DE436960C - Verfahren zum Tonen photographischer Auskopierpapiere - Google Patents

Verfahren zum Tonen photographischer Auskopierpapiere

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DE436960C
DE436960C DED48513D DED0048513D DE436960C DE 436960 C DE436960 C DE 436960C DE D48513 D DED48513 D DE D48513D DE D0048513 D DED0048513 D DE D0048513D DE 436960 C DE436960 C DE 436960C
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acid
toning
salt
salts
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DED48513D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/40Chemically transforming developed images
    • G03C5/46Toning

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

Die Erfindung hat ein Verfahren zur Tonung photographischer Papiere durch Wirkung von durch eine Säure zersetzten unterschwefeligsaurem Salz (Hyposulfite) auf verschiedene metallische Salze zum Gegenstande. Das Verfahren beruht darauf, daß eine Lösung eines solchen metallischen Salzes, z. B. von Nickelsulfat, und eines unterschwefeligsauren Salzes, z. B. Natrium, welcher man einige Tropfen sehr schwacher Schwefelsäure hinzufügt, auf dem photographischen Bilde eine Schicht angeblich von metallischem Nickel niederschlägt, welche eine ausgezeichnete Tonung gibt.
Die Reaktion besteht wahrscheinlich darin, daß die Schwefelsäure eine äquivalente Menge unterschwefelige Säure frei macht, welche das Nickelsalz reduziert und unter seiner neuen Form fähig macht, auf dem Bilde eine Schicht von metallischem Nickel niederzuschlagen.
Die basischen Metalle der Salze, welche man benutzen kann, sind zahlreich; außerdem sind fast alle Salze der genannten Metalle für das vorliegende Verfahren brauchbar (schwefeisaure Salze, salpetersaure Salze, chloride Salze von organischen Säuren usw.). Von den Säuren endlich bewirkt die Mehrzahl derjenigen Säuren, welche die unterschwefelige Säure aus ihren Verbindungen verdrängen, die Reaktion: Schwefelsäure, Salzsäure, organische Säuren, wie Weinsteinsäure u. a.
Als Ausführungsbeispiel zeigt die vorliegende Formel und der nachstehend beschriebene Gebrauch eine der Möglichkeiten zur Verwirklichung der Erfindung.
Man bereitet zunächst auf kaltem Wege und in bekannter Weise die folgenden Bäder:
Lösung A: Unterschwef eligsaures Natrium 20 g, Nickelsulfat 1 g, Wasser 100 g.
Lösung B: Konzentrierte Schwefelsäure 10 ecm, Wasser 100 ecm.
Das zu tonende photographische Auskopierbild wird, nachdem es gewaschen ist, in z. B. 50 ecm der Lösung A eingetaucht und dadurch fixiert. Wenn die Farbe sich nicht mehr zu ändern scheint, zieht man das Blatt einen Augenblick heraus, fügt zu der bereits benutzten Lösung A 8 bis 10 Tropfen der Lösung B hinzu, und, nachdem man die beiden Flüssigkeiten miteinander gemischt hat, taucht man das Blatt wieder ein. Wenn die Flüssigkeit sich zu trüben anfängt, beginnt die Tonung und vollendet sich schnell.
Die Flüssigkeit trübt sich infolge der Unbeständigkeit der unterschwefeligen Säure, welche sich in Schwefel und schwefelige Säure zersetzt. Man braucht sich um den Schwefelniederschlag nicht zu kümmern, weil er die Tonung nicht stört. Es ist sogar unnütz, zwischen zwei Tonungen zu filtrieren, selbst wenn die Flüssigkeit lange stehen muß, bis man sich ihrer wieder bedient.
Die Lösung A dient also zunächst während ι oder 2 Minuten zur Fixierung, sodann zur Tonung, nachdem man einige Tropfen der verdünnten Säure hinzugefügt hat. Wenn man die Säure zu Beginn der Verfahrens hinzufügte, wird dasselbe zu sehr beschleunigt. Dagegen kann man mit zwei Schalen fixieren und darauf tonen. Man gießt in eine der Schalen die Lösung A, welche zur Fixierung dienen soll, und in die andere die Lösung A, welche durch den Zusatz der Lösung B zur Tonung dienen soll. Für eine zweite Tonung
muß man neue Säure zusetzen. Das Nickelsalz wird nur in unmeßbarer Menge durch die wenigen Tropfen verdünnter Säure verändert; in stärkerer Menge ist andererseits das zersetzte Salz unbeständig und kehrt in die ursprüngliche Form zurück. Diese Unbeständigkeit des zersetzten Salzes hat trotz eines leichten Übelstandes einen beträchtlichen Vorteil, nämlich, daß die Tonungsflüssigkeit, indeni sie automatisch in eine beständige Form zurückkehrt, sich nach dem Gebrauch auf unbestimmte Zeit konserviert, was bei den gewöhnlichen Tonern, von welchen mehrere sogar nur einmal benutzbar sind, nicht der Fall ist.
