DE439722C - Schleiflade zur Register- oder Windsteuerung in Windkoppeln von Orgeln und aehnlichen Musikinstrumenten - Google Patents

Schleiflade zur Register- oder Windsteuerung in Windkoppeln von Orgeln und aehnlichen Musikinstrumenten

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DE439722C
DE439722C DEH101799D DEH0101799D DE439722C DE 439722 C DE439722 C DE 439722C DE H101799 D DEH101799 D DE H101799D DE H0101799 D DEH0101799 D DE H0101799D DE 439722 C DE439722 C DE 439722C
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wind
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rotary
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GOTTLIEB FRIEDRICH HARMS
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Schleiflade zur Register- oder Windsteuerung in Windkoppeln von Orgeln und ähnlichen Musikinstrumenten. Die Erfindung betrifft eine Schleiflade, vor allem für hochwertige Kirchen- und Konzertorgeln oder orgelähnliche Instrumente, und soll Verwendung finden zur Registersteuerung für die Pfeifenreihen wie auch für die Windsteuerung in Bombardenladen oder überhaupt als Windsteuerung zur Ausübung ähnlicher Funktionen. Die neue Schleiflade unterscheidet. sich von den bisher bekannten Konstruktionen dadurch, claß sie nicht wie diese geradlinig hin und her gehend bewegt wird, sondern als Drehschieber ausgebildet ist; hierdurch wird ein viel leichterer Gang erzeugt und ein Festsetzen der Schleifen nahezu unmöglich gemacht. Außerdem ist gemäß der Erfindung Vorsorge getroffen, daß ein Durchstechen des Windes, sei es in der Längsrichtung, sei es quer dazu, unmöglich oder doch zum mindesten unschädlich gemacht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar liegt hierbei die Schleife oberhalb der festen Lade. Diese Lage ist die im allgemeinen in Betracht kommende, und aus der Beschreibung dieses Sonderfalles lassen sich die anderen Typen analog ableiten. Abb. i ist ein Querschnitt durch die neue Schleiflade bei angezogenem Register und Abb. 2 ein Querschnitt, der die Stellung bei abgestoßenem Register veranschaulicht. Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch das Ende der Schleifenkonstruktion an der Baßseite und Abb.4 ein ebensolcher Längsschnitt an der Diskantseite.
  • Die Schleife, cl. h. der bewegliche Teil der Schleiflade, ist gemäß der Erfindung als ein vorzugsweise aus Phosphorbronze hergestellter Rohrkörper i ausgebildet, dessen Mantel von über seine Länge v enteilten Paaren von Üffnungen 2 und 3 durchsetzt ist. Die einzelnen Paare von Steueröffnungen 2, 3 sind durch Zwischenwände in Form von Pflöcken d. im Rohr t voneinander geschieden. Diese Pflöcke .4 lassen zwischen sich nur Räume im Rohr frei, die etwa der Breite der öffnttngen 2 und 3 entsprechen. Der feste Teil der Lade ist aus hartem Holz gebildet und besteht aus zwei Teilen 6 und 7. Der untere Teil 6 trägt die eigentliche Lagerfläche für den Drehschieber r und wird durchsetzt einmal von dem an dieser Lagerfläche mündenden Windeinlaßkanal8 und anderseits von einem gleichfalls an dieser Lagerfläche mündenden Windauslaßkanal 9. Letzterer ist nach oben umgebogen und setzt sich fort in einem Teil ro im oberen Teil der festen Lade. Der obere Ladenteil 7 wird entsprechend derLänge des Drehschiebers r durchsetzt von einem Längskanal i i, der durch eine oder mehrere Öffnungen 12 mit der Außenluft in Ver_bindung steht.
  • Abb. r zeigt diejenige Stellung des Drehschiebers i, bei welcher durch die Öffnungen 2 -und 3 eine Verbindung zwischen den Kanälen 8 und 9 hergestellt ist. Der, durch den Kanal 8 zugeführte Wind tritt also in den Kanal 9, io und von hier aus in die zugehörigen Pfeifen. Im Falle der Verwendung von Bombardenladen würde in dem Kanal 9, io noch ein Rückschlagventil angebracht sein. Ahb. 2 zeigt die Lade in abgeschlossenem Zustande; in diesemFalle stellen aber dieSteueröffnungen 2, 3 durch das Innere des Rohrschiebers i hindurch eine Verbindung des Windauslaßkanals 9 mit dem durchgehenden Kanal i i und damit über die Öffnungen 12 mit der Außenluft her. Dies hat den Vorteil, daß Wind, der aus dem Windeinlaßkanal8 zwischen dem Drehschieber i und seiner Lagerfläche hindurch etwa nach dem Kanal 9 übertritt, nicht zur Pfeife gelangt, vielmehr den Weg des geringsten Widerstandes wählt und über die Öffnungen 2 und 3 nach der Außenluft gelangt.
  • Um auch ein Durchstechen des Windes in der Längsrichtung des Drehschiebers i unschädlich zu machen, ist, wie die Abb. 3 und 4 -neigen, zwischen je zwei Paaren von Steueröffnungen eine in den Abb. i und 2 gestrichelt gezeichnete Umführungsnut 13 vorgesehen, die etwa übertretenden Wind abfängt und ihn gleichfalls nach dem Längskanal i r überführt und damit durch die Öffnungen 12 in die Außenluft gelangen läßt.
  • Der Drehschieber r wird durch Hebelarm oder durch -Zahnräder derart angetrieben, daß er eine hin und her gehende, schwingende Bewegung um etwa 9o° ausführt.

