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press
walls
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Expired
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DEF60214D
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Fraembs & Freudenberg
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Fraembs & Freudenberg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/18Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing with means for adjusting the outlet for the solid

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Presse, insbesondere für Rübenschnitzel. Die Erfindung bezieht sich auf Pressen, insbesondere für Rübenschnitzel, mit verstellbarem Körper zum Regeln der Weite der Austrittsöffnung des Preßgutes, mithin des Maßes seiner Abpressung, und besteht in. -einer eigenartigen Ausbildung des Verschlußkörpers. Während dieser in Schnitzelpressen. bisher als die eine Begrenzungswand des ringförmigen Austrittkanals des Preßgutes meist als Kegel, aber auch als stehender Zylinder entweder am feststehenden Lager des Preßspindelfußes oder als Unterende des Siebmantels gegenüber der feststehenden zylindrischen oder kegeligen anderen Kanalbegrenzungswand verstellt wurde und infolge des einen bei Hochabpressung erheblich verengten Austrittkanals eine immerhin beschränkte Leistung ergab, auch gewöhnlich in Zuckerfabriken die Aufstellung besonderer Naßpressen für geringe Abpressung bedingte, wird die Presse durch die Ausbildung gemäß der Erfindung nicht nur zu einer UniversaInaß-und -trockenpresse, sondern ergibt in jedem Falle auch eine Höchstleistung. Dies wird dadurch erreicht, daß der Verschlußkörper als aus gegeneinander geneigten Sieben bestehender Keilring gestaltet ist, der eine in den durch parallele stehende Siebwände gebildeten Austrittkanal aufragende Spitze und einen verstellbaren Tragkörper des Siebdaches aufweist. Es wird dadurch nicht nur für das Naßpressen ein Austrittkanal größerer Weite geschaffen, sondern auch für das Trockenpressen ein rundum- reichender Doppelkanal gleicher Weite, der bis zum zulässigen Höchstmaß verengt werden kann. Infolge der Teilung des Preßgutes in zwei weniger dicke Stränge und der zwei Siebflächen des Verschlußkörpers, wodurch vier Siebflächen wirken, wird ein leichterer und größerer Abfluß des Preßwassers erzielt sowie ermöglicht, einen größeren Trockengrad zu erreichen. Ferner ist das Preßgut in der Zone des Verschlußkörpers keiner Drehung infolge der Preßspindelwirkung, also keiner Mahlung ausgesetzt, .die Pülpe kann vom Eintritt in die Fuge zwischen der Preßspindel und ihrem Fußlager gänzlich abgeschlossen werden, und der ganze Unterteil der Presse läßt sich viel einfacher als bisher herstellen. Geringerer Kraftbedarf, weitest gehende Schonung des Preßgutes und geringerer Substanzverlust sind weitere Vorteile.
  • In der den Unterteil der Presse gemäß der Erfindung im senkrechten Mittelschnitt darstellenden Zeichnung ist a das durch ein stehendes zylindrisches Sieb b abgeschlossene Fußlager der Preßspindel c. Die Fuge d zwischen beiden ist durch ein im Preßspindelfuß versenktes Metallbande abgedeckt. Der in der Höhe verstellbare Verschlußkörper besteht aus einem muldenförmigen Ringkörperh, von welchem gegeneinander geneigte, siebartig durchlochte Flächen f als Dach aufragen, welche oben zusammenstoßen und dort von einem entsprechend geformten Ringkörper g gestützt werden. In Abständen von denn rinnenförrnigen Tragringkörper h aufragende keilförmige Rippen! stützen den Ring g und die Siebringwände f gegen den Außendruck des Preßgutes.
  • Das untere Siebmantelende h ist ebenfalls ein stehender Zylinder, der überall gleich weit vom Siebzylinder b absteht. In Abständen am Verschlußkörper außen angeordnete Rippen 1 führen und stützen ihn bei seiner Verstellung in der Höhe. Diese erfolgt in beliebiger Art, beispielsweise mittels dreier in den Führungen m gleitender Rundsäulen n, welche, starr mit dem Tragkörperft verbunden, sich nur in Richtung ihrer Längsachsen bewegen können, indem ihre mit Außengewinde o versehenen Unterenden Muttern p durchsetzen, die mit ihrem oberen Bunde g auf fest am Untergestell Y der Presse angeordneten Lagern s liegen und unten mit einem einfachen Zahnrad t verkeilt sind. Beim Drehen der Zahnräder t mittels eines mit ihnen kämmenden, um die senkrechte Achse der Presse drehbaren Zahnrades u drehen sich die Muttern p und verursachen dadurch das Heben oder Senken der Spindeln o sowie der Säulen n. Die Drehung des mittleren Rades a erfolgt durch beliebige Mittel, ebenso kann dieses durch von Hand einzustellende Sperrmittel oder durch ein selbstsperrendes Getriebe festgehalten werden, wenn die-Einstellung des Verschlußkörpers erfolgt ist. Die beschriebene Vorrichtung zur Verstellung des letzteren bildet nicht den Gegenstand der Erfindung.
  • Drei von dem Tragkörper h in die radialen Preßwasserabführkanäle v durch deren Öffnungen tv hinabreichende Abfallrohre x führen das durch die Siebringwände f zwischen sie tretende Preßwasser ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Presse, insbesondere für Rübenschnitzel, mit in der Höhe verstellbarem Verschlußkörper zum Regeln der Austrittweite des Preßgutkanals, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper ein mit seiner Schneide mitten zwischen die parallelen stehenden Siebzylinder (b am Spindelfußlager a und h am Mantel) eintretender Keilringkörper ist, der aus einem vorteilhaft rinnenförmigen, in beliebiger Art in der Höhe verstellb.areii Tragkörper (h) und zwei von ihm gehaltenen, die Keilwände bildenden, gegeneinander geneigten Siebringwänden (f) besteht.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, gekennzeichnet 'durch innere Versteifungsmittel (Ring g und Rippen!) für die Siebringwände (f).
  3. 3. Presse nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch außen am Verschlußkörper angeordnete, an den zylindrischen Siebflächen (b und h) gleitende Führungsrippen (L). q.. Presse nach Anspruch j bis 3, gekennzeichnet durch mehrere vom Tragkörper (h) bis in die Preßwasserabführkanäle (v) herabreichende Fallrohre (x) zum Abführen des durch die Siebringwände (f) zwischen sie tretenden Preßwassers.
DEF60214D 1925-11-10 1925-11-10 Presse, insbesondere fuer Ruebenschnitzel Expired DE439734C (de)

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DE (1) DE439734C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742356C (de) * 1941-11-11 1943-11-30 Emil Neufeldt Schnitzelpresse
US3065689A (en) * 1959-11-16 1962-11-27 Speakman Co Continuous screw press progressively adjustable during operation
US3154007A (en) * 1960-03-18 1964-10-27 Ruhrchemie Ag Locking mechanism for filter screw press

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE742356C (de) * 1941-11-11 1943-11-30 Emil Neufeldt Schnitzelpresse
US3065689A (en) * 1959-11-16 1962-11-27 Speakman Co Continuous screw press progressively adjustable during operation
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