DE436316C - Vorrichtung zur Beschickung von Kesselfeuerungen fuer Dampfmaschinen entsprechend dem Dampfverbrauch - Google Patents

Vorrichtung zur Beschickung von Kesselfeuerungen fuer Dampfmaschinen entsprechend dem Dampfverbrauch

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DE436316C
DE436316C DEM82738D DEM0082738D DE436316C DE 436316 C DE436316 C DE 436316C DE M82738 D DEM82738 D DE M82738D DE M0082738 D DEM0082738 D DE M0082738D DE 436316 C DE436316 C DE 436316C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
    • F23N2239/02Solid fuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beschickung von ;Kesselfeuerungen für Dampfmaschinen entsprechend dem Dampfverbrauch. Es sind Vorrichtungen zum selbsttätigen Zuführen des Brennstoffes zu Feuerungen bekannt, bei welchen der Antrieb der Brennstofförderschnecke abhängig ist von der Drehzahl der Maschine. Dadurch wird die zugeführte Brennstoffmenge um so größer, je größer die Drehzahl der Maschine ist. Für Dampf- und ähnliche Maschinen, wie z. B. Lokomotiven, die mit verschiedenen Füllungen -arbeiten, genügt aber eine solche Regelung der Brennstoffzufuhr nicht, weil die von der Feuerung verbrauchte Brennstoffmenge nicht allein abhängig ist von der Drehzahl oder Hubzahl der Maschine, sondern auch von der Füllung der Dampfmaschine; soll doch bei jeder Füllung die Maschine mit verschiedenen Drehzahlen laufen.
  • Ferner sind auch Vorrichtungen zur Brennstoffbeschickung von Dampfkesselfeuerungen bekannt, die durch die verbrauchte Dampfmenge oder durch den Dampfdruck und die Dampfgeschwindigkeit geregelt werden. Diese Regeleinrichtungen sind jedoch nur geeignet für Maschinen, die mit veränderlicher Leistung, aber konstanter Drehzahl arbeiten, nicht aber für Maschinen, die mit verschiedenen Leistungen und verschiedenen Drehzahlen, also mit verschiedenen Füllungen, arbeiten und bei jeder Leistung mit verschiedenen Drehzahlen laufen sollen.
  • Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zur Beschickung von Kesselfeuerungen für Dampfmaschinen entsprechend dem Dampfverbrauch, insbesondere von Lokomotiven für Brennstoffe jeder Art in fester, flüssiger oder gasförmiger Form, welche sich dadurch auszeichnet, daß die Förderung des Brennstoffes zur Feuerung in Abhängigkeit von der Füllung der Betriebsdampfmaschine durch die Steuerung geregelt wird. Dadurch ist es ermöglicht, daß die Regelung in jeder Stellung des Dampfreglers entsprechend dem Dampfverbrauch in Abhängigkeit von der Füllung der Dampfmaschine erfolgen kann.
  • Für Maschinen, die, wie z. B. Lokomotiven, bei jeder Füllung mit verschiedenen Drehzahlen laufen sollen, ist es notwendig, diese Regelung der Brennstofförderung in Abhäng'gkeit von der Füllung der Dampfmaschine mit einer Regelung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Dampfmaschine zu vereinigen, so daß bei steigender Drehzahl auch die Brenstoffförderung bei gleichbleibender Füllung vergrößert wird. Die Regelung in Abhängigkeit von der Füllung kann am einfachsten durch ein Regelungsglied bewirkt werden, welches durch die Steuerung verstellt wird, während die Regelung in Abhängigkeit von der Drehzahl am einfachsten durch Antrieb der Brennstoffördereinrichtung von einem bewegten Teil der Lokomotive, z. B. vom Gestänge der Maschine oder den Rädern, bewerkstelligt werden kann.
  • Um die Brennstoffzufuhr zur Feuerung auch unabhängig von der Stellung der Steuerung beeinflussen zu können, insbesondere wenn keine Dampfentnahme aus dem Kessel erfolgt, wie z. B. bei Talfahrten, ist es zweclanäßig, auch eine Einrichtung vorzusehen, durch welche die Brennstoffzufuhr zur Feuerung in jeder Stellung der Steuerung ganz oder teilweise unterbrochen werden kann.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Beschicken von Lokomotivlsesselfeuerungen dargestellt.
  • In Abb. i ist eine Vorrichtung zum Beschicken einer Kesselfeuerung mit ß:üssigern Brennstoff .gezeigt, bei welcher Öl o. dgl. mit Preßluft zur Verbrauchsstelle gefördert wird.
  • Abb. z zeigt eine Ausführungsform fürpulverförmige Brennstoffe, die mittels Luft, Dampf o. dgl. an die Verbrauchsstelle gefördert wer= den.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. i ist eine Brennstöffpumpe i vorgesehen, die 01 o. dgl. in den Brenner 6 fördert. Ein Kompressor :2 dient zur Erzeugung von Preßluft, mit welcher der Brennstoff im Brenner zerstäubt wird. Die Pumpe i und der Kompressor 2 sind vom Gestänge der Lokomotive angetrieben, wodurch erreicht wird, daß die Leistung dieser Maschinen der jeweiligen Umdrehungszahl der Betriebsdampfmaschine proportional ist und bei jedem Hub dieselbe Brennstoff- und Luftmenge dem Brenner zugeführt wird. Die Brennstoffpumpe i fördert den Brennstoff aus dem Brennstoffbehälter 3 in ein in der Druckleitung 5 angeordnetes Aufnahmegefäß 4 und von dort in den Brenner 6. Der Kompressor a saugt durch die Leiturig 7 Luft ,an und preßt sie über die mit einem Ausgleichgefäß ausgestattete Druckleitung 16 in den Brenner, wo die Zerstäubung des Brennstoffes erfolgt.
  • Um eine selbsttätige Regelung der von der Pumpe zum Brenner geförderten Brennstoffmenge in Abhängigkeit von der jeweiligen Leistung oder Füllung der Dampfmaschine zu erzielen, ist in einer der beiden Pumpenleitungen, z. B. in der Druckleitung der Brennstoffpumpe, ein als Drossel- oder Absperrmittel ausgebildetes Regelglied 1z eingebaut, welches mit der Steuer- oder Umsteuerwelle 15 der Dampfmaschine derart in Verbindung gesetzt ist, daß bei großer Füllung mehr Brenxistoff zur Verbrauchsstelle gefördert wird als bei kleiner Füllung. Ein Brennstoffüberschuß kann hierbei durch eine Zweigleitung 14 in den Brennstoffbehälter 3 zurückgeführt werden, wobei ein in die Zweigleitung 14. eingeschaltetes Sicherheitsventil i-; als Druckregler wirkt.
  • Um den durch die Zufuhr versdhiedener Brennstoffmengen bedingten Schwankungen des Preßluftverbrauches Rechnung zu traben, ist in die Saugleitung 7 des Kompressors ein zur Drosselung dienender Hahn 9 eingebaut, welcher in Abhängigkeit von der Füllung der Betriebsdampfmaschine so eingestellt werden kann, daß er bei der dem größten Dampf- und Drennstoffverbrauch entsprechenden Füllung gänzlich geöffnet und in der Mittelstellung der Steuerung gänzlich geschlossen ist. Auf diese Weise «zrd immer so viel Preßluft erzeugt als zur Zerstäübüng der gleichzeitig geförderten Brennstoffmenge erforderlich ist.
  • Beim Lokomotivbetrieb ist außerdem dem Umstande Rechnung zu tragen, daß bei Talfahrten meist mit vollausgelegter Steuerung und geschlossenem Regler gefahren wird. Naturgemäß ist in diesem Falle keine Brennstofförderung nötig, da- die Maschine keinen Dampf verbraucht. Es ist daher nötig, die Brennstoffzufuhr zu unterbrechen, trotzdem die Stellung der Steuerung der größten Füllung entspricht.
  • Um dies zu erreichen, ist in die Brennstoffleitung ein Absperrventil io,eingebaut, das mit einem durch Frischdampf oder Abdampf sler Betriebsdampfmaschine gesteuerten Kolben 3 i verbunden ist. Die Einrichtung ist derart betroffen, daß bei geschlossenem Regler, wenn also kein Dampf oder Abdampf vorhanden ist, auch das Absperrventil io geschlossen ist. Erst beim Vorhandensein von Dampf bzw. Abdampf und Steigen des Dampf- bzw. Abdampfdruckes wird das Ventil i o durch den Steuerkolben i i gehoben. Auf diese Weise wird unabhängig von der Stellung der Steuerung erreicht, daß bei geschlossenem Regler die Brennstoffzufuhr unterbrochen wird.
  • Die Erfindung ist naturgemäß auf die beschriebene Ausführungsform nicht beschränkt. Sie kann z. B. in gleicher 'Weise Anwendung finden, wenn die Einspritzung des Brennstoffes ohne Zuhilfenahme von Preßluft unmittelbar durch die Brennstoffpumpe .erfolgt. Es braucht dann bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bloß der Kompressor 2 und die Preßluftleitung 16 sowie das in die Druckleitung der Brennstoffpumpe eingeschaltete. Aufnahmegefäß 4 weggelassen werden und die Pumpe entsprechend_ groß- gebaut zu werden.
  • Wenn der Brennstoff dem Brenner im natürlichen Gefä:le zufließt. ist auch die Brenn- Stoffpumpe i .entbehrlich. Es genügt dann ein von der Steuerung bewegtes Drosselglied in der Falleitung des Brennstoffes.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 besteht die RostbeschLkungscinrichtung aus einer Förderschnecke 17, dis gemäß der Erfindung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Achsen, also in Abhängigkeit von der Drehzahl der Betriebsdampfmaschine angetrieben wird. Der Ant-i-b der Förderschnecke erfolgt durch Vorgelcg° 18, i9, 2o. 2i von d°r Radachse aus. Dle Förderschnecke erhält dzn Brennstoff aus dem Brennstoffbehä:ter 3 .mit Hilfe einer Klappe 22, die von der Steuer-oder Umsteuerwelle 15 der Dampfmasch_ne so verstellt wird, daß bei großer Füllung mehr Brennstoff durchge:assen wird als bei kleiner Fül:ung.
  • Um zu verh'ndern, daß bei Leerlauf der Maschine der Feuerung Brennstoff zugeführt wird, ist eine Einrichtung vorgesehen, durch welche die Förderschnecke außer Betrieb g3-setzt werden kann, wenn die Maschine ohne Dampf läuft. Zu diesem Zwecke ist in einem Zylinder ein Kolben 23 angeordnet, welch°r vom Abdampf oder Frischdampf der Betriebsdampfmasch'ne gesteuert wird und eine Kupplung 24 in dem Antriebsgestänge der Förderschnecke ausrückt, wenn kein Dampf oder Abdampf vorhanden ist.
  • Die Förderung und Regelung der Preßluft gesch'eht in der glcLhen Weise wie bei der Ausführungsform nach Abb. i. Ein vom Gestänge der Lokomotive, also in Abhängigkeit von der Drehzahl der Maschine angetriebener Kompressor 2, in dessen Saugleitung ein von der Steuerung der Dampfmaschine einstellbares Dross:lglied 9 eingebaut i3t, fördert die Preß:uft in eine Düse 25, welche den Brennstoff zerstäubt in di° Brennkammer fördert.

Claims (9)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: i. Vorrichtung zur Beschickung von Kesselfeu2rungzn für Dampfmasch'n?n entsprechend dem Damp:verbrauch, insbesondere von Lckomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung des Brennstoffes zur Feuerung in Abhäng'gkeit von der Füllung der Dampfmaschine durch die Steuerung g,-rcg°lt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, !dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstofförderung in Abhäng'gkeit von der Füllung der Dampfmaschine durch die Steuerung vereinigt ist mit einer Regelung d,-r Brennstofförderung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Dampfmaschine durch das Gestänge der Masch'_ne.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein in den Brennstoffweg e_ngeschaltetes Regelungsglied (12, 22), welches mit dem Steuerungsglied verbunden äst und gemeinsam mit diesem in glei-h--m Sinne verstellt wird. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3 für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoflör derung rr_ittels einer vom Gestänge der Betriebsdampfmaschine angetriebznen Pumpe bewirkt wird, deren Leitung durch die Steuerung der Betriebsdampfmaschine in Abhäng'gkeit von der Füllung veränderbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungsregelung der Pumpe durch ein in der Dru_k:eitung angeordnetes Rcgclargan (12) bewirkt wird, das durch die Steuerung verste:lt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3 für feste Brennstoffe, gekennzeichnet durch eine vom Gesänge der Betriebsdampfmaschine in Abhängigkeit von dar Drehzahl der Maschine angetriebene Rostbeschikkungsvorrichtung, zu welcher die Brennstoffzuführung durch ein durch die Steuerung verstellbares Regelungsglied (22) in Abhängigkeit von der Füllung geregelt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, bei welcher der Brennstoff mittels eines Treib:ri,tels zur Verbrau; hsstclle gefördert wird, gekennzeichnet durch einen vom Gestänge der Maschine angetriebenen Kompressor (2) zur Erzeugung von Preßluft, dessen Leistung durch die Steuerung der Betriebsdampfmaschine veränderbar Lt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß di° Leistungsrcg°lung dss Kompressors durch ein in seiner Saug-oder Druckleitung angeordnetes Drosselglied (g) erfo'_gt, welches durch die Steuerung der Betriebsdampfmaschine verstehbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer der in Abhärg'gk:it von der Füllung der Maschine wirkenden Regelungsvorrichtung eine unabhäng'g von der Steuerung betärgbare Regelungsvorrichtung (i o; 23) vorgesehen ist, durch die die Brennstoffzuführung bei Unterbrechung der Dampfzufuhr zur Betriebsmaschine s°lbst.ätig ganz oder teilweise unterbrochen wird.
DEM82738D 1923-09-25 1923-10-10 Vorrichtung zur Beschickung von Kesselfeuerungen fuer Dampfmaschinen entsprechend dem Dampfverbrauch Expired DE436316C (de)

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DE (1) DE436316C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916174C (de) * 1949-02-18 1954-08-05 Steinkohlen Elek Zitaet Ag Waermekraftanlage fuer aeusserst hohe Temperaturen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916174C (de) * 1949-02-18 1954-08-05 Steinkohlen Elek Zitaet Ag Waermekraftanlage fuer aeusserst hohe Temperaturen

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