Claims (6)

  1. PAZ r:IX z AN spP, ü ci-in: i. Schleiflade zur Register- oder Windsteuerung in Windkoppeln von Orgeln und ähnlichen Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Drehschieber ausgebildet ist.
  2. 2. Schleiflade nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (i ) nur teilweise mit seiner zylindrischen Fläche aufliegt und durch sein Eigengewicht den Verschluß der Windzuführungsöffnung bewirkt.
  3. 3. Schleiflade nach Anspruch r und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß in der Abschlußstellung die eine Öffnung (3) in den Raum (r i) oberhalb des Drehschiebers mündet und dadurch der Pfeifenkanal (ro) mit der Außenluft in Verbindung steht.
  4. Schleiflade nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß der zylindrische Rohrkörper (i), über seine Länge verteilt, durch Zwischenwände (:I) im Rohr voneinander geschiedene Paare von etwa im Winkel von 9o' zueinander liegenden Steueröffnungen (2, 3) hat, um diesen Winkel hin und her schwingend angetrieben wird und mit der entsprechende Windein- und -auslaßkanäle besitzenden festen Lade im unteren Teil in Berührung steht, während der obere Teil seines Umfanges mit einem der Länge nach durchgehenden, an einer oder mehreren Stellen mit der Außenluft verbundenen Kanal (i r) liegt, so daß bei geschlossenem Windeinlaßkanal die Öffnungspaare in der rohrförmigen Schleife durch das Rohrinnere hindurch eine Verbindung des zugehörigen Windauslaßkanals und damit der Außenluft herstellen. ä.
  5. Schleiflade nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Drehschleife in Berührung stehende Teil der festen Lade zwischen je zwei Windeinlaßkanälen je eine in den Längskanal mündende Umführungsnut (r3) trägt.
  6. 6. Schleiflade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metall bestehende Drehschleife (i) und der aus hartem Holz gebildete feste Schleifstock aus zwei in der Längsmttelebene der Drehscheibe zusammengesetzten Teilen (6, 7) besteht, von denen der eine die Lagerfläche für die Drehschleife, dieWindeinlaßkanäle und einen Teil der Windauslaßkanäle und der andere den Längskanal, seine Verbindungen mit der Außenluft und einen anderen Teil der Windauslaßkanäle trägt.
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