DE437376C - Einteilige Schienenklemme mit einem Stuetzarm und den Schienenfuss uebergreifenden Lappen zur Verhuetung des Schienenwanderns - Google Patents

Einteilige Schienenklemme mit einem Stuetzarm und den Schienenfuss uebergreifenden Lappen zur Verhuetung des Schienenwanderns

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DE437376C
DE437376C DEM81778D DEM0081778D DE437376C DE 437376 C DE437376 C DE 437376C DE M81778 D DEM81778 D DE M81778D DE M0081778 D DEM0081778 D DE M0081778D DE 437376 C DE437376 C DE 437376C
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DE
Germany
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rail
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DEM81778D
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M B RAIL ANCHOR LT Pty
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B13/00Arrangements preventing shifting of the track
    • E01B13/02Rail anchors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2201/00Fastening or restraining methods
    • E01B2201/08Fastening or restraining methods by plastic or elastic deformation of fastener

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Einteilige Schienenklemme mit einem Stützarm und den Schienenfuß übergreifenden Lappen zur Verhütung des Schienenwanderns. Gegenüber den bekannten einteiligen Schienenklemmen mit Stützarmen und den Schienenfuß übergreifenden Lappen besitzt der Erfindungsgegenstand die unten beschriebenen Verbesserungen, die eine erhöhte selbsttätige Aufnahme des Wanderdrucks gewährleisten.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsformen der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht der Verankerung in der Arbeitslage von rückwärts gesehen, d. h. gegen die Fahrtrichtung.
  • Abb. z ist eine Draufsicht. Abb. 3 ist eine Seitenansicht.
  • Abb. q. und 5 zeigen eine andere Ausführungsform in Vorderansicht und Draufsicht. Abb. 6 zeigt den Endteil der Platte.
  • Aus einer verhältnismäßig langen und schmalen viereckigen Platte i, z. B. aus Federstahl, wird ein Stück etwa von der Gestalt des Schienenfußes nebst Stegansatz ausgeschnitten. Dadurch werden oberhalb des Schlitzes :2 zwei entgegengesetzt zueinander gerichtete Lappen 3 und q. gebildet, die nach vorwärts und nach rückwärts in annäherd gleichen Richtungen in einem Winkel von etwa 6o° zu dem Teil 5 der Platte gebogen werden.
  • Damit die Lappen in jeder Lage die abgeschrägten Teile des Schienenfußes fest umgreifen, sind Ansätze 7 unterhalb des Endes eines jeden Lappens vorgesehen, wodurch ferner die Einführung eines Hebels oder ähnlichen Werkzeuges ermöglicht wird. Der Stützarm 8, welcher den seitlichen Flügel der ursprünglichen Platte z bildet, endigt in einer nach rückwärts geneigten Anlagefläche 9 für die Schwelle io.
  • Der Lappen 3 verläuft schräg nach abwärts (Abb. 3). Diese Ausbildung ist deshalb gewählt, damit die Lappen gegen die Schrägflächen des Schienenfußes in der Arbeitslage angedrückt werden. Beim Andrücken gegen die Sch«#elle io wird der Teil 9 in die lotrechte Lage nach Abb. 2 gebracht, wodurch die Klemme etwas verwunden wird und der Lappen d. noch stärker gegen die Schrägfläche des Schienenfußes angepreßt wird. Die Neigung, daß der Lappen 3 durch das Verwinden sich heben könnte; wird durch die nach .abwärts gerichtete Schräglage des Lappens aufgehoben. Zur Verstärkung der Klemme ist eine Rippe i i vorgesehen, und zwar von einer Stelle zwischen den Lappen 3 und ,4 bis etwa zur Mitte des Stützarmes B. Die Rippe i r kann auch wellenförmig oder als verdickter Teil ausgebildet sein.
  • Die beschriebene Verankerung kann noch weiter verbessert werden, und zwar mit sehr geringen Mehrkosten, durch einen nach rückwärts gedrehten Lappen 12 (Abb. q. his 6), welcher durch Ausschneiden eines lotrechten und vorzugsweise aufwärts gerichteten Schlitzes mit abgerundeter Spitze r2o (Abb. 6) in der Nähe der Außenkante der Platte 5 an der entgegengesetzten Seite zur Anlegefläche g oder zum Stützarm 8 gebildet wird. Dieser Schlitz erstreckt sich bis annähernd drei Viertel der Höhe der Platten, und der so gebildete Haken zusammen mit dem angrenzenden Teil der Platte werden nach rückwärts und einwärts gebogen, so daß deren Ende nach abwärts über und gegen den Außenrand des Schienenfußes gezwängt werden kann. Der Lappen 12 ist bei i2A abgeschrägt, so daß eine ebene Fläche gegen den Außenrand des Schienenfußes unter Federung anliegt. Der Anker ist auf diese Weise geeignet, an der Schiene mit einem dreiwinkligen Griff befestigt zu werden und ist in der Arbeitslage derart sicher festgestellt, daß dessen Verstellung ohne besondere Werkzeuge nicht möglich ist. Zwecks leichteren Anbringens dieser Ausführungsform an der Schiene ist der Rand der Platte, welcher mit der Schiene in Berührung steht, bei 13 ausgeschnitten.
  • Um die erstgenannte Ausführungsform der Schienenklemme zu befestigen, wird sie derart von unten an die Schiene gelegt, daß die Lappen 3 und 4 im wesentlichen gleichlaufend zu den Rändern des Schienenfußes liegen. Dann wird sie gehoben und teilweise gedreht, so daß die Lappen nunmehr auf den Schrägflächen des Schienenfußes aufliegen. Durch Hammerschläge unterhalb der Schiene in der Mittellinie gemäß dem eingezeichneten Pfeil (Abb.5) wird die Klemme nunmehr nach vorn vorgetrieben, bis die Anlagefläche 9 gegen die Schwelle aufstößt, wonach die Klemme durch weiteres Beaufschlagen in der Mittellinie in wagerechter Ebene verschwenkt wird und die Lappen über die keilartig wirkenden Schrägflächen des Schienenfußes getrieben werden. Gleichzeitig verursachen die Neigung der Anlagefläche 9 nach vorwärts sowie die Neigung des Lappens 3 nach abwärts, daß die Verankerung durch Verwindung in lotrechter Ebene eine Formänderung- erfährt, so daß der Lappen 4 noch mehr gegen die Schrägfläche des Schienenfußes andrückt, wodurch der Stützarm 8 etwas nach abwärts gerichtet wird und die Gesamtfläche der Anlagefläche 9 in Berührung mit der Schwelle gemäß Abb. 5 gebracht. wird. Um die zweite Ausführungsform in die Arbeitslage zu bringen, wird die Klemme gleichfalls von unten an die Schiene angelegt, wobei jedoch der Lappen 12 zuerst auf die Schrägfläche des Schienenfußes aufgelegt wird, bevor die Lappen 3 und 4 aufgebracht werden. Durch Vortreiben der Klemme in der Pfeilrichtung (Abb. 5) wird die Anlagefläche 9 mit gesamter Fläche gegen die Schwelle angelegt, wobei ebenfalls die Lappen 3 und 4 über den Schienenfuß greifen, während der Lappen 12 den Schienenfußrand nach einwärts um einige Millimeter überragt. Wenn nunmehr die Klemme weiter vorgetrieben wird und der Lappen 12 sich nach außen wie auch nach vorwärts, unter Verschwenkung der Platte 5 in wagerechter Ebene bewegt, dann wird derselbe über den Schienenfußrand gleiten und nach abwärts springen, wobei die Schrägfläche i2A gegen den Außenrand des Schienenfußes anliegt. Die Eigenfederung des Bleches zwingt nunmehr den Lappen 12 kraftschlüssig-gegen den Außenrand des Schienenfußes in der Richtung nach einwärts, wodurch die Verankerung noch mehr verstärkt wird (gestrichelte Stellung in Abb. 4 und 5).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einteilige Schienenklemme mit einem Stützarm und den Schienenfuß übergreifenden Lappen zur Verhütung des Schienenwanderns, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützarm (8), welcher den seitlichen Flügel der ursprünglichen Platte (i) bildet, deren Gesamthöhe besitzt und nach auswärts von der Schiene weg,-zwecks Bildung der Anlagefläche (9), abgebogen ist, während unter den Enden der entgegengesetzt zueinander verlaufenden Lappen (3, 4) Ansätze (7) vorgesehen sind.
  2. 2. Schienenklemme nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (9) schräg nach. rückwärts und der Lappen (3) schräg nach- abwärts gerichtet sind.
  3. 3. Einteilige Schienenklemme nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen nach rückwärts gedrehten Lappen (i2), welcher durch Ausschneiden eines lotrechten Schlitzes mit abgerundeter Spitze (i2e) in der Nähe der Außenkante der Platte (5) an der entgegengesetzten Seite zur Anlagefläche (9) oder des Stützarmes (6) gebildet wird.
DEM81778D 1922-09-12 1923-06-24 Einteilige Schienenklemme mit einem Stuetzarm und den Schienenfuss uebergreifenden Lappen zur Verhuetung des Schienenwanderns Expired DE437376C (de)

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