Die Behandlung ist an sich sehr kurz, um so mehr, als sie nicht absolut streng sein muß. Da die Tonung selbst in sehr kurzer Zeit vor sich geht, kann man nach vorliegendem Verfahren schneller tonen als nach irgendeiner anderen Methode.
Eine wesentliche Bedingung einer guten Tonung ist, daß man wenig von der Lösung A in die Schale gießt. Die Flüssigkeitsschicht oberhalb des Bildblattes soll dünn sein. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, geht die Tonung schlecht vor sich und gibt zuweilen eine unregelmäßige Färbung.
Das getonte Papierbild wäscht man vorzugsweise in fließendem Wasser, indem man den Rücken der Finger über das Bild führt, um es von den anhaftenden Schwefelteilchen zu befreien.
Der Teil des Tonungsbades, welcher benutzt und nicht erschöpft ist, wird einfach zum Rest der Lösung gegossen. Er kehrt schnell in seinen beständigen Ausgangszustand zurück.
Zur Lösung B nimmt man vorzugsweise eine starke mineralische, entsprechend verdünnte Säure. Schwefelsäure, deren Lösung konstant bleibt, ist im Gebrauch am bequemsten. Eine Lösung von 10 ecm auf 100 ecm Wasser ist besonders geeignet. Die für jede Tonung benötigte Menge der '' Säurelösung ist ungefähr proportional der ' Menge der Lösung A. Für 50 ecm der Lösung A z.B. braucht man 8 bis 10Tropfen ■ der Lösung B.
Unter den Metallen, deren Salze eine Entwicklung bewirken, sind zu nennen:
1. das Nickel; mit seinem Sulfat braucht j man 0,2 bis 1 g auf 100 ecm des Entwicklers;
2. der Kobalt; sein Sulfat gibt ebenfalls schöne Töne, wie das Nickel, aber in verschiedener Färbung;
3. das Chrom unter seiner basischen Form, wie Chromsulfat, und nicht als Säure, wie Bichromat;
4. das Eisen (Eisenoxydulsalze oder Eisenoxyd, z. B. Eisensulfatsalze); obwohl dieses Metall an der Luft nicht zerstörbar ist, sind die Platten gut und beständig;
5. das Kupfer (z. B. Kupfersulfatj;
6. das Zink (z. B. Zinksulfat);
7. das Silber (Silbernitrat tont bekanntlich Papiere sehr gut).
Es ist bezüglich der Silbersalze zu bemerken, daß, wenn man ein Papier, ohne es zu waschen, in eine einfache Lösung von unterschwefeligsaurem Salz, dem man einige Tropfen Säurelösung zugesetzt hat, eintaucht, die Tonung infolge der Menge Silbernitrat, welche in allen mit Citrat hergestellten Papieren enthalten ist und durch Waschen gewohnlich entfernt wird, eintritt. Aber diese Methode liefert unregelmäßige Resultate. Man kann das Silbernitrat in der Dosis von j 5 g auf den Liter benutzen, indem man es besonders auflöst und die Lösung mit der Lösung von unterschwefeligsaurem Salz von 20 g auf 100 vereinigt, welche vorher durch einige Tropfen verdünnter Schwefelsäure angesäuert sind. Diese vorhergehende Säuerung ist außerdem notwendig für die Konservierung der Lösung von Eisensulfat und unterschwefeligsaurem Salz.
Die Silbernitratlösung, welche bereits be- · nutz't ist, wird einen schwarzen Niederschlag geben, aber ihre Fähigkeit, Papiere zu tonen, go behalten. Der schwarze Niederschlag ist Schwefel-Silber, welches aus der Chlor- und Silberverbindung der getonten Papiere, die ; von dem unterschwefeligsaurem Salz aufgelöst ist, herkommt.
Endlich kann man die Salze von mehreren Metallen, Gold und Nickel, Silber und Nickel usw., mischen.
Der Zusatz von Schwefelcyan verändert die Farbe des Tones und erlaubt, schwächere Dosen der Metallsalze zu verwenden. Aber das Schwefelcyan ist nicht brauchbar für alle Papiere und nicht für alle Salze.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Verfahren zum Tonen photographischer Auskopierpapiere, gekennzeichnet durch die Anwendung von metallischen Salzen in Gegenwart von unterschwefelig- no saurem Salz und etwas Säure.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das auskopierte und gewässerte Bild zuerst mit der Lösung von unterschwefeligsaurem Salz und metallischem Salz und dann mit der gleichen, schwach angesäuerten behandelt.
DED48513D 1925-07-31 1925-08-08 Verfahren zum Tonen photographischer Auskopierpapiere Expired DE436960C (de)

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BE335763D BE335763A (de) 1925-07-31
FR601443D FR601443A (fr) 1925-07-31 1925-07-31 Procédé de virage des épreuves photographiques et produits réalisant ledit procédé
DED48513D DE436960C (de) 1925-08-08 1925-08-08 Verfahren zum Tonen photographischer Auskopierpapiere
GB18465/26A GB256224A (en) 1925-07-31 1926-07-23 A process of, and products for, the toning of photographic proofs